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Thema: Interessen/Star Trek

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Freitag, 23. Mai 2014 18:03

The Sound of Hollywood

Am Mittwoch Abend waren wir gemeinsam mit Freunden vom Trekdinner in der Philharmonie und haben uns The Sound of Hollywood angeschaut. Moderiert wurde das Konzert von Steven Gätjen, der humorvoll Anekdoten von seinen Begegnungen mit Hollywoodstars erzählte.

Die Musik war Gänsehaut pur. Ich habe so Lust bekommen, die alten Schinken Klassiker nochmal anzugucken. Nur mit Pearl Harbor konnte ich nicht wirklich etwas anfangen. Davor waren wir im Biergarten vom Café Haidhausen gewesen. Also ein rundum gelungener Abend :)

Themen: Freunde | Filme | Star Trek | Musik | Trekdinner

Dienstag, 25. Februar 2014 18:25

Destination Star Trek Germany - Tag 2 - 22.02.2014

Am Samstag haben wir uns als Classic-Vulkanier gekleidet. Diesmal war schon deutlich mehr los. Aber nach unserem hervorragenden Frühstück im Mariott mit den Treknews-Leuten waren wir gestärkt. Den Talk mit Marina Sirtis und LeVar Burton haben wir leider verpasst, aber dafür sind wir bei Gates McFadden und Michael Dorn reingekommen. Es gab Talks, die extra gekostet haben (z.B. 15 Euro für Karl Urban oder ab 50 Euro für den TNG Reunion-Talk), aber es gab eben auch Talks, die im Eintrittspreis inbegriffen waren. Da jedoch nur ca. 1000 Plätze (wir haben grob überschlagen) beim Main Stage waren, hatte sicherlich keiner der ca. 5000 Gäste am Samstag Einlass zu allen Talks gefunden. Allerdings muss ich sagen, dass die auch nicht so besonders waren. Klar, lustig und professionell, aber ich fühlte mich sehr gestört, weil von Stage B ständig Klatschen oder anderes zu hören war und natürlich aus der Klingon Zone der Gong des öfteren ertönte. Außerdem habe ich ständig gefroren. Aber gut, ich bin auch eine Frostbeule.

Wir waren öfter bei den Autogrammschlangen, haben aber Marina Sirtis und Gates McFadden nie angetroffen, und auf gut Glück stundenlang anstellen wollten wir uns auch nicht. Ich hatte schon fast Panik, dass wir die Autogramme nicht mehr bekommen würden.

Mittags waren wir wieder im Foodcourt im Skyline Plaza essen. Als halber Vegetarier hat man es dann schon manchmal schwer mit der Auswahl...

Dann haben wir für Florian neue Vulkanierohren gekauft und ich habe sie ihm gleich angeklebt. Auf den Sitzsäcken konnte man sich ganz gut mal zwischendurch ausruhen, wenn man einen freien erwischt hat. Florian hatte dann die Idee, sich von Thomas Brückl die Fotos von den FKM-Events mit Robin Curtis und Rene Auberjonois nochmal in Originalgröße schicken zu lassen und dann beim Saturn auf dem Cewe-Drucker ausdrucken zu lassen. Das hat er dann auch schnell gemacht - die moderne Technik macht es möglich - und wir haben uns darauf nochmal Autogramme geholt. Robin war sowieso entzückend, weil wir gestern und heute bei ihr waren und sie hat sich an uns vom Dezember noch erinnert, wenn auch nicht an unsere Namen (aber das hätte mich ehrlich gesagt auch erschrocken ;-) ).

Während Florian also unterwegs war, um die Fotos ausdrucken zu lassen, habe ich von Weitem den Kostümwettbewerb mit den Trekkie Girls beobachtet. Man konnte sich spontan anstellen und vor den ersten Reihen dann hin und her laufen, sobald man dazu aufgefordert wurde, aber man durfte nicht auf die Bühne. Das fand ich schade, denn von hinten konnte man dann nur erahnen, wie die Kostüme aussahen. Aber alle Teilnehmer gingen dann nochmal eine große Runde durch die Reihen und dann wurde per Applauslautstärke der Sieger ermittelt. Genau habe ich es nicht mitbekommen, aber ich glaube, es gab u.a. eine Star Trek Kappe zu gewinnen. In diesem Punkt muss ich sagen ist der Kostümwettbewerb auf der FedCon viel schöner. Die Fans bereiten sich darauf meist schon Monate vorher vor und führen teils kleine Stücke auf.

Anschließend kam ein Vortrag von Mars One. Ich glaube immer noch nicht so recht daran, dass die wirklich einmal zum Mars fliegen. Und dass man keinen Rückflug mit eingeplant hat, ist wohl auch nur eine Kostenfrage, denn ein Besucher hatte angemerkt, dass man die Rückflugmodule bereits im Vorfeld auf dem Mars stationieren könnte, die müssten nicht zeitgleich mit den Kolonialisten hingebracht werden. Aber ich verfolge die Mission mit Spannung ;-)

Am späten Nachmittag haben wir dann den Free Talk mit den Schauspielern aus DS9 angeschaut, Armin Shimerman, Rene Auberjonois, Jeffrey Alan Combs and Casey Biggs. Wieder war es lustig, aber eben nichts besonderes. Und die Geräusche von Stage B und dem Gong störten auch hier.

Nach dem Talk waren wir noch einmal kurz im Skyline Plaza, nur um uns dann wieder in die Schlange für das Samstag-Abend-Highlight zu stellen, dem TNG Reunion Event hosted by William Shatner. Die beste Frage aus dem Publikum war die, ob William Shatner und George Takei nicht ihre Fehde beenden könnten, aber William Shatner meinte nur, dass er George lieben würde ;-) Außerdem kam eine Frage von einer Taiwanesin, worauf Marina meinte: "Hello to China, don't torture animals." Und später warf sie mehrfach ein: "Can we talk about the dolphins?" Ob man auf diese Weise die Einstellung der Asiaten zu Tieren ändern kann, wage ich mal zu bezweifeln, aber immerhin ist das mal ein ernsthaftes Thema gewesen, abgesehen von den United Nations, die ebenfalls aufkamen. Aber Brent bemerkte richtig, dass wir in ein paar Jahrhunderten zurückblicken und wissen werden, dass dieses Blabla völlig unwichtig gewesen war, denn wir leben alle auf dem gleichen Planeten und es gibt wichtigere Dinge, um die wir uns kümmern sollten.

Nach dem Talk waren wir mit einem ARG-Freund von Florian verabredet und sind in das Orfeos Erben essen gegangen, wirklich ein kulinarischer Hochgenuss und ein toller Abschluss des Tages.

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Montag, 24. Februar 2014 18:40

Destination Star Trek Germany - Tag 1 - 21.02.2014

Dieses Wochenende stand ganz im Zeichen von Star Trek. Mein Schatz Florian hatte sich gewünscht, auf die Destination Star Trek Germany zu gehen. Diesmal hat er auch alles organisiert, um mich zu entlasten. Da sie in Bankfurt stattfand, konnten wir auch mit dem Auto fahren und hatten einen Mitfahrer vom Trekdinner :)

Am Freitag vormittag sind wir gemütlich hingefahren. Wir haben im Mariott im 39. Stock gewohnt, das war zwar nicht ganz billig, aber wir hatten einen gigantischen Ausblick über Mainhatten. Als wir dann unser Wochenendbändchen angelegt hatten und in die Messehalle 3 traten, bot sich uns ein gigantischer Anblick. Star Trek Musik versetzte uns gleich in die richtige Stimmung und die Halle erinnerte an einen Raumhafen oder ein Shuttlehangar. Danach war ich erst einmal etwas ernüchert, denn die Aufbauten in der Messehalle waren kalt und ungemütlich. Die Klingon Zone war lächerlich, denn dort standen nur ein paar Mittelalterassecoires. Aber immerhin gemütliche Sitzsäcke, auf denen wir es uns dann über das ganze Wochenende hin und wieder bequem gemacht hatten.

Die Essensstände schrien nicht gerade vor kulinarischem Hochgenuss. Es gab HotDogs, Mövenpick-Eis und Sandwiches, aber das war eigentlich egal, weil in Fußreichweite das Skyline Plaza ist, eine Shopping Mall, wo man zwischendurch mal seine Augen von der düsteren Hallenatmosphäre erholen oder die Aussicht vom Dachgarten aus genießen konnte. Und im Foodcourt gab es viele kleine Küchen, wo man für jeden Geschmack etwas finden konnte. Sogar am Sonntag hatte die Mall offen und einige wenige Möglichkeiten zum Essen und Trinken geboten. Man war also auf das Essen auf der Messe nicht angewiesen.

Es hatte sich als gute Idee herausgestellt, bereits am Freitag anzureisen, denn so war parktisch überhaupt keine Schlange vor den Autogramm-"Losverkaufsbuden" und wir konnten auf unserem schönen Schwarz-Weißbild der Next-Generation-Crew bereits die Autogramme von Brent Spiner, LeVar Burton und Michael Dorn holen. Und sogar William Shatner (der hier "nur" 50 Euro kostete) schrieb noch eine Widmung drauf, was er normalerweise nicht tut, wenn er im Marathon-Autogramm-Modus ist. LeVar verriet mir, wie man seinen Vornamen ausspricht (Betonung auf die zweite Silbe) und Michael fragte ich, ob es wahr wäre, dass er das Poster nie unterschreibt, wenn er als letzter dran ist, aber er meinte, dass es da nur anfangs lizenzrechtliche Probleme gab und er immer unterschrieb, nachdem die Rechte geklärt waren.

Die Messe Frankfurt hat mir gut gefallen, da alte Komponenten mit neuen Komponenten verbaut wurden. So sind wir durch einen Glasflur gegangen, hinter dessen Wänden man die Außenwand des alten Gebäudes sehen konnte. Auch die Halle an sich wirkte sehr futuristisch und dadurch passend, auch wenn sie außer der kalten Atmosphäre noch einige konkrete Nachteile hatte, auf die ich später noch eingehen werde.

Abends waren wir nicht auf der Opening und auch nicht auf der Party. Und wie wir gehört hatten, hätte es sich auch nicht gelohnt, dafür extra zu bezahlen. Allerdings können wir das eben nicht wirklich beurteilen, da wir nicht dort gewesen waren. Aber auf der Opening sind wohl nur die Stars kurz auf die Bühne gekommen, um Hallo zu sagen. Keine Show oder so. Und Partymenschen sind wir sowieso nicht wirklich (auch wenn wir dafür dieses Jahr schon auf erstaunlich vielen Partys gewesen sind ;-) ).

Abend waren wir dann Trekdinner-Hopping und haben uns das Trekdinner Frankfurt, das jetzt Science Fiction Treff Frankfurt am Main heißt, angesehen. Das war ein netter Abend mit leckerem Essen und viel Dr. Who und einem Querschnitt aus dem gesamten SciFi-Universum. Vielen Dank, dass wir so nett aufgenommen wurden!

Danach habe ich mich noch in der Badewanne im Hotel aufgewärmt, in der Hoffnung, dass ich mich nicht erkälte.

75 Fotos

Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | Star Trek | Fotoblog

Dienstag, 10. Dezember 2013 19:42

FKM-Event mit Robin Curtis und Scott Krinsky

Am Wochenende waren wir beim FKM-Event mit Robin Curtis und Scott Krinsky. Da der Wetterbericht den ganzen Tag Schnee angekündigt hatte, sind wir bereits kurz nach 11.00 Uhr losgefahren. Aber es gab keine einzige Schneeflocke, bis wir in Deggendorf gegen 13.00 Uhr angekommen waren.

Florian hatte am Abend zuvor für uns Nerd-Herd-Badges gebastelt und über die schlechte Druckerqualität unserer beiden Exemplare geschimpft. Aber da schaut sowieso niemand so genau hin ;-) Da wir so früh angekommen waren, nutzten wir die Zeit noch, um auf den Weihnachtsmarkt zu gehen und noch die fehlenden Assecoires zu den Badges zu kaufen. Leider gab es um diese Jahreszeit keine kurzärmligen Hemden mehr, aber dafür graue Krawatten, Kugelschreiber und grüne Blöcke. Damit kamen wir der Sache schon recht nahe.

Wir saßen dann noch ein Weilchen in der Lobby, bevor es richtig losging. Es gab Glühwein und Plätzchen und dann trat Scott Krinsky auf, der in der Serie Chuck die Nebenrolle des Nerd-Herd-Kollegen Jeff hatte. Er hat sich richtig gefreut, dass wir in seinem Kostüm erschienen sind. Leider kennen wir bisher nur die erste Staffel von Chuck, aber die Serie ist wirklich lustig und wir freuen uns schon auf die restlichen vier Staffeln. Da die meisten Leute wohl wegen Robin Curtis da waren, verlief die Fragerunde etwas schleppend, aber um keine Löcher entstehen zu lassen, fragten dann eben auch Sabrina und Filip vorbereitete Fragen.

Anschließend kam Robin Curtis, die wir aus Star Trek III und IV als Saavik kennen. Sie hat erzählt, dass Kirstie Alley die Rolle der Saavik in STII wohl bekommen hatte, weil sie damals den Regisseur Nicholas Meyer gedatet hatte. Und nachdem Leonard Nimoy im dritten Film Regie geführt hatte, lehnte sie die Rolle elegant ab, indem sie zu viel Gage verlangte. Robin Curtis ist eine unglaublich positive Frau, die auch wunderschön singen kann. Es war einfach klasse! Ich hatte auch eine Frage gestellt, nämlich ob sie sich noch daran erinnern kann, dass sie auf der FedCon II nach ihrer Raumnummer gefragt worden ist. Aber daran konnte sie sich nicht mehr erinnern.

Anschließend war die Fotosession. Dabei haben wir wieder ein Foto mit Florian und mir machen lassen und danach ein Gruppenfoto mit allen Leuten vom Trekdinner. Danach gab es noch Autogramme. Dabei hat Scott von uns beiden ein Foto mit seinem Handy gemacht. Ich meinte, er könne es ja twittern, aber das hat er leider nicht gemacht. Danach gab es noch eine Verlosung.

Zum Abschluss kam noch das Buffet, bei dem es diesmal Ente mit Klößen und Rotkohl neben anderen Leckereien wie Obatzda gab. Wir haben uns dann noch nett unterhalten, auch an der Hotelbar (bzw. am Kamin), bevor wir in unser gemütliches Zimmer zurückgekehrt sind.

Den Ausklang der kleinen Convention gab es dann wie immer am nächsten Morgen beim leckeren Hotelfrühstück, bevor wir schneefrei wieder zurück nach München gedüst sind. Das war ein herrliches Wochenende :)

Autogramme

59 Fotos

Update 11.12.2013 17:44

Scott hat das Foto doch noch getwittert :D

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Montag, 5. August 2013 20:17

Nerd do Well - Simon Pegg

Im Forbidden Planet in London hatten wir letztes Jahr einiges gekauft, unter anderem das Buch [Unser Amazonstore: ] Nerd do Well von Simon Pegg [/Amazonstore Ende]. Jetzt hab ich es endlich fertig gelesen.

Er schöpft aus einem riesigen Wortschatz, so dass ich das Wörterbuch des öfteren benutzen musste. Mal sehen, ob davon auch etwas hängen geblieben ist. Das Buch ist eine Autobiographie, die jedoch nicht allzu tief geht. Allerdings erklärt es, wie er zu dem wurde, was er heute ist, und wieso er ausgerechnet solche Filme macht wie [Unser Amazonstore: ] Paul [/Amazonstore Ende].

Simon Pegg ist mir total sympathisch. Er liebt Star Trek, Star Wars und hatte eine Gothic-Phase. Da kann man auch darüber hinwegsehen, dass er Zombies mag :)

Zwischendrin gibt es immer mal wieder Kapitel, die von einem imaginären Simon Pegg handeln, der einen Roboter namens Canterbury hat. Sowas wie ein Superheld, mit Superkörper und einer französischen Schönheit an seiner Seite, der ein kleines Weltraumabenteuer erlebt. Man könnte auch erst die Geschichte lesen und dann die Biographie oder umgekehrt, dann wird man zwischendurch nicht dauernd rausgerissen. Grad bei mir, der so lange braucht für ein Buch, für den ist das dann schlecht.

Ich hätte mir etwas mehr über die Dreharbeiten von Paul oder Star Trek gewünscht, aber vielleicht ging das auch aus rechtlichen Gründen nicht, zumindest bei Star Trek. Außerdem würde ich mir wünschen, dass es Spaced in Deutschland gäbe, aber man kann es leider nicht bei Lovefilm ausleihen. Naja, vielleicht hole ich mir irgendwann mal den [Unser Amazonstore: ] UK-Import von Spaced [/Amazonstore Ende]. Da weiß man dann auch, wozu die EU gut ist ;-)

Fazit: Für Nerds und Geeks absolut lesenswert. Aber nur für welche mit wirklich guten Englischkenntnissen ;-)

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Sonntag, 2. Juni 2013 22:22

Star Trek (12) - Into Darkness (OV)

Alle guten Dinge sind drei. Deshalb waren wir heute nochmal mit Trekdinner-Leuten im Kino und haben Star Trek Into Darkness, diesmal in Originalversion, angeschaut. Leider kann man in den Museumslichtspielen keine Sitzplätze aussuchen, deshalb gibt es am Eingang dann ein Gedränge, weil jeder natürlich die besten Plätze haben möchte. Das nervt. Aber im Cinema lief der leider nicht mehr. Vielleicht sollten die auch umstellen und ihr Kinoprogramm nur wöchentlich veröffentlichen. Verschicken die überhaupt noch diese Flyer wie damals, als ich noch jung war?

Jedenfalls haben wir vor lauter Fotos machen und Fressalien kaufen verpasst, uns ganz vorne anzustellen, obwohl wir eigentlich rechtzeitig im Kino gewesen waren. Ich Schlafmütze halt. Und dann saßen wir in der ersten bzw. zweiten Reihe. Man könnte dieses Wochenende auch mein masochistisches Wochenende 2013 nennen, gestern die Schuhe, heute Kino in der ersten Reihe ;-)

Trekdinner in den Museumslichtspielen

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Donnerstag, 9. Mai 2013 19:21

Star Trek (12) - Into Darkness

Gestern waren wir zur Vorpremiere vom neuen Star Trek-Film Into Darkness. Die Leute, die nicht (oder noch nicht) auf der FedCon waren, sind mitgekommen, die anderen werden sich den Film in Düsseldorf anschauen. Ein wenig Confeeling kam schon auf, als wir dort auch noch vier Leute in Classic-Uniform, Uli in First Contact-Uniform und zwei in der neuen Movie-Uniform antrafen. Wir vier Hanseln waren in TNG-Uniform gekommen. Das Filmteam von RTL hätte sich sicherlich mehr Uniformierte gewünscht, allerdings saßen wir schon im Kinosaal, als wir davon erfuhren, aber wahrscheinlich hätten wir beim Anblick der Kameras sowieso das Weite gesucht. Für blöd darstellen lassen - dazu haben wir einfach keinen Bock mehr.

Der Film ist sehr actionreich, die Handlungen der Protagonisten nicht immer ganz nachvollziehbar und auch diesmal wurde eine Menge kaputt gemacht. Allerdings auch das eine oder andere wieder repariert. Er strotzt nur so vor Anspielungen auf unser geliebtes Star Trek, allerdings habe ich so langsam das Gefühl, dass sie es ein wenig übertrieben haben. Pille hat praktisch nur Lachvorlagen gehabt und auch Spock war sehr unfreiwillig komisch. Alles in allem war es aber eine ziemliche Sache zwischen Spock und Kirk, die anderen Figuren sind fast ausnahmslos zu Nebenrollen degradiert worden. Das fand ich sehr schade.

Außerdem hatte ich ein wenig das Gefühl, dass J.J. Abrams Star Trek und Star Wars langsam durcheinander bringt, denn die Uniformen der Leute im Star Fleet Headquarter in San Francisco sahen ein wenig aus wie vom Imperium, so ein ganz klein wenig nazihaft...

Gefallen hat mir die Architektur von London und San Francisco. Ob mir der Film besser gefällt, als Oblivion oder After Earth oder Iron Man 3, wird sich noch zeigen.

Trekdinner bei der Vorpremiere von Star Trek - Into Darkness

 Achtung, Spoiler - Achtung, Spoiler - Achtung, Spoiler - Achtung, Spoiler

Zur Handlung: Man soll keine schlafenden Tiger wecken. Oder so ähnlich ging der Spruch. Der Bösewicht ist Khan, der jedoch nicht so charismatisch rüber kam, wie sein Alter Ego. Er macht mal eben das Hauptquartier von Sektion 31 platt, das es eigentlich gar nicht geben dürfte und ballert in Kazon-Manier in ein Besprechungszimmer. Blöder Weise flieht er nach Qo'noS, wo eigentlich kein Föderationsschiff hin sollte, wenn es keinen Krieg mit den Klingonen vom Zaun brechen möchte.

Achtung, Spoiler

Chekov darf ein wenig im Maschineraum der Enterprise herumhüpfen und versprechen, dass er den defekten Warpantrieb wieder hinbekommt. Sulu sitzt nur am Ruder. Uhura darf ein klein wenig klingonisch sprechen. Die Klingonen sehen aus wie Wraith Dronen mit Metallhelm. Ohne diesen Helm sehen sie aus wie Klingonen ohne Haare. Da steht jemand wohl auf Glatzköpfe. Und die Schiffe der Klingonen sehen auch komisch aus. Da fehlt irgendwie der nach vorn ragende Kopf. Ich frage mich, ob die Leute damals bei Star Trek - The Motion Picture die gleichen Gedanken hatten, als sie zum ersten Mal die neuen Klingonen mit ihrem Turtlehead gesehen haben ;-)

Achtung, Spoiler

Admiral Marcus fliegt mit seinem Schiff der Dreadnought-Klasse hinterher, um... ja, was will er da eigentlich? Einen Krieg anzetteln? Khan umbringen, nachdem Kirk ihn lebend gefangen hat? Oder die Enterprise zerstören? Was er dann erst einmal bleiben lässt, nachdem er erfährt, dass sich seine Tochter Carol Marcus an Bord geschmuggelt hat. Obwohl, Kirk hat Khan gar nicht gefangen, der hat sich ergeben, als er erfahren hat, dass an Bord der Enterprise 72 neuartige Photonen-Torpedos sind. Eigentlich hätten es nur 71 sein dürfen, denn auf der Botany Bay waren insgesamt, also inklusive Khan, 72 Personen im Kälteschlaf. Aber egal. Wir wollen mal nicht so sein.

Achtung, Spoiler

Am Ende wurde noch einmal so richtig dick aufgetragen, als Kirk und Spock die Rollen tauschen und Kirk den Warpkern repariert und hinter Glas an einer Strahlenüberdosis stirbt, und Spock davor kniet und lauthals "Khan" brüllt. Das fand ich dann schon ein wenig extrem aufgetragen. Ich frage mich, ob das die junge Generation als tolle Szene empfindet, ich fand, dass sie leider nicht an das Original in Star Trek II - The Wrath of Khan heranreichte. Ach ja, Kirk stirbt.

Achtung, Spoiler

Aber wir brauchen uns nicht davor zu fürchten, dass der nächste Film "Auf der Suche nach Captain Kirk" heißen wird, keine Sorge. Jetzt hör ich aber doch lieber auf zu spoilern, es soll ja Leute geben, die den Film noch nicht gesehen haben.

Spoiler-Ende - Spoiler-Ende - Spoiler-Ende - Spoiler-Ende -

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Dienstag, 9. April 2013 21:51

Dr. Hubert Zitt - Zeitreisen und temporale Logik

Hubert Zitt am 6. April im Kranz München

Ein wenig Organisationserfahrung habe ich ja. Zum Beispiel habe ich mal unseren Betriebsausflug mit 120 Leuten mitorganisiert. Oder unsere Hochzeit mit 75 Leuten. Ein bisschen war das auch so, als wir vom Trekdinner den Abend mit Hubert Zitt etwas größer als beim letzten Mal veranstalten wollten. Als wir nämlich Tommy und Werner Krappweis im Kranz-Theater gesehen hatten, dachten wir, dass das eine gute Lokation für den Vortrag wäre. Und dass dann die notwendige Technik dann bereitstehen würde. Allerdings mussten wir dann dafür auch etwas Eintritt verlangen. Wir haben sehr knapp kalkuliert, aber wenn etwas übrig bleiben sollte, wollten wir das spenden.

Der Vortrag am Samstag war super und die meisten Sachen haben auch gut geklappt. Dass immer etwas schief geht, dass wusste ich noch vom Betriebsausflug und von der Hochzeit. Aber ich sehe über sowas gelassen hinweg, denn Perfektionismus reibt einen nur auf. Irgendwie ärgert es einen dann aber doch, vor allen Dingen, wenn man dann kein Entgegenkommen bekommt und einem noch die Schuld gegeben wird...

Ich hatte dann kurz anmoderiert, mich beim Publikum bedankt und nochmal darauf hingewiesen, dass der Gewinn an den Kinderschutzbund und die Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft geht und auf allen Tischen Flyer ausliegen. Ich war so aufgeregt, dass ich das Mikro kaum noch halten konnte und ich fand das total nett, dass Hubert mich dann kurz umarmt hat, um mir die Aufregung zu nehmen.

Alles in allem war es doch ein gelungener Abend, auch wenn die Tonprobleme nach der Pause nicht wirklich schön waren. Anschließend 22.30 Uhr hätten wir gerne noch etwas gegessen, aber leider war die Küche schon geschlossen, obwohl auf der Website vom Kranz steht, dass es bis 23.30 Uhr Abendessen geben würde. Das war schon ärgerlich, vor allen Dingen weil Marmot das eigentlich per Mail angekündigt hatte, dass noch ein paar Leute zum Essen bleiben würden.

Großartig war auch das Intro von Thomas und Monika. Christina hatte das Vulkanier-Kostüm für Thomas ausgeliehen und Monika hatte ihr blaues Classic-Kleid an. Die beiden haben gespielt, sie würden fast 50 Jahr zu früh auf die Erde kommen, denn der Erstkontakt würde laut Star Trek am 5. April 2063 stattfinden. Zur Gründung des Trekdinners sind sie aber 20 Jahre zu spät. Dann rief Steffen rein, dass das alles Blödsinn wäre und Zeitreisen gar nicht möglich sind. Darauf meinte Thomas, dass man vielleicht jemanden fragen sollte, der sich damit auskennt.

Thomas: "Doktor Hu... Doktor Hu..."
Monika: "Doktor wer?"
Thomas: "Doktor Hubert Zitt!"

Und dann kam er zum Swusch-Geräusch der Tardis hinter dem großen Plakat der Tardis hervor, das Thomas extra hat anfertigen lassen. Aber über den Vortrag schreib ich nichts, den müsst ihr euch schon selbst angucken ;-)

30 Fotos

Anschließend saßen wir noch zusammen und haben sauleckeren Prosecco getrunken. Davon nahm ich sogar zwei Gläser. Wir haben auf Thomas Geburtstag angestoßen. Und weil wir so hungrig waren, sind dann das Ensemble gemeinsam mit Markus noch zu McDonalds am Stachus gegangen. Trotz allem war es ein toller Abend gewesen.

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Montag, 1. Oktober 2012 00:06

Wise Guys - Zwei Welten

Nachdem wir bei unserem letzten Wise Guys-Konzert einige Kinder gesehen hatten, haben wir beschlossen, unsere Jungs beim nächsten Mal mitzunehmen. Allerdings waren sie davon so gar nicht begeistert, weil sie momentan für nichts zu begeistern sind. Aber letztendlich hat es ihnen doch gefallen.

Klaro, die Wise Guys sind ja auch superlustig, bringen Stimmung in den Saal und ich kann mir auch vorstellen, dass sie in Hallen es da noch viel einfacher haben, weil sich die Leute dann nicht erst von ihren Stühlen erheben müssen. Aber ich geb's zu, ich werd alt, ich hab lieber die Möglichkeit, mich hinzusetzen, falls es mir zu viel wird. Und es ist mir auch lieber, wenn Stuhlreihen die anderen Leute daran hindern, mich zu zerquetschen.

Auch diesmal hat Sari zusammen mit Nils, dem Neuzugang (zumindest für uns) eine kleine Schauspieleinlage geliefert und gerappt. Mein Lieblingslied zur Zeit ist das mit der Deutschen Bahn. Außerdem wurde auch angesprochen, dass der Bass Ferenc die Band Ende des Jahres verlassen wird. Das ist natürlich schade und es gab auch einen sehr bewegenden Abschiedsapplaus.

Und Star Trek mögen sie auch. Und Galaxy Quest haben sie wohl auch angeguckt :-)

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Samstag, 29. September 2012 00:44

Trekdinner im September

Am Freitag war wieder Trekdinner. Diesmal war es nicht nur lustig, denn wir haben auch einige intensive Gespräche geführt. Es ist schön, solche Freunde zu habe (ihr wisst schon wer).

Einige kamen in Wies'n-Tracht. Da mein Landhaus-Oberteil zu luftig und mein Rock zu eng war, habe ich mich mit meinem Edelweiß-Halsband, geflochtenen Haaren und meinen neuen Oktoberfest-Lebkuchenherzerl-Ohrringen begnügt.

8 Fotos

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Donnerstag, 20. September 2012 19:06

An Evening with... John and Bonnie

Letztes Wochenende waren wir wieder einmal in Deggendorf zu einem FKM-Event, diesmal mit John Billingsley (Dr. Phlox aus Enterprise) und seiner Frau Bonita Friedericy (sie hat da mal eine Borg gespielt). Eine schöne Beschreibung und natürlich ganz tolle Fotos findet ihr wie immer bei Thomas, der irgendwie immer genau wusste, wann er abdrücken musste. Wir selbst haben uns mit Fotografieren zurückgehalten, weil wir durch die Blitze nicht stören wollten und ohne Blitz werden die Fotos halt nix.

