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Thema: Interessen/Der Wilde Westen

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Dienstag, 31. Dezember 2013 17:06

Pullman City mit Tom Astor

Zu Weihnachten haben wir Karten und eine bernachtung fr Pullman City und dem Konzert mit Tom Astor geschenkt bekommen. Also sind wir am Sonntag aufgebrochen. Die Rezeption ist gleich beim Eingang, dort haben wir unser Frhstck fr Montag bestellt und unseren Zimmerschlssel bekommen. Das Palace Hotel in der Mainstreet ist tatschlich bewohnbar und nicht nur Deko. Wir hatten dort ein kleines Doppelzimmer mit Dusche/WC. Fernsehen und WLAN gab es im wilden Westen noch nicht ;-)

Nachdem wir unseren Koffer abgelegt hatten, sind wir dann erst einmal shoppen gegangen. Nachdem ich Florians Westernshirt leider verwaschen hatte (das alte Kunstleder hat die Waschmaschine nicht mehr berlebt), musste er natrlich ein neues kaufen. Und einen Mantel, war schlielich kalt. Und so ein Lederband mit Schmuck, das man um den Hals trgt. Und einen Colt mit Halfter oder Holster (was ist der Unterschied?). Die Weste und Taschenuhr ist dann wohl das nchste Mal dran.

Zwischendurch sind wir noch beim Mexikaner eingekehrt, um noch einen kleinen Snack zu essen und etwas zu trinken. Die Essensstnde hatten jetzt nicht mehr offen. Lecker war's!

Anschlieend waren wir im Schiestand, wo Florian einen Blankbogen ausprobiert hat mit 25 Pfund. Das war ganz schn anstrengend. Ich hatte dann ein Luftgewehr mit Zielfernrohr ausprobiert, nachdem ich normalerweise immer mit Kimme und Korn geschossen habe. Nach 20 Schuss hatte ich dann auch keine Kraft mehr, das Ding zu halten. Und ich dachte immer, ich treffe gar nix, weil auf der Zielscheibe keine Einschsse zu sehen waren aus der Ferne, auch nicht mit Zielfernrohr. Dabei hatte ich fast nur ins Schwarze getroffen. Schwarzes Loch auf schwarzem Papier sieht man halt schlecht ;-) Immerhin gab es dafr fr uns je eine Cola :)

Dann war es auch schon so weit, dass wir uns zum 3-Gnge-Men im Black Bison Saloon einfinden mussten. Es gab ein Pastinakenschaumsppchen und zum Grillteller Bohnen im Speckmantel, wie ich zu Weihnachten gemacht hatte ;-) Da ich nicht so viel Hunger hatte, nahm ich nur die Gemsenudeln. Zum Nachtisch gab es noch ein leckeres Schichtdessert. Zwischen den Gngen hat Tom Astor ein wenig geplaudert und gesungen.

Anschlieend ging es rber in die Music Hall, wo vorn Pltze fr uns reserviert waren. Auf der Bhne war die Vorband The Crown Jewels, die wirklich klasse waren. Am besten hat mir ihre Interpretation von "These Boots are made for walking" gefallen.

Nach neun Uhr kam dann endlich Tom Astor auf die Bhne. Er hat ein paar Klassiker gesungen wie "Country Road" oder "Ring of Fire" (im Medley), aber auch viele Songs, die Florian auf der Festplatte hat und die letzten Tage gespielt hat. Damit war ich nicht so vllig unwissend ;-) Er hat auch eine sehr gute Band um sich geschart. Besonders Markus mit seiner Fidel hat mich beeindruckt. Und sein Sohn Leif spielt, sofern er Zeit hat, auch Gitarre, wie an diesem Abend.

Anschlieend sind wir noch etwas ber die Mainstreet gegangen und spter zur Music Hall zurckgekehrt, wo Tom Astor Autogramme gab und sich mit seinen Fans fotografieren lie. Das nchste Mal darf ich den Blitz nicht ausschalten :(

Im Palace Hotel haben wir dann bernachtet und am nchsten Morgen ein leckeres Frhstcksbuffet im Scarletts gehabt, bevor wir zurck nach Mnchen gedst sind, um irgendwann mittags im Bro aufzuschlagen. Schn war's! Danke!

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Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | Der Wilde Westen | Musik

Mittwoch, 18. Dezember 2013 17:14

Mr. Monk und Mr. Monk

[Unser Amazonstore: ] Mr. Monk und Mr. Monk [/Amazonstore Ende] ist wirklich gut gelungen. Mr. Monk und Nathalie finden sich in einem rtchen namens Trouble wieder, um einen Mord (bzw. drei Morde im Verlaufe des Buches) aufzuklren. Und ganz nebenbei noch einen Zugberfall aus grauer Vorzeit.

