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Thema: Interessen/Serien

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Sonntag, 5. Juli 2015 19:06

Fringe

Für diese Serie hatte ich zwei Anläufe benötigt. Beim ersten Anlauf wurde ich nicht so richtig warm, beim zweiten hatte ich mich über [Unser Amazonstore: ] Amazon Instant Video [/Amazonstore Ende] mit Fringe angefreundet. Orci, Kurtzman und Abrams sind ein Dreiergespann, denen ich gerne vorwerfe, es mit der Logik nicht so genau zu nehmen. Und so war es dann auch ab und zu in Fringe.

Zum Beispiel tauchte in der zweiten Staffel in Folge 11 Charlie wieder auf, obwohl er schon tot war, und das wurde nicht erklärt. Wie auch, sollte diese Folge doch in der ersten Staffel gezeigt werden. Hätte man sie als Folge 1 der zweiten Staffel gezeigt, wäre das wohl kein Problem gewesen. Die Kuh ist auch dauernd eine andere, aber da kann man noch drüber hinwegsehen.

Viele Dinge, die in der Serie passierten, wurden dann auch nicht wieder aufgegriffen oder zumindest nicht konsequent weitergesponnen, weil sich die Autoren wohl verrannt hatten. Aber da gibt es den Trick mit der alternative Zeitlinie, wo dann alles ganz anders ist. Ein Trick, den sie dann auch bei Star Trek wieder aufgegriffen haben... Das macht es aber natürlich dem Zuschauer schwer, den Stories zu folgen. Um so besser, dass ich die Serie in relativ kurzer Zeit über Instant Video angeschaut habe, denn wenn man nur eine Folge pro Woche sieht und dann zwischen den Staffeln wieder monatelang warten muss, dann ist man vollends verloren. Zum Schluss ist es dann so, als wäre die fünfte und letzte Staffel gar nicht passiert, da sie in der Zukunft spielt und diese einfach ausgelöscht wird. Aber immerhin ein versöhnliches Ende.

Ein paar Zitate fand ich jedoch genial. Zum Beispiel, als sich Walter im Supermarkt über die Zusatzstoffe im Essen aufregt und verschwörungstheoretisiert, dass man alle umbringen will, dann ist das auch eine politische Aussage. Oder als er meint, dass man seit Bush junior keine Genehmigung mehr bräuchte, um Gepäck zu durchsuchen.

Ansonsten war die Serie manchmal nicht wirklich für zarte Gemüter geeignet, weil häufig Spritzen zum Einsatz kamen oder andere Gegenstände oder Wesen sich in Körperöffnungen oder durch die Haut bohrten, von innen wie von außen. Manchmal dachte ich mir aber auch, wenn man die Spritze in einem so steilen Winkel ansetzt, trifft man ganz sicher keine Vene... Besonders heftig fand ich die Organspendefolge "Marionette", die auch eine Folge von Dexter hätte sein können.

Fazit: Nichts für schwache Nerven oder vergessliche Leute. Aber doch sehr unterhaltsam, wenn man auf Fantastisches steht.

Themen: Serien | Star Trek

Freitag, 22. Mai 2015 17:23

Firefly und Serenity

Kaum eine Serie hatte solche Vorschusslorbeeren bekommen, wie Firefly. Also stand sie schon sehr lange auf meiner Wunschliste. Und nun haben wir es endlich geschafft, die Serie anzusehen.

Handlung: Ein bunt zusammengewürfelter Haufen fliegt mit dem Schiff Serenity, einer Firefly (engl. für Glühwürmchen), durch die Randgebiete der Zivilisation und versuchen sich mit diversen, oft krummen Geschäften über Wasser zu halten. Captain Malcom Reynolds ist dabei ziemlich grobschlächtig und stößt schonmal einen unliebsamen Typen in das Triebwerk. Es ist halt nicht Star Trek.

Aber die Figuren werden im Laufe der Serie liebevoll entwickelt. Es werden mit Western-Touch schöne Geschichten erzählt. Ich habe mich gefreut, hier Adam Baldwin (Full Metal Jacket, Chuck), Jewel Staite (Stargate Atlantis) und Summer Glau (Sarah Connor Chronicles) wiederzusehen. Schade, dass die Serie bereits nach nur einer Staffel abgesetzt wurde.

Allerdings durften die Macher mit dem Film Serenity einige Handlungsstränge noch zu Ende führen und ein paar Rätsel lösen. Das ist für mich als jemand, der schöne Abschlüsse bei Serien liebt, ein wahres Geschenk. Auch wenn es mal wieder nicht ohne tote Hauptcharaktere ging :(

Fazit: Die Serie hat ihre Vorschusslorbeeren mehr als verdient. Wer sie noch nicht gesehen hat und Science Fiction liebt, dem möchte ich sie wirklich ans Herz legen.

Themen: Serien | Star Trek | Filme

Montag, 18. Juni 2012 20:13

Bonjour, Mr Monk - Lee Goldberg

Normalerweise sind Bücher zu Filmen oder Serien eher Auftragsarbeiten, die mehr oder weniger schlecht hingerotzt werden. Aber dieses Buch der Serie Monk sticht hervor, denn man merkt dem Autor an, dass er die Figuren wirklich kennt. Hinterher habe ich dann gelesen, dass Lee Goldberg bereits einige Drehbücher zu Monk verfasst hatte. Das erklärte natürlich, wieso er die Charaktere in [Unser Amazonstore: ] Bonjour, Mr Monk [/Amazonstore Ende] so brilliant darstellen konnte.