John und Bonnie sind sooooo lustig, das ist echt der Wahnsinn. Ich kann jedem Trekkie nur empfehlen, die beiden einmal live auf der Bühne zu erleben. Und bei der Autogrammstunde haben sie für jeden ein paar Worte übrig, z.B. dass ihnen auf der Autobahn bei 150 km/h schon mulmig wird.

Der Schichtsalat hatte wirklich toll geschmeckt und stand hinterher noch am Buffet. Das war diesmal superlecker und deftig.

Auf der Rückfahrt waren wir wieder in Dingolfing im Bad Caprima. Die Jungs hatten viel Spaß, so dass wir tatsächlich erst abends zu Hause ankamen. Und diesmal hat uns das Essen im Bistro auch geschmeckt, nicht so wie vor zwei Jahren die fast fleischlosen Spaghetti Bolognese. Das könnte auch am neuen Pächter gelegen haben, der seit ca. zwei Jahren drin ist.

16 Fotos

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Montag, 4. Juni 2012 22:02

Madame Tussauds, Forbidden Planet und London Eye

Heute haben wir unser erstes online gekauftes Ticket eingelöst, weil man da ordentlich Rabatt bekommt. Wir wollten einmal vergleichen, wie Madame Tussauds in London ist im Gegensatz zu Berlin. Es ist auf jeden Fall größer, Hitler steht frei rum und nicht in einem peinlich abgetrennten Raum mit Fenster, es war wahnsinnig viel los, es gab einen Ride mit kleinen Londoner Taxis und am Ende gab es ein 4D-Kino mit The Avangers. Ansonsten kann sich das in Berlin aber durchaus sehen lassen. Am Eingang begrüßte uns als erstes Sir Patrick Steward.

Sandra, Ensign Sir Patrick Steward und Florian

Anschließend habe ich nur geheimnisvoll gesagt, dass wir jetzt Shoppen gehen, aber nicht verraten, wohin. Als wir dann im Forbidden Planet ankamen, war die Freude groß. Ich hatte mir den Laden viel größer vorgestellt, aber letztendlich gab es dort auch keine Sachen, die wir nicht schon kannten. Der Keller ist voll mit Büchern und Comics. Aber immerhin haben wir ein paar Kleinigkeiten gefunden und Florian hat beschlossen, dass wir dort noch einmal hingehen müssten.

Danach haben wir uns das erste Mal getraut, mit einem Londoner Bus zu fahren. Das macht wirklich Spaß, weil man dann sehr viel von der wunderschönen Altstadt sieht. Alles ist dekoriert für das 60-jährige Jubiläum der Queen. Da steppt echt der Bär. Das Polizeiaufgebot war auch recht groß, weil zur Zeit Bank Holiday ist und ein Haufen Veranstaltungen sind, um dieses Ereignis zu feiern. Das machte mir schon ein wenig Angst.

Unsere letzte Station war das London Eye, zu dem ich ständig Goldeneye sagte... Aber wegen meiner Höhenangst konnte ich nicht stehen, sondern blieb die ganze Zeit auf der Holzbank in der Mitte der Gondel sitzen. Da heute vermutlich der Tag mit dem schönsten Wetter war, haben wir diese Touriattraktion heute abgehakt. Aber man hat von dort oben tatsächlich einen schönen Blick über London, auch auf das Gebäude, das aussieht wie ein überdimenstioniertes Fabergé-Ei.

93 Fotos

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Montag, 28. Mai 2012 12:28

FedCon XXI - 4. Tag und Abreise (20.-21.05.2012)

Am Sonntag konnten wir dann gemütlich ausschlafen, da der erste Beitrag, der uns interessierte, Nessis Vortrag zu Behind the Scenes war. Sie hatte eine Präsentation vorbereitet, aber über das Inhaltsverzeichnis ist sie nicht hinausgekommen, so dass wir einfach einige Fotos gezeigt bekamen, die sie in den letzten Tagen auf der FedCon geschossen hatte. Das war interessant, aber Dirks Vortrag letztes Jahr war besser ;-)

Das Alien-Panel mit Jenette Goldstein, Ricco Ross und Carrie Henn begann standesgemäß mit dem Alien (von dem ich ein großer Fan bin) und anderen kostümierten Fans. Davor haben wir noch das Ende vom Vortrag von Mona Abdel Hamid zum Thema Emotionen bei Star Trek gesehen. Allerdings blieben wir nicht lange im kleinen Raum, denn wir wollten rüber zu Walter Koenig & Garrett Wang, wo wir vorher noch kurz Felicia Day bewundern durften. Die ist echt süß.

Danach kam William Shatner, der uns wieder routiniert entertainte. Unpersönlich, politisch korrekt und professionell. Zur Closing Ceremony kam er nicht noch einmal auf die Bühne, aber ob es daran lag, dass er schon zum Flieger musste, oder ob er nicht gemeinsam mit Walter Koenig auftreten wollte, das erfuhren wir nicht. Walter Koenig war süß, denn er meinte, dass wir alle glauben, er würde bald sterben.

Zum Abschluss sind wir noch einmal in die Stadt gefahren zum Louisiana. Auf der Fahrt dort hin gab es einen richtigen Wolkenbruch, so dass wir noch einige Minuten im U-Bahnhof warteten, bis wir einigermaßen trocken rausgehen konnten. Die Burger waren wieder saulecker.

Wieder zurück war im Foyer vom Maritim keine gute Stimmung. Ins Morley's (Mos Eisley) konnte man auch nicht gehen, weil darin geraucht wurde. Und weil es nicht genügend Sitzmöglichkeiten draußen gab, habe ich mich von Shelley & Co. und Heike & Co. schon jetzt verabschiedet und wir sind ins Sheraton gegangen, wo wir nochmal eine kleine Conblues-Roomparty machten.

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Freitag, 25. Mai 2012 18:14

FedCon XXI - 3. Tag (19.05.2012)

Ja, das ist wirklich eine Frühaufstehercon. Aber für Hubert Zitt haben wir uns auch heute aus dem Bett gequält, obwohl wir nach der Erfahrung von gestern ganz brav schon ungefähr Mitternacht Zapfenstreich hatten. Diesmal ging es um die Fehler bei Star Trek, wobei wir einiges aus dem modifizierten, vor vier Tagen fertig gewordenen Vortrag doch schon kannten. Aber egal, es ist Hubert Zitt!

Von Felicia Day haben wir dann noch das Ende des Panels angeschaut. Sie spielt mit Wil Wheaton in "The Guild", das man kostenlos auf Jutjub anschauen kann. Felicia ist ja so süß, echt! Ich glaube, da muss ich mal reingucken, auch wenn es befremdlich ist, Gamern beim spielen zuzugucken. Das stelle ich mir gerade so gar nicht komisch vor.

Anschließend kam wieder Gates McFadden, ein kleiner Walk über das FedCon-Gelände und dann der Vortrag von Isabelle über die Steampunk-Szene in Deutschland. Steampunk war ziemlich stark vertreten auf der diesjährigen Con. Aber der Kreis der Fans scheint noch recht klein zu sein. Hat was.

Eigentlich hätten wir gedacht, dass es ziemlich stressig werden würde, uns nach der Autogrammstunde wieder umzuziehen, aber plötzlich wurde es stressig, uns vor der Autogrammstunde umzuziehen. William Shatner gab nämlich Autogramme in einem kleinen Nebenraum, weshalb plötzlich ungefähr wenn nicht mehr Fans bis zum Flughafen (!) Schlange standen. Die konnten sich dann natürlich nicht in die reguläre Autogrammstunde anstellen, wo der restliche Pöbel die übrigen Schauspieler ihre Autogramme gaben. Das war nicht gerade die Glanzleistung an Planung, aber sowas passiert halt. Also, schnell ins Quartier in der Untertassensektion, in die Hochzeits-Gala-Kluft geschlüpft, hastig die Haare hochgesteckt und rein in die Autogrammstunde. Oder so, denn mittlerweile hatten die ersten ihr Autogramm von Shat geholt, der in atemberaubendem Tempo seinen Namen auf Fotos kritzelte (bei 100 Teuronen pro Kritzelei würde ich das auch machen), und die standen jetzt dort an.

Aber auch wir kamen dran und machten dann noch ein tolles Foto von einem anderen Paar, das die Hochzeits-Gala-Kluft aus Nemesis anhatte. Und als Jonathan Frakes dann sagte, er müsse gleich weinen, weil wir in Star-Trek-Outfit geheiratet hatten, kam ich mir leicht veräppelt vor. Wieviele Leute ihm wohl schon erzählt hatten, dass sie in dieser Kleidung geheiratet haben? Für ihn war das wohl nichts Besonderes mehr. Aber ich tröstete mich mit dem Gedanken, dass es bestimmt viel weniger Leute waren, als in weißem Kleid und schwarzem Anzug geheiratet haben. Jonathan wurde übrigens von Steffi betreut :-)

Weil der Zeitplan natürlich nicht eingehalten wurde, hatten wir schon befürchtet, dass wir das Panel von William Shatner verpassen würden, aber Jonathan Frakes war fleißig und wir mussten nicht mit ihm in einen kleineren Raum umziehen.

Also, wieder ins Quartier in der Untertassensektion, umziehen, spitze Ohren ankleben und los ging es zum Panel von William Shatner. Er ist ein professioneller, politisch korrekter Entertainer. Sein Hairpiece sitzt, als wäre es angewachsen. Er ist ein wenig schwerhörig... Ich fand es nett, dass er in den kleineren Raum vor dem Panel gegangen ist, wo die Tagesticketbesitzer die Synchronübertragung seines Panels sehen durften/mussten. Vielleicht hätte ich ihn fragen sollen, ob ein Teil des Geldes, das er an diesem Wochenende verdient, in Charity fließt. Für die Fotos und Autogramme hätten wir vermutlich unser Häuschen abbezahlen können, aber uns zahlt keiner 100 Teuronen für eine gekritzelte Unterschrift ;-)

Dann waren wir wieder einen Happen essen, bevor das absolute Muss kam, der Costume Contest, moderiert von der unvergleichlichen Nessi (kurz für Vanessa). Anschließend ging der Panel-Marathon weiter mit Joe Flanigan, der mit Kavan Smith auftrat, und Jonathan Frakes, der sich wieder mächtig unter die Fans mischte.

Später am Abend haben wir noch das traditionelle Trekdinnerfoto auf der Hauptbühne gemacht, bevor wir uns an die Bar in der Untertassensektion zurückgezogen hatten. Große Lust auf Roomparty hatten wir nach dem anstrengenden Tag nicht mehr.

68 Fotos

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Donnerstag, 24. Mai 2012 19:34

FedCon XXI - 2. Tag (17.05.2012)

Am Freitag mussten wir in Allerherrgottsfrühe aufstehen, weil der Vortrag über Zeitreisen und temporale Logik von Hubert Zitt bereits um 9.00 Uhr begann. Um 9.00 Uhr! (Man stelle sich hier die Stimmlage von Doc Brown vor, als er "1,21 Gigawatts" rief!) Aber wir ließen es uns nicht nehmen, gemütlich in Zehn Vorne zu frühstücken. Wir dachten uns, dass wir nach dem Vortrag einfach in die Vergangenheit reisen könnten, um den verpassten Anfang nochmal nachzuholen. Aber Hubert Zitt hat freundlicherweise auf uns gewartet ;-)

Anschließend haben wir uns nochmal den chaotischen Vortrag von Robert Vogel zu Iron Sky angeschaut. Das war sehr interessant, wie die eine oder andere Idee geboren wurde. Ist auch ein klasse Film. Der Vortrag von Mona Abdel Hamid über das Arzt-Patienten-Verhältnis von Pille bis Phlox hat uns dann nicht so gefesselt, so dass wir dann den Freiraum genutzt hatten, noch einmal eine Runde Schlaf nachzuholen.

Anja und Stefan haben dann über Steampunk referiert, der gestrigen Vision von Morgen. Es hat sich anscheinend irgendwie herauskristallisiert als eigene Stilrichtung, aber begonnen hat es mehr oder weniger schon mit Jules Vernes. Wild Wild West und den dritten Teil von Zurück in die Zukunft kann man da auch schon hinzurechnen. Die Idee, einfach billige Wasserpistolen mit Kupfer- und Bronzefarben zu bemalen und sich damit eine eigene Steampunk-Waffe zu bauen, fand ich sehr witzig. Denn die Assecoires, die es überwiegend aus den USA gibt, sind doch recht teuer.

Danach konnten wir ganz schnell einen Happen essen, bevor es mit den Klingonen weiter ging. Nachdem Paul Watson zwar auf freien Fuß gesetzt wurde, aber aufgrund der geschlossenenen Gerichtskasse am Samstag (!) die Kaution nicht bezahlt werden durfte, und er deshalb noch die Zeit bis Montag in Haft verbringen musste, kam er nicht zur FedCon. Die Klingonen waren wie immer ganz witzig, aber interessierten mich jetzt nicht so.

Anschließend haben wir noch die Panels von Walter Koenig und Jonathan Frakes angeschaut. Richard Dean Anderson und Joe Flanigan haben wir uns gespart, da wir sie erst letztes bzw. vorletztes Jahr gesehen hatten. Man wird müde, wenn man die Schauspieler alle schon kennt. S. hatte auch die Bombenidee: Wenn Richard Dean Anderson mal kommen könnte, das wäre der Brüller.

Anschließend sind wir noch über das Congelände geschlendert, haben die Bar in der Untertassensektion besucht und dann gab es wieder eine kleine, aber feine Roomparty. Dabei konnte ich ein Tattoo in Form des Borg-Logos bewundern. Nicht fragen. Einfach nicht fragen ;-)

22 Fotos

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Mittwoch, 23. Mai 2012 20:11

FedCon XXI - Anreise und 1. Tag (15.+16.05.2012)

Am Mittwoch haben wir gemütlich die Koffer gepackt und sind mit Lufthansa nach Düsseldof geflogen. Mit Air Berlin der Bahn wollten wir diesmal nicht fliegen. Aber die Schokolade beim Aussteigen habe ich dann doch vermisst ;-)

Nachdem wir unser Quartier in der Untertassensektion bezogen haben, trafen wir uns mit Freunden in der Düsseldofer Altstadt, um noch ein wenig die Stadt anzugucken und zu Abend zu essen. Im Louisiana gab es superleckere Burger. Nur der Yellow Bird war nicht echt. Den musste ich dann in der Untertassensektion nachholen.

Am nächsten Tag ging es dann ins Maritim zur FedCon, die Badges etc. abholen. Unser erster Programmpunkt war Richard Arnold mit dem 25. Geburtstag von TNG. Da waren ein paar nette Fotos vom Set damals dabei. Mensch, ist das lange her. Kai Owen haben wir nur kurz angeschaut, aber da haben wir wohl etwas verpasst, er soll sehr witzig gewesen sein.

Danach haben wir noch das Ende von Robert Vogels Vortrag über das Ende der Welt in Filmen und TV Serien angeschaut, aber seine Filmausschnitte waren mal wieder chaotisch präsentiert und er hat mehr mit der Technik geredet als mit dem Publikum.

Danach hatten wir Zeit, etwas am Flughafen zu essen und die Kunstausstellung anzuschauen, bevor die Opening Ceremony begann. Davor haben wir Teryl Rothery kurz gesehen, die wirklich süß ist. Einen Fragenden hat sie "Cuty Patudy" genannt :-)

Danach hatte Gates McFadden ihr erstes Panel. Sie sah wirklich klasse aus. Allerdings glauben wir, dass da ein wenig nachgeholfen worden ist, genau wie bei Virginia Hey, deren Spitzname ich hier nicht schreibe, den ich ihr verpasst habe.

An diesem Abend kam ich erst sehr spät ins Bett, weil wir eine richtig schöne Roomparty mit Erdbeerlimes gemacht haben. Dabei haben wir [zensiert] und [zensiert] und natürlich auf [zensiert] angestoßen und [zensiert]. Ja, es wurde sehr spät...

85 Fotos

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Samstag, 28. Januar 2012 20:02

Trekdinner im Januar mit Filmteam

Als im Dezember die Anfrage vom Bayerischen Rundfunk kam, ob wir für ein Interview für die Sendung LaVita bereitstehen würden, war ich gerade völlig ausgelaugt und urlaubsreif, deshalb war meine Begeisterung nicht wirklich groß. Aber dann hatten doch manche Leute Lust, sich filmen zu lassen, andere fanden das gar nicht toll. Jedenfalls haben die Filmleute am Donnerstag Monika und Thomas zu Hause besucht, am Freitag waren sie bei Daniel, der in einem Star Trek-Museum wohnt. Und am Abend eben bei uns beim Trekdinner.

Die Filmcrew machte einige Aufnahmen, während wir dasaßen, uns unterhielten und aßen. Danach haben sie noch ein kurzes Interview mit Florian und mir gemacht, in dem wir kurz erzählen sollten, was das Trekdinner eigentlich ist. Ich bin gespannt, was daraus wird. Sendetermin ist Donnerstag, der 23. Februar, 19.00 Uhr im Bayerischen Fernsehen.

Ansonsten war das Trekdinner sehr lustig. Es waren für die Kamera diesmal mehr Leute als sonst in Uniform gekommen. Wir haben ein neues Trekdinnerpaar. Und um Mitternacht haben wir für Funky Happy Birthday gesungen.

30 Fotos

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Samstag, 29. Oktober 2011 00:48

Trekdinner im Oktober - Halloween

Heute war wieder Halloween-Trekdinner. Thomas und Monika sind in ihrem Vampir-Outfit gekommen, das sie auch schon auf der Ring*Con getragen hatten. Sah absolut super aus! Nobbse hat sich etwas neues einfallen lassen und im Halloween Gore Store ein neues Zombie-Kostüm besorgt. Ich war natürlich wieder Lily Munster. Und Florian hat sich bei Die Ritter endlich seine lang ersehnte Mittelaltergewandung besorgt.

Es war wieder sehr lustig. Es gab sogar vier neue Besucher, mit denen ich mich auch sehr angeregt unterhalten habe.

Fotos

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Samstag, 22. Oktober 2011 16:05

Brunch beim US-Generalkonsul

Uns sind schon komische Sachen passiert, seit wir im Internet präsent sind. Manchmal passieren sogar richtig reale Sachen. Wie neulich, als mein Schatz Florian gefragt wurde, ob er denn Leute aus München kennen würde, die in der SciFi-Branche zu Hause sind. Hilfsbereit wie er ist, hat er natürlich eine ganze Menge Namen aufgelistet. Und aus Dank wurden wir dann eingeladen, zu einem Brunch zum Generalkonsul Conrad Tribble zu kommen, bei dem der Autor John Scalzi aus seiner upcoming novel "Redshirts" vorlas. Das Buch wird in Amerika im Sommer 2012 erscheinen. Die Übersetzung im Heyne-Verlag wird voraussichtlich nochmals einige Monate in Anspruch nehmen. Das Buch kann man als Star-Trek-Parodie verstehen, in der ein Ensign feststellt, dass auf dem Raumschiff sehr merkwürdige Dinge vor sich gehen.

Alles in allem war es ein sehr surreales Erlebnis. Ich meine, wer wird schon zum Brunch zum US-Generalkonsul eingeladen? Auch wenn wir "nur" Statisten waren und bei dem Networking und der Promotion nicht wirklich mitmachen konnten (außer indem wir über unsere Blogs die Werbetrommel für John Scalzi rühren), fühlten wir uns doch sehr geehrt und haben den Brunch sehr genossen.

Bild

Noch ein Lesetip von John Scalzi: Six Reasons It Sucks to Be a Jedi :-)

Und hier noch das US-Konsulat auf Facebook :-)

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Freitag, 30. September 2011 20:13

Star Trek Enterprise Pizzaschneider oder Pizzaroller

Wahnsinn! Lange haben wir darauf warten müssen, bis der legendäre Pizzaschneider im Star Trek-Enterprise-Design endlich auch in Deutschland regulär erhältlich ist. Bei Think Geek hatte ich mich nicht getraut zu bestellen, weil mich das ganze Zollgedöns nervt.

Also habe ich mich für euch mal im Internet auf die Lauer gelegt und geschaut, wo wir den günstig herbekommen.

  • Replix ist unser Preishit, derzeit für 26,90 Euro ungeschlagen und fair :-)
  • Bei Playworld habe ich letztendlich bestellt, für 27,99 Euro immer noch ein fairer Preis. Replix hatte leider nicht die gewünschte Menge auf Lager.
  • Im Space-Store von Dirk kann man den Pizzaroller für 32,90 Euro erwerben und unterstützt damit "die Kleinen" ;-)
  • Irgendwie sauer bin ich auf Nerdherds. Nicht nur, dass sie auf meine Anfrage auf Mengenrabatt totes Opossum gespielt haben, nein, sie haben den Preis auch von 28,99 Euro auf 35,99 Euro erhöht, nachdem ihr Vorrat innerhalb weniger Tage ausverkauft war. Ja, ja, mit uns blöden Trekkies kann man es ja machen, nicht wahr? Wir können gemolken werden. Da sach ich doch mal #fail.

Fotos von unserem neuen Schatz könnt ihr bei meinem Schatz Florian gucken. Und jetzt muss ich den Essensplan für nächste Woche nochmal überarbeiten ;-)

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Freitag, 23. September 2011 23:59

Trekdinner im September

Das Trekdinner war wie immer sehr lustig, auch wenn es mir nicht gut ging. Ich hatte Bauchweh und mir war schlecht, deshalb wollte ich eigentlich nur kurz den Streuner vorbeibringen, die Kinder etwas essen lassen und dann wieder heimfahren. Aber Cola und Cappucino wirkten Wunder :-)

Wir haben verschiedene Logo-Vorschläge angeschaut, Fotos vom Captains Table und vom Trekdinner United.

16 Fotos

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Montag, 29. August 2011 21:44

Trekdinner United VI im Europa-Park Rust

Das Wochenende war lange geplant, diesmal nicht in eine Deutschlandrundreise oder Urlaub eingebaut, nachdem ich meinen Urlaub schon für Renovierung, Umzug und nochmal Renovierung verbraucht habe. Aber da es im Büro im Moment recht ruhig ist, konnte ich Freitag schon mittags losdüsen, meine Familie ins Auto packen und auf ging es nach Rust.

Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist: Gugl Mäpps sagte, es würde 3:41 Stunden dauern. Die Autobahn sagte, nach zwei Staus, vielen Baustellen und einem sintflutartigen Regenguss 5:30 Stunden. Aber Hauptsache, wir sind heil angekommen.

Wir hatten eine ganz süße, kleine Pension nur fünf Gehminuten vom Haupteingang des Europa-Parks entfernt. Doch als wir pünktlich 9.00 Uhr am Samstag in Allerherrgottsfrühe dort standen, mussten wir erfahren, dass der Treffpunkt auf 10.00 Uhr verlegt wurde. Also noch ein wenig im Hotel chillen, und dann ging es los.

Wir waren 28 Leute zum Trekdinner United. Nachdem Weltbeherrscher Tom die Gruppentickets verteilt hatte, stürmten wir den Park und stoben in alle Richtungen davon. Um uns einen Überblick zu verschaffen, sind wir erst einmal eine Runde mit dem EP-Express gefahren. Irre, wie groß der Park ist. Danach sind wir etwas hilflos umhergeirrt, über einen mittelalterlichen Markt, und dann haben wir uns versucht, nochmal einen Überblick zu verschaffen, indem wir mit dem Euro-Tower einmal ganz nach oben gefahren waren. Aber auch das half nichts, der Park ist einfach RIESIG.

Mit dem London Bus gab es einen kleinen Vorgeschmack auf unseren übernächsten Urlaub. Schließlich haben wir es doch geschafft, mit dem Eurosat zu fahren, einer Achterbahn in fast völliger Dunkelheit in einer großen, silbernen Kugel. Danach war es schon Zeit zum Mittagessen. 28 Leute wurden im SWR3 Rock-Café satt, wo es leckere Burger gab.

Wieder auf freiem Fuß ging es dann endlich zu den größeren Attraktionen. Ich hoffe, wenn ich mich langsam herantaste, dass ich mich dann am Schluss trauen würde, mit dem Silver Star zu fahren. Poseidon - easy-peasy, Fluch der Kassandra - wie geil ist das denn?, Euro-Mir - okay, das war schon ziemlich hoch, Historama - zu viel Infos auf einmal, Geisterschloss - eine klassische Geisterbahn, Universum der Energie - Dinosaurierfahrt - wie süß, und dann noch Blue Fire, die Achterbahn mit der Schussfahrt zu Beginn, Looping und Spiralen, die hat mir gefallen. Aber den Silver Star wollte ich da immer noch nicht fahren. Aber dafür wäre es dann sowieso zu spät gewesen.

Abends sind wir dann noch in das 4D-Kino gegangen und haben uns Planet der Affen Prevolution angeschaut. Der Film wurde durch ein paar Sitzrumpler und Luftzüge ergänzt, was so überflüssig ist wie 3D. Außerdem sind diese Sitze eher für 10-minütige Filme gedacht, so dass es nach einer Weile schon ungemütlich wurde.

Am nächsten Morgen ging es dann wieder in Richtung Heimat, eine Mission zu erfüllen.

53 Fotos

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Dienstag, 7. Juni 2011 21:01

Star Wars Wochenende im Legoland

Immer wieder ein Highlight im Legoland ist das Star Wars Wochenende. Dieses Jahr hatten wir sogar ein Bombenwetter und die Gewitter haben immer brav bis abends gewartet, bis wir entweder im Hotel oder zu Hause waren.

Dieses Jahr gab es noch etwas ganz Besonderes: Im Miniland hat ein Star Wars Bereich aufgemacht, in dem viele Szenen aus allen Filmen nachgebaut waren, wie immer mit viel Liebe zum Detail.

Im Eingangsbereich stand ein riesiger AT-AT. Die Fanbauten zu Lego Star Wars waren diesmal in einem größeren Zelt auf einer Wiese neben dem Star Wars Miniland-Bereich, so dass es darin nicht so ein Gedränge gab. Das kleinere Zelt wurde als Sonderverkaufsfläche für Lego Star Wars Sets genutzt.

Am Samstag haben wir leider sämtliche Attraktionen von Star Wars (Parade, Arena) verpasst. Wahrscheinlich war da mehr los als am Sonntag, als wir endlich den Überblick über das Programm hatten und uns strategisch günstig aufstellen konnten. Schade, dass die Arena so klein ist, denn gerade am Star Wars Tag ist das Gedränge hier besonders groß und der Einsatz von Security-Leuten und unendlich geduldigen und sich anpöbeln lassen müssenden Legoland-Mitarbeitern notwendig.

Es gab eine phantastische Lichtschwertshow vom Saberproject. Als Stargast war diesmal Daniel Logan da, mit dem ich schon auf der FedCon-Party getanzt habe. Ein echt lustiger Kerl :-)

Mein Schatz Florian war diesmal als Reporter für spitzohr.de unterwegs und heraus kam ein toller Film über das Star Wars Wochenende im Legoland.

45 Fotos vom ersten Tag

52 Fotos vom zweiten Tag

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Sonntag, 8. Mai 2011 10:57

FedCon XX - Heimreise - 2. Mai 2011

Am letzten Tag unseres Kurzurlaubes gab es noch ein kleines Abenteuer. Wir saßen gerade gemütlich am Frühstückstisch, als ein Alarm losging. Wir ließen alles liegen und stehen und verließen das Hotel. Dabei folgten wir Nobbse, weil er sich sehr sicher bewegte. Dabei hatte er ein Redshirt an ;-)

Es war glücklicherweise nur eine Übung, aber im ersten Augenblick hatte ich schon Angst, dass irgendwelche lebensmüden Deppen den Tod von bin Laden rächen wollten und es sich um einen Ernstfall handelte. Nach etwa einer Stunde durften wir wieder ins Hotel.

Da hieß es dann, schnell zu Ende frühstücken, alles in den Koffer werfen und zum Flughafen hetzen, denn unser Flieger ging bereits um 12.20 Uhr, was dann schon recht knapp war. Wir haben uns dann noch mit ein paar Helfern unterhalten, über die ich die ganze Zeit Witze gemacht hatte, das wären meine Stalker, die mich schon seit Hallbergmoos verfolgen.

In der S-Bahn stellte sich dann auch langsam der Conblues ein. Mein Gehirn ist resettet, körperlich bin ich fix und fertig, und ich überlege, ob wir uns nicht gleich wieder für nächstes Jahr anmelden sollen... Es war sooooooo schööööööön!!!

9 Fotos

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Samstag, 7. Mai 2011 22:35

FedCon XX - Anreise - 27. April 2011

Wir sind bereits am Mittwoch nach Düsseldof geflogen, mit unserem Lieblingsflieger Airberlin. Ich hatte kurz überlegt, ob ich nicht mein Lufthansa-T anziehen soll, aber das wäre dann doch frech gewesen.

Unser Hotel war das Sheraton, aber das ist wirklich cool. Es ist praktisch auf das Parkhaus vom Flughafen gebaut und hat mehr oder weniger die Form einer Untertassensektion. Und was noch viel cooler ist, für den Fitnessraum wurde eine Enterprise-Schriftart verwendet. Ob der Architekt ein Trekkie gewesen war?

Nachmittags schlenderten wir durch das Maritim, um uns die neue Lokation anzusehen. Es ist natürlich ungewohnt und das Gefühl des "Nachhausekommens" wird sich sicher erst später einstellen, aber insgesamt finde ich den Ortswechsel klasse. Wir haben unsere Conbadges und Handgelenksmarkierungen geholt, aber Taschen gab es noch keine. Die wurden erst am nächsten Tag unter Hochdruck von den fleißigen Helfern gepackt und verteilt. Nachdem wir den Fehldruck "Düsseldof" bemerkten, machten wir schon Witze, dass die Taschen wohl in Köln gedruckt worden sind :-)

Später haben wir uns in Morley's Bar two for one Cocktails gegönnt und schon einmal auf die FedCon eingestimmt. Aber eigentlich hätte es "Mos Eisley Cantina" heißen müssen, aber ich hatte gerade keinen Lippenstift zur Hand, um den Schreibfehler zu korrigieren ;-)

Ich liebe dieses Gefühl vor der Con, diese Spannung in der Luft, bevor es richtig los geht.