Besonders gut hat mir gefallen, wie immer wieder Geschichten aus grauer Vorzeit erzhlt wurden, als Artemis Monk und seine Assistentin nicht nur Claims und Goldfunde beurteilten, sondern auch Morde aufklrten. Das Ganze erinnerte mich ein wenig an meinen Lieblings-Star-Trek-Roman Ishmael, in dem der Frauenmangel an der Westkste in der Goldrauschzeit thematisiert wird.

Fazit: Wer also Mr. Monk mag und den wilden Westen, der wird hier eine wahre Lesefreude haben.

Themen: Bcher | Der Wilde Westen

Dienstag, 19. August 2008 21:55

18. Tag: Bodie, die Geisterstadt und Mono Lake

Ursprnglich hatten wir die Idee, uns doch noch die kleine Stadt Rachel mit dem Little A'Le'Inn und den Extraterestrial Highway anzusehen, vielleicht noch ein wenig nahe an Area 51 heranfahren, soweit wir uns eben trauen. Aber irgendwie war ich nicht sicher, ob das eine sechsstndige Autofahrt (einfache Strecke!) rechtfertigt. Immerhin war es Florian gewesen, der mich gebeten hat, den Trip so zu planen, dass wir hchstens 4-5 Stunden an einem Tag im Auto sitzen.

Nachdem ich gestern in Lee Vining an der Tankstelle zwei Postkarten von der Geisterstadt Bodie und vom Salzsee Mono Lake gesehen habe, machte ich Florian darauf neugierig und wir sind da heute hingefahren.

Bodie ist eine total schne Reise in die Vergangenheit mit einem alten Saloon, einer Schule, einer protestantischen Kirche (die katholische ist abgebrannt), Feuerwehr, Hotels, Stllen, einem Gefngnis, einer Mine (die aber nur mit Guide betreten werden darf) und einem Friedhof. Es ist schon interessant zu sehen, wie die Leute damals gelebt haben. Auf dem Friedhof hat mich geschockt, wie viele Kinder dort lagen. Aber das waren eben andere Zeiten damals und die Winter waren hart...

Bodie

Mono Lake ist ebenfalls faszinierend. Die Salzsulen sind nicht wirklich salzig, eher Kalkgestein. An der Navy Beach nahe den South Tufa (so heien die Salzsulen) kann man sogar baden. Das ist wie im Toten Meer, man liegt sozusagen auf der Wasseroberflche. Am Ufer schwirren Millionen Alkalifliegen herum, die sich von den angeschwemmten toten Krebstierchen ernhren. Das Wasser ist 2,5 mal salziger als Meerwasser, 100 mal alkalischer und hat sich richtig weich angefhlt. Daher schmeckt es gleichzeitig salzig und bitter. Darin knnen keine Fische leben, dafr aber Urzeitkrebschen namens Brine Shrimp.

Mono Lake

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Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | Urlaub | Der Wilde Westen | Dinosaurier [ 1 Mal Senf dazugegeben ]

Freitag, 15. August 2008 00:14

13. Tag - Grand Canyon

Im Holiday Inn Express gab es zum ersten Mal ein Frhstck, dass man tatschlich als "kontinental" bezeichnen konnte. Es gab eine Art Eiomlette mit Kse gefllt und Bacon. Aber es gab immer noch keine Wurst/Salami/Kse. Das werden wir hier wohl auch nicht bekommen...

Dann haben wir erst einmal versucht, uns zu informieren, weil es alles etwas chaotisch wirkt. Ich habe das Gefhl, dass Tusayan in dieser Form noch nicht lange existiert. Im IMAX-Kino gab es die Eintrittskarten fr den Grand Canyon National Park. Pro Auto kostet es 25 Dollar, wenn wir fr zwei Personen bezahlt htten, dann htten wir 24 Dollar bezahlt. Dafr gibt es einen kostenlosen Shuttleservice, der einen in den Park bringt bzw. im Park im Kreis fhrt. Reine Fahrzeit wren 2:30 h gewesen, an den einzelnen Stationen hlt der Bus ca. alle 20 Minuten bis 9:00 Uhr abens (soweit ich wei). Wir wollten aber unabhngig sein.

Wir sind praktisch an jeden Aussichtspunkt des Grand Canyon gefahren und haben uns vieles angesehen. Wir haben diesmal auch die 2 GB vollgemacht mit Fotos, aber um ganz ehrlich zu sein, dieses gigantische Meisterwerk der Natur kann man nicht in Bildern festhalten. Es ist einfach unglaublich, wie riesig der Canyon ist. Und wir haben hier an der erschlossenen Stelle des South Rim nur einen winzigen Bruchteil des Canyons kennenlernen drfen. Man muss es einfach mit eigenen Augen sehen.