Nachdem wir 2008 in Paris gewesen waren, kannten wir einige der Schauplätze natürlich, u.a. auch die Katakomben, in denen Monk Knochen neueren Datums entdeckte und damit natürlich einem Mord auf die Spur kam. Das ganze Buch wurde aus der Sicht von Natalie Teeger geschrieben. In letzter Zeit lese ich dauernd Bücher, in denen der Protagonist ein anderes Geschlecht hat, als der Autor ;-)

Mir gefiel das Buch, vor allen Dingen wie Monk von einem Mitarbeiter der Pariser Straßenreinigung dazu gebracht wurde, die Straßen zu reinigen und er sich aber nicht ausgenutzt fühlte, sondern vollkommen glücklich mit dieser Situation war. Vielleicht lese ich noch ein weiteres Buch aus der Serie. Vielleicht [Unser Amazonstore: ] Mr Monk und die Außerirdischen [/Amazonstore Ende]?

Themen: Bücher | Serien

Sonntag, 18. März 2012 20:56

An Evening With... David Nykl

Dieses Wochenende sind wir mal wieder nach Deggendorf zum Evening With, diesmal mit David Nykl gefahren. Es war wieder wie eine kleine Con, auch wenn nicht ganz so viel los war, wie bei Nana Visitor oder René Auberjonois.

Zur Zeit sind meine Ferdinands im Tischtennis-Fieber. Deshalb hatte Ferdinand im Hotel angerufen und gefragt, ob sie eine Tischtennisplatte hätten. Doch die hatten sie nicht, aber er meinte dann, sie hätten ein Schwimmbad. Also haben wir unsere Schwimmsachen eingepackt. Als wir dann in der Hotellobby nach dem Schwimmbad gefragt hatten, meinte die nette Dame an der Rezeption, dass es keines gäbe. Sie hätten aber ein Dampfbad. Das hat Ferdinand wohl am Telefon falsch verstanden (dabei fand ich es ganz toll, dass er sich getraut hatte, im Hotel anzurufen!).

Also sind wir in dem Minipark hinter dem Hotel spazieren gegangen. Ich hatte ihn mir zwar vorher mit Gugl Mäpps angeschaut, die beiden Tischtennisplatten jedoch für parkende Autos gehalten. Deshalb war ich erstaunt, als wir doch die Platten entdeckten. Da gab es nur eins: Rein zum Edeka und wir hatten Glück, dort gab es Schläger und Bälle :-) Die Jungs waren glücklich.

Der Abend mit David Nykl begann mit einem Quiz. Als Lolita Fatjo und Filip Krejcik nach Mitspielern suchten, war es typischerweise sehr still und niemand wollte sich freiwillig melden. Doch dann dachte ich mir, wieso nicht? Und ich stellte mich als zweites *spontan* mit vorne auf. Ich hatte keinerlei Erwartungen. Das Spiel hieß "Double or drop". Es wurden Fragen gestellt, größtenteils geekige Fragen, aber auch Allgemeinwissen wie Hauptstädte. Wer eine Frage richtig beantwortete, bekam ein Geschenkpaket, bei einer falschen Frage gab es einen Spitzkohl. Nachdem ich die erste Frage, wie Sheldon's Freundin heißen würde, mit einem ungläubigen "Sheldon has a girlfriend?" beantwortete, und damit alle zum Lachen brachte, meisterte ich aber die restlichen Fragen mit Bravour. Auch wenn mir der Name "Billy Crystal" nicht sofort eingefallen war und ich leicht ins Schwitzen geriet. Die Pakete und der Kohl wurden auch langsam schwer, deshalb war ich froh, als es vorbei war und ich hatte gewonnen! Yippeh! Einen Gutschein für eines der nächsten FKM-Events! Und ratet mal, wer als nächstes kommt: John Billingsley!!!

Nach dem Quiz kam noch eine zweite Runde und dann kam David Nykl. Er war sehr lustig, aber wirkte ein wenig hilflos, wenn ihm niemand Fragen stellte. Leider fielen uns die guten Fragen auch erst hinterher ein. Vielleicht sollten wir uns das nächste Mal vorher Fragen überlegen. Allerdings wurde es nie so privat, wie bei Nana Visitor. Selbst René Auberjonois hatte mehr Privates erzählt, als David Nykl. Trotzdem war es sehr lustig und wir hatten uns prächtig amüsiert.

Anschließend gab es wieder die Foto- und Autogrammsession und das Buffet. Und natürlich die Cocktails in der Hotellobby. David Nykl hatte sich auch dazugesetzt. Das ist eben das Schöne an den Evenings With... Da mischen sich die Schauspieler eher mal unter die Fans und niemand, wirklich niemand belästigte ihn. Es war einfach nur schön, dass er da war.

Am nächsten Morgen haben wir erst einmal ausgeschlafen. Denn in dem NH Parkhotel in Deggendorf gibt es Frühstück zu normalen Zeiten, nämlich am Sonntag bis 12.00 Uhr. So gehört sich das. Und während wir noch in der Lobby plauderten, waren die Jungs schon wieder bei den Tischtennisplatten. Es war ein super Wochenende bei Bombenwetter.

Und eigentlich wollten wir den Sonntag