19 Fotos

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Samstag, 7. Mai 2011 11:23

FedCon XX - 4. Tag - 1. Mai 2011

4. Tag? Ja, richtig gelesen. Dieses Jahr dauerte die FedCon ganze vier Tage. Es war eben die Jubiläumscon. Aber dann habe ich gesehen, dass auch die FedCon nächstes Jahr über vier Tage geht. Das entzerrt das Programm enorm und ist dann auch für die Helfer nicht so stressig, habe ich gehört. Und für uns Conbesucher natürlich auch nicht. Und es ist auch nicht so schlimm, wenn es abends mal zu Programmverschiebungen kommt.

Heute wurde ich von der abgeschminkten Orangenhaut gefragt, ob es wieder geht ;-) Ich glaube, der Yellow Bird von der Dame war etwas reichhaltiger als vom Barchef... Aber nachdem wir einigermaßen ausschlafen konnten und nur wegen der Frühstückszeit bis 10.30 Uhr im Sheraton Anschlag hatten, ging es mir wieder gut. Ey, das war nur EIN Cocktail ;-)

Unser erstes Panel war von Nicole de Boer, doch mittendrin sind wir dann rüber zu Dirk Benedict. Er erklärte gerade, wieso Männer mit Frauen reden. Um sie in "diesen Raum" zu bekommen. Näh, das glaube ich nicht. Ich glaube, dass es schon andere Exemplare gibt und einen davon habe ich abbekommen :-)

Marina Sirtis und Wil Wheaton haben wir uns dann komplett angeschaut. Marina meinte, dass es schon erstaunlich ist, dass der kleine Junge nun ein erwachsener Mann ist. Und sie ist eben einfach nur älter geworden... Ob es das T-Shirt von Wil zu kaufen gibt?

Garrett Wang und Robert Duncan McNeill haben wir nur zum Teil angeschaut, weil wir dann noch unsere letzten Marken auf den Kopf hauen mussten. Die Essensstände machten bereits 16.00 Uhr zu. Auf dem Weg durch den Händlerraum, wo bereits alle fleißig am Abbauen waren, hat sich Claudia Kern dann noch mit dem SpaceView-Abonnenten fotografieren lassen ;-) Ihrem Vorgänger, der leider nicht zur FedCon gekommen war, durften wir immerhin auf einer Postkarte von der Dharma-Initiative unterschreiben.

Bevor die Closing Ceremony begann, hat Robert Vogel auf der Bühne seiner langjährigen Freundin Martina dann einen Heiratsantrag gemacht. Sie war natürlich eingeweiht, aber das Publikum nicht. Es war ein sehr bewegender Augenblick. Ich gratuliere den Beiden von ganzem Herzen!

Nach der Siegerehrung der Modellbaugewinner (Dewey war leider nicht dabei), entflog plötzlich die Enterprise und versperrte die Sicht auf die Werbeeinnahmen. Das sorgte nochmal für Gelächter, doch schließlich gelang es doch, die Enterprise wieder einzufangen.

Nach der Closing Ceremony trafen wir uns noch mit Freunden und Leuten vom Trekdinner zum Abschlussessen. Im Flughafen Düsseldorf gibt es da genügend Auswahl zu vernünftigen Preisen.

Später setzten wir uns noch in die Bar vom Maritim, wo wir Cocktails aus Pitchern tranken, die garantiert nicht knallten, und tauschten Fotos und Videos aus. Noch hatte der Conblues nicht eingesetzt. Der kam dann erst am nächsten Tag im Flugzeug...

Aber wie heißt es so schön? Nach der Con ist vor der Con :-)

27 Fotos

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Freitag, 6. Mai 2011 19:22

FedCon XX - 3. Tag - 30. April 2011

Am Sonntag wollten wir zu dem verschobenem Panel der German Garrison, aber wie das so ist, wenn man über die Con schlendert, wird man hier mal aufgehalten und quatscht sich da mal fest, so dass wir eine halbe Stunde zu spät kamen, da war das Panel auch schon vorbei :-( Aber wir sehen die Jungs ja zum Star Wars Wochenende im Legoland wieder.

Also sind wir gemütlich zur Autogrammsession gegangen. Man ist über die Empore rein und musste dann dort kurz anstehen, bevor man reingelassen wurde. Sternförmig hat man sich dann bei den verschiedenen Schauspielern anstellen können, wobei mir mache wie Jeremy Bulloch und Daniel Logan schon richtig leid taten, weil dort niemand stand.

Zuerst waren wir dann bei Paul McGillion, der wirklich bemüht war, mit jedem ein paar Sätze Small Talk zu wechseln. Wie es Small Talk so an sich hat, ich habe keine Ahnung mehr, worüber wir gesprochen haben. Ist auch völlig egal, er ist wirklich nett und bemüht. Jetzt habe ich auch ein Autogramm von ihm :-)

Danach sind wir zu Wil Wheaton gegangen, unserem Lieblingsstar dieser FedCon. Nachdem bei ihm diesmal auch niemand stand, kamen wir sofort dran. Mir ist später aber erzählt worden, dass er auch schon längere Schlangen gehabt hatte, das war also kein Dauerzustand bei ihm :-) Aber ich fand es spitze, denn so konnte ich ihm über unsere similar family constellation erzählen und Anne und ich haben beide ein T-Shirt mit "I love my geek". Nachdem er dann kurz aufstand, um ein Päuschen zu machen, habe ich ihn auch noch um ein Foto gebeten. Leider hat Florian erst hinterher gesagt, dass er auch gerne ein Foto mit ihm gehabt hätte :-(

Um 13.00 Uhr war dann der Weltrekordversuch, die meisten kostümierten Star-Trek-Fans auf einem Fleck zu haben. Da zur gleichen Zeit das Panel von Hubert Zitt stattfand und er unbedingt dabei sein wollte, hatten wir ein Problem (O-Ton Nessi). Aber wie sagt man so schön, es gibt keine Probleme, nur Lösungen ;-) Das Panel von Hubert Zitt wurde kurzerhand auf später verschoben. Weltbeherrscher Tom und Richard Arnold haben aufgepasst, dass auch wirklich nur Star-Trek-Kostüme gezählt wurden. Und dann haben wir es geschafft: 691!!! Yeah, the record is back!

Den Vortrag von Hubert Zitt haben wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Es ging ums Beamen, den Teil mit dem Holodeck musste er leider diesmal weglassen, weil wegen Terminplan und so. Aber das macht nichts, er hält den Vortrag öfter. Es war auf jeden Fall interessant, welche technischen Fortschritte es in den letzten Jahren gegeben hat, so dass Hubert seinen Vortrag jedes Mal anpassen musste. Mehr verrate ich nicht, schaut es euch selbst an :-) Vielleicht sogar nächstes Jahr auf der Main Bridge, denn das Holodeck war völlig überfüllt ;-)

Danach war Florian plötzlich verschwunden. Aber nicht zum Panel von Nicole de Boer... So vertrieb ich mir die Zeit, indem ich in der Hotellobby ganz viele wahnsinnig schöne Kostüme fotografiert habe. Leute, ihr seid echt der Hammer!!!!

Zum Panel von Paul McGillion und Kate Hewlett verloste Kate erst einmal einen Kuss von Paul, der von seinem Glück noch nichts wusste. Und ich wartete immer noch auf Florian... Ich weiß nicht, wie das Gespräch darauf gekommen war, aber Kate meinte, wenn sie ein Bondgirl spielen würde, dann wäre es das erste Mal, dass eine normal-shaped woman ein Bondgirl spielen würde. Das war auf jeden Fall einen Applaus wert. Die beiden waren vom Auftritt der Stargate-Fans in ihren Kostümen auch sehr begeistert. Ist ja auch der Hammer!

Und dann kam Florian wieder... Vom Frisör! Ich habe es nicht geglaubt, bis er vor mir stand. Er schaut sooooooooo schnuckelig aus! Besonders die kleine Locke in die Stirn. Die Reaktionen von Nobbse, Silke und Shelley ("geil") waren auch lustig. Ich hätte am liebsten [zensiert] und dann [zensiert] und überhaupt [zensiert]. Ich konnte gar nicht mehr aufhören, ihm die Stoppeln im Nacken zu kraulen. Das funktioniert aber nur, wenn man nur alle paar Jahre zum Frisör geht ;-)

Die Auction für SeaShepherd mit Richard Dean Anderson haben wir nur anfangs verfolgt. Es war jedenfalls erstaunlich, wieviel Geld manche Leute für 30 Minuten mit ihrem Star ausgeben. Aber wir hatten Hunger...

Nach dem Essen fand dann der Costume Contest statt. Ich finde es sehr schade, dass sich so wenig Leute trauen, hier aufzutreten. Aber man weiß eben nie, was die Konkurrenz so macht, nicht wahr? Irgendwie ist mir diesmal auch niemand im Gedächtnis geblieben :-( Zumindest nicht positiv.

Sarlacc Survivors war wieder super, auch wenn die Musik zum Teil schon etwas düster ist. Aber ich liebe diese Band! Besonders die Dame mit der schlimmen Orangenhaut, der wir später im Hotel begegnet sind ;-)

Das letzte Panel war wieder mit Scott Bakula. Auch hier kann ich mich kaum erinnern, was er so erzählt hat, aber Steffi hat fleißig mitgeschrieben.

Anschließend mit der üblichen Verspätung ;-) wurde dann auf der Bühne das traditionelle Trekdinnerfoto geschossen. Ich könnte mich echt ärgern, dass ich unseren beiden Neuzugängen davon nichts erzählt habe, deshalb fehlen sie auf dem Foto. Andererseits war es auch per Mail angekündigt und es hingen überall Informationen darüber.

Nachdem wir in der Bar keinen Platz mehr bekommen haben, sind wir kurzentschlossen auf Roomparty umgeschwenkt. Dazu haben wir uns im REWE eingedeckt, in der Bar vom Sheraton vorgeglüht und dann sind wir in unser Zimmer, wo wir keine Fotos mehr gemacht haben. Ist besser für die Online-Reputation ;-)

118 Fotos

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Donnerstag, 5. Mai 2011 21:19

FedCon XX - 2. Tag - 29. April 2011

Am nächsten Morgen sind wir relativ früh aufgestanden, um das Panel von Carel Struycken zu sehen. Ich war gleich am Mikrophon, nachdem ich Carsten ausgemacht hatte. Ich fragte Carel, wie groß er sei (2,13 m) und ob er gerne jemanden treffen würde, der fast so groß ist wie er. Darauf sprach er von seiner Frau - ich glaube, da haben wir aneinander vorbeigeredet. Ich stammelte, dass hier jemand im Publikum sei, doch ohne Washington wollte Carsten irgendwie nicht auf die Bühne. Als ich jedoch vorschlug, ihn zu begleiten, stürmte er an mir vorbei, dass sich das Mikrophon drehte. Es war ein kurzer Auftritt :-)

Danach sind wir kurz zu Kate Vernon auf die Main Bridge. Sie saß mit nackten Füßen im Schneidersitz auf dem Stuhl und Garrett Wang saß neben ihr als seelische Unterstützung. Später habe ich gehört, dass er zu ihr auf die Bühne gegangen sein soll, weil sie sich etwas verloren vorgekommen war.

Anschließend kam Robert Duncan McNeill, der nur noch hinter der Kamera arbeitet. Allerdings waren wir dort auch nicht lange, da wir noch die Kunstausstellung anschauen wollten. Dort erfuhren wir auch, dass das Panel der German Garrison am Samstag 10.00 Uhr nachgeholt werden wird.

Ganz wichtiger Pflichttermin war natürlich der Vortrag von Hubert Zitt über Enterprise trifft Raumpatrouille Orion. Es war sehr komisch. Aber ich verrate nix, ihr müsst euch die Vorlesungen schon selbst ansehen ;-)

Von Robert Vogel haben wir nicht ganz so viel angeschaut, weil es uns dann wieder durch die ungewohnten Hotelhallen zog, die wir noch immer nicht ganz auskundschaftet hatten. Auf den Fotos mit Wil Wheaton ist mir aufgefallen, dass er immer sehr distanziert wirkt. Aber um ehrlich zu sein, würde es mir auch komisch vorkommen, mich mit hunderten fremden Leuten fotografieren zu lassen.

Nachdem wir Mittag gegessen und unsere Beute aus dem Händlerraum ins Sheraton zurückgebracht hatten, richteten wir uns auf einen langen Panelabend ein.

Richard Dean Anderson... Alle haben gelästert, dass er so aufgegangen sein soll, aber Leute, der ist 61 Jahre alt! Ich finde, dafür sieht er blendend aus. Und später habe ich gelesen, dass er seit einer Operation Cortison nehmen muss. Da würde jeder zunehmen, schätze ich mal. Er war sehr beeindruckt von den vielen Leuten im Stargate-Kostüm, die sich zu ihm auf die Bühne gesellten. Er selbst hat sich als dumb bezeichnet. Das lasse ich mal unkommentiert stehen ;-)

Anschließend kam Paul McGillion. Das letzte Mal wusste ich gar nicht, wer er war, aber eine Freundin war so verrückt nach ihm, dass sie uns sämtliche Stargate-Atlantis-Boxen ausgeliehen hat. Früher fand ich die Wraith doof und habe Atlantis nicht weiter verfolgt. Doch dann habe ich doch weitergeguckt, obwohl ich die Wraith immer noch doof finde, aber ich habe mich immer köstlich über die Star-Trek-Anspielungen amüsiert. McKay und Beckett waren dann auch meine Lieblingscharaktere.

Anschließend kam der andere Doktor Beckett ;-) Scott Bakula. Meine Herren, das ist ein echter Gentleman. Ich glaube, wir haben eine echte Bildungslücke, weil wir Quantum Leap noch nicht gesehen haben.

Zum Abschluss kam noch Marina Sirtis, die beim Casting für TNG so schüchtern war, dass man zu ihr sagte, dass sie in den sieben Jahren wahnsinnig aus sich rausgegangen ist. Dabei war der schwierigste Teil ihrer Rolle als Deanna Troi, dass sie möglichst wenig von sich selbst in die Rolle einbringen durfte, wiel Troi so wahnsinnig lieb war. Sie selbst hat sich als mean und als bitch bezeichnet. Auch das lasse ich mal unkommentiert ;-)

Mit dem neuen viertägigen Programm war dann auch schon bald Ende, so dass wir dann viel Zeit hatten, im Sheraton vorzuglühen und anschließend noch eine Stunde auf die Conparty zu gehen. Heute mal keine Roomparty wie gestern, aber da mich die Musik nicht wirklich ansprach, waren wir auch nicht so wahnsinnig lange da. Lustig war auf jeden Fall, dass Daniel Logan auf der Tanzfläche seinen Spaß hatte.

49 Fotos

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Mittwoch, 4. Mai 2011 20:29

FedCon XX - 1. Tag - 28. April 2011

Am Donnerstag konnten wir erst einmal ausschlafen und spät frühstücken. Dann sind wir gemütlich zum Maritim rübergelaufen. Das sind höchstens fünf Minuten zu Fuß vom Sheraton, was wirklich super ist. Wir haben die Spannung bevor es losging genossen und mal einen kurzen Blick auf die Main Bridge und das Holodeck gewagt. Dort waren die Helfer fleißig am Contaschen packen, die wohl etwas spät geliefert wurden, und dann stand dort, die Con fände in Düsseldof statt ;-) Wo ist das denn?

Ich hatte mir überlegt, dass es richtig toll wäre, wenn die größten Conbesucher zu Carel Struycken (Mr. Homn) auf die Bühne gehen würden, also habe ich Carsten sofort angesprochen, ob er denn damit einverstanden wäre. Eigentlich wollte ich noch, dass Washington dazu kommt, also habe ich ihn gleich mal angerufen. Aber er saß da noch im Auto und hatte noch 300 km vor sich, also war es fraglich, ob er es rechtzeitig zu dem Panel schaffen würde. Aber Carsten war einverstanden.

Wir mussten uns dann entscheiden, ob wir Dirk's Panel oder die German Garrison anschauen wollten, haben uns dann aber für den lang angekündigten Stargast Dirk entschieden. Und es hat sich gelohnt. Mit einer großen Portion Selbstironie, vielen lustigen Fotos und ein paar Insidern plauderte Dirk aus dem Nähkästchen, erklärte, worauf Amis so stehen und dass Jeri Ryan am Sonntag auf der Con damals keine Lust mehr gehabt hatte und einfach abgereist ist. Das Panel war spitze! Und egal, was manche Leute von Dirk denken, FedCon ist einfach the best und ich möchte auf die Stimmen im Netz gar nicht hören, denn ich glaube, dass Dirk einfach nur viele Neider hat oder manche Leute glauben, von ihm irgendetwas fordern zu können, bloß weil er sich noch an ihren Vornamen erinnert, und dann schimpfen, wenn sie es nicht bekommen. Also sage ich einfach mal: Danke, Dirk!

Das Panel von Carel Struycken war dann erst einmal abgesagt, da er sich verspätet hat. Außerdem erfuhr ich, dass das Panel mit der German Garrison ebenfalls abgesagt wurde und auf unbestimmte Zeit verschoben. Statt dessen hatten wir dann Zeit, den Fanfilm der USS Danubia A strange journey anzugucken, der ein Crossover aus Star Trek und Rocky Horror Picture Show war. Witzig, aber 12 Teuronen für die DVD war er mir dann doch nicht wert...

Auf der Opening Ceremony waren dann fast alle Schauspieler schon da. Ganz besonders habe ich mich natürlich über Wil Wheaton gefreut, dem ich schon längere Zeit auf Twitter folge und hin und wieder seinen Blog lese. He's just a geek...

Nach einer kleinen Pause hat er dann sein Panel gegeben. Es war ihm deutlich anzusehen, dass er anfangs etwas schüchtern war, doch nachdem ihn das FedCon-Publikum so freundlich empfangen hat, taute er sichtlich auf und am Ende schien es, als würde es ihm auch wirklich gute gefallen :-) Eine Besucherin am Mikrophon sagte, dass sie Wesley bei TNG einfach völlig ignoriert hatte, aber er meinte, dass das okay wäre. Außerdem erzählte er, wie hart es für ihn damals war, wenn er auf Cons ausgebuht worden war und dann mit Tränen in den Augen wieder nach Hause gefahren war. Dies ist hier glücklicherweise nicht passiert, sondern er ist mit offenen Armen empfangen worden und war auch ein sehr beliebter Gast.

Anschließend haben wir den Abend mit Cocktails im Sheraton ausklingen lassen. Hiermit ernenne ich den Yellow Bird offiziell zu meinem neuen Lieblingscocktail :-)

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Dienstag, 2. November 2010 19:41

An Evening with... René Auberjonois

Diesmal wollten wir pünktlich in Deggendorf beim FKM-Event sein, deshalb sind wir am Samstag schon 14.00 Uhr losgefahren. Weil die Kinder das NH Parkhotel so schön fanden, wollten sie diesmal standesgemäß gekleidet sein und haben ihre Anzüge angezogen. Die Fahrt verlief staufrei. Im Hotel stellten wir dann fest, dass wir eine Halluzination gehabt hatten, als wir gedacht hatten, dass gegenüber ein McDonalds wäre. Aber man wird auch von Aldi satt.

Diesmal hatten wir zwei Räume nebeneinander, so dass wir uns die Verbindungstüre wieder haben aufsperren lassen. So bekommt man ein wenig das Suite-Feeling. Die Ärmste an der Rezeption war ganz allein, und dann ging auch noch der Aufzug kaputt (der sofort repariert wurde) und wir haben noch solche Sonderwünsche...

Wenigstens hatten wir dann Zeit, uns umzuziehen. Ich zog die First Contact-Uniform an, die mir allerdings ein Hauch zu groß war, und malte mir Trillpunkte auf. Florian trug seine Galauniform von der Hochzeit, allerdings habe ich kein Foto von ihm darin gemacht :-(

Dann ging es auch schon los. René Auberjonois merkt man sein Alter überhaupt nicht an. Er erzählte jedoch weniger aus seinem Privatleben (außer, dass er schon ewig verheiratet ist und dass seine drei Enkelkinder die letzte große Liebe seines Lebens sind), sondern mehr von seiner Arbeit als Schauspieler und Regisseur. Am interessantesten fand ich natürlich seine Erzählungen von Boston Legal, dass die Serie wohl etwas zu häufig an ihrem Käfig gerüttelt hätte, und deshalb abgesetzt werden musste, weil die Sender zu feige waren. Filip hat sich rührend um seinen Gast gekümmert und sofort einen Barhocker geholt, als René gefragt hatte, ob der den ganzen Abend stehen müsse, und ihm das Wasserglas gebracht, als er durstig wurde. Die Fotosession verlief wieder wie beim letzten Mal. Diesmal musste Thomas seine Kamera abgeben, da er natürlich mit auf das Trekdinner-Bild gehörte.

Diesmal haben wir uns auch Autogramme geholt, sogar mit Widmung "for Sandra and Florian". Die Zeichnung von Odos Eimer war von seinem Fanclub organisiert und das Geld ging als Spende an Ärzte ohne Grenzen. Zu Hause stellte ich dann fest, dass ich tatsächlich noch kein Autogramm von ihm gehabt hatte, obwohl er schon auf der FedCon gewesen war. Aber ich hatte auch kein Autogramm mehr von Nana Visitor... Das hatte ich damals einer Freundin geschenkt, die großer Fan von ihr war. Mist ;-) [Memo an mich selbst: Das nächste Mal nachschauen, ob ich schon ein Autogramm habe.]

Beim Buffet waren wir diesmal nur Zuschauer mit unserem ersten Cocktail in der Hand. Als wir abends noch in der Bar zusammensaßen, kam wieder richtiges Confeeling auf. Und ich wusste nicht, wie ich erklären sollte, dass ich den Link mit Japan-Bunnies angeklickt hatte. Leider haben wir aus Filip nicht herausbekommen, wer denn als nächstes kommt ;-)

Am nächsten Tag haben wir im Hotel gefrühstückt und am Nachbartisch saß René mit seiner Frau. Ich weiß nicht, ob er sich das in einem amerikanischen Conhotel trauen würde ;-) Am Sonntag dauert das Frühstück sogar bis 12.00 Uhr, so dass wir den Tag gemütlich starten konnten. Jetzt heißt es Entzug bis April 2011...

Trekzone.de

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Dienstag, 7. September 2010 23:21

03.09.2010 - An Evening with... Nana Visitor

Das Panel

Viele Leute vom Münchner Trekdinner waren auch gekommen. Nana Visitor (Kira Nerys aus Deep Space Nine) wurde mit einem warmen Applaus begrüßt. Nachdem Thomas im Urlaub war, hat ihn Steffen als Fotograph vertreten. Filip rannte durch das Publikum, um den Fragestellern das Mikro zu reichen.

Nana erzählte uns, dass sie in einem Haus in New Mexico wohnt mit einem großen Grundstück. Sie hat drei Hunde, hätte aber am liebsten noch mehr Tiere. Zu einem süßen, kleinen Schwein hätte ihr Mann inzwischen sogar zugestimmt. Widerwillig zwar, aber immerhin.

Zu Alexander Siddig hat sie noch einen sehr guten Kontakt. Er besucht seinen Sohn Django regelmäßig. Er ist inzwischen 14 Jahre alt und größer als Nana. Ich fragte sie, ob sie Siddigs echten, vollständigen, arabischen Namen kennen würde. Doch sie meinte, dass er ihn wahrscheinlich selbst nicht auswendig kann ;-) Es würde 10 Minuten dauern, um ihn aufzusagen... Das war sehr lustig :-)

Außerdem erzählte Nana, dass sie Prezelbread mag. Überhaupt liebt sie gutes Essen, vor allen Dingen, wenn sich jemand die Mühe gemacht hat, stundenlang in der Küche zu stehen, um es zuzubereiten. Sie kann dann wirklich große Mengen verschlingen. Darauf wurde auch die Frage gestellt, wie sie es schafft, so in Form zu bleiben. Darauf zeigte sie auf ihre Beine und meinte, dass sie sehr viel joggt.

Außerdem erzählte sie auch, dass sie die deutschen Fans besonders mag, weil wir in ihnen nicht nur eine Figur sehen, sondern auch den Menschen dahinter und sie mit sehr viel Respekt behandeln würden. Nana ist als New Yorkerin nicht auf den Mund gefallen und sagt, was sie denkt. Das kommt in Deutschland gut an, in manchen Teilen Amerikas aber nicht so... Sie würde auch wahnsinnig gerne wieder nach New York zurückgehen und am Broadway spielen. Nach Los Angeles zieht sie eigentlich nichts, aber wenn sie ein gutes Angebot bekäme, würde sie vielleicht auch wieder dorthin zurückgehen.

Sie hat noch viel mehr erzählt und ist wirklich eine tolle Frau. Wir haben gelacht und gelauscht und applaudiert. Es war ein toller Abend.

Als das Panel vorbei war, stellten sich alle an für die Fotosession. Diese Gelegenheit nutzten wir, um kurz auf das Hotelzimmer zu verschwinden und unsere Star-Trek-Classic-Uniformen anzuziehen.


Die Fotosession

Nachdem Thomas im Urlaub war, wurde er von Steffen würdig vertreten. Nana empfing alle Gäste mit einem Händedruck und legte für das Foto ihren Arm um uns. Was für ein harter Job ;-)

Sie freute sich über unsere Uniformen, auch wenn sie nicht aus Deep Space Nine waren. Wir machten ein Foto mit Florian und mir zusammen und später nochmal eines mit allen Leuten, die vom Münchner Trekdinner gekommen waren.

Anschließend stellten sich alle für die Autogrammstunde an, die ein Autogramm wollten. Da wir schon eins hatten, sparten wir uns das. Statt dessen beobachteten wir Steffen, wie er das Fotomaterial wieder verstaute. Das ist auch ein ganz schön harter Job...


Das Buffet

Als das Buffet endlich eröffnet wurde, holte ich die Jungs aus ihrem Hotelzimmer. Sie hatten gerade James Bond angeschaut. Es gab eine Menge leckere Sachen und das Hotelpersonal war bemüht, alles schnell wieder aufzufüllen. Am besten war das Dessert mit der gerollten, weißen Schokolade. Trotzdem haben wir uns überlegt, ob wir das nächste Mal nicht einfach auf der anderen Straßenseite bei McDonalds einkehren sollten.


Im Foyer

Anschließend habe ich die Jungs in ihr Zimmer gebracht und gefragt, ob sie alleine zurecht kämen. Darauf meinte Farid: "Ja, Mama, geh nur runter und mach dir einen schönen Abend." Wohlerzogen ;-)

Wir saßen dann im Foyer und haben Cocktails getrunken. Obwohl, es ist nur einer geworden, weil irgendwie schien das Hotel nicht mit diesem Ansturm gerechnet zu haben.

Gesprächstema Nummer 1 war an diesem Abend Facebook ;-) Und ich merkte mal wieder, dass ich das Medium nicht wirklich intensiv nutze. Aber wenn ich die ganzen komischen Facebook-Villes aus meiner Timeline rausgeschmissen habe, dann wird das vielleicht sogar brauchtbar. Was interessiert mich, ob jemand ein Kalb auf seiner Farm gefunden hat??? Null!

Gegen 2.00 Uhr hat sich dann die Runde endgültig aufgelöst. Es war einfach toll. Wir hatten so richtiges Confeeling. Ich glaube, sowas machen wir jetzt öfter mal. Bisher konnte ich nie kommen, weil ich am Freitag meist lange arbeiten musste. Das ist jetzt eines der Dinge, die sich seit unserem Büroumzug gebessert haben, und natürlich seit ich mit den Kindern flexibler geworden bin. Also steht dem Vergnügen nichts mehr im Wege :-)


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Mittwoch, 18. August 2010 20:52

Das A-Team

Was für ein geiler Action-Spaß!!! Nein, wirklich! Gut, Liam Neeson (Hannibal Smith) fehlt das selbstgefällige Grinsen, Sharlto Copley (Murdock) fehlt der irre Blick, Quinton "Rampage" Jackson (BA) ist nicht ganz so brummbärig und Bradley Cooper (Faceman) hätte auch The Body heißen können, deshalb und auch weil die alte Serienmusik nur angedeutet wurde, kam das nostalgische A-Team-Feeling nicht auf. Und als ich die ganzen Hollywood-Bohnenstangen sah, musste ich mir ein "Mädel, iss was!" verkneifen.

Trotzdem hat mir das A-Team gefallen. Der Film war lustig, hatte eine nette Story, irgendwo habe ich wohl "Renigald Barcley" gelesen ;-) und am Ende wurde mal eben mit Containern Tetris gespielt. Was will man mehr vom Popcorn-Kino?

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Sonntag, 4. Juli 2010 21:12

Trekgrillen in Waging am See

Gestern haben die frisch vermählten Christina und Wilfried das gesamte Trekdinner zum Grillen nach Waging am See eingeladen. Das Bajuwarenhaus bot hier eine wunderschöne Kulisse, auch wenn wir dafür ganz schön weit fahren mussten. Aber es hat sich gelohnt.