Grand Canyon

Grand Canyon

Grand Canyon

Am Tage sind wir nur ein winziges Stck in den Canyon hinabgestiegen, da es nicht empfohlen wird, zwischen 12.00 und 16.00 Uhr zu wandern. Eine Marathonluferin ist im Grand Canyon gestorben, da sie zu wenig Wasser bei sich hatte. Ihr Foto war als Warnung mit ihrer Geschichte an einer Tafel angeschlagen mit einigen wichtigen Tips, die man beachten sollte, wenn man im Canyon wandert. Also lieen wir es erst einmal damit bewenden. Statt dessen sahen wir uns die Ruinen und das Museum von Tusayan an, wie die Indianer dort gelebt haben und stiegen auf den Turm am Desert View, von wo aus man noch eine bessere Aussicht hatte.

Sandra im Grand Canyon

Spter nach einigen Pausen in den Shops und in der Chase-Bank, die fr EC-Karten-Abhebungen keine Gebhren verlangt, und dem General Store sind wir an das andere Ende des erschlossenen Gebietes gefahren und ein Stck entlang der inzwischen gesperrten Hermit Road entlang gelaufen. Der Sonnenuntergang war leider nicht ganz so spektakulr, wie ich ihn mir vorgestellt hatte. Der Schatten kroch sehr schnell das Tal hinauf und rtliches Licht oder Wolken gab es kaum, weil es sehr diesig war. Bei eintretender Dunkelheit sind wir dann wieder zurckgewandert.

Grand Canyon

Im Halbdunkel haben wir dann Fledermuse beobachten knnen. Aber mehr als ein Squirrel, ein Chipmunk, viele Raben, eine Eidechse und zwei Rehe haben wir heute nicht entdeckt. Keine Pumas und keine Bren... Es war trotzdem ein beeindruckendes Erlebnis. Am restlichen Grand Canyon grenzen mehrere riesige Indianerreservate der Stmme Hualapai, Havasupai, Hopi und Navajo.

Als ich erzhlt hatte, dass wir auch zum Grand Canyon fahren wrden, haben mich mehrere Leute gefragt, ob wir auch auf dieses Glasdach gehen wrden, das in den Canyon reicht. Das Ding heit Grand Canyon Skywalk und liegt nicht im Touristengebiet, sondern im Reservat der Hualapai, allerdings htten wir dorthin drei Stunden mit dem Auto fahren mssen, 75 Dollar Eintritt in das Reservat und nochmals 25 Dollar fr diese Plattform bezahlen mssen, die ich mit meiner Hhenangst eh nicht betreten htte. Die Umgebung hat noch andere Naturschnheiten zu bieten, doch so viel Zeit haben wir nicht.

Abends sind wir erst in das IMAX-Kino gegangen, in dem atemberaubende Flug- und Raftingaufnahmen durch den Canyon gezeigt wurden sowie einige Geschichten von frheren Entdeckern, vor 500 Jahren die Spanier und vor 200 Jahren ein paar waghalsige Abenteurer, aber die ersten Entdecker waren noch immer die Indianer, die hier schon mindestens 4000 Jahre gelebt hatten. Danach sind wir in das Yippeh-Ei-O-Steakhouse gegangen. Das langsam gegrillte Fleisch war sehr gut, aber mit den Beilagen haben sie es nicht so.

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Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | Urlaub | Der Wilde Westen [ 1 Mal Senf dazugegeben ]

Samstag, 5. Juli 2008 22:28

Karl May Festspiele

ber Stayfriends hatte ich wieder Kontakt zu einer Freundin aus der fnften und sechsten Klasse der Orientierungsstufe aufgenommen. Es ist irgendwie schn zu sehen, was aus den Leuten so geworden ist, aber andererseits ist es doch so, dass man sich in den vielen Jahren auch fremd geworden ist. Ein komisches Gefhl. Jedenfalls hatten wir uns heute zu den Karl May Festspielen in Western City von Fred Rai, also hier. Dort trat ihr Mann und ihr jngster Sohn auf.

Das Schauspiel war richtig Klasse. Natrlich gab es Ballereien und Stunts, wie sie in Pullman City verpnt sind. Aber das Stck ging richtig lange, mit Pause waren es fast 3 Stunden und dann haben die Schauspieler noch Autogramme gegeben. Und weil die nette Programmheftverkuferin gemeinsam mit Noah meine Autoritt untergraben hat, haben wir auch noch Autogramme geholt.

Fred Rai ist ein Charmeur. Er sagte zu mir "Schtzchen" und meinte, die Cowboys auf meinem T-Shirt wrden ber Hgel reiten und er wre auch gern solch ein Cowboy, dann knne er auch ber diese Hgel reiten... Soso... Den Darsteller von Old Firehand Horst Janson kannte ich noch von den Immenhof-Filmen.

Was mich jedoch am meisten beeindruckt hat, war die Reitweise nach Fred Rai. Keines der Pferde trug ein Gebiss (die Metallstange im Maul), sondern nur ein Halfter aus einem Seil, das sogenannte Bndele. Es hat gegenber anderen gebisslosen Zaumzeugen den Vorteil, dass es dem Reiter nur die Mglichkeit gibt, leichten Druck auf den Nasenrcken auszuben. Es wird keine Hebelwirkung entfaltet, wie bei einem Hackamore. Am Schluss ritt Fred Rai auf seinem Spitzbub sogar gnzlich ohne Zumung in die Arena. Er lenkte sein Pferd allein durch Schenkel- und Gewichtshilfen. Ein Traum!

Ich habe die Karl May Spiele in Bad Segeberg noch nicht gesehen. Aber ich glaube nicht, dass sich die Sddeutschen Karl May Festspiele vor ihnen verstecken mssen, auch wenn ihre Bhne kleiner ist als in Bad Segeberg. Die Westernstadt selbst ist kleiner und wirkt eher wie eine Kulissenstadt wie Old Texas Town in Berlin, nicht so authentisch wie Pullman City. Trotzdem hat mir der Tag dort sehr gefallen und ich habe mich gefreut, wieder den Geruch von Pferden einatmen zu drfen.

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Samstag, 7. April 2007 23:36

DDR-Museum und Old Texas Town

Heute haben Viola und Hans-Peter einen schnen Tag mit den Kindern im Familien-Erlebnis-Zentrum Wuhlheide verbracht, whrend Florian und ich die "langweiligen" Erwachsenen-Attraktionen angeschaut haben. Gestartet sind wir am neuen Hauptbahnhof (ehemaliger Lehrter Bahnhof) und haben uns persnlich davon berzeugt, dass die Stahltrger diesmal halten. Auerdem gab es dort noch das weltgrte Osterei zu bewundern, vor dem sich ein armer Tropf als Osterhase verkleidet einen abgeschwitzt hat. Zu Fu ging es dann weiter zum Brandenburger Tor, wo wir auch das Denkmal fr die ermordeten Juden Europas bewundert haben. Faszinierend ist das schon, aber ein beklemmendes Gefhl habe ich nicht bekommen, mir ist nur etwas schwindelig geworden, weil die Stelen nicht ganz parallel verlaufen. Wir haben uns gefragt, was die ganzen Notausgnge sollen, bis wir die Ausstellung unter den Stelen entdeckt haben. Das waren also die Notausgnge der Ausstellung, nicht des Stelenfeldes.

Auf dem Weg zur Friedrichstrae sind wir noch in die Peugeot Avenue gegangen und haben uns von den futuristischen Autos verzaubern lassen. Irgendwie stehe ich ja auf Autos :-)

Ab der Friedrichstrae sind wir dann die Spree auf der Suche nach dem DDR-Museum entlang gewandert. Irgendwann haben wir es dann auch tatschlich gefunden und uns die Ausstellung angeschaut. Da ich in der DDR geboren bin und viele Sommerferien dort verbracht habe, konnte ich mit einigem schon etwas anfangen. Als ich endlich meinen Frhrerschein hatte, war der Trabi von meinen Groeltern bereits verkauft, so dass ich nie Gelegenheit hatte, mal so eine Rennpappe selbst zu fahren. Hier konnte ich mich zumindest mal reinsetzen und so tun, als wrde ich starten, und den ausgeleierten Schalthebel hin- und herdrehen. Florian meinte, dass die Sachen einfach nur "alt" aussahen und er damit nicht unbedingt den "Osten" verbindet. Nostalgie...

Schlielich sind wir noch einmal zum Alexanderplatz gegangen (mit einem kurzen White Chocolate Caramel-Zwischenstop im Balzac Coffee). Die Kutsche mit dem sen Schimmel stand wieder da. Wir beobachteten erst die Pferde beim Fressen, bevor wir den Kutscher fragten, ob er uns auch an einen bestimmten Punkt fahren wrde. Klar, ein Pferdetaxi fhrt sie berall hin, auch zum Brandenburger Tor. Ein Franzose fragte: "Quelles ge sont des chevaux?" Hui, ich konnte bersetzen: "Wie alt sind die Pferde?" Polly, die se Schimmelstute, ist schon 20 Jahre alt, Fliska, die Braune, immerhin schon 15! Als Polly unterwegs pfelte, musste der Kutscher kurz anhalten und die Pferdepfel einsammeln. Er meinte: "Im wahrsten Sinne des Wortes ein 'Scheijob'..." Ich habe die Kutschfahrt genossen.