Tichy hatte einen DVB-T-Empfänger dabei und wer nicht auf Fußball verzichten wollte, konnte sich das Spiel Schland gegen ARG-Spieler dort mit 15-sekündiger Verspätung angucken. Gut, dass Deutschland gewonnen hat, denn so blieb die Stimmung gut :-)

In der Halbzeit haben wir dem Brautpaar einen Gutschein für Müller/Obletter überreicht. Danke an Silke und Nobbse für die zündende Idee! Danach wurden die beiden Grills angeworfen und es gab lecker Thüringer Rostbratwürste stilecht mit Bautz'ner Senf, Fleisch bis zum Abwinken, Nudel- und Kartoffelsalat, Mais, Grilltomaten, Folienkartoffeln und Putenspieße.

Danach hat Wilfried noch ein stimmungsvolles Lagerfeuer entzündet. Während Pheelix mit Farid zum See eine Runde baden ging, haben wir Marshmelonen gegrillt. Später brach dann eine Diskussion über die Quantentheorie los, in der es um die Frage ging, ob die Viele-Welten-Theorie gleichzeitig auch gegen den Freien Willen spricht. Da ich ein Verfechter der Viele-Welten-Deutung bin, aber meinen freien Willen natürlich nicht nur als Illusion betrachten möchte, muss ich mir das nochmal durch den Kopf gehen lassen. Schade, dass zu diesem Zeitpunkt Topquark nicht mehr da gewesen war. Er hätte der Diskussion mit Sicherheit ein paar interessante Impulse geben können. Scherzhafterweise hatte ich behauptet, er können Wikipedia auswendig ;-)

Es wurde eine wunderbar laue Sommernacht. Und es hatte auch gar nichts ausgemacht, das ich vergessen hatte, ein paar dünne Jacken oder Pullis für die Dunkelheit mitzubringen. Es wurde sehr spät, bis wir nach Hause kamen, aber Weyoun und Pheelix haben anscheinend noch die letzte U-Bahn erwischt. Sonst hätten sie bei uns auf dem Sofa und der Gästematratze übernachtet.

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Montag, 10. Mai 2010 21:03

FedCon 3. Tag - 2. Mai 2010

Der Sonntag war dann nicht mehr ganz so aufregend. Nachdem wir am Samstag in Classic Uniformen und spitzen Ohren herumgelaufen waren, war heute TNG angesagt, diesmal mit Trillpunkten. Leider hatte ich vergessen, einen Spitzer für den Kajal mitzunehmen, deshalb gab es einen kleinen Transporterunfall ;-) Alternativ hätte ich auch behaupten können, dass mein Symbiont schwanger ist und dann die Punkte verschwinden.

Endlich hatten wir einmal Zeit, die Kunst- und Modellausstellung im Obergeschoss anzusehen, allerdings wird da am Sonntag bereits früh abgebaut, so dass wir uns das nächste Mal wohl wirklich am Samstag die Zeit hierfür nehmen müssen. Ich habe einen Flaschenöffner in Form eines Bathlets gekauft. Aber Florian wollte trotzdem nicht anfangen Bier zu trinken ;-)

Ein Highlight ist jedes Mal der Maschinenraum von Picard's Enterprise. Ich freue mich jedes Mal, ihn zu sehen. Und wenn wir mal einen Beamerraum einrichten sollten, dann wäre das schon die perfekte Wandverkleidung, oder? Danach schmissen wir uns in unsere Hochzeitsroben, wobei ich mich nochmal mit James Cawley und einem Alien beim Walzertanzen fotografieren ließ.

Die Panels bestanden nun aus gemeinsamen Auftritten der Schauspieler, für jede Serie ein Panel. Zunächst war Battlestar Galactica dran, aber das Panel war ein wenig träge. Geschockt war ich, als Aaron Douglas erzählt hatte, dass es für ihn ein Leichtes gewesen war, die bedrückende Atmosphäre von Battlestar mit seiner stark dezimierten Menschheit zu spielen, da zwischen der ersten und zweiten Season seine Frau an (Brust?)krebs gestorben war. Das erinnerte auf schockierende Weise daran, dass Schauspieler auch nur Menschen sind.

Michael Dorn und Terry Farrell waren ein ganz süßes Paar auf der Bühne. Diesmal schien sich Terry schon ein wenig an ihre Auftritte gewöhnt zu haben, die im Gegensatz zu Theaterstücken ihrer Person gewidmet sind. Jemand fragte sie, wer denn besser küssen würde, Michael Dorn oder David Hasselhoff? Wir mussten so lachen, als Michael dann hinter ihrem Rücken mit beiden Daumen auf sich selbst zeigte und wissend nickte :-)

David Hewlett und Joe Flanigan waren irgendwie wie Feuer und Eis. David hat genau wie Rodney die Angewohnheit, ständig mitteilen zu müssen, was er so alles gegessen hat. Anschließend hatten wir noch kurz Zeit, dass ich mich wieder aus dem Kleid schälen konnte, denn auf der Mainbridge ist es doch ein wenig kalt... Außerdem mussten wir noch schnell unsere Essensbons loswerden ;-)

Die Closing Ceremony war geprägt von Standing Ovations vor allen Dingen für Terry Farrell. Sie hatte sogar Tränen in den Augen und musste ihre rahmenlose Brille absetzen :-) Es war wundervoll gewesen und der Conblues setzte fast augenblicklich ein.

Auf der Suche nach etwas bezahlbarem Essbaren weigerte ich mich dann, die TNG-Uniform abzulegen und die Trillpunkte zu entfernen. In Laufreichweite haben wir dann aber nur die Rheinaue gefunden, die uns ein wenig zu teuer erschien und außerdem musste ich befürchten, als Trill nicht willkommen zu sein. Also zurück zum Maritim, wo wir dann mit dem Auto rein nach Bad Godesberg gefahren sind und in der Pizzaria Valtellina dann fündig und satt wurden. Und ich könnte schwören, dass das kein normales Oregano auf der Pizza gewesen sein kann ;-)

Die Frage lautet nun: Wurde ich im Tunnel geblitzt? Oder war das nur die Reflektion der Scheinwerfer? Ich werde es erfahren. Das erinnert mich daran, dass ich noch ein neues Buchungskonto in meiner Exceltabelle eröffnen muss. Das nenne ich dann "völlig überflüssige Ausgaben / Lehrgeld".

Ich hätte nie gedacht, dass es so angenehm ist, den Sonntag Abend auch noch in Bonn zu verbringen. Früher habe ich mich nach der Closing immer ins Auto oder ins Flugzeug gestürzt und bin heimgehechtet. Aber so konnten wir noch gemütlich auf unserem Hotelzimmer Fotos tauschen, den Abend bei einem immer noch billigen FedCon-Cocktail ausklingen lassen und Joe Flanigan und Chase Masterson an der Bar beobachten.

Diesmal ließ ich das Tanzen gleich ganz bleiben, aber dafür bewunderte ich eine Gruppe junger Damen, wie sie eine Art Square Dance zu Doctor Who darboten. Florian hat das gefilmt, aber mangels Einverständniserklärung der Damen und natürlich der Rechteinhaber des Musikstücks können wir das natürlich nicht bei Youtube hochladen. Aber es reicht, um die Schrittfolge einzustudieren :-)

Leute, das war eine wunderbare Con. Nächstes Jahr in Düsseldorf wird sie vier Tage dauern. Aber ob wir dabei sein werden??? Das steht noch in den Sternen.

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Rückfahrt von der FedCon - 3. Mai 2010

Am Montag haben wir dann noch einmal das gute Frühstück genossen. Diesmal habe ich auch endlich unsere Zimmernummer auf Anhieb richtig sagen können. Es war schon nach 11.30 Uhr, als wir endlich mit Tetris-Spielen fertig waren und alles in den Toyota verfrachtet hatten. Trotz Händlerraumverbot ist das Gepäck doch auf wundersame Weise mehr geworden, und schließlich wollten wir doch auch alle wieder heil nach Hause kommen, also die Sicherheit nicht aus den Augen lassen. Exokomp musste dann mit seinen Knien an den Ohren nach Hause fahren und unsere Witze über sich ergehen lassen, z.B. dass ich trotz des relativ günstigen Benzinpreises nicht tanken kann, weil der Tank voll ist, da hätte er auch noch etwas drin verstaut ;-)

Mit nur einer halben Stunde Stau und einer gemütlichen Rast habe ich wieder alle heil in München abgeliefert. Fliegen wäre vielleicht bequemer gewesen, aber längst nicht so lustig :-) Und wieder mal tröste ich mich über den Conblues hinweg, indem ich mir immer wieder sage: "Nach der Con ist vor der Con! Nach der Con ist vor der Con! ..."

Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | Sonnenstrahl | Star Trek | Urlaub

Sonntag, 9. Mai 2010 22:09

FedCon 2. Tag - 1. Mai 2010

Samstag ist immer der lustigste Tag auf der FedCon. Da laufen die meisten Leute in Kostüm herum, ein Panel jagd das nächste und dieses Mal wurde alles von unseren Paparazzi-Damen mit ihrer professionellen Kameraausrüstung festgehalten.

Unser erstes Panel war von Chase Masterson (Leeta - Deep Space Nine). Wahnsinn, wieviel die Frau schon wieder abgenommen hatte. Als sie einmal beim An Evening with aufgetreten war, hatte ich mich richtig erschrocken, was aus dem zierlichen Persönchen geworden ist (Wahrscheinlich denken das auch einige über mich, die mich noch mit 18 kg weniger in Erinnerung haben). Aber irgendwie hat sie auch ihre Sanftheit verloren, jetzt scheint sie ein Vamp geworden zu sein.

Als wir uns mit den Filmstudentinnen trafen, musste Florian twittern, dass er nun mit vier Damen auf das Hotelzimmer geht ;-) Dort haben wir ein paar Shots gemacht, wie wir Kostüme anziehen und uns die spitzen Ohren ankleben. Und weil wir so schnell waren, konnten wir auch gleich noch die geplanten Szenen im Händlerraum drehen und ein wenig Werbung für Starbase 8 in Köln machen.

Die Arschlöcher aus Spaceballs haben die Nummern für die Autogrammstunde verkündet. Da wir glücklicherweise recht gute Nummern hatten, konnte ich mich recht früh in die Schlange stellen. Terry Farrell und Michael Dorn haben auf ihrem Hochzeitsfoto von Dax und Worf unterschrieben, und David Hewlett auf einem anderen schönen Bild. Mehr Autogramme wollte ich nicht.

13.00 Uhr trafen sich dann alle, um den Weltrekord der Briten mit 99 Star Trek Kostümen zu brechen. Wir hatten eine harte Konkurrenz, denn zeitgleich versuchten Vulcan Events den Rekord zu brechen, doch es wurden nur 110 Kostümierte, während wir auf der FedCon doch tatsächlich 507 Star Trek Kostüme zusammenbrachten. Wahnsinn!

Leider hatten wir aufgrund dieser äußerst wichtigen Mission (sogar Dirk hatte ein gelbes Classic-Kostüm an) den Bericht von Robert Vogel über die Atlantis-Crew und das Meiste von Josef Philips Bericht über das Battlestar Galactica-Set verpasst. Aber es ist schon beruhigend zu hören, dass man die Requisiten auch bei Ikea kaufen kann, wenn man denn unbedingt möchte ;-)

Anschließend mussten wir mal etwas essen, damit wir nicht vom Fleisch fallen. Avatar war auch der Renner. Und auf welchem Planeten leben die Na'vis? Auf dem Saturn ;-) Eine Frau wurde mit Bodypainting in eine Na'vi verwandelt, das sah wirklich klasse aus.

16.00 Uhr trafen sich dann alle Trekdinner auf der Wiese vor dem Maritim, um das jährliche Gruppenfoto zu machen. Anschließend haben wir kurz bei Aaron Douglas (Chief Tyrol - Battlestar Galactica) und Kandyse McClure (Dee - Battlestar Galactica) vorbeigeschaut, doch das Wichtigste war der Costume Contest. Nessi hat durch das Programm geführt und sich erst einmal beschwert, dass sich viel zu wenige anmelden. Es war dann aber doch eine tolle Show, vor allen Dingen das Trekdinner Bonn mit ten times six waren der Brüller, also zehn Männer und Frauen in roten Schlauchkleidern *g* Und natürlich Vater Abraham mit seinem Schlümpfelied und den blauen Na'vis :-) Die Diva aus "Das fünfte Element" hatte eine Wahnsinnststimme. Ihr Zimmer muss in der Nähe des Zimmers einer Freundin gewesen sein, denn sie hatte Gesangsübungen durch die Wände gehört.

Anschließend kam außerplanmäßig Tahmoh Penikett (Helo - Battlestar Galactica), da sich so viele Leute mit Joe Flanigan fotografieren lassen wollten, dass sie ihn nicht früher gehen ließen ;-) Und dann dauerte sein Panel leider nur eine halbe Stunde, weil sonst der Zeitplan durcheinander gekommen wäre. Joe machte sich ziemlich über seinen Kollegen David lustig: "Oh, we're gonna die!!!" Oder er erzählte, dass seine Frau wie eine Prinzessin aussieht, aber wenn sie am Steuer sitzt, mutiert sie: "Get of the road, you son of a bitch!" Das kommt mir irgendwie bekannt vor ;-)

Michael Dorn war der letzte Gast diesen Abend, der sein Panel hielt. Er ist ein sehr ruhiger, sympathischer Typ, der noch einmal die klassische Geschichte von Marina Sirtis' kleinem Hund Skilaki und der Mikrowelle erzählte :-)

Anschließend wollten wir eigentlich noch kurz auf die Party, als wir beobachteten, wie G. vom Trekdinner Aaron Douglas und Gordon Michael Woolvett (Seamus Harper - Andromeda) zu einem Schnäpschen überredete. Da mussten wir doch gleich die Kamera zücken und diesen wunderbaren Augenblick festhalten. Ich konnte auch nicht widerstehen, mich mit Aaron fotografieren zu lassen.

Auf der Party habe ich dann wieder versucht, ein wenig in Tanzstimmung zu kommen, es war aber die gleiche Musik wie am Vortag, so dass ich doch lieber ins Bett gekrochen bin.

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Sonntag, 9. Mai 2010 20:53

FedCon 1. Tag - 30. April 2010

Freitag, der Tag zum Einstimmen. Es geht doch nichts über ein ordentliches Frühstück im Maritim, auch wenn sie das Rührei immer noch nur glibberig anbieten.

Anschließend haben wir das Maritim erkundet und die Stimmung genossen. Dieses Jahr waren drei Aliens gekommen. Und ganz besonders beliebt war Doctor Who. Der Händlerraum war wieder gut bestückt, auch wenn wir Martin Netter vermisst haben. Exokomp war dieses Jahr Helfer.

Gegen Mittag begann dann das offizielle Conprogramm. Da wir bereits ganz entspannt am Vorabend eingecheckt und unsere schönen, schwarzen Umhängetaschen entgegengenommen haben, konnten wir nun abseits der langen Schlangen das Gelände erkunden. Dieses Jahr gab es sogar eine Kinderbetreuung im Obergeschoss. Welche Qualifikation man als Betreuerin hierzu mitbringen musste, behalte ich mal für mich ;-)

Der Fanfilm Stargate Combination war leider relativ langweilig. Ich mag keine Fanfilme, die sich zu ernst nehmen. Wenn schon technisch unzulänglich, dann ist es nur erträglich, wenn es auch witzig ist. Und das war dieser Film leider nicht, weswegen wir dann auch wieder rausgegangen sind.

Star Trek Phase II haben wir nur die letzten Minuten angschaut. Den laden wir uns lieber runter und schauen ihn gemütlich auf dem heimischen Sofa an. Aber über den Gast James Cawley habe ich mich richtig gefreut, denn die New Voyages, wie Phase II früher hieß, haben wir uns schon einmal angesehen. Er spielt Kirk, wobei er immer etwas arrogant wirkt. Aber auf seinem Panel war er ein wirklich sympathischer Kerl. Als ich ihn später im Foyer noch einmal traf, fragte ich ihn, wie alt er ist. 43 antwortete er... Und ich konnte es gar nicht glauben.

Luciana Carro hätte ich fast nicht erkannt. Im Gegensatz zu ihrer Rolle Kat in Battlestar Galactica hatte sie nämlich eine wilde Lockenmähne.

Nachmittags trafen wir uns dann mit unseren persönlichen Paparazzi, nämlich drei Filmstudentinnen der Uni Eichstätt, die sich mit uns verabredet hatten und die Dreharbeiten für den Folgetag durchgesprochen haben. Ich bin mal auf die DVD zum Thema "Zukunft" gespannt :-)

Bei der Opening Ceremony wurde ein Video vorgeführt, in dem sich Terry Farrell (Jadzia Dax - Deep Space Nine) dafür entschuldigte, dass sie schon wieder nicht kommen konnte. Es war auch der Running Gag gewesen zu fragen, ob Terry denn schon abgesagt hätte. Doch das Video war nur ein Fake gewesen, Terry war da :-) Dafür fehlte Joe Flanigan (John Shepard - Stargate Atlantis). Er hatte eine SMS an Dirk geschickt, dass er die richtige Station verpasst hätte und zu weit gefahren war. Er würde später nachkommen.

Das erste Panel hielt dann auch Terry Farrell, die fürchterlich aufgeregt war und sich ständig die schweißnassen Hände an ihrem Kleid abwischen musste. Von einem Ex-Model erwartet man eigentlich eine gewisse Arroganz, aber Terry überraschte uns mit ihrem warmherzigen Wesen. Sie ist wie eine nette Mami aus der Nachbarschaft.

Dann kam David Hewlett (Dr. Rodney McKay - Stargate Atlantis), auf den ich mich ganz besonders gefreut hatte. Er war richtig witzig und wunderte sich, weshalb jeder mehrere Fragen stellte. Deutsche stellten zwei Fragen, Kroaten zwei ¼ Fragen, usw. Seine Schwester spielte tatsächlich Rodneys Schwester in der Serie, das war mir bisher nie aufgefallen.

Auf der Party habe ich dann nochmal einen Spaß am Strand probiert. Admiral TomTom hatte Recht, der FedCon-günstig-Cocktail schmeckte wirklich nicht so gut. Ich versuchte auch, in Tanzlaune zu kommen, aber die Musik war einfach nicht so mein Fall. Damals, als S.P.O.C.K. aufgetreten war, hätte ich die ganze Nacht durchtanzen können. Die hören sich auch an wie die frühen Depeche Mode. Auf den normalen Mainstream stehe ich eben nicht so und wir sind dann relativ früh ins Bett gegangen.

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Sonntag, 9. Mai 2010 19:56

Fahrt zur FedCon - 29. April 2010

Wir haben das Auto wirklich bis zum Anschlag vollgepackt. Sechs Sitze - sechs Leute... Was natürlich auch bedeutete, dass wir uns auf das Minimum an Gepäck beschränken mussten, also nur ein Kostüm pro Tag ;-) Denn Toyota Picnic bedeutet, dass in den Kofferraum nur ein Picnickorb Platz hat.

Auf der Fahrt standen wir am Frankfurter Flughafen fast 1½ Stunden im Stau. Die armen Leute, die deswegen ihren Flieger verpasst haben... Ursache war ein Wohnwagen, der in Einzelteilen wie die Schalen einer geknackten Nuss herumlag. Es sah so aus, als hätte der Fahrer vergessen, dass er einen Wohnwagen hinten dran hatte, als er vor einem Lastwagen wieder auf die rechte Spur einscheren wollte. Von drei Spuren waren zwei gesperrt.

Aber das Wichtigste ist doch, heil anzukommen. Es ist absolut Tradition, dass ich erst einmal am Maritim vorbei fahre, so auch dieses Mal ;-) Aber jedes Mal, wenn ich die Auffahrt hinauffahre und in die Tiefgaragenfahrt einfahre, fühlt es sich an, als würde ich nach Hause kommen.

Abends waren wir dann auf der Suche nach etwas bezahlbarem Essbaren. Das Jasmin war bereits hoffnungslos überfüllt. Aber der Il Duetto bot uns wirklich leckere Pizza. Leider hat er am Sonntag zu.

Zur Einstimmung waren wir abends in der Pianobar. Dort habe ich einen Spaß am Strand getrunken. Zwar sind 10 Teuronen schon ganz schön heftig, aber er war der leckerste Cocktail, den ich je getrunken habe! Jeden Cent wert! Admiral TomTom meinte dann, dass am Donnerstag die Cocktails immer am besten schmecken. Die anderen Tage gibt es dann für weniger Teuronen die FedCon-Version. Hm, das musste ich mir gleich mal merken.

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Samstag, 27. Februar 2010 15:06

Trekdinner mit Admiralsernennung

Gestern war unser Februar-Trekdinner. Wir haben Thomas ein wenig überrascht, indem wir eine Admiralsernennung vorbereitet hatten, nachdem das in September völlig untergegangen war. Nach Christians Idee haben wir zu "Vielen Dank für die Blumen (Tom & Jerry-Version" Karaoke gesungen, allerdings mit neuem Text "Vielen Dank für's Kommando".

Danach haben wir Thomas eine Urkunde überreicht, mit der er offiziell nach unserer Probezeit als Captains zum Admiral ernannt wurde. Felix schenkte ihm noch einen Babygründer *g*. Und außerdem haben wir einen Gutschein für eine Uniform überreicht. Es war eine gelungene Überraschung und auch eine wirklich tolle Stimmung!

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Admiral TomToms dazugehöriger Blogeintrag

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Dienstag, 5. Januar 2010 13:49

Brühl - 29.08.2009

Am Samstag war dann der letzte Urlaubstag, den wir mit Trekdinner United im Phantasialand bestritten. Meine Laune ging schon gegen Null, weil wir in unserem ersten Stau des gesamten Urlaubs standen, ausgerechnet heute, da wir eigentlich verabredet waren. Wir hatten keine Chance, pünktlich zu sein. Erst kamen wir viel zu spät auf dem Parkplatz vom Phantasialand an, dann hatten wir niemanden auf dem Handy erreicht, um herauszufinden, welcher der drei Eingänge denn nun als Treffpunkt gemeint war, dann wollten wir uns nicht in die Riesentraube beim Chinaparkplatz anstellen, wo das reinste Chaos herrschte, also sind wir ein Stück um den Park herumgelaufen, um an einer anderen Kasse reinzukommen, wo nur eine kurze, übersichtliche Schlange stand.

Wir hatten uns schon mit dem Gedanken abgefunden, dass wir wohl niemanden treffen werden, doch schon bei der Black Mamba wurden wir fündig und trafen Klingolaus. Dann gab es erst einmal Mittagessen beim Mexikaner, was gar nicht mal schlecht war. Da die Jungs leider mit den ganz wilden Sachen nicht fahren konnten, trennten wir uns, um dann immer zu den vereinbarten Treffpunktzeiten uns wieder zu vereinen.

Das Phantasialand hat zwar wirklich tolle Attraktionen, das ist echt der Hammer, aber für Kinder wohl eher ab 12/14 Jahren geeignet, weil es wirklich heftig ist. Außerdem war es am Wochenende trotz des durchwachsenen Wetters proppevoll, so dass man sich auf den viel zu engen Wegen ständig auf die Füße trat. Wahrscheinlich ist es besser, hier unter der Woche hinzukommen, am besten wenn dort keine Ferien sind. Dann hat man zwar nicht die verlängerte Öffnungszeit, aber dafür vertrödelt man nicht so viel Zeit mit Anstehen.

39 Fotos

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Dienstag, 5. Januar 2010 12:14

Hannover - 26. August 2009

Am Mittwoch haben wir uns mit Sister und ihrem Mann getroffen und sind gemeinsam nach Hannover gefahren, um die Ausstellung Filmwelt von Martin Netter anzuschauen. Ein paar Requisiten hat er mal zu Stefan Raab gebracht. Bei ihm hat Florian auch seine Uniform für die Hochzeit anfertigen lassen.

Die Ausstellung ist schon beeindruckend. Man muss wirklich ein wenig verrückt sein, um das so zusammenzutragen. Einfach der Wahnsinn! Im Shop sind wir auch noch ein wenig fündig geworden, und wenn man möchte, kann man bei ihm auch online bestellen.

Eine kleine Auswahl von unseren Fotos habe ich auch für euch zusammengestellt. Den Rest müsst ihr euch schon vor Ort angucken ;-)

Themen: Patchwork-Familie | Freunde | Star Trek | Urlaub

Mittwoch, 25. November 2009 21:33

Gottes geheime Gedanken - V.J. Becker

Ich habe mal wieder bewusstseinserweiternde Drogen genommen. Äh... ich meine, ich habe mal wieder ein Buch gelesen. Und zwar [Unser Amazonstore:] Gottes geheime Gedanken - V.J. Becker [/Amazonstore Ende].

Mein letztes Buch zu dem Thema Quantenphysik war Jenseits der Quanten von Michael Talbot. Damals hatte ich moniert, dass er zwar behauptet, dass es jede Menge sogenannter paranormalen Phänomene gibt, er aber keinen Erklärungsversuch unternimmt, wie das denn mit Hilfe der Quantentheorie eventuell irgendwie irgendwann erklärbar wäre.

Letztendlich tut dies V.J. Becker ebenfalls nicht, zumindest nicht im Detail, aber er moniert, dass die Geschichten über paranormale Phänomene letztendlich nicht verifizierbar sind. In seinem Buch machte er keinen Hehl daraus, dass er offensichtlich ein Anhänger des Buddhismus ist, denn er betont immer wieder die Ähnlichkeit zwischen der Quantentheorie und dem Glauben an einen alles durchdringenden Geist.

Ich habe mit dem Buch wirklich gearbeitet, das heißt ich habe mir wichtig erscheinende Stellen neongrün markiert und immer wieder Randnotizen meiner eigenen Gedanken gemacht. Nun werde ich das Buch wohl nicht mehr verkaufen können ;-)

Markiert und gekritzelt

Ich habe einige neue Erkenntnisse gewonnen. Zum Beispiel dass man einen Teil meines Glaubens, dass Gott gleichzusetzen ist mit der Natur, als Pantheismus bezeichnet. Der Haken an der Sache ist nur, dass die Natur weder gut noch allmächtig ist. Sie ist nur wunderbar (man betrachte den Kosmos in seiner Schönheit und das Wunder des Lebens). Aber die Natur (und damit Gott) interessiert sich nicht für das Individuum. Noch greift sie bewusst in unser Leben ein. Daher kann ich auch mit der Institution Kirche nichts anfangen. (Der zweite Teil meines Glaubens ist, dass Gott ein anderes Wort für "Das Gute im Menschen" ist. Und ob wir "Gutes" tun, entscheiden wir selbst, ja sogar was wir genau als "Gutes" beurteilen. Der eine ist ehrenamtlich im DRK tätig, der andere spendet Geld an Amnesty International, der nächste arbeitet in einem sozialen Beruf und wieder ein anderer lädt den Freund seines Kindes ein, um am Wochenende für die bevorstehende Schulaufgabe zu pauken.)

Aber ich schweife vom Thema ab. Interessant fand ich auch die Idee, dass es vielleicht nur ein einziges Photon gibt, dass raum- und zeitlos sämtliche Photonenbahnen unseres Universums zieht/gezogen hat/ziehen wird. Dann wurde unser Universum in vier Paare geteilt: Elektromagnetismus, starke und schwache Kernkraft, Raumzeit und Materieenergie, wobei die Gravitation eine Sonderform darstellt. Allerdings warf sich mir hier ein ganz anderer Gedanke auf: Ist Gravitation nun eine Kraft, die durch Gravitonen übertragen wird, oder gekrümmter Raum und somit eigentlich dem zweiten Ast Raumzeit/Materieenergie zuzuordnen?

Interessant fand ich auch die vom Physiker Frank Tipler "erfundene" Zeitmaschine mit rotierenden Zylindern, die die Raumzeit so verzerren, dass man um sie herumfliegen und damit in die Vergangenheit reisen kann - theoretisch. Da fragte ich mich, ob dies auch mit einer Kugel möglich wäre, und ob die Version aus Star Trek IV, als Kirk & Co. um die Sonne flogen, um in der Zeit zurückzureisen, vielleicht doch ein klein wenig auf physikalischen Theorien beruhte.

Zum Teil ist das Buch sehr philosophisch. V.J. Becker hat meist versucht, die beschriebenen Gedanken aus der Sicht der Kopenhagener Deutung (d.h. es MUSS einen Beobachter geben, also gibt es "Gott") und aus Sicht der Viele-Welten-Theorie (Paralleluniversen) zu sehen. Allerdings verstrickt man sich mit der Kopenhagener Deutung in meinen Augen ständig in Widersprüche, weshalb ich persönlich doch eher die Viele-Welten-Theorie favorisiere. (Zum Beispiel wenn ich mit dem Auto rückwärts setze und ein Hindernis im Rückspiegel nicht beobachte, macht es trotzdem Bumm. Das Hindernis hat sich nicht in Quantenfluktuation aufgelöst, bloß weil ich es nicht beobachtet habe. Zumindest nicht schnell genug.)

Ganz spannend fand ich auch die Theorie des "denkenden Elektrons", was besagt, dass unsere Raumzeit natürlicherweise die maximale Form an Organisation und Komplexität ansteuert. Oder noch besser die Theorie von Ilya Prigogine, die besagt, dass aus eigentlich chaotischen Systemen (z.B. die Ursuppe) ohne äußere Einwirkung eine Ordnung (Dissipative Struktur, z.B. die DNA, also Leben) entsteht. Mit anderen Worten: Auf jedem Planet, auf dem diesselben Bedingungen wie auf unserer Erde herrschen, wird sich auch zwangsläufig Leben entwickelt haben/entwickeln/entwickeln werden. Leben ist also kein erstaunlicher Zufall, sondern durch die dissipative Struktur determiniert. Schade nur, dass die Wahrscheinlichkeit, mit anderen Zivilisationen in Kontakt treten zu können, derart gering ist.

Interessant fand ich auch das Literaturverzeichnis. Auch V.J. Becker hat meine Lieblingsquantentheoriebücher [Unser Amazonstore:] Auf der Suche nach Schrödingers Katze [/Amazonstore Ende] und [Unser Amazonstore:] Schrödingers Kätzchen und die Suche nach der Wirklichkeit [/Amazonstore Ende] von John Gribbin gelesen. Das Buch [Unser Amazonstore:] Das elegante Universum von Brian Greene [/Amazonstore Ende] steht ebenfalls im Literaturverzeichnis, das ich besitze, aber leider noch nicht gelesen habe. Grins, und "Jenseits der Quanten" von Michael Talbot ebenfalls.

Das Buch "Gottes geheime Gedanken" hat mir sehr gut gefallen, auch hinsichtlich der schlichten, bildhaften Erklärungen, die V.J. Becker liefert, um die komplexen Zusammenhänge der Quantenphysik zu erklären. Auch wagt er es konkret auf Phänomene wie Telepathie, Präkognition und Telekinese einzugehen. Sogar Ufologie und Astrologie finden ihren Platz :-) Viele dieser Gedankengänge sind mir bereits vertraut gewesen, doch habe ich sie noch nie in so geballter Form in einem einzigen Buch lesen dürfen.


Noch ein paar eigene Gedanken: Manchmal denke ich mir, dass die große Masse der Menschen arm dran ist, weil sie von all diesen wundersamen Vorgängen nichts weiß. Aber andererseits ist es für uns auch völlig irrelevant, da quantenmechanische Effekte nur bis zu einem Grenzwert großer Quantenzahlen (also im sehr, sehr, sehr Kleinen) überhaupt in Erscheinung treten, ebenso wie gewisse Effekte der Relativitätstheorie erst relevant werden, wenn man sich entweder der Lichtgeschwindigkeit oder einem enormen Gravitationsfeld (schwarzes Loch) nähert. Dies kommt im Alltag irgendwie nie vor, so dass die klassische Physik ihre Gültigkeit deshalb nicht verliert, weil sie eben behauptet, dass die Dinge so sind, wie sie sind, obwohl sie eigentlich meint, dass die Dinge "mit äußerster Wahrscheinlichkeit" so sind, wie sie sind. Und selbst wenn wir nur Produkte unseres Geistes sind, so müssen wir doch essen und schlafen, um leben zu können, und uns um ganz weltliche Dinge wie unseren Kontostand kümmern.

Themen: Bücher | Quantentheorie | Star Trek

Samstag, 21. November 2009 19:59

Cool Age Revelations

Heute haben wir uns den Amateurfilm Cool Age Revelations angeschaut. Richtiges Premierefeeling bekamen wir, weil unsere Jungs (gibt kein FSK) ihre Hochzeitsanzüge wieder rausgekramt haben und die Macher des Films anfangs einleitende Worte sprachen. Als Vorschau gab es einen Animationskurzfilm von Quiqueck und Hämat, richtig süß. Und dann ging es auch schon los.

Zur Story: Da will ich mal nicht so viel verraten, schließlich gibt es sicher noch Leute, die den Film nächstes Wochenende in Berlin sehen wollen. Oder mal auf DVD erwerben. Wahrscheinlich kann man ihn auch irgendwann im Internet runterladen. Nur soviel sei gesagt: Er ist lustig, ein klein wenig als Star Trek- und noch etwas weniger als Star Wars Parodie angelegt, die Handlung ist nicht ganz so wichtig, aber es gab einige Szenen, die wirklich neu und lustig waren. Und auch ein wenig makaber - meine Lieblingsszene. Vielleicht verrate ich sie euch nächste Woche nach der Vorführung in Berlin.

Anschließend haben wir uns noch die DVD gekauft und von Dennis Rada und Rainer Grüning signieren lassen. Sowas mag ich ja gerne ;-)

Fazit: Man darf natürlich keinen echten Kinofilm erwarten. Sehr viele Szenen wurden auch vor der Green Screen gedreht, so dass man mit den Möglichkeiten von Amateurfilmerei natürlich keine perfekte Illusion erschaffen kann. Aber darum geht es in dem Film auch nicht. Es geht darum, Spaß zu haben - als Filmemacher und als Zuschauer, auch wenn er den Camgaroo Award 2009 gewonnen hat. Und mein Lieblingsblooper ist der, als die Schwester des Captains zu dem bösen Zundraner Ponchorello Gordo sagt: "Isser nich süß?" Hm, ja, isser.

Themen: Patchwork-Familie | Kino | Star Trek | Star Wars | MyTube

Dienstag, 8. September 2009 21:44

07.08.09 - Der schönste Tag im Leben - Party im Streibl-Saal

Wir hatten geplant, wenn alle Leute auf ihren Plätzen sitzen, durch die Tischreihen zur Titelmelodie von Star Trek - The Next Generation zu schreiten. Aber irgendwie hatten unsere Hochzeitsgäste das Drehbuch nicht gelesen ;-) Jedenfalls standen die meisten auf der Tanzfläche mit einem Sektglas in der Hand. Das mit der Titelmelodie hat geklappt, nur durch die Tischreihen brauchten wir nicht mehr schreiten, weil dort niemand saß. Also haben wir gelacht, den Plan umgeworfen und sind einfach eine Runde kreuz und quer durch die Menschenmasse gegangen.

Schließlich bedankte ich mich bei den zahlreich erschienenen Gästen und besonders bei denen, die ein Star Trek Kostüm trugen, obwohl es nicht unbedingt die Trekkies waren, die verkleidet gekommen waren. Florian hielt dann eine lustige Rede, die mit "Dorfen, unendliche Weiten..." begann.

Das Mittagessen wurde recht schnell serviert. Aber ich konnte schon kaum etwas essen. Vielleicht war es die Aufregung, vielleicht das eng geschnürte Kleid, vielleicht die Hitze. Jedenfalls schaffte ich nicht einmal den Salat. Nach dem Essen führten meine Söhne ein paar Zaubertricks auf, die sie mit ihrer Oma einstudiert hatten. Wir hatten auch einen Programmpunkt, nämlich eine Urkundenverleihung, weil wir unsere Gäste mit einem schwierigen Rätsel geärgert hatten, dessen Lösungswort das Passwort zu den wichtigen Daten, wann und wo die Hochzeit denn stattfinden würde, darstellte. Die Rätselrater hatten eine Urkunde und ein kleines Geschenk verdient, die roten für die Mädchen, die blauen für die Jungs. Allerdings gab es nur ein blaues Päckchen ;-)

Leider verlief es sich bereits, da bei den schönen Wetter einige einen Spaziergang unternahmen, die Kinder mit Florians Schwester ins Freibad gingen und viele Leute draußen auf der Terrasse saßen. Daher wurden wir eine Urkunde nicht los. Mit Schrecken stellte ich später fest, dass ich eine Urkunde im Nahkampf mit unserem Drucker, der den Elefantenhautkarton nicht schlucken wollte, vergessen hatte auszudrucken. Das wird natürlich nachgereicht. Außerdem gab es noch einen Award für die weiteste Anreise (Hamburg) und für den Gast, der nicht eingeladen war, aber dennoch hier war (er war Chaffeur einer Very Important Person und hatte deshalb ebenfalls eine Urkunde verdient).

Das schöne war jedoch, dass wir tatsächlich etwas Zeit hatten, uns mit den Leuten zu unterhalten. Der Nachmittag verging sehr schnell. Leider mussten wir uns schon von den weit angereisten, chauffierten, very important Persons verabschieden, so dass sie den Tortenanschnitt unserer Star Trek Torte nicht mehr mitbekommen konnten. Lediglich ein schnelles Foto im Kühlraum war möglich :-(

Als wir die Torte anschnitten, wurden tiefenpsychologische Rückschlüsse aus der Tatsache gezogen, dass Florian das Messer hielt und ich meine Hand um seine legte. Die Prinzregent hat wunderbar geschmeckt. Von der Frubo haben wir leider nichts abbekommen, aber das holen wir nach, wenn wir das Brett zurückbringen.

Es gab aber nach unserer leckeren Torte noch eine weitere Torte, die wir anschneiden sollten. Diese war aus Gips und wir hatten mit dem Tortenmesser keine Chance. Also bekamen wir geeigneteres Werkzeug, einen Meißel und einen Hammer. Damit durften wir dann dieses Geschenk auspacken. Im unteren Tortenboden waren mehrere Filmrolldöschen mit Scheinchen versteckt.

Zum Hochzeitswalzer üben haben wir uns nochmal in den Hinterraum verzogen. So ein Crashkurs ist eben doch nur ein Crashkurs. Aber als es dann los ging, hat sich Florian wirklich gut geschlagen. Und als wir mal kurz aus dem Takt kamen, haben wir einfach gelacht und weitergetanzt. Nach einer Minute und gefühlten zehn Jahren haben wir dann andere Tanzpartner geholt. Ich meinen Papa, der mich gleich ein paar mal über die Tanzfläche wirbelte. Mit wem Florian tanzte habe ich gar nicht mitbekommen, erst später auf den Fotos gesehen. Mein Papa führte mich dann zu Ranack. Ich war mir nicht sicher, ob er tanzen kann, wurde dann aber positiv überrascht :-)

Vom Abendbuffet habe ich gar nichts mehr abbekommen. Ich war so voll, vielleicht sogar vor Aufregung, dass ich nichts runterbekommen hätte. Statt dessen saß ich lange draußen und habe mich mit den Leuten unterhalten.

Schließlich kam auch das obligatorische Spiel mit dem Waden betatschen :-) Ich hatte zwei Joker, Funky hatte nämlich eine Seidenstrumpfhose an, und Jamshid eine Narbe (an der seine Frau ihn zu ihrer Hochzeit erkannte). Florian habe ich sofort erkannt, aber beim falschen Mann "Wow" gerufen. Als alle lachten, hatte ich gemerkt, dass mir jemand ein Mikrophon unter die Nase hielt ;-) Aber das sind halt Radlerwaden gewesen, die fühlen sich einfach anders an.

Bevor die Sonne ganz verschwand, versammelten sich alle Gäste vor der Dorfener Stube, um ein Gruppenfoto zu machen. Florian und ich durften vorn in der Mitte Platz nehmen. Anschließend habe ich mich noch mit unserem Zweitfotographen Alfred unterhalten, so dass ich anfangs gar nicht mitbekam, dass drinnen lustige Spiele für die Kinder stattfanden, wie Streichholzweitwerfen und Luftballonwettrennen.

Ich trank danach zum zweiten Mal an diesem Tag Alkohol, nämlich einen Kleinen Feigling. Aber dabei blieb es dann auch. Schließlich haben wir auch ohne Promille eine Menge Spaß, wie mir meine Kaninchenflüsterin nach unserem Urlaub wieder bestätigte.

Nämlich mit vielen, lustigen Spielen. Wir hatten das Schuhspiel, bei dem Florian und ich Rücken an Rücken saßen und Fragen "Wer von euch beiden..." beantworten mussten. Diese waren auf Star Trek gemünzt, so dass es nicht hieß "Wer ist der bessere Koch?" sondern "Wer kann das bessere Essen replizieren" oder "Wer kann besser mit Geld umgehen?" hieß bei uns "Wer häuft mehr goldgepresstes Latinum an?". Wir hatten phänomenale 13 Übereinstimmungen bei 16 hexadezimalen Fragen.

Bei "Szenen einer Ehe" konnten wir uns bei einem Zwei-Bananen-Stück am reichen Erfahrungsschatz eines lang verheirateten Paares amüsieren. Als ich die erste Banane sah, hatte ich [zensiert] Gedanken und konnte fast nicht aufhören zu lachen.

Zwischendurch drängelten wir uns auch bei unserem Fotographen TomTom vor, um unsere offiziellen Hochzeitsfotos mit goldenem Bilderrahmen machen zu lassen. Ich freue mich schon wie verrückt auf das Fotoalbum, das er dann aus den vielen Bildern erstellen will.

Ganz interessant war auch die Idee, dass jeder Gast auf einem Kärtchen vermerkte, was sie uns für die nächsten Jahre wünschen würden. Diese wurden zusammen mit einer Weinflasche und zwei Gläsern in eine Holzkiste gesperrt, die wir versiegeln mussten, richtig mit Siegelwachs. Damit der Schlüssel für die Hängeschlösser nicht verloren gehen kann, habe ich diesen auch mit Siegelwachs auf die Kiste geklebt. In zehn Jahren dürfen wir die Kiste dann öffnen und gucken, welche dieser Wünsche in Erfüllung gegangen sind. Wer kommt in 10 Jahren, also am 07.08.2019 zum Brunch?

Kennt ihr das Spiel, bei dem wir auf Stühlen sitzen als König und Königin und Kutscher, zwei Pferde und vier Räder? Dabei las Kristin einen Text vor, bei dem jeder, wenn sein Stichwort fiel, etwas machen musste. Ich musste aufspringen und "Hier!" rufen, wenn das Wort "Königin" vorkam, Florian musste "Meine Königin!" sagen, wenn das Wort "König" fiel, und der Kutscher Tom musste sich vor mir hinknien und "Ja, meine Königin!" sagen, wenn das Wort "Kutscher" erwähnt wurde. Dies gefiel mir irgendwie am besten ;-)

Wir tanzten auch viel, unter anderem einen Zirtaki und YMCA. Dann wurde uns eine Hochzeitskerze überreicht, die wir anzünden sollten, wenn wir eine Aussprache benötigen, und danach wurde "Ein schöner Tag" gesungen, bei dem eine Kette unserer Gäste gebildet wurde und Teelichter herumgereicht, die wir dann in Herzform auf einen Spiegel stellen sollten. Das war sehr schön.

Gegen Mitternacht sollte eigentlich Schluss sein, aber die Stimmung war so toll, dass wir einfach weiterfeierten. Irgendwann war ich dann den Brautstrauß, den unsere Hochzeitskerzenhalterin Christin fing. Und anschließend kroch Florian unter meinen Rock und holte das Strumpfband, das er auch noch in die Menge warf. Darum hatten sich dann Washington und Alfred regelrecht geprügelt, aber Alfred hat gewonnen :-)

Kurz nach 1:00 Uhr war dann auch Zapfenstreich. Am Schluss bekamen die beiden Bedienungen erst einmal ein wenig Trinkgeld - Teil 1 und dann blieben nur noch Thommy und Nadine übrig. Wir unterhielten uns noch lange und schlenderten dann gegen 2:00 Uhr nachts zu unserem Hotel Marienhof.

Was für ein Tag!

66 Fotos, die Tom und andere mit unserer Kamera gemacht haben

91 Fotos von unserem Hauptfotographen Thomas Brückl

Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | Hochzeit | Familienbande | Freunde | Star Trek [ 2 Mal Senf dazugegeben ]

Montag, 22. Juni 2009 20:45

Star Trek in Deutschland - Mike Hillenbrand und Thomas Höhl

[Unser Amazonstore: ] Star Trek in Deutschland - Mike Hillenbrand und Thomas Höhl [/Amazonstore Ende]

Und wieder habe ich ein Buch zu Ende gelesen. Kurz zum Inhalt: Das Buch befasst sich mit drei Hauptthemen, nämlich Star Trek in Film & Fernsehen und deren Synchronisation, den Fans in Deutschland und Star Trek in gedruckter Form.

Mir persönlich haben die beiden ersten Abschnitte besser gefallen, auch wenn sich ein Kapitel ein wenig so las, als hätte der Autor spät nachts noch am Rechner gesessen und sich mit Energy Drinks wachgehalten, um eine Liste mit Stichpunkten abzuarbeiten. Da uns verschwiegen wird, welcher der beiden Autoren für welche Kapitel verantwortlich war, kann ich das jetzt natürlich keinem der beiden in die Schuhe schieben. Geschickt eingefädelt ;-)

Aber ich möchte darüber gar nicht meckern, denn so ein Buch zu schreiben ist nicht einfach, und was zählt ist doch, was am Ende dabei herauskommt. Und das ist wunderbar, eine Liebeserklärung an Star Trek und das deutsche Fandom.

Im ersten Teil wird auch ausführlich darüber berichtet, dass wir Trekkies von den Medien nur zu gerne ins Rampenlicht gezerrt wurden, um uns für blöd zu verkaufen. Aber das sind wir ganz und gar nicht. So werden Formate wie Schreinemakers entlarvt, sich keine Mühe gemacht zu haben, sich mit dem Thema ernsthaft auseinanderzusetzen, denn "ernsthaft" und "Star Trek" passt für den Durchschnittsfernsehkonsumenten offensichtlich nicht zusammen. Schnell, guckt euch das Interview mit James Doohan an, so lange es noch online ist. Danke an Daniel *knuddel*

Der zweite Teil über das Fandom ist auch sehr interessant, vor allen Dingen, weil Dirk Bartholomae ein wunderbares, weil ehrliches Interview gegeben hat und wirklich eine Bereicherung war. Auch die Aktion von Stand By, die ein Auge auf die deutsche Synchronisation ab Star Trek IV warf, ist schön beschrieben. Leider wird Stand By bereits im ersten Teil über die Filme im Zusammenhang mit der Synchronisation immer wieder erwähnt, und wer nicht weiß, was es damit auf sich hat, wird an dieser Stelle vielleicht etwas verdutzt fragen, was das eigentlich ist. Mein Lieblingskapitel ist allerdings das über die USS Thor, einem Auto, das zu einem Shuttle umfunktioniert wurde ;-)

Der dritte Teil über die Druckwelt von Star Trek liest sich leider ebenfalls wie eine Abhandlung von Stichpunkten. Allerdings lohnt es sich wirklich, am Ball zu bleiben, denn es werden so manche Romane vorgestellt, die sich zu kaufen lohnen. Und mir wurde bescheinigt, dass ich wohl einsam wäre, da mein unangefochtener Lieblingsroman [Unser Amazonstore: ] Ishmael [/Amazonstore Ende] ist, der trotz fünf Sterne bei Amazon offensichtlich das Fandom polarisiert. Oder doch nur die Autoren? Nein, darüber möchte ich nicht spekulieren ;-)

So, und nun muss ich mir noch eine Amazon-Rezension ausdenken, die dasselbe aussagt, aber anders formuliert ist...

Themen: Bücher | Star Trek

Donnerstag, 28. Mai 2009 21:32

Eine zweite Chance: Star Trek (OV)

Ich bin gerne bereit jemandem/etwas eine zweite Chance zu geben (außer fremdgehenden Männern), so auch dem Film Star Trek. Nachdem nun einige Zeit vergangen ist, haben mein Schatz Florian und noch zwei liebe Menschen den Film noch einmal auf English angeguckt.

Achtung, Spoiler

Diesmal wusste ich, was mich erwartete, so dass ich mit einer entspannteren Haltung hineingehen konnte. Leider habe ich Dr. McCoy mit seinem leichten Südstaatenakzent und das Schottisch von Scotty nicht so gut verstanden, insbesondere den Satz, in dem "Bones" vorkam. Und teilweise hat mir die viele Zerstörung in dem Film schon wieder wehgetan.

Achtung, Spoiler

Aber insgesamt hat mir der Film diesmal besser gefallen. Er sprühte vor Anspielungen und Zitaten für uns Altfans und ein paar Kleinigkeiten, die ich beim ersten Mal moniert hatte, fand ich diesmal gar nicht so schlimm. Zum Beispiel dass Spock Kirk einfach in einer Kapsel auf dem Eisplaneten aussetzt. Das tat er erst, nachdem sich Kirk seiner einfachen Eskortierung durch die Sicherheitskräfte widersetzt hatte. Und auch das Ausflippen nach Kirks Provokation erschien nun etwas logischer, da er sich bereits als Kind von seinen Mitschülern hatte dazu hinreißen lassen.

Achtung, Spoiler

Die Schnittfehler wären mir gar nicht mal so aufgefallen. Was mich aber nach wie vor stört, ist dieser hahnebüchene Unsinn mit der roten Materie. Florian hat alles hier in seinem Trekkies-sind-Erbsenzähler-Post schön beschrieben - wir hatten darüber nach dem Film diskutiert.

Achtung, Spoiler

Die Schauspieler widerum waren großartig. Die Special Effekts waren bombastisch. Das Design der Enterprise gefällt mir außerordentlich gut, es verbindet Nostalgie mit Moderne. Kurzum - da ist eine Menge Potential!!!

Achtung, Spoiler

Wenn ich irgendetwas zu sagen hätte - aber meine Meinung interessiert ja niemanden - dann würde ich die Disruptoren an der falschen Stelle einfach wegretuschieren, bevor der Film auf DVD/bluray rauskommt, wie sie es seinerzeit mit den Waffen in den Händen des Militärs in E.T. gemacht haben, die einfach durch Walkie Talkies ersetzt wurden. Das geht *nick*

Achtung, Spoiler

Und für den nächsten Film: Hackt Orci und Kurtzman die Hände ab Beauftragt jemanden, der sich die Mühe macht, ein Drehbuch schlüssig zu schreiben und sich auch mal Rat von Experten bei der NASA holt. Und ich habe nichts gegen Action, wirklich. Star Trek VIII mit den Borg ist einer meiner Lieblingsfilme. Aber Action ist nicht gleich Zerstörung. Wenn dies beim nächsten Film beherzigt wird, dann könnte dieser absolut großartig werden und in etwa meinen Erwartungen gerecht werden, die ich an den aktuellen Film ursprünglich gestellt hatte.

Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | Freunde | Kino | Star Trek

Samstag, 9. Mai 2009 20:45

Star Trek (XI) - Achtung, Spoiler!

Es ist aber andererseits auch nicht meine Art, so gar kein gutes Haar an etwas zu lassen. Also gehe ich mal in mich und versuche, die positiven Seiten des neuen Star Trek Films zu sehen.

 Achtung, Spoiler 

"Nach neun Minuten werdet ihr weinen", hatte Mike Hillenbrand prophezeit. Und er hatte recht. Der Film beginnt wirklich grandios mit Kirks Vater, der die berühmten zwölf Minuten Captain der USS Kelvin war und in dieser kurzen Zeit 800 Besatzungsmitgliedern das Leben gerettet hat, unter anderem seiner Frau und seinem zu diesem Zeitpunkt geborenen Sohn James Tiberius Kirk. (Aber unter uns Frauen, eine Geburt dauert normalerweise nicht 12 Minuten, sondern eher so 12 Stunden, aber das wäre dramaturgisch nicht so toll umzusetzen gewesen.) Und ja, ich habe geheult!

Achtung, Spoiler

In der ersten Hälfte des Filmes wurden wir Altfans auch mit vielen kleinen Anspielungen, Zitaten und Zwischenmenschlichem nostalgisch gestimmt, es gab sogar ein echtes Redshirt. Und die schauspielerische Leistung aller ist hervorragend und ich denke, dass sie sehr gut ausgewählt wurden, um die großen Fußspuren zu füllen, die ihre Vorgänger hinterlassen haben. Allen voran Zachary Quinto, der Spock absolut glaubwürdig spielt und sehr gut verdeutlicht, warum er sich auf Vulkan nicht zu Hause fühlte und lieber zur Sternenflotte wollte. Einzig der provozierte Wutausbruch, der Kirk letztendlich das Kommando über die Enterprise bescherte, war etwas zu übertrieben, fand ich. Auch sind mir die Gesichtszüge entgleist, als Spock den rebellischen Kirk mal eben in einer Rettungskapsel absetzen lässt.

Achtung, Spoiler

Winona Ryder habe ich gar nicht erkannt. Der letzte Film, den ich mit ihr gesehen hatte, war Alien - die Wiedergeburt. Karl Urban ist ein wunderbarer Pille. Simon Pegg übertreibt es etwas mit Scotty, hatte ich das Gefühl. Aber Chris Pine ist ein toller Kirk, der hier aufgrund der veränderten Kindheit rebellischer dargestellt wird und das passt auch gut zusammen. Zoë Saldaña ist eine wunderbare Uhura, deren Fähigkeiten in der Serien nie so zum Ausdruck gekommen sind. Andererseits muss ein wenig aufgepasst werden, damit nicht das Wesley-Crusher-Syndrom zuschlägt, denn mit alles könnenden Übermenschen kann sich der Druchschnittszuschauer dann doch nicht mehr identifizieren. Anton Yelchin als Chekov hat ebenfalls einige hervorragend komische Szenen.

Achtung, Spoiler

Mir hat das Zusammenspiel zwischen den Charakteren und die Entwicklung auch gut gefallen, auch wenn an einigen Stellen die Freundschaft zwischen Kirk und McCoy hätte etwas besser herausgestellt werden können. Insgesamt gab es viele schöne Aliens zu sehen, die etwas mehr wie aus dem Star Wars Universum geliehen aussahen, als die üblichen Star Trek Menschen mit angeklebten Latex-Auswüchsen.

Achtung, Spoiler

Dass Leonard Nimoy höchstpersönlich noch einmal in die Rolle des alten Spock schlüpfen durfte, war nett gemeint, aber ich würde es ihnen allen gönnen, endlich in den wohl verdienten Ruhestand zu treten. Abgesehen davon ist es etwas unfair, Spock die Schuld an dem durcheinandergewirbelten Universum, der alternativen und eher unerfreulichen Zeitlinie in die Schuhe zu schieben.

Achtung, Spoiler

Es wurde sehr viel zerstört und ich weiß nicht, ob sich damit die neuen Macher nicht etwas zu weit aus dem Fenster gelehnt hat. Und Wiedergutmachen is nich, weil er sich damit sonst lächerlich machen würde. In Science Fiction und bei alternativen Zeitlinien ist alles möglich. Aber irgendwann ist dann doch die Schmerzgrenze erreicht.

Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | Freunde | Star Trek | Kino

Freitag, 8. Mai 2009 20:54

Star Trek (XI) - Achtung, Spoiler!

Man kann nicht einfach eine Behauptung aufstellen und diese dann nicht begründen. Also muss ich jetzt sagen, was mir an diesem Film nicht gefallen hat. Gut, dann fangen wir mal an.

J.J. Abrams ist der Regisseur von Lost. Und Lost hat begonnen mich zu langweilen, weil ich keine Lust hatte, länger an der Nase herumgeführt zu werden. In einem Interview hatte J.J. Abrams mal gesagt, dass für ihn eine geschlossene Kiste viel interessanter wäre, als der Inhalt. Vorfreude ist eine schöne Sache, aber irgendwann möchte ich in die Kiste doch mal reingucken dürfen. Ich bin eben neugierig. Ich hatte schon Schlimmes befürchtet, zum Beispiel dass J.J. Abrams aus Star Trek einen Mystery-Film macht, bei dem ich über den Köpfen der Leute, die im Kino vor mir sitzen, nur noch Fragezeichen schweben sehe. Aber diese Befürchtung hat sich nicht bewahrheitet. Es wurde noch viel schlimmer...

Achtung, Spoiler

Was zum Teufel ist bitte schön "rote Materie"? Bei Star Trek wurde immer Wert darauf gelegt, dass die physikalischen Begebenheiten irgendwie noch erklärbar sind, auch wenn es sich um Fiction handelt. Zumindest hatte ich nie den Eindruck, dass irgendetwas Merkwürdiges erfunden wurde, nur um eine Handlung drumherum zu bauen.

 Achtung, Spoiler 

Ein Reboot à la Battlestar Galactica gab es nicht (obwohl Spock als Frau schon interessant gewesen wäre...). Statt dessen wurde tatsächlich die Zeitlinie geändert, zum Zeitpunkt von Kirks Geburt mal eben ein Mixer ins alte Star Trek Universum gesteckt und viel herumgewirbelt, zerstört und auf neue Wege gebracht. Im Grunde genommen habe ich damit kein Problem und es stimmt, dieses neue Star Trek Paralleluniversum ("Quanten") wird nie wieder zu dem Star Trek führen, wie wir es kennen. Auch damit habe ich kein Problem. Gab es schon bei Zurück in die Zukunft.

Achtung, Spoiler

Womit ich aber definitiv ein Problem habe, ist die extreme Zerstörungswut. Hallo? Musste gleich ein ganzer Planet draufgehen? Und dann ausgerechnet Vulkan, der so viele Anhänger hat? Oder wollt ihr unbedingt den Flop "Star Trek XIII - Auf der Suche nach Vulkan" drehen? Um einen großartigen Film zu schaffen, reicht es nicht aus, Zerstörungen bildgewaltig umzusetzen. Kaputt machen, das kann jeder, das können Kleinkinder schon im Kindergarten. Aber etwas Großartiges erschaffen, da gehört wesentlich mehr dazu. Nö, Leute, so nicht!

Achtung, Spoiler

Und dann diese Geschichte mit Spock und Uhura. Bitte? Da hätte ich doch gerne wenigstens erfahren, wie die beiden zusammen gekommen sind. Statt dessen wird man vor vollendete Tatsachen gesetzt, wie jemand, der zwei Arbeitskollegen knutschend im Firmenlift entdeckt, die ihre Beziehung bisher geheim gehalten hatten. Ehrlich gesagt hätte ich gedacht, als ich Spocks Blick im Trailer bei der Umarmung der Frau sah, dass er in diesem Augenblick seine verleugnete, menschliche Hälfte wiederentdeckt. Andererseits hätte ich es lustig gefunden, wenn Christine Chapel irgendwo aufgetaucht wäre, die immer heimlich in Spock verliebt gewesen war. Vielleicht hätte es dann Schlammcatchen mit der neuen Uhura und der neuen Chapel gegeben?

Achtung, Spoiler

Lieber J.J. Abrams! Um einen guten Kinofilm zu machen, reicht es nicht aus, Action, Witz und ein paar nette Anspielungen für die Altfans in wilder Bildfolge zusammenzuschnipseln. Gute Effekte, das haben heutzutage die meisten Filme. Um einen guten Kinofilm zu machen, gehört eine intelligente Story dazu. Und die fehlt hier leider völlig (okay, das haben dann wohl Alex Kurtzman und Roberto Orci verbockt). Wenn ich Star Trek mit seiner Konkurrenz vergleiche, dann kann er einpacken. Wolverine hat mir besser gefallen, und ich bin auch davon überzeugt, dass mir der neue Terminator besser gefallen wird. Ob man mit diesem Film ein neues Publikum, eine neue Generation an Star Trek heranführen kann, das wage ich wirklich zu bezweifeln.

Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | Freunde | Star Trek | Kino [ 3 Mal Senf dazugegeben ]

Donnerstag, 7. Mai 2009 21:18

Star Trek (XI)

Lange haben wir darauf gewartet, uns vor Spoilern gefürchtet, die Finger in die Ohren gesteckt, die Trailer genossen und uns auf dieses große Kinoevent gefreut. Gestern Abend war es so weit. Mein Schatz Florian und ich haben uns mit unseren Trekdinner-Leuten in einer Eisdiele getroffen, um das angekündigte Kinoereignis Star Trek zu zelebrieren. Ich bekam einen Bananensplit ohne Banane, die wurde dann nachgereicht. Es war eine lustig-fröhliche Runde und wir waren alle voller Vorfreude.

Exokomp hatte sogar schon seinen Kommunikator und den Phaser aus dem neuen Film ausgepackt, die er auf der FedCon erstanden hatte, und die mich irgendwie an eingestampfte Zylonen erinnern. Dann ging es los: Teils in diversen Star Trek Uniformen nahmen wir in unserer Reihe L Platz und hatten wirklich sehr gute Plätze erwischt.

Wenn man in's Kino geht, dann hat die Wirkung des Films immer auch unmittelbar etwas mit der Erwartungshaltung zu tun, die sich im Vorfeld aufgebaut hat. Wenn man wenig erwartet, kann man auch von einem durchschnittlichen Film begeistert sein. Das war zum Beispiel bei Alien vs. Predator der Fall.

Umgekehrt kann es aber auch passieren, dass man sehr viel erwartet, weil die Kritiken gut waren, dann kann man auch von einem guten Film enttäuscht sein. Wirklich, ich hatte mich bemüht, keine Erwartungshaltung aufzubauen. Doch es war wie ein Spießrutenlauf. So hatte ich schon Trailer gesehen und wusste bzw. meinte zu wissen, dass Leonard Nimoy einen Cameoauftritt haben würde, dass ein Planet implodiert, dass Spock von einer Frau umarmt wird und dass der Film sehr actionreich sein würde. Und die Ausschnitte, die wir auf der Opening Ceremony der FedCon gesehen hatten, waren äußerst klug gewählt, denn sie zeigten, dass der Film auch sehr lustig werden würde, ohne von der Handlung zu viel zu verraten.

Und dann war da noch Mike Hillenbrand, der auf seinem Panel immer wieder betonte, dass wir diesen Film unbedingt ansehen müssen, damit er ein kommerzieller Erfolg wird, damit noch mehr Filme gedreht werden und es vielleicht eine weitere Fernsehserie geben würde. Der Film wäre "geil, geil, geil, geil, geil". Und wir würden nach neun Minuten weinen.

In Folge dessen war ich gespannt wie ein Flitzebogen und innerlich absolut davon überzeugt, dass mir dieser Film gefallen würde. So kann man sich täuschen.

Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | Freunde | Star Trek | Kino [ 5 Mal Senf dazugegeben ]

Mittwoch, 6. Mai 2009 18:13

FedCon XVIII - Tag 3

Auch heute haben wir es nicht geschafft, früher aus dem Bett und aus dem Hotel zu kommen, aber wir hatten Glück und konnten noch einen der letzten drei Parkplätze in der Maritim-Tiefgarage ergattern. Gut so, denn ich war gleich drei Mal unten, um Gepäck und Beute unserer Mitfahrer unterzubringen. Leider werde ich wohl auch nie erfahren, was man unter "TrekLingThing" zu verstehen hat... Es sei denn, irgend ein anderer Blogger berichtet darüber ;-)

Auf der Auction mit Richard Arnold wurden in erster Linie Autogramme versteigert. Das große Klingonenemblem mit Unterschriften wurde erst später in der Closing Ceremony versteigert. Wir haben die Auktion aber nicht bis zum Schluss angeschaut.

Lieber sind wir pünktlich zum Star Trek Tribute mit allen Trek-Schauspielern gegangen, was wir aber auch nicht ganz geschafft haben. Man trifft einfach so viele alte Bekannte, mit denen man immer ein paar Worte wechseln möchte, so dass es einfach unmöglich ist, mal eben schnell von einem Eck zum anderen zu kommen.

Dafür waren wir diesmal pünktlich (wirklich!) beim zweiten Panel von Thomas und Mike, in dem Thomas dann das Kapitel mit Schreinemakers vorlas. Er stellte auch noch einmal klar, dass die Fans in diesem Buch nicht durch den Kakao gezogen werden, das hat das Fernsehen in den 90ern schon zur Genüge getan. Da ich erst auf Seite 236 bin, habe ich auch noch keine Rezension geschrieben. Diese wird jedoch sehr positiv ausfallen, auch Dank der umfassenden Versorgung von Thomas mit Material durch Martin Stahl und anderen Helfern, die auf den letzten Seiten aufgelistet sind. Und nun wissen auch alle, dass wir im August heiraten werden ;-)

Bis zur Closing Ceremony war es nicht mehr lang, doch am Anfang wurden die Losgewinner gezogen, was ein klein wenig langatmig war. Das große Klingonenemblem mit Unterschriften wurde nun versteigert und brachte sage und schreibe 1000 Teuronen ein! Für einen guten Zweck, versteht sich :-) Max Grodenchik und Robert Picardo haben zum Abschied noch einmal gesungen. Und das war so süß, da kam ein Mädchen auf die Bühne, um Christopher Judge zu umarmen. In früheren Zeiten war es eigentlich fast unmöglich, auf die Bühne zu kommen, und wenn es doch einer geschafft hatte, wurde er/sie ausgebuht. Aber das Mädchen bekam Applaus und durfte dann mit den Stars tanzen. Zum Abschied gab es Standing Ovations.

Schließlich trafen wir uns alle im Foyer wieder, damit wir uns gemeinsam ins Auto quetschen können. Eventuell fahren wir nächstes Jahr wieder, da haben wir dann noch zwei Plätze frei. Bewerbungen werden ab sofort entgegengenommen ;-) Ich nutzte noch einmal kurz die Gelegenheit, um mich von Washington mit Shelley und Richard Hatch fotographieren zu lassen. Dann erschreckte ich Dominic Keating zu Tode, weil ich kreischte, als er in unseren Aufzug einstieg. Vor lauter Aufregung hatte ich auch noch vergessen, unser Parkticket zu bezahlen.

Sandra - Richard Hatch - Shelley

© 2009 Washington

Das war ein sehr schöner Abschluss :-) Auf der Rückfahrt war leider hin und wieder Regen und ein kleiner Stau - verursacht durch irgend so einen Raser - und ich wollte unsere großen Jungs nicht einfach irgendwo in München mitten in der Nacht absetzen, also habe ich jeden bis direkt vor die Haustür gefahren. Wir waren natürlich erst um 2:00 Uhr im Bett, völlig erledigt, aber glücklich :-)

19 Fotos

Fotos der Stargäste findet ihr wie immer in unübertroffener Qualität bei Thomas Brückl

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Dienstag, 5. Mai 2009 23:30

FedCon XVIII - Tag 2

Am nächsten Morgen habe ich mich auf den Wecker Kinder verlassen, denn die schlafen nie länger als bis 8.00 Uhr, egal wann sie ins Bett gehen. Trotzdem haben wir das Panel von Robert Picardo um 9.30 Uhr verpasst und sind schnurstraks zu Max Grodenchik gegangen, um auch gute Plätze zu erwischen für Hubert Zitt's May the Fun be with you. Der Vortrag war weniger technisch und daher auch ein wenig geeignet für die Jungs, obwohl die Nintendos irgendwie doch interessanter waren.

Bei Nana Visitor und Dominic Keating haben wir auch reingeschaut, während Florian rumgelaufen ist und ganz tolle Fotos von den Kostümen gemacht hat. Nana hat eine unglaubliche Figur *Neid*. Aber letztendlich sind die Panels doch nur Small Talk und Political Correct Statements. Ein Panel wie von Andrew J. Robinson werden wir wohl so schnell nicht wieder zu sehen bekommen. Der hat nämlich wirklich deutlich seine Meinung gesagt und konnte es kaum glauben, was er da auf der Bühne von sich gegeben hat.

Wir haben noch eine Kleinigkeit gegessen und uns dann in den überfüllten Salon Koch gequetscht, wo Robert Vogel einen Vortrag über 40 Jahre Mondlandung gehalten hat. Leider haben wir davon nur noch die zweite Hälfte mitbekommen, dafür haben wir uns aber die Zugabe gegönnt. Robert Vogel ist wirklich ein sympathischer Kerl, der auch immer wieder auf die Verschwörungstheorie eingegangen ist und erklärt hat, dass diese Theorie totaler Humbug ist.

Irgendwie lebten wir schon wieder in einer anderen Zeitzone, jedenfalls war dann plötzlich 16.00 Uhr und wir versammelten uns auf der Wiese zwischen den Ab- und Auffahrten der Tiefgarage, damit alle Fotographen von den Trekdinnerleuten und anschließend von den Star Trek Kostümierten Fotos schießen konnten. Ich habe auch ein paar Fotographen geknipst. Und nach einem Happen Essen (bei dem wir dann das Panel von Rainer Nagel über die Frakkin' Toasters aus Battlestar Galactica verpasst haben) und Quatschen und Rumlaufen sind wir dann zum Costume Contest angetreten.

Nein, wir sind natürlich nicht aufgetreten, aber wir haben vor dem Bühneneingang das eine oder andere brauchbare Foto geschossen, um anschließend die Show zu genießen. Nessie hat moderiert (und Ferdinand hat mich gefragt, ob das ein Mann oder eine Frau ist...). Ich war ganz heiß auf das Alien, von dem mir alle schon erzählt hatten, das ich aber noch nicht zu Gesicht bekommen hatte. Kurz vor dem Contest hatte ich "es" ohne Kopf gesehen und gefragt, ob er am Wettbewerb teilnimmt. Und ja, er nahm mit seinen zwei Begleitern teil. Mein Favorit!!!

Captain Future und Joan Landor waren auch dabei, doch ihre Crew hat sie irgendwie im Stich gelassen. Dabei habe ich vor ein paar Jahren Professor Simon auf der FedCon gesehen gehabt. Mein Favorit trat am Schluss auf. Wir lagen brüllend vor Lachen am Boden, denn das Alien tanzte im rosa Tütüröckchen! Und war anschließend brav wie ein Hund frisch aus der Hundeschule. *gröhl*

Um die Wartezeit zu überbrücken, bis die Jury die Gewinner auserkoren hatte, trat die Sarlacc Survivors Band auf. Wir fühlten uns wie in Mos Eisleys Cantina, denn wir hatten diesen blauen Elefanten und die beiden Dabogirls Twi'lek in orange und blau :-) Und auf TNT haben sie dann TNG und TÖS gesungen! Das hat gerockt! Da sah die Kiss Cover Band anschließend fast schon blass aus... (Ach so, die waren weiß geschminkt.) Eigentlich hatte ich mich auf James Callis gefreut, weil er bei Battlestar Galactica einer meiner Lieblingscharaktere ist (ihr wisst doch, dass ich auf irre Typen stehe). Aber leider musste er schon etwas früher weg und hatte daher sein Panel mit Christopher Judge getauscht. Lustiger Kerl, aber nach ein paar Fragen-Antworten bin ich dann doch gegangen.

Florian hatte leider die zweite Hälfte des Costume Contests nicht mehr mitbekommen, weil er noch Kondome in Koblenz besorgen wollte ;-) Bei der anschließenden Fotosession mit dem Alien hatten wir daher auch nicht unsere Primärkamera, sondern nur die Sekundärkamera dabei, mit der Ferdinand 2 leider mangels geladener Batterien nur unschwarfe weil ohne Blitz fotographierte Bilder machen konnte. Aber glücklicherweise hatte sich hinter ihm Tichy (DANKE) positioniert und hat zwei sensationelle Fotos geschossen, als jemand aus der Menge rief: "Küss das Alien!"

Sandra mit dem Alien und den Alienjägern

Sandra küsst das Alien und ein Alienjäger grinst

Das war ein Erlebnis! Die Alien-Filme sind die einzigen Filme, von denen ich heute noch Alpträume bekommen. Und ich küsse so ein Vieh!!! ;-) Aber nach diesem Erlebnis habe ich nur noch das Hotel gesucht (ohne Flo und damit ohne Navi), die Kinder geduscht und ins Bett gesteckt, Mails gecheckt, ein bisschen Demolition Man angeguckt (da spielt ja Sandra Bullock mit) und dann weggeratzt.

104 Fotos

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Montag, 4. Mai 2009 22:38

FedCon XVIII - Tag 1

Dieses Jahr haben wir uns relativ spontan dazu entschlossen, wieder auf die FedCon zu fahren. Oder besser gesagt wir mussten fahren, weil Washington meinte, es wäre ohne uns keine richtige Con. Naja, da kann man dann nicht anders, oder?

Spontan haben wir auch noch zwei Leute vom Trekdinner eingesammelt und sind am Freitag früh Richtung Bonn gestartet. Es war nicht besonders viel Verkehr und schönes Wetter, also konnte ich streckenweise auch richtig auf's Gas treten. Wir waren auch ca. 13.30 Uhr beim Maritim, nur leider war die Tiefgarage bereits voll besetzt, so dass wir irgendwo in einer Seitenstraße parken mussten. Dann hieß es Schlange stehen, bis wir unsere Chips implantiert Armbändchen, Con-Taschen und Badges ausgehändigt bekamen. Memo an mich selbst: Für die Badges Anstecker oder Halsbänder auf die Packliste setzen!!!

14.30 Uhr... Wir hetzen auf das Holodeck, um noch die zweite Hälfte von Thomas Höhl und Mike Hillenbrand anzusehen. Mike hat den neuen Star Trek Film bereits auf der Premiere in Berlin gesehen und uns den Mund wässrig gemacht... Mal sehen, wann wir dazu kommen, ihn uns anzuschauen :-)

Anschließend haben wir im Händlerraum rumgelungert, die Bar vom Khemorex Klinzhai und den Stand von der German Garrison angeschaut, mit ein paar Leuten geplaudert, eine Kleinigkeit gegessen (vielen Dank an das Maritim für die mehr als fairen Preise) und die vielen tollen Modelle und Bilder im ersten Stock angesehen.

Die Zeit verging wie im Fluge, so dass wir leider nicht mehr herausgefunden haben, wer Klaus und Tanja sind und wie das Fanpanel: "Vom Star Trek Captain zum Anwalt - was die Stars heute machen" so war...

Moment, einige von euch werden jetzt fragen, hallo? Da waren doch eine Menge Stars: Richard Hatch, Max Grodenchik, Jonathan Woodward, Erin Gray, Marc Alaimo und Jeffrey Combs... Wollen wir die nicht angucken? Nö, wollten wir nicht. Früher bin ich auf die Cons gefahren, um die Stars zu sehen, ihren Worten zu lauschen, viele schlechte Fotos von ihnen zu machen und viel Spaß mit ihnen zu haben. Zum Teil saß ich von früh bis spät in der Mainbridge und bin nur zum Pinkeln Frischmachen rausgegangen. Doch irgendwann hat sich dieses Verhalten geändert. Heute komme ich nicht mehr wegen der Stars, sondern in erster Linie wegen den anderen Fans, den tollen Kostümen, anderen Persönlichkeiten (Thomas Höhl, Mike Hillenbrand, Hubert Zitt) und der unvergleichlichen Stimmung auf der FedCon. Dieses Gefühl, drei Tage in eine völlig andere Welt abzutauchen und den Kopf so richtig von allen Sorgen und Nöten freizupusten, dieses Gefühl habe ich nur auf der FedCon. Sozusagen ein Dreitagetrip mit Vollrauschgarantie.

Dieses Jahr ist es mir auch zum ersten Mal passiert, dass mich drei Leute angesprochen haben, an die ich mich leider nicht mehr erinnern konnte (sorry!!!). Eigentlich habe ich ein sehr gutes Gesichter- und Namensgedächtnis, doch entweder ist das eine Alterserscheinung oder es ist einfach zu viel gewesen...

Wir schafften es aber zum Vortrag von Hubert Zitt "Elementarteilchen in Star Trek" (Pflichtprogramm!!!), in dem er u.a. anschaulich erklärte, wieso eine Baryonensäuberung eher unsinnig wäre, es würde nicht viel übrig bleiben ;-)

Anschließend haben wir uns auf die Mainbridge gebeamt und haben die Opening Ceremony verfolgt. Ein Fest, wirklich! Alle Stars auf der Bühne, und dann kam der absolute Oberhammer! Alle mussten ihre Handys ausschalten und Gerhard Raible erklärte uns, dass absolutes Filmverbot herrscht. Die Security und Conhelfer streiften durch die Gänge und beobachteten uns mit Argusaugen. Das nun Folgende sollte am nächsten Tag nicht auf youtube zu finden sein...

Uns wurden 28 Minuten, also vier Ausschnitte à sieben Minuten aus dem neuen Star Trek Film gezeigt!!! Das hat gerockt! Ich freue mich wie wahnsinnig, diesen Film in voller Länge zu sehen. Ich glaube nicht, dass die das verbockt haben, ich glaube, der wird richtig gut! Und nein, ich erzähle nix :-) Und ich habe auch nix auf youtube oder meiner SD-Karte oder meinem Handy :-)

Und auch die nachfolgenden Panels von Edward James Olmos, Nichelle Nichols und John Billingsley haben wir uns nicht angeschaut, weil wir erst mal unser Hotel finden und die Jungs ins Bett stecken mussten. Das war anstrengend genug...

22 Fotos :-)

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Sonntag, 12. Oktober 2008 20:44

Marathon-Klingone

Gestern Abend habe ich meinem Marathon-Klingonen noch die Haare dunkel getönt und Zöpfe geflochten. Heute Morgen hieß es dann früh aufstehen. Aber wir mussten nicht mit der U-Bahn fahren, sondern durften in der Nähe der Event-Arena parken. Dort haben sich dann einige Läufer der Spendensammlercrew um Pumuckl getroffen, bevor sie sich am Start für den Lauf bereit machten.

Da Florian als 10-km-Läufer angemeldet war, war es für uns nicht ganz so anstrengend zuzuschauen. Wir haben am Start angefeuert und sind dann zum Ziel gelaufen, wo wir ziemlich weit oben auf der Tribüne saßen. Von dort hatten wir einen schönen Überblick. Eigentlich hätte ich mich gerne näher ans Ziel gesetzt, aber die Musik war einfach zu laut.

Zwischenzeitlich war Florian kurz bei uns zusammen mit Daniel vom Trekdinner, der sogar eine TNG-Uniform trug und eine klingonische Flagge bei sich hatte. Wir hatten uns über die Spendenbereitschaft der Leute unterhalten. Dieses Jahr wurde für das Deutsche DownSyndrom InfoCenter Spenden gesammelt. Einer hat sich geweigert zu spenden, da die Taschen nicht versiegelt waren. Darauf meinte Daniel: "Wenn ich nicht spende, bin ich das Arschloch. Wenn ich spende, und der Spendensammler das Geld einsteckt, ist er das Arschloch." Auch irgendwie wahr. Aber Florian liefert die Gelder selbstverständlich dort ab, wo sie hingehören.

Anschließend gingen die kostümierten Spendensammler noch eine Kleinigkeit essen, aber da Farid von dem Rauch gestern leider mal wieder ziemlich Husten bekommen hat, und ich auch auf der Tribüne fast eingenickt bin, haben wir schon vorzeitig die Heimreise angetreten.

71 Fotos und 97 Fotos von den Läufern

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Samstag, 27. September 2008 21:01

Trekdinner United - Bavaria Filmstudios

Heute war ein großes Event, für das wir sogar etwas früher als sonst aufgestanden sind. Gemeinsam mit dem Trekdinner Mittelhessen und dem Trekdinner Stuttgart haben wir uns zur Bavaria Filmtour getroffen. Zuerst die Stuntshow, dann die Tour und zum krönenden Abschluss Lissis Wilde Kaiser-Fahrt. Obwohl ich erst im Juli zum Betriebsausflug hier gewesen bin, war es doch wieder ganz anders. Diesmal konnte man auf der Tour auch Kulissen vom Baader Meinhof Komplex ansehen und Fuchur war auch wieder da (zumindest der fünfte Klon, da der Original-Fuchur die Liebkosungen der Kinder nicht überlebt hat). Wie sagte der eine Bruder so treffend? "Da wird ein neuer Kopf gegossen, ein Flokati drangetackert und fertig ist der neue Fuchur."

Vielen Dank an Weltbeherrscher Tom, der das Ganze organisiert hat und auch einige Ergänzungen zum Tourguide zu erzählen wusste, z.B. dass die Wände des Raumschiffes aus Enemy Mine aus Waschmaschinentrommeln hergestellt waren und dass Noah Hathaway auch den Boxy aus Kampfstern Galactica gespielt hat.

Ein paar von uns sind dann noch in die Menterschwaige gegangen und haben den Tag bei einem gemütlichen Essen ausklingen lassen, während die Jungs sich draußen austoben konnten. Betriebsausflug Revival sozusagen :-)

Fotos

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Samstag, 23. August 2008 00:16

21. Tag - San Francisco

Golden Gate Bridge, Crookedest Street, Chinatown, CloneWars, Cable Car

Heute sind wir relativ früh aufgestanden, schon um 8:30 Uhr, dafür haben wir auch ziemlich viel machen können. Als erstes nach dem Frühstück sind wir zum Fahrradverleih und haben uns ein Tandem geholt. Mit dem sind wir dann an der Küste entlang bis zur Golden Gate Bridge (die immer im Nebel liegt), über diese drüber (wobei man dort nicht wirklich Fahrrad fahren kann, weil einfach zu viele Leute da sind) und dann mit der Fähre von Sausalito an Alcatraz vorbei zurück an Pier 41 getuckert, das Tandem mit an Bord. Es war ziemlich kalt und windig. An Bord habe ich mal eine amerikanische Pretzel gegessen, aber die hat mit unseren bayrischen Brez'n verglichen richtig fad geschmeckt.

Golden Gate Bridge

Nachdem es in San Francisco ziemlich bergauf und bergab geht, haben wir das Tandem danach auch schon wieder zurück gegeben. Wir waren auf Pier 39, wo sich Seelöwen auf extra angelegten Docks sonnten. Da war richtig was los auf dem Pier. Anschließend sind wir zu Pier 41 zu den Horse Carriages gegangen, da ich mir irgendwie in den Kopf gesetzt hatte, mit der Kutsche zu fahren. Nachdem es nicht möglich war, durch Chinatown zu fahren, haben wir eine relativ kurze Tour zum Cannery gemacht. Unser braunes Pferd hieß Gilly.

Danach sind wir zu Fuß die Columbus Ave entlang, haben einen kurzen Abstecher über die berühmte Crookedest Street gemacht, die wir einmal rauf- und wieder runtergelaufen sind, dann weiter bis zur Ecke Kearny Street, wo Kirk in Star Trek IV beinahe von einem Auto angefahren wurde ("Pass doch auf, du Arsch!"). Dann ging es weiter durch Chinatown (die Grant Ave) und schließlich in die 4th Street zum AMC Kino, wo wir uns Clone Wars angeschaut haben.

Cable Car

Man war wohl nicht in San Francisco, wenn man nicht wenigstens einmal mit dem Cable Car gefahren ist. In Richtung Chinatown haben wir dankend verzichtet, weil so viele Leute angestanden haben. Aber nach dem Kino war es doch schon etwas spät und da wollten wir nicht mehr zu Fuß durch die ganze Stadt marschieren und es standen auch keine Leute an. Das hat fünf Dollar pro Person gekostet und man kann an Bord bezahlen. Wir sind also von Powell St bis Beach St gefahren. Von dort war es nur noch ein Katzensprung bis zu unserem Hotel.

143 Fotos

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Montag, 18. August 2008 22:22

17. Tag: Yosemite Park

Sequoia, El Capitan, Half Dome

Nachdem ich gestern ein wenig im Internet recherchiert habe, stellte ich fest, dass es im Yosemite Park auch Giant Sequoias gibt, nämlich in den Mariposa Grove, Tuolumne Grove und Merced Grove. Während sich der Mariposa Grove am westlichen Eingang vom Yosemite Park befindet, lag Tuolumne Grove auf dem Weg ins Yosemite Valley, von wo aus man El Capitan und Half Dome sehen kann. Außerdem gab es im Tuolumne Grove einen berühmten Tunnel Tree. Solche Natursünden begeht man heute jedoch nicht mehr. Wir haben uns mit diesen Sequoia Bäumen mal zufrieden gegeben, da die sechsstündige Fahrt in den Giant Sequoia National Monument doch zu lange gedauert hätte, auch wenn es dort einen anderen berühmten Tunnel Tree, den Tunnel Log gegeben hätte.

Florian im Tunnel Tree

Der Rundgang durch die Tuolumne Grove hat etwas über zwei Stunden gedauert. Wir haben wohl nur einen kleinen Vorgeschmack bekommen, wie groß diese wunderbaren Bäume tatsächlich werden können. In der Mariposa Grove am westlichen Eingang des Yosemite Parks findet man den Giant Grizzly, den größten Sequoia im Yosemite Park. Und im Giant Forest im Sequoia Park findet man General Sherman, das größte Lebewesen dieses Planeten (vom Volumen her, nicht von der Höhe, da gibt es noch größere Bäume, allerdings der Spezies Redwood). Hätte ich diese Recherchen mal schon zu Hause durchgeführt...

Sequoia

Nach dieser Wanderung (es ging ziemlich steil bergab und hinterher wieder hinauf) hatten wir keine große Lust mehr zu wandern. Also sind wir zurück zur Natur, aber nur mit dem Auto, also von View Point zu View Point gefahren und haben ein paar Fotos geschossen. Natürlich auch vom El Capitan, den Captain Kirk in Star Trek V anfangs versucht hat zu besteigen und beim Absturz beinahe gestorben wäre, hätte ihn Spock nicht mit seinen Antigravstiefeln abgefangen. Dort haben sie auch "Row, row, row your boat" gesungen und Marshmelons gegrillt.

El Capitan

Anschließend sind wir das Yosemite Valley noch bis zum Ende durchgefahren. Dort haben wir noch ein paar Fotos von Mulis und Pferden gemacht. Aber ich bin hier nicht zum Reiten und ich würde Florian auch nicht für zwei Stunden da alleine rumstehen lassen wollen. Aber ein paar Fotos von Half Dome, den ich früher immer mit El Capitan verwechselt habe, konnten wir noch schießen.

Half Dome

Der Rückweg durch das Yosemite Valley und dann nochmal über den Tioga Pass (der im Winter eh gesperrt ist) nach Mammoth Lakes hat fast drei Stunden gedauert. Daher würde ich das hübsche Örtchen Mammoth Lakes nicht wirklich als Ausgangspunkt für Ausflüge in den Yosemite Park empfehlen, eher Mariposa oder ein Örtchen zwischen Mariposa und Yosemite Park. Oder man kann natürlich auch direkt im Yosemite Park campen oder in einer Lodge übernachten. Das Gleiche gilt für den Sequoia Park. Wenn man diesen besuchen möchte, übernachtet man besser in Visalia oder noch näher, aber nicht wie wir in Lone Pine. Denn zwischen Lone Pine und dem Park steht ein riesiger Berg, über den man einfach nicht drüber kommt :-)

Auf dem Rückweg haben wir noch einen toten Puma am Straßenrand liegen sehen. Auch standen viele Schilder "Speeding Kills Bears" im Park, genau an den Stellen, an denen irgendein Idiot so eine arme Kreatur zusammengefahren hat. Manche scheren sich einen Dreck um die Geschwindigkeitsbegrenzung, aber bei den vielen Serpentinen sind 35 MPH wirklich schnell genug.

70 Fotos

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Mittwoch, 13. August 2008 22:52

12. Tag - Las Vegas: Star Trek Experience - Fahrt nach Tusayan

Nachdem wir gestern nicht alles geschafft hatten, durften wir heute noch einmal in die Star Trek Experience gehen. Wir haben neue Tickets bekommen, so dass wir theoretisch hätten den ganzen Tag abwechselnd in Klingon Encounter und Borg Invasion gehen können. Aber wir hatten noch etwas anderes vor. Also haben wir erst die Borg Invasion gemacht und dann noch einmal Klingon Encounter und dann haben wir uns nochmal genüsslich das Museum angeschaut. Man merkt, dass die Attraktion von Star Trek Fans erschaffen wurde mit viel Liebe zum Detail. Es ist wirklich schade, dass es das in drei Wochen schon nicht mehr geben soll. Und die Star Trek Convention haben wir auch knapp verpasst...

Sandra am Photonentorpedo Mark IV

Nach einem kleinen Frühstück sind wir dann nach Tusayan gefahren. Das scheint alles noch so neu zu sein, dass Google Maps die Straßen noch nicht kennt. Das Holiday Inn Express Tusayan ist im Royal Pines Drive, das aber nicht eingezeichnet ist. Statt dessen ist der Campground angeschrieben, den es hier aber nicht (mehr) gibt.

Rast gemacht haben wir an der Chevron-Tankstelle Ausfahrt Nr. 144. Dort gab es viele coole Indiandersachen und ich hätte beinahe einen Schmuckpfeil und Mokasins gekauft. Aber Florian meinte, es gäbe keine Stelle, an der der Pfeil richtig zur Geltung kommen würde in unserer vollgestopften Wohnung und die Mokasins gab es leider nicht in meiner Größe. Ansonsten ist die Fahrt quer durch Amerika ziemlich ermüdend, weil die Straßen kilometerweit stangerlgradaus gehen... Ein kleines Stück in Williams sind wir sogar auf der legendären Route 66 gefahren. Williams ist ein nettes Touristenörtchen, das hat mir gefallen.