Abends waren wir dann mit Viola, Hans-Peter und den Kindern in Old Texas Town, das schon von Truck Stop besungen wurde. Es ist nicht mal so gro, wie die Main Street von Pullman City, aber alles liebevoll zusammengestellt und restauriert. Der Cowboy Club hat leider nur sehr wenige Mitglieder und leidet unter Nachwuchsmangel. Wo sind die Cowboys und -girls rund um Berlin, die die Stadt am Leben erhalten? Unsere Kinder spielen einfach nicht mehr Cowboy und Indianer, daher ist das irgendwie out. Auerdem gehrt das Gelnde Siemens, und die wrden das Grundstck gerne verkaufen... Das wre natrlich das Ende der historischen Westernstadt mitten in Berlin. Sehr schade, denn wir hatten sehr viel Spa dort. Am Grill gab es leckere Bratwurst und Nackensteaks und im Saloon haben wir dann eine tolle Square Dance und eine tolle Stepptanznummer sehen knnen. Aber die Kinder mussten dann langsam ins Bett...

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Themen: Patchwork-Familie | Urlaub | Auto | Pferde | Der Wilde Westen

Freitag, 10. Februar 2006 23:50

Howdy

Heute haben wir uns Truck Stop in der Philharmonie angeschaut. Ich hatte meinem Schatz die Karte zu Weihnachten geschenkt. Natrlich hatten wir uns auch westernmig angezogen, vor allen Dingen Florian war in voller Montur da, mit Stiefel, Jeans und Stetson...

Natrlich sind die Jungs "keine 50 mehr"... aber sie sind trotzdem junggeblieben. Besonders der Seitenhieb auf das Windows Betriebssystem (Knut: "... man wei nie, welches Bild angezeigt wird...") oder eBay (Knut: "Der Cowboyhut sieht Scheie aus." Teddy: "Ich sage nur... eBay!") zeigten jedoch, dass sie durchaus mit der Zeit gehen. Am Impressum von Truck Stop kann man auch sehen, dass Knut selbst an der Homepage bastelt. Klasse, die Jungs!

Die Musik war Klasse, vor allen Dingen, weil die Jungs richtig was auf dem Kasten haben! Nicht umsonst sind sie Deutschlands Country-Band Nummer 1. Erich Doll schied am 01.10.2003 aus der Band aus, aber sie haben sich rechtzeitig im Mai 2003 eine "Frischzellenkur" verpasst und holten Dirk Schlag mit ins Boot.

Ich wei, Country ruft bei den meisten bestenfalls ein Nasermpfen hervor, aber in der Freizeit- und Westernreiter-Szene (zu der ich mich schon noch zhle) ist Country natrlich DIE Musik und hat mir schon immer gefallen. Ich bin es also nicht nur "meinem Schatz zuliebe" auf das Konzert gegangen.

Neben neuen Songs spielten sie natrlich auch Klassiker wie "Take it easy, altes Haus" - der einzige Song, bei dem ich wenigstens den Refrain mitsingen konnte. Was mir an Truck Stop so gut gefllt sind die Texte, die davon zeugen, dass die Jungs alle das Herz am rechten Fleck haben und wissen, worauf es im Leben wirklich ankommt. Am Schluss spielten alle ein kurzes Solo, wobei Jungspund Dirk einen richtigen Westernklassiker auf seiner Gitarre hinlegte, dass mir die Kinnlade runterklappte. Leider fllt mir partout nicht ein, aus welchem Western dieses Stck war! Es war jedenfalls nicht "Spiel mir das Lied vom Tod" oder "Moon River" oder "Bonanza".

Was mir auch sehr positiv aufgefallen ist, dass die Jungs von Truck Stop sehr fan-nah sind und nach dem Konzert selbstverstndlich Autogramme gegeben haben. Das ist mit Sicherheit keine Selbstverstndlichkeit. Auerdem waren einige der Gste behindert. (Ich hasse dieses Wort, aber es gibt nicht wirklich gute Alternativen... "mobilittseingeschrnkt" klingt auch bescheuert.)

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Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | Freunde | Musik | Der Wilde Westen
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Last Update: 09.01.2012 13:04
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