Straße nach Tusayan

Als wir in Tusayan angekommen sind, war es stockfinster. Ich dachte schon, die haben aus umweltfreundlichen Gründen den Strom abgestellt (in Amerika - haha...). Das Blöde war nur, dass man in der Finsternis nichts finden konnte. Also hielt ich an einem Parkplatz an und fragte den ersten Passanten, wo denn das Holiday Inn Express wäre. Wir mussten nochmal ein wenig zurück fahren, und das Hotel befand sich auf der linken Seite des Highways 64, nicht auf der rechten Seite, wie die Website von Holiday Inn Express behauptet.

Nachdem in der Lobby aber viele, viele Leute standen, die alle auf ihren Check-In warteten (weil ohne Strom kein Check-In), sind wir ein wenig spazieren gegangen. Bei McDonalds gegenüber stand auch eine lange Schlange. Ohne Strom kann man eben auch keine Burger braten. Also gingen wir ein Stück weiter am Steakhouse vorbei zum General Store. Dort haben wir unser Abendessen geholt: Bananen und Häagen Dasz Coffee. Als wir zum Hotel zurückkamen, hatte sich die Schlange schon aufgelöst und wir konnten sofort einchecken. Das Zimmer ist schön groß, sauber und bietet wirklich Komfort. Gefällt mir :-) Es lohnt sich halt irgendwie doch, ein paar Dollar mehr anzulegen.

54 Fotos

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Mittwoch, 13. August 2008 00:10

11. Tag - Las Vegas: The Boulevard - Star Trek Experience und Quark's Bar

Heute haben wir erst mal sehr lange geschlafen. Dann haben wir uns Frühstück bestellt beim Zimmer Service, damit wir endlich mal wieder Eier und Bacon bekommen. Danach waren wir nochmal in einer Laundry Wäsche waschen. In Amerika gibt es überall diese Coin-operated Laundrys, daher kommen wir mit nur einem Koffer aus. Mal sehen, wieviele Koffer wir auf der Rückreise haben...

Nachdem wir mal wieder alle Schuhe durchgelaufen haben und uns die Blasen an den Füßen langsam nervten, haben wir uns heute bequeme Schuhe gekauft. Die Schuhgeschäfte waren in einer tollen Shopping Mall, die The Boulevard hieß. Diese war im Gegensatz zu The Block in Anaheim überdacht, was sehr angenehm war. Beim FootLocker haben wir neue Asics für Florian und bei Vans neue Treter für mich gekauft, die hoffentlich keine Blasen mehr machen.

Anschließend sind wir zurück ins Hilton, wo wir unsere Uniformen angezogen haben und Star Trek zelebrierten. Star Trek Experience, we want it all - the Latinum Package. Zunächst waren wir auf dem Captains Chair und in einem Borgalkoven zum Fotografieren. Danach haben wir um 19.15 Uhr die Backstage Tour mitgemacht, die bis 20.45 Uhr dauerte. Im Museum haben wir uns ein wenig zu lange aufgehalten, daher konnten wir erst um 21.30 Uhr die Klingon Entcounter mitmachen. Als wir damit fertig waren, konnten wir die Borg Invasion nicht mehr mitmachen, aber die dürfen wir dann morgen machen. Leider dürfen wir nichts von alle dem erzählen, wir haben einen Ferengi-Vertrag unterschrieben...

We want it all

Aber es war auf jeden Fall großartig und es ist wirklich schade, dass diese Attraktion am 1. September schließen wird. Zum Abschluss waren wir noch einmal in Quark's Bar. Florian hat Flaming Rips of Targ gegessen und ich Sulu Toss Chicken.

Letzte Woche war hier eine Star Trek Convention, zu der auch Leonard Nimoy eingeladen war. Wir haben diese leider verpasst. Wenn wir die Einladung von Eugene Roddenberry früher bekommen hätten, dann hätte ich den Trip anders geplant.

Wir mit Morog

Einmal musste Florian dann am einarmigen Banditen spielen. Aber er war brav und hat in dieses Monster nur einen Dollar gesteckt. Ist ja auch langweilig, einer blinkenden und piependen Maschine zuzusehen, wie sie Geld vernichtet...

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Dienstag, 12. August 2008 01:15

10. Tag - Las Vegas: Quark's Bar und The Strip

Nur kurz, weil ich bin schon total kaputt. Heute musste ich 8.00 Uhr die Parkuhr mit Quarters füttern (1 Quarter für 12 Minuten). Kurz vor 10.00 Uhr sind wir dann aufgebrochen und nach Las Vegas gefahren. Eine lange Strecke, und ich habe mir gedacht, dass es günstiger gewesen wäre, nach San Diego zu fliegen und den Rundtrip von dort zu starten. Naja... Wir sind auch an einem Indianerreservat entlangefahren, das Mojave National Preserve. Raststätten wie wir sie kennen, gibt es eigentlich keine. Man muss nur den blauen Schildern "Fuel Food" folgen, manchmal auch "Lodging", aber wir haben alle Hotels schon gebucht. Supermärkte haben dann auch Toiletten.

Im Hilton angekommen haben wir uns erst einmal in Schale geworfen und sind in Quark's Bar essen gegangen. Das Essen dort ist wirklich gut und reichlich. Wir haben die Holy Rings of Betazed (Onion Rings) gegessen, Florian einen Captain's Cut (Steak) und ich Excalian Enchiladas. Allerdings wird man in Uniform ständig angesprochen, wo dies und jenes ist, weil die Leute einen für Angestellte des Hotels halten.

Vulcans are Vegetarian

Der Star Trek Shop hat nicht mehr viel zu bieten. Seit klar ist, dass die Star Trek Experience geschlossen wird, haben die wohl die Regale nicht mehr aufgefüllt. Ein trauriger Anblick. Aber wir haben trotzdem etwas gefunden: Wasserpistolen, die wirklich tolle Repliken der Classic Phaser sind. Darüber werden sich die Jungs sicher freuen.

Anschließend sind wir in Uniform den Strip entlang gelaufen und uns wurde mehrfach Trekkies, Mr. Spock oder Star Trek zugerufen. Nur ein Canadier dachte, es wären Star Wars Kostüme. Aber so klein ist der Strip gar nicht. Er ist ziemlich lang und wir waren über drei Stunden zu Fuß unterwegs (allerdings liegt das Hilton auch etwas abseits vom Strip). Bis zum Luxor sind wir gekomen, dann haben meine Füße nicht mehr gewollt und wir sind mit der Monorail zurückgefahren. Und jetzt bin ich total ausgetrocknet und hundemüde.

Luxor

85 Fotos

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Sonntag, 10. August 2008 23:58

9. Tag - San Diego: Star Trek Exhibition und SeaWorld

Heute haben wir erst einmal ausgeschlafen, denn in unserem neuen Hotel gibt es bis 11.00 Uhr Frühstück. Und das war gar nicht so schlecht. Dann sind wir zum Air and Space Museum San Diego gefahren, weil dort gerade eine Star Trek Exhibition ist. Die war auch ganz nett gemacht, mit Original-Kostümen und Requisiten? Ich denke zum Teil schon. Allerdings haben wir uns nicht getraut, Fotos zu machen, weil es nicht ganz klar war, ob fotographieren generell verboten ist, oder ob sich das nur gewerbliche Fotographie bezog. Es wurde aber schnell klar, warum das verboten war. In einigen Kulissen standen Fotographen herum, die uns fotographierten und am Ausgang konnte man diese Fotos dann für viele, viele Dollars kaufen. Es war sogar ein Foto aus dem Transporterraum dabei, auf dem wir beim Kippen verschwanden. Außerdem haben wir noch einen Shuttle-Simulatorflug mitgemacht. Alles in allem eine sehr teure Angelegenheit.

Florian in der Star Trek Exhibition

Anschließend sind wir nach SeaWorld gefahren. Eigentlich halte ich nicht besonders viel von Delphinarien. Aber nachdem ich mich ein wenig informiert hatte, fand ich es nicht mehr so schlimm. SeaWorld tut doch sehr viel für die Erhaltung des Meeres. Und wenn es ein Delphinarium braucht, um den Leuten dafür Geld aus der Tasche zu ziehen... Naja... In erster Linie wird damit wohl Profit gemacht, aber wenn es auch dem Meer hilft. Außerdem scheinen die meisten Orcas mittlerweile in Gefangenschaft geboren zu werden, was schon eine erstaunliche Leistung ist. Wenn die Tiere sich in Gefangenschaft nicht einigermaßen wohl fühlen, dann würden sie sich auch nicht reproduzieren. Es gibt sogar eine Webcam der Orcas.

Der Park ist wirklich großartig. Neben wunderbaren Tieren wie die Orcas begegnet man auch Delphinen, Rochen, Seehunden, Belugas, Manatees und sogar Haien. Man kann die Rochen und Delphine sogar anfassen, was ich zum Teil doch bedenklich finde. Einigen Delphinen hat man es auch angesehen, dass sie das Betatschen nicht so toll fanden. Aber SeaWorld ist nicht nur ein Habitat von Meeresbewohnern, sondern auch ein Freizeitpark mit entsprechenden Attraktionen. Am Ende haben wir die Atlantis-Fahrt gemacht. Das war der absolute Wahnsinn, denn es war keine gewöhnliche Wildwasserbahn, sondern gleichzeitig gab es noch einen Aufzug mit Simulation und eine Achterbahn.

SeaWorld

Die Orca-Show haben wir uns zwei Mal angesehen, einmal am frühen Nachmittag die Show "Believe" und einmal die Nachtshow "Shamu Rocks". Shamu ist der Name des ersten Orcas, den es in San Diego gegeben hat. Das sind schon wunderschöne Tiere.

Gegessen haben wir im Shipwreck Reef Cafe, wo es wieder leckere Sparerips gab. Allerdings nicht ganz so lecker wie im Legoland. Ich glaube, ich könnte mich davon ernähren...

77 Fotos

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Mittwoch, 6. August 2008 22:23

5. Tag - Fahrt nach Anaheim und Die Mumie 3

Laundry, Paramount Studios, Shopping Mall "The Block", Mummy 3

Heute war auch ein eher gemütlicher Tag. Wir sind zunächst zur Laundry gegangen, gleich neben unserem Hotel (vor dem bei Google Maps ein halbes Auto steht). In 23 Minuten ist die Waschmaschine fertig, in 20 Minuten im Trockner ist die Wäsche trocken. Das geht fix.

Anschließend sind wir zu Fuß zwei Meilen zu den Paramount Studios gegangen. Dort kann man auch eine Tour mitmachen, aber nachdem wir gelesen hatten, dass dies ein zweistündiger, langweiliger Fußmarsch ist, hatten wir nicht wirklich vor, diese Tour mitzumachen. Abgesehen davon war die heute sowieso ausgebucht. Aber wenigstens waren wir mal da gewesen. Der Fußmarsch ist aber schon schön gewesen, obwohl die Gegend in Hollywood doch eher heruntergekommen ist. Irgendwie hatten wir das Gefühl, dass die USA in den 80ern ihre beste Zeit hatte und dann da stehen geblieben ist. Auch im Laundry stand ein Videospiel von 1982 mit Original-Pack-Man rum.

Sandra vor der Einfahrt zum Paramount Studio

Anschließend sind wir in unser neues Hotel in Anaheim gefahren, das Lemon Tree. Wir waren sofort begeistert, weil alles so hübsch eingerichtet ist und auch sauber. Hier lässt es sich schon aushalten. Und dann sind wir in die nächste Shopping Mall gefahren: The Block at Orange, wo wir für die Kids Riesen-PEZ-Spender mit Darth Vader bzw. einem Clone Trooper gekauft haben und Brause in Form von Legosteinen. Außerdem habe ich meine geliebten SweetTarts geholt, nach denen ich seit meinem ersten USA-Aufenthalt 1985 verrückt bin. Und neue Schuhe musste ich auch kaufen, da meine alten Treter jetzt durchgelaufen sind - natürlich Converse ;-) Bei Jamba Juice haben wir uns ganz frische Smoothies mixen lassen, die wahnsinnig lecker waren.

SweetTarts

Dort gab es auch einen Kinocenter, daher haben wir uns spontan entschlossen, Die Mumie 3 anzusehen. Der Film war genau, wie ich erwartet hatte: Besser als Mumie 2, unterhaltsam, rasant, lustig, ein wenig gruselig. Nur eine Sache hat mich überrascht. Der Schauspieler Brendan Fraser, den ich nur von den Mumien-Filmen her kenne (hat der auch irgendwo anders mitgespielt?), hat im Original eine wahnsinnig tiefer Stimme!

50 Fotos

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Sonntag, 3. August 2008 22:50

2. Tag - Los Angeles

Walk of Fame, Mann's Chinese Theatre, Star Home Tour in einer Hummerlimousine, Wall-E

Heute morgen gab es ein "Complimentary Breakfast". Das ist Kaffee, evtl. schwarzer Tee, Donuts und/oder Fruit Loops. Wahnsinnig gesund... Dafür gab es an der Rezeption einen PC, mit dem wir schnell ins Internet konnten.

Wir haben das Auto stehen gelassen und sind den ganzen Tag zu Fuß unterwegs gewesen. Vom Hotel aus ist es nicht sehr weit zum berühmten Hollywood Boulevard, wo der Walk of Fame zu finden ist. Aber wir sind nicht auf den kürzesten Weg zum Mann's Chinese Theatre gegangen, sondern in die andere Richtung abgebogen und haben wirklich jeden einzelnen Namen auf den Sternen gelesen. Und auch sehr viele von ihnen fotografiert.

Man wird überall angequatscht, ob man nicht eine Star Home Tour mitmachen möchte. Eigentlich mag ich Sightseeing Tours nicht. Aber als wir dann gesehen haben, dass solche Touren auch mit diesen riesigen Stretchlimousinen gemacht werden, sind wir doch neugierig geworden. Also haben wir uns zu einer zweistündigen Tour mit einem Stretchhummer überreden lassen. Wir hatten auch gute Plätze, nämlich ganz hinten. Zwar ist in den Limousinen nix mit Beinfreiheit, aber es war schon mal interessant, von einer Aussichtsplattform aus über den Moloch Los Angeles inklusive seiner Smogdunstglocke zu sehen. Außerdem sind wir an William Shatners Haus vorbeigefahren, in dessen Swimmingpool seine Frau damals ertrunken ist. Und an den Häusern von Thom Crius und Kathi Holms bzw. schräg gegenüber von Daivid Beckam und Viktoria.

Florian guckt aus dem Hummer

Danach waren wir hungrig und sind in einen Schnellmexikaner eingekehrt. Aber das war nicht besonders gut. Hier läuft schon Wall-E, daher hatten wir uns für das Abendprogramm ausgedacht, dass wir ins Kino gehen könnten. Als die Dame an der Kasse meinte, das würde für zwei Erwachsene 32 Dollar kosten, habe ich ganz schön mit den Ohren geschlackert. Dann ging es weiter auf dem Walk of Fame, bis wir alle Star Trek Schauspieler gefunden hatten, außer Brent Spiner. Hat der nicht auch einen Stern? Aber dafür haben wir die Platte der Classic Crew vor dem Mann's Chinese Theatre fotografiert.

Star Trek vor dem Mann's Chinese Theatre

Als wir nochmal kurz im Hotel waren, hat Florian den anderen Typ an der Rezeption gefragt, wie das mit dem WLAN ist. Der meinte, dass es intech ist, davon gibt es zwei und eins funktioniert, das andere nicht. Wir hatten es immer nur mit einem probiert, das angeblich die bessere Verbindung hat. Aber das war genau das, das nicht funktionierte. Also hat Florian das andere mit kleinem "i" ausprobiert und siehe da, es klappte.

Erfrischt gingen wir zurück ins Kino, das El Capitan Theatre. Aber es war dann doch mehr als Kino. Vorweg spielte jemand auf einer Orgel, die dann im Boden verschwand. Dann gab es eine Tanzshow aus einem Medley aus verschiedenen Disney-Filmen, die ganz nett gemacht war. Schließlich gab es noch einen Kurzfilm über einen Zauberer, der auf der Bühne mit seinem Kaninchen balgt, da dieses nicht daran denkt, bei der Show mitzumachen, weil ihm der Magen so knurrt. "Presto" hieß der, wirklich lustig. Außerdem gab es keine Werbung und das Bild war gestochen scharf. HD? Auf jeden Fall wussten wir dann, wieso das so viel Eintritt gekostet hat.

Nach dem Kino sind wir noch ein wenig auf dem Hollywood Boulevard spazieren gegangen. In der Nacht wirkt es mit den bunten Lichtern ganz anders. Und man wird noch öfter angesprochen, ob man sich nicht mit Leuten im Kostüm fotografieren lassen möchte, eine Rose kaufen, ins Waxmuseum gehen möchte etc. Insgesamt wurden wir heute fünf Mal wegen unseren T-Shirts angesprochen, weil wir "<Geek>" und "I love my Geek" anhatten. Jetzt sind wir aber wirklich müde...

106 Fotos | 17 Star Trek Fotos | 171 Walk of Fame Sterne Fotos

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Samstag, 28. Juni 2008 01:30

Ein wahres Highlight

Dieses Trekdinner war mal wieder ein absolutes Highlight. Nicht nur, dass so viele Leute da waren, dass wir fast nicht in unseren abgetrennten Raum gepasst hätten, sondern es war auch Dr. Hubert Zitt von startrekvorlesung.de da und hat gleich zwei Vorlesungen gehalten, weil wir uns nicht eindeutig entscheiden konnten, welchen wir hören wollten. Sogar aus Bamberg und Erfurt waren sie angereist.

Die Stimmung war großartig. Hubert (er hatte uns gleich das Du angeboten) hat in seiner gewohnt lustigen Art über die theoretischen Graviton-Teilchen (die hoffentlich bald durch die Quantentheorie erklärbar sind) gesprochen und erklärt, wie die künstliche Schwerkraft auf einem Raumschiff aussehen könnte, was es mit den Trägheitsdämpfern auf sich hat, wie der Warpantrieb die Raumzeit krümmt und warum Schiffe mit Schutzschild nicht unsichtbar sind, wie Schiffe mit Tarnvorrichtungen. Sogar von den Versuchen mit rotierenden Supraleitern bei nahezu 0°Kelvin wusste er zu berichten. Dann bekam er erstmal etwas zu essen. Das hat er sich auch wirklich verdient nach der langen Fahrt nach München.

Anschließend ging es weiter mit Fehlern in Star Trek. Das war der gleiche Vortrag wie zur FedCon, aber es war trotzdem schön, ihn nochmals anzuhören. Es ist einfach lustig zu sehen, wie man mal nachgerechnet überhaupt nicht auf die gezeigten Szenen kommen könnte. Aber mal ehrlich: Wollen wir lautlose Raumschlachten? Oder wollen wir zusehen, wie Captain Picard zwei Stunden auf die Antwort eines Admirals vom Flottenkommando auf der Erde wartet? Nö! Schließlich ist Star Trek auch Unterhaltung.

Am Schluss haben wir uns auch noch angeregt unterhalten. Bis so spät ging das Trekdinner schon lange nicht mehr. Aber es war auch niemand da, der die Stühle hochgestellt hätte. Ein wenig überrascht war ich dann doch, als Hubert meinte, er hätte meinen Namen schon Mal irgendwo gelesen... Doch dann ist es ihm wieder eingefallen: In der Fußzeile der Umfrage zum Vortrag.

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Montag, 21. April 2008 01:33

FedCon - Der Sonntag

Der Sonntag fing damit an, dass die Kinder ihre Funktion als Wecker nicht zufriedenstellend erfüllten und erst kurz vor 8:00 Uhr anriefen... und dann auch noch länger schlafen wollten. Dies hatte zur Folge, dass wir erst irgendwann nach 10:00 Uhr im Maritim-Hotel ankamen, weil die Tiefgarage schon wegen Überfüllung geschlossen war und wir irgendwoanders ohne Abschleppgefahr parken mussten und wir blöderweise nochmal für unsere Tageskarten anstehen mussten. Und ratschen mussten wir natürlich auch noch mit dem einen oder anderen. Daher kamen wir erst so spät in die heiligen Hallen, dass wir das Panel von John de Lancie verpassten.

Ich weiß irgendwie gar nicht mehr so genau, wie wir dann unseren Tag verbrachten. Florian war in geheimer Mission unterwegs (genaueres erfahrt ihr in acht Monaten und drei Tagen), die Kinder sahen sich zum dritten Mal Family Guy - Blue Harvest auf einer Plasma-Briefmarke an und ich versuchte einen Überblick über die Durchschnittspreise im Händlerraum zu bekommen. Der ca. 50 cm hohe R2D2 von Absolut Trekkie Store ging weg wie die warmen Semmeln.

Über den Fanfilm Southpark TNG: "Ein Captain hat es nicht leicht" haben sich die Kinder auch amüsiert, aber der war leider zu kurz :-(

Nachmittags waren wir nochmals in den oberen Räumen. Während die Kids daddelten wie verrückt, unterhielten wir uns über die selbstgebauten und voll bewegungsfähigen Zeds der Stargate-Fanfilmcrew, wie man mit den Living Star Trek Modell-Komponenten Tetris spielt, damit alles in den Lieferwagen reinpasst, und natürlich Baby gucken. Außerdem war ich ganz fasziniert von der Wand der 501st Stormtrooper Legion und habe mir erklären lassen, dass die Bildschirme einfach "ausgenommene" TFT-Monitore sind, die in die Wand eingelassen sind, und dass die Nummern der Stormtrooper, z.B. "TK-2877" weltweit nur einmal vorkommt, wenn sie im Club eingetragen wurde. Sensationell :-) Und Farid durfte einmal so einen Helm aufsetzen, mir fällt aber gerade nicht ein, von wem. Die Zeit verging wie im Fluge, als wir noch ein paar Crèpes und Waffeln gegessen haben.

Um 15:00 Uhr war dann das Panel der TNG-Stars Marina Sirtis, Brent Spiner und LeVar Burton. Die Kiddies zückten wieder ihre Nintendos, weil die englisch-sprechenden Schauspieler für sie nicht so interessant waren.

Eigentlich hatte ich gehoffe, dass sie wenigstens die Closing Ceremony interessieren würde, aber die fanden sie auch langweilig... Naja, es gab leider auch nur wenig Videoclips oder Showeinlagen, das verstehe ich schon. Anschließend hätten wir zwar noch eine Verabredung zum gemeinsamen Essen haben können, aber da die Jungs am Montag wieder in die Schule mussten, wollte ich die Rückfahrt nicht bis Ultimo hinauszögern. Nachdem wir noch im Foyer unsere Dienste als Notebook-nach-Hause-Fahrer angeboten hatten und mir Michael Shanks zugewunken hatte, sind wir ca. 18.00 Uhr nach Hause gestartet und dort mit einer ausgiebigen Pause bei Frankfurt kurz vor 1.00 Uhr auch angekommen.

Fotos kommen noch :-)

Themen: Patchwork-Familie | Freunde | unterwegs | Star Trek | Star Wars

Samstag, 19. April 2008 22:04

FedCon - Der Samstag

Die erste Nacht in unserem superschönen Hotel zum Adler ist überstanden. Wir hatten die Berlin Suite und unsere Jungs ein eigenes Zimmer. Zuerst haben wir geübt, mit der Telefonanlage anzurufen, damit die Jungs uns bescheid geben können, wenn sie nachts aufwachen oder morgens kommen wollen. Das hat auch wunderbar geklappt. Das Telefon hat vor dem eingestellten Alarm im Handy geklingelt ;-)

Das Frühstück war auch toll. Wir haben auch gleich ein paar andere Trekkies getroffen. Man erkennt sich ;-) Dann schnell ins Maritim und ab in das Getummel. Kaum hatten wir die Con betreten, rief jemand: "Hallo, Sandra!" Jemand, der mein Weblog gelesen hat und mit dem ich schon ein paar Mails geschrieben hatte. Das war irgendwie ein seltsames Gefühl, aber dafür schreibe ich das Weblog ja, dass es gelesen wird.

Beim ersten Panel von René Auberjonois kam auch schon das Problem, dass den Kindern langweilig wurde, weil sie noch kein Englisch verstehen. Aber glücklicherweise haben wir die elektronischen Babysitter Nintendo DS mitgenommen, so dass wir das Panel ansehen konnten und die Kinder hatten auch ihren Spaß.

Anschließend waren wir bei dem Vortrag von Hubert Zitt. Das war wieder großartig, das Holodeck war gerammelt voll. Eigentlich könnte er auch die Mainbridge füllen.

Im Händlerraum ging den Kindern natürlich die Augen über... Überall Lichtschwerter, Actionfiguren, Kostüme... Farid hat sein Taschengeld in "echte" Darth Vader Handschuhe investiert und Noah in einen kleinen, süßen R2D2, der sogar blau blinkt und lustig pfeift. Hach... Außerdem hat Brent Spiner seine neue CD signiert. Noah hat sich sogar getraut zu sagen: "Hallo, Data!" Worauf Brent ihn fragte, wie es ihm geht.

Das Panel von LeVar Burton hat die Kinder auch nicht so interessiert. Aber uns schon. Er hat auch die Geschichte von Geordon LaForge erzählt, der Gene Roddenberry auf vielen Conventions quer durch die USA gefolgt ist und zwischen denen eine Freundschaft entstanden ist.

Am Nachmittag hatten wir dann Zeit, die Modelle im Obergeschoss anzusehen. Das war wirklich schön, weil das auch etwas für die Kinder war. Besonders der Maschinenraum und die Jeffries Röhre von Living Star Trek Modells war natürlich der Hit. Aber die Glasplatte hatte schon eine Beschädigung, was ich wirklich sehr schade finde... Ob das ein Transportschaden ist, oder ob da irgendwelche Idioten nicht aufgepasst haben? Im Clubraum habe ich dann nochmal erfahren, dass jemand gerne mal auf meine Seite guckt... Ich habe dann mit der kleinen Johanna geschäkert, die herrlich gelacht und gegluckst hat. Ich bin als Babysitter engagiert und soll morgen unbedingt wieder kommen. Wie man Mädchen macht, hatte ich gefragt, weil ich "nur" Jungs hinbekommen habe. Der stolze Papa meinte, dass es am Erdbeerjoghurt liegen würde. Und Noah meinte, klar, der ist ja auch rosa ;-)

Viele alte Bekannte haben wir wiedergetroffen. Das ist eigentlich das Schönste an der FedCon, dass man an jeder Ecke auf jemanden stößt, dass man ständig Leute trifft, die man schon seit Jahren kennt. Morgen muss ich noch nach zwei ganz bestimmten Personen Ausschau halten.

Am Abend kam dann der Höhepunkt, der auch den Kindern gut gefallen hat, der Kostümwettbewerb. Beim Intro trat das 501th Regiment der Stormtrooper auf. Zwei Männer hatten sich da als AT-AT verkleidet, das war einfach nur genial! Grandios, phantastisch, unglaublich... Wir kamen aus dem Staunen nicht mehr raus. Dagegen verblassten natürlich die anderen Kostüme, in denen sicher nicht weniger Arbeit steckte. Ich finde es sowieso immer wieder erstaunlich, mit welcher Liebe die Leute an ihre Kostüme herangehen und diese dann vorführen. Wenn man sich vor Augen führt, dass das alles keine Profis auf der Bühne sind, muss man das einfach nur bewundern.

Die Zeit bis zur Siegerehrung wurde durch den Grand Prix de Fédération Convention de la Chanson überbrückt. Das hat mir auch super gefallen, vor allen Dingen als Gerhard Raible auf den Text "Mädchen" davon gesungen hat, dass er ein Ferengi ist. Das hat mir auf jeden Fall besser gefallen als die Stunts der Defcon.

Anschließend kam noch Marina Sirtis, die die Kinder aber auch keines Blickes würdigten, sondern sich lieber wieder ihren Nintendos widmeten. Danach haben wir die FedCon für uns beendet, da das für die Kinder schon anstrengend genug war.

Fotos kommen noch :-)

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Montag, 17. September 2007 21:18

Video: Was tut man mit einem Heliumballon?

Also, Florian meinte, ich soll unbedingt unser Video, das wir am Wochenende gedreht haben, hier mit einbinden. Na denn... Viel Spaß!

Themen: Star Trek | Fotoblog [ 2 Mal Senf dazugegeben ]

Sonntag, 10. Juni 2007 23:37

FedCon - Tag 4

Heute Morgen haben wir es mal gewagt, ohne Wecker zu schlafen. So lange habe ich noch nie auf einer Con geschlafen (8.45 Uhr).

Unser erstes Panel war von Jonathan Frakes. Auch heute war er wieder der große Entertainer, doch auch diese Stories kannte ich alle schon. Es ist schade, dass er kaum neue Dinge erzählen kann, denn die Dreharbeiten zu TNG und den Kinofilmen sind definitiv vorbei. Aber er zeigte sich sehr optimistisch, dass der nächste Star-Trek-Kinofilm besser werden würde als Nemesis, da J.J. Abrams (LOST) Regie führen wird. Ein sehr kluger Mensch, fordrt Herr Frakes :-) Seiner Meinung nach kam Nemesis bei den Fans nicht so gut an, da zu viel Wert auf Action und zu wenig Wert auf die einzelnen Charaktere gelegt worden war. Und Star Trek hat nun mal sehr viel mit den Charakteren zu tun.

Anschließend wurde ich noch in die Autogramm-Session geschubst, bevor wir leer ausgehen. Wir mussten überhaupt nicht anstehen, um unsere Autogramme von Kate Mulgrew zu holen. Ich war überhaupt sehr erstaunt, dass diesmal sogar mit Widmung (z.B. "für Sandra") unterschrieben wurde, denn dafür war bisher bei den Marathon-Autogrammstunden einfach keine Zeit. Weil ich zu lange mit der Antwort gezögert hatte, unterschrieb Kate Mulgrew nur mit ihrem Namen. Jonathan Frakes, Avery Brooks und Cirroc Lofton hatten ihre Autogrammtische im kleinen Händlerraum aufgebaut. Dort konnte man sich die Autogramme inklusive Widmung holen. Das wäre früher nicht gegangen, als die FedCon noch über 5000 Besucher hatte.

Anschließend waren wir auf dem Panel von Anthony Montgomery, der sich als Rapper "AT" nennt, damit man ihm nicht so unmögliche Spitznamen wie "Ant" verpasst. Er ist ein sehr sympathischer, junger Mann. Am Schluss sang er noch ein Duett mit Suzie Plakson, eine bezaubernde Persönlichkeit.

Nach diesem Panel stärkten wir uns erst mal mit einem selbst belegten Hamburger. Einzig Schmelzkäsescheiben habe ich vermisst :-)

Von Armin Shimerman haben wir nicht sehr viel mitbekommen, aber Garret Wang haben wir uns vollständig angesehen. Er lässt sich am Anfang normalerweise gerne fotographieren, damit er auf den Fotos nicht ständig das Mikrophon im Gesicht hat. Außerdem hopst er dauernd von einer Ecke zur anderen über die Bühne. Und zum Schluss hat er noch einmal die berühmte "Elbow"-Storie mit Jeri Ryan erzählt... Dass er ausversehen ihre Brust angefasst hätte, statt ihren Ellenbogen, wie es im Drehbuch stand. Und dass sie beim nächsten Shot dann mit Postits an ihrer Schulter ("Elbow" mit Pfeil nach unten) und ihrem Dekoltee ("Not an elbow" mit Pfeil nach unten) auf das Set kam. Florian hatte dann die Idee, dass wir der lebensgroßen Seven-of-Nine-Figur im Foyer entsprechende Postits hätten ankleben können...

Anschließend haben wir noch einmal Kate Mulgrew angeschaut. Sie hatte ihrem Mann erzählt, dass am Tag zuvor während ihres Panels "Rockets" aus ihrem Mund gekommen wären, weil sie politisch geworden ist. Und jetzt würde sie ein Glas Wein brauchen :-)

Leider waren wir etwas in Zeitdruck, weil unser Flugzeug planmäßig 19:00 Uhr starten sollte. Die Closing begann pünktlich um 16:45 Uhr, aber das wäre dann doch sehr knapp geworden. Ich mag es nicht, auf den letzten Drücker auf dem Flughafen anzukommen. Also sind wir mit dem Taxi zum Flughafen Köln/Bonn gefahren (kostete übrigens 38,- Teuronen vom Hotel Maritim aus und dauert bei günstiger Verkehrslage nur 20 Minuten). Allerdings hatte unser Flug fast zwei Stunden Verspätung, wir hätten uns also die Closing noch bequem ansehen können, wenn wir mal angerufen und nach der Startzeit gefragt hätten. Aber wer kommt schon auf die Idee, dass ein Flugzeug Verspätung haben könnte :-) Mit Notebook auf den Knien habe ich dann am Flughafen gebloggt. Man muss die Zeit ja sinnvoll nutzen.

Fotos :-) Vielleicht schaffe ich die ersten Dienstag Abend noch :-)

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Samstag, 9. Juni 2007 23:57

FedCon - Tag 3

An diesem Morgen sind wir nach einem wunderbaren Frühstück mit Thomas und Stephen wieder auf das Panel von Thomas und Mike gegangen. Auch diesmal waren die beiden in Höchstform und es war auch für Leute nicht langweilig, die am Tag zuvor bereits dort gewesen waren. Florian fragte, wann das Buch denn im klingonischen Original erscheinen würde. Und ganz besonders lieb fand ich, als Thomas erzählte, dass Freunde von ihm viele Fans, die in dem Buch Zitate hinterlassen hatten, kontaktiert haben und daraus aus von den Fans gesprochenen Zitaten ein kleines Hörbuch gemacht haben. Und dass seine Freunde, die ihn schon länger kennen, anhand der Sprache schon erkennen, welche der Kapitel von ihm geschrieben wurden. :-) Auch diese Signierstunde war sehr gut besucht. Herzlichen Glückwunsch!

Florian entschwand dann in seinem Marathon-Klingonen-Outfit, um als Deko bei dem Panel von Robert O'Reilly und J.G. Hertzler im Hintergrund auf der Bühne rumzustehen. Die beiden Schauspieler traten als Gowron und Martok verkleidet und perfekt geschminkt auf. Ob sie ihre Maskenbildner dabei hatten? Anschließend gab es noch eine Fotosession mit den Schauspielern, die sehr gut besucht war.

Später besuchte ich noch einmal das Panel von Hubert Zitt, in dem er über die Wissenschaft hinter Star Wars referierte. Da der Titel "The Science of Star Wars" lautete, nahmen leider manche Fans an, dass der Vortrag auf englisch sein würde. Aber er war auf deutsch und leicht verständlich :-) Besonders hat mir die Geschichte mit Wikipedia gefallen. Dort stand nämlich vor seinem Vortrag an der Fachhochschule Kaiserslautern, dass die Laserschwerter mit Lichtenergie arbeiteten. Hubert Zitt erläuterte, weshalb es sich seiner Meinung nach eher um Plasma- als um Lichtenergie handeln müsste. Nach dem Originalvortrag stand dann in Wikipedia, dass Laserschwerter mit Plasmaenergie arbeiteten. Auch seine Ausführungen zu Gravitonen, mit deren Hilfe künstliche Schwerkraft erzeugt werden kann, waren sehr interessant. Experimente mit routierenden Supraleitern nahe dem Nullpunkt (nach Kelvin) hätten Aufschlüsse gegeben, dass es Gravitonen tatsächlich gibt und dass sie eine sehr, sehr, sehr geringe Masse haben.

Am Samstag sind zwei ganz besonders schöne Kostüme im Foyer ausgeführt worden. Das eine war das riesige, weiße Zottelmonster aus Star Wars - Das Imperium schlägt zurück. Wie hieß das noch gleich? Und das beste Kostüm war von Captain Jack Sparrow. Der junge Mann hatte nicht nur eine unglaubliche Ähnlichkeit mit Johnny Depp (vielleicht nicht ganz so hager), sondern er imitierte auch dessen Gang, seine Handbewegungen und sein Augenrollen perfekt. Wirklich großartig!

Um 16.30 Uhr trafen wir uns alle im Foyer, um ein Foto mit allen Trekdinner-Leuten zu machen. Da wir wirklich sehr viele Leute waren, mussten wir nach draußen auf die Wiese gehen. Und da es schon zu nieseln anfing, musste es auch schnell gehen :-)

Aber von der Auktion haben wir dann doch noch einiges mitbekommen. Es gab ein paar sehr seltene Stücke wie Autogramme von bereits verstorbenen Schauspielern. Das Enterprise-Telefon, das bei uns auch auf dem Fensterbrett steht, brachte aber nicht sehr viel Geld. Das meiste Geld wurde für einen Vorhang oder eine Schärpe gezahlt, auf der einige vulkanische (glaube ich) Schriftzeichen aufgenäht waren. Wir waren da bescheidener. Wir haben im Händlerraum alles gefunden, was wir wollten: Silberne Enterprise-TNG-Ohrringe, da ich einen verloren hatte, die Hochzeitstasse von Riker und Troi, ein Trekkie-Inside-T-Shirt, alle sechs Minimates als Mitbringsel für die Kinder, PADDs und Isolineare Chips. Geliebäugelt haben wir auch mit den Laserschwertern, die zwischen 80,- und 99,- Teuronen gekostet haben. Aber da man für einen Kampf unbedingt zwei braucht... saß uns das Geld dann doch nicht so locker.

Der absolute Knaller war aber auch das Maschinendeck, das nachgebaut in einem der kleinen Salons stand. Dort konnten wir sogar durch eine Jeffries-Röhre kriechen und sind den Incredibles begegnet, der Vorlage für die Comics :-) Diese Liebe zum Detail... Wahnsinn!!! Man hatte wirklich das Gefühl an Bord der Enterprise zu sein. Und die Computeranzeigen bewegten sich sogar, unglaublich! Im Hintergrund lief eine Endlosschleife mit dem Warpkern, die von einem Beamer an die Wand geworfen wurde und auch die passende Hintergrundgeräusche lieferte. Es war gar nicht so einfach gewesen, eine Sequenz zu finden, in der niemand vor dem Warpkern herumstand und niemand in den Sound reinquatschte...

Normalerweise ist eines der Highlights immer der Kostümwettbewerb am Samstag Abend. Nur leider traten die Leute mit ihren großartigen Kostümen nicht auf. Sie wurden lediglich anhand einer angehefteten Nummer von den Fans gewählt, so dass Captain Jack Sparrow zumindest einen Publikumspreis erhielt. Wirklich sehr schade. Die Truppe um ihn herum hätte mit Sicherheit eine unglaublich schöne Show abgegeben. So war Jack Sparrow allein auf der Bühne, erzählte, dass sein Kostüm etwa ein Jahr gebraucht hat und nicht an einem Wochenende entstanden ist. Während die Moderatoren versuchten, den nächsten Programmpunkt anzukündigen, beobachtete sich Jack Sparrow auf der riesigen Leinwand und machte Faxen. Natürlich kreischte das Publikum vor Lachen und hörte den Moderatoren nicht mehr zu. Vor allen Dingen, als er sich heimlich ein Laserschwert (ihr erinnert euch - 80,- bis 99,- Teuronen) unter den Nagel riss und versuchte, damit zu entschwinden, gröhlte das Publikum. Gigantisch!!!

Danach wurde die Star Trek Hymne gesungen und dann trat Kate Mulgrew alias Captain Kathryn Janeway auf. Sie ist eine wahre Lady und wetterte über den amerikanischen Präsidenten, unglaublich. Allerdings hatte das nicht das Niveau von Andrew Robinson (Garak). Nach dem Panel haben wir uns nochmal etwas frisch gemacht und sind dann wieder zur kleinen Room Party gegangen, wo wir uns nochmal den Magen vollgeschlagen haben. Gegen Mitternacht wollten wir dann wieder auf unsere eigenen Zimmer gehen, aber wir wurden von Dietgart aufgehalten und haben uns dann mit einer jungen Dame unterhalten, die jemanden doch tatsächlich mit Ralph Sander verwechselte. Es war dann noch ein sehr anregendes Gespräch bis hin zur Quanten- und String-Theorie, die in der Voyager-Folge "The Gift" ebenfalls eine Rolle spielte, als Kes plötzlich in die subatomare Ebene blicken konnte... Wer schläft schon auf einer Con?

Fotos? Geduld, mein junger Padawan.

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Freitag, 8. Juni 2007 23:45

FedCon - Tag 2

Am Freitag früh musste Florian außerplanmäßig sein Marathon-Klingonen-Outfin anziehen, um Snake beim Türstehen der Pressekonferenz beizustehen. Da durften nämlich nur Leute von der Presse rein, die vorher an der Rezeption z.B. von Dietgart :-) ihren Ausweis erhalten haben.

Das erste Highlight war Dr. Hubert Zitt von startrekvorlesung.de, der in Visionen von Star Trek über die Parallelen der heutigen Technik und Star Trek referiert hat. Es war wirklich großartig. Vor allen Dingen hat man das Gefühl, dass es eines Tages alles Wirklichkeit werden könnte. Und Hubert Zitt formuliert alles so, dass es die Durchschnittsphysiker unter uns auch verstehen.

Der eigentliche Grund, weshalb wir auf die FedCon gefahren waren, war natürlich Thomas Höhl, der zusammen mit Mike Hillenbrand eine Lesung über ihr Buch 40 Jahre Star Trek abhielten. Allerdings sind sie gar nicht zum Vorlesen gekommen, da die Fans doch zahlreiche Fragen gestellt haben und die beiden haben auch viele Anekdoten erzählt. Am besten hat mir gefallen, als Thomas erzählt hat, dass beim letzten Buch der beiden die Namen in alphabetischer Reihenfolge auf das Cover gedruckt wurde, also Mike an erster Stelle und Thomas an zweiter. Diesmal hat Mike ihm den Vortritt gelassen, und Thomas wusste auch, warum. Er rollte ein Poster auf, auf dem die zweite Auflage angekündigt wurde, und der Schriftzug "2. Auflage" verdeckte seinen Namen, während man Mike Hillenbrand noch einwandfrei lesen konnte :-) Die beiden haben das ganz toll gemacht, ihr Panel, und wurden dann von ca. 100 Fans belohnt, die zum Teil sogar mehrere Bücher kauften und signieren ließen.

Gleich anschließend war das Meet & Greet einiger Trekdinner aus ganz Deutschland. Auf der Bühne liefen die Trekdinner-Trailer in einer Endlosschleife mit unserem mitgebrachten Beamer und man konnte sich Infomaterial holen. Besonders nett fand ich den Besuch von zwei Spaniern, denen ich erst einmal erklären musste, was ein Trekdinner überhaupt ist. Sie dachten nämlich, sie würden etwas zu essen bekommen :-)

Die Opening Ceremony mit einem Theaterstück veranlasste uns - vor allen Dingen letzteres - unserem Hunger nachzugeben und im Foyer eine Pizza zu essen. Ich fand es sehr gut, dass dort ein Essensstand war, an dem man für vernünftige Preise etwas zu essen und zu trinken erstehen konnte, sogar meine geliebten Crepes. Bisher war das Essen im Maritim für uns Normalverdiener eher unerschwinglich, so dass ich vorsorglich schon Knabberzeug mitgebracht hatte, um uns am Leben zu erhalten.

Nach der Opening kam Jonathan Frakes. Den musste ich natürlich angucken. Er ist ein wunderbarer Entertainer, aber für einen alten Hasen wie mich hatte er leider keine wirklich neuen Stories (z.B. Skilaki) parat. Aber das macht nichts, es war trotzdem lustig.

Danach kamen Avery Brooks und Cirroc Lofton auf die Bühne. Allerdings hatte Avery Brooks nicht mehr den Charme von vor zwei Jahren, als ich ihn zum ersten Mal sah. Man muss schon sagen, dass er eher seltsam war, nicht wirklich der Entertainer-Typ. Daher sind wir auch nicht bis zum Schluss geblieben, sondern früher gegangen.

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Donnerstag, 7. Juni 2007 23:54

FedCon - Tag 1

Endlich ist es soweit. Ich löse meinen Weihnachtsgutschein ein und wir fliegen auf die FedCon nach Bonn. Die Vorfreude war riesig. Und meine Kiddies wusste ich bei Oma und Ersatzoma in guten Händen.

Wenn man schon einige FedCons besucht hat, dann hat man beim Gang ins Maritim in Bonn das Gefühl, man würde "nach Hause" kommen. Letztes Jahr hatte die Con in Fulda stattgefunden, und ich kann es verstehen, wenn viele Fans froh sind, dass sie wieder nach Bonn verlegt wurde. Schon vor dem Eingang hingen auf den Fahnenmasten die FedCon-Flaggen und luden zu einem - hoffentlich - unvergesslichem Wochenende ein.

Im Foyer vom Maritim habe ich dann noch Heike getroffen. Die Umarmung war so stürmisch, dass ich mir eine Lippe aufgeschlagen habe. Das finde ich so schön, dass man auf einer Con immer wieder bekannte Gesichter sieht.

Nachdem wir unser Hotelzimmer bezogen und uns etwas frisch gemacht haben, trafen wir uns um 22.00 Uhr mit Thomas Brückl, Fizzbin und Washington in Holodeck zur Technikprobe. Dort wird am Freitag ein Trekdinner-Meet & Greet von Trekdinnern deutschlandweit stattfinden. Hierfür hat jedes Trekdinner Filmmaterial an Washington geschickt, der daraus ein fantastische DVD zusammengestellt hat. Besonders gefällt mir natürlich das Cover ;-) Wir haben einen Beamer mitgebracht, damit das Filmmaterial dann auch gezeigt werden kann.

Danach haben wir uns im Foyer noch bis Mitternacht mit Snake unterhalten, der uns wieder mit den neuesten Nachrichten von Khemorex Klinzai versorgte. Aber wer schläft schon auf einer Con?

Fotos

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Sonntag, 8. Oktober 2006 21:12

Zuschauen ist auch anstrengend

Heute war es soweit: Der Münchner Marathon und Florian startet als Klingone. Mein Schatz Florian ist schon sehr früh aufgebrochen, um sich noch mit Reportern von TrekNews/SciFiNews getroffen. Vorher habe ich ihm nur seine Maske angeklebt und die vielen Zöpfchen für die Klingonenmähne geöffnet und gebürstet.

Leider waren wir dann schon ganz schön in Zeitdruck, weil wir um 9.00 Uhr bei ihm und Diemtar Mücke (dem Pumuckl) und seinen Freunden, die Spenden für den Horizont e.V. sammeln wollten, an der Startlinie sein wollten. Und vor lauter Hetze habe ich dann mein Handy zu Hause vergessen. Irgendwie haben wir es dann aber doch geschafft und ich konnte Florian beim Start fotografieren (haben die Reporter ihn einfach rausgeschnitten? Oder ist er später gekommen?).

Unsere Treffpunkte habe ich leider nicht ganz einhalten können, weil man vom Start bis zur U-Bahn-Haltestelle Olympiazentrum schon eine halbe Ewigkeit läuft. Also bin ich dann zur Universität gefahren. Dort habe ich ihn aber nicht gesehen, also sind wir zum Odeonsplatz vorgelaufen. Dort haben wir ihn dann gesehen. Er sah schon ziemlich fertig aus und der Schweiß lief ihm in Strömen hinab.

Die nächste Station war dann der Ostbahnhof (Friedenstraße), wo wir uns mit den Reportern von TrekNews noch einmal getroffen haben. Ich prophezeite schon, dass Florian völlig fertig sein würde, aber Daniel meinte nur, dass das doch gerade gut wäre für das Interview. Kurz nach 12.00 Uhr kam Florian dann dort tatsächlich vorbeigelaufen. Aber er wirkte fast schon etwas fitter als vorher, obwohl Dietmar (Pumuckl) schon angekündigt hat, dass es ihm schlecht geht und er Wadenkrämpfe hat. Mein armer Schatz! Er wurde dann interviewt und lief weiter...

Als nächstes waren wir beim Arabellapark verabredet, wo ich dann bis ca. 13.20 Uhr wartete. Da das nur sechs Kilometer weiter war, dachte ich, dass er schon längst vorbei sein müsste. Da hatte ich mich wohl getäuscht.

Unsere nächste Station war dann die Dietlindenstraße, wo wir am Rand des Englischen Gartens vergeblich warteten. Wir beobachten ein RTL-Team bei der Arbeit, die auch Dietmar (Pumuckl) und mich interviewten. Ob wir der Schere zum Opfer fallen oder nicht, werden wir Montag Abend auf RTL Explosiv sehen können. Schließlich rief mich Florian auf seinem Handy an. Wir sind uns entgegen gegangen und haben uns bei Kilometer 34 getroffen. Von dort aus sind wir zur U-Bahn-Haltestelle Nordfriedhof gegangen. Bezeichnend... Es war zu erwarten, dass Florian in seinem schlechten Trainingszustand nicht den ganzen Marathon durchhalten können würde. Aber dafür ist er schon sehr weit gekommen. Uns ist noch die Läuferin mit Krücken begegnet. Auf die Frage, ob sie noch durchhalten würde, antwortete sie: "Natürlich. Ist ja nicht mehr weit!" Respekt!

Schließlich trafen wir völlig erschöpft im Olympiastadion ein und fanden nach kurzer Suche den VIP-Bereich, wo Florian seinen Spendenbeutel Dietmar (Pumuckl) überreichte. Bei der Spendenaktion sind ungefähr 2000 Läufer über die Spendenmatte gelaufen. Wenn das stimmt, dann sind über 10.000 Euro an Spenden für den Horizont e.V. eingenommen worden. Super! Nach einer kurzen Stärkung mit Apfelschorle, Cola, Mousse au Chocolat und Partysemmeln gingen wir nach Hause. Da es schon nach 18.00 Uhr war, hat die Zeit fürs Kochen auch nicht mehr gereicht und ich holte nur schnell etwas von McDonalds.

Fotos gibt es Montag Abend. Ich bin einfach zu kaputt.

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Freitag, 11. August 2006 22:00

Movie Park Bottrop-Kirchellen

Heute waren wir im Movie Park Bottrop-Kirchellen. Hier war ich schon einmal gewesen, als er noch Warner Brothers Movie World hieß. Damals hatten wir zur Premiere des Films "Batman & Robin" Arnold Schwarzenegger, George Clooney, Chris O'Donnell und Alicia Silverstone gesehen. Bei Gelegenheit werde ich die Fotos mal wieder raussuchen. Wir hatten gigantisch viel Spaß. Nach dem Bermuda Dreieck - Alien Encounter gab es sogar eine Familientrockner. Wir haben so ziemlich alle Attraktionen (die offen waren) gefahren, ohne nennenswert anstehen zu müssen. Trotzdem haben wir gar nicht alle geschafft! Nur Alien Encounter und den Rocket Rider Roller Coaster haben wir zwei Mal geschafft. Der Cop Car Chase war leider geschlossen und der High Fall sogar aufgrund eines Blitzeinschlages außer Betrieb. Aber ich habe sowieso Höhenangst.

Beim Movie Magic wurde ein kleiner Film gedreht über einen Flug zum Mars. Das klang sehr interessant und wir haben uns auch riesig gefreut, als wir als Hauptdarsteller auserwählt wurden, weil wir wieder unsere Classic Uniformen angehabt hatten. Leider mussten wir dann erfahren, dass bereits drei Leute ausgewählt worden sind und bereits hinter der Bühne waren. Wir haben uns dann mit Nebenrollen zufrieden gegeben. Von dem Endprodukt waren wir dann jedoch enttäuscht. Ich hatte wenigstens die einzige Sprechrolle als Reporterin, die fragt: "Und was, wenn etwas schiefgeht?" Das hat uns aber nicht dazu bewogen, den trailerhaften Film auch auf DVD zu kaufen. Im Vergleich zum Traumschiff-Surprise-Film bei der Bavaria Filmtour gedreht wird, wo die Laienschauspieler relativ viel Text haben und im fertigen Film auch oft zu sehen sind, werden in den Mars-Trailer nur Sekunden reinkopiert.

Die Stunt Show war dafür sehr lustig und einfallsreich. Wieder wurde jemand aus dem Publikum gezogen und dazu genötigt mitzumachen, genau wie im Bavaria Filmstudio. Aber diesmal wurde nicht aufgeklärt, dass es sich um eine Stuntfrau handelte. Da wird man schon ein wenig veräppelt. Bei der Hypnoseshow von Aaron habe ich mich freiwillig gemeldet, weil ich das schon immer mal erleben wollte. Allerdings hat bei mir die Hypnose nicht funktioniert. Ich bin mir nicht sicher, woran es lag, aber wahrscheinlich war ich einfach zu aufgeregt, weil ich es erleben wollte. Für mich war es eher eine Jogastunde der Entspannung. Da war ich schon etwas enttäuscht. Es wäre interessant gewesen, das mal zu erleben.

Vielleicht sollten wir in den Movie Park mal mit den Kindern kommen. Ich denke, sie hätten hier auch ihren Spaß. Und wenn es nicht geregnet hätte, hätten wir auch noch mehr Spaß gehabt. Nach der Parade haben wir noch den Regiesseur der Movie Magic als Astronaut und den Kameramann als Alien betroffen.

Fotos vom Movie Park

Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | Urlaub | Filme | Star Trek | Freizeitpark

Donnerstag, 10. August 2006 23:12

Planetarium

Als wir im Zeiss Planetarium Bochum waren, haben wir unsere Classic-Uniformen angezogen. Wir waren spät dran, konnten dann aber doch noch die Show sehen. Unter anderem hatte sie sich mit der Frage beschäftigt, ob es Leben auf dem Mars gibt oder gegeben hat und wie man Planeten mit dem heutigen Stand der Technik ausfindig machen kann. Es war sehr interessant.

Anschließend hat uns Herr Rose (an dieser Stelle nochmals vielen herzlichen Dank!) das Schaltpult gezeigt, wo die Berechnungen in Bruchteilen von Sekunden ablaufen. Hierzu stehen dem Planetarium zwei PCs und ein MAC zur Verfügung. Auf den vielen, vielen Knöpfen lässt sich sogar eine eigene kleine Show zusammenstellen, die große Show selbst ist jedoch auf kleinen Bändern gespeichert, die den Ablauf der Projektoren, der DIA-Projektoren und der Beamer zusammen mit dem Ton und der Musik koordinieren. Durch den großen Hauptprojektor werden die einzelnen Sterne durch Glasfasern projiziert. Faszinierend! Der Projektor ist aus dem Jahr 2000 und einer der modernsten der Welt.

Natürlich wurden wir sofort als Trekkies erkannt. Die Leiterin des Planetariums Dr. Susanne Hüttemeister meinte dann: "Aha, eine Trill und ein... hm?" Florian hatte leider seine spitzen Ohren nicht dabei. Er war "nur" Terraner.

Anschließend haben wir uns noch den alten Projektor in Hantelform und die schönen Weltraumfotographien angesehen, die rund um das Planetarium ausgestellt waren. Im Shop haben wir dann einen Mond-Globus gekauft, den ich bisher im Hugendubel vergeblich gesucht hatte. Vielen Dank für das unvergessliche Erlebnis!

Fotos (während der Vorstellung für Starlight Express ist natürlich Film- und Fotographierverbot)

Themen: Urlaub | Meine Sonderanfertigung Florian | Astronomie | Star Trek

Samstag, 10. September 2005 23:51

Der Captain bandelt mit das Trill an

Das zweite Highlight des Wochenendes war - neben dem reichhaltigen und leckeren Frühstück auf der Dachterrasse meiner Cousine - unser Trekdinner in Köln. Florian hat die Theorie, dass sich auf den Trekdinnern die Temperamente der Leute wiederspiegeln, die in der Stadt leben. So war das Trekdinner eine ganz neue Erfahrung für mich. Beim Münchner Trekdinner, das ich seit 2001 einigermaßen regelmäßig besuche, geht es eher ruhig zu. Es ist leider auch so, dass neue Trekkies es am Anfang etwas schwer haben, mit dem "harten Kern" ins Gespräch zu kommen und sich dadurch manchmal entmutigen lassen und nicht wieder kommen. Das finde ich sehr schade. Denn wenn man - wie ich damals - regelmäßig erscheint, dann ergibt sich nach einiger Zeit dann doch ein intensiverer Kontakt oder man findet - wie ich :-) - seinen Traummann nach 4 Jahren ;-).

Wir hatten am Nachmittag Florians Freund Data von Talk4Fun am Bahnhof abgeholt und ihm für das Trekdinner ein Redshirt und eine "tödliche" Wunde im Gesicht verabreicht. Florian war Captain und ich trug wieder sein Uhura-Kleidchen und malte mir Trillpunkte bzw. -flecken. Meine Cousine zog sich ausgehfertig an und wurde als Dabomädchen ausgegeben.

Zunächst saßen wir etwas verloren an einem dazugestellten Tisch, doch dann forderte B'Elora Vestai DarkH vom Khemorex Klinzhai Data auf, an dem Spiel Klin Zha teilzunehmen. Das ist die klingonische Variante von Schach, die in dem Buch "Der letzte Schachzug" von John M. Ford beschrieben wurde. Als Florian zwischendurch einmal meine Hand auf dem Tisch nahm, grinste B'Elora und meinte: "Aha, der Captain bandelt mit das Trill an." Schließlich spielte Florian gegen Data und am Schluss noch ich gegen Mischaar, dem bajoranischen Piloten. Er hatte seinen Namen übrigens aus dem Baumarkt von einem Mischhaarpinsel... Ich habe natürlich haushoch verloren, aber das lag auch mit am Zeitdruck, denn B'Elora musste am nächsten Morgen früh aus den Federn und entriss uns das Spielbrett förmlich ;-).

Mit den Anschlusszügen nach Hause hatten wir viel Glück. Obwohl mal wieder jemand einen über den Durst getrunken hatte und die S-Bahn vollgek... Naja, lassen wir das. Das Trekdinner in Köln war jedenfalls ein echtes Highlight. Ich kann nur jedem Trekkie empfehlen, es zu besuchen, falls ihr mal in der Nähe seid.

Fotos vom Chattertreffen und von den Vorbereitungen
Fotos vom Trekdinner Köln

Themen: Urlaub | Meine Sonderanfertigung Florian | Freunde | Star Trek

Freitag, 9. September 2005 23:52

Pilgerfahrt nach Mekka

Dieses Wochenende sind wir mit der dba nach Köln geflogen. Eigentlich wollte Florian den Marathon mitlaufen, aber das ging dann wegen seiner Schulteroperation doch nicht. Da wir aber bereits die Flugtickets hatten und auch einige andere Dinge in Köln vorhatten, haben wir unser Wochenende nicht gecancelt.

Am Freitag waren wir, nachdem wir unser Gepäck bei meiner Cousine abgeliefert hatten, in unserem Mekka: Starbase 8, dem letzten Florian bekannten Star Trek-Laden Deutschlands. Allerdings habe ich mittlerweile festgestellt, dass es Andere Welten in Hamburg auch noch gibt.

Ich habe mir ein kleines Modell der Enterprise 1701-A gekauft, das in Kürze unter der Frontscheibe meines Autos seinen Platz einnehmen wird. Außerdem ist in der Packung noch ein kleiner Aufnäher in Form des Voyager-Communicators (nicht ganz passend zum Raumschiff), mit dem ich dann eine kleine Uniform für Noah machen möchte.

Fotos

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Last Update: 09.01.2012 13:04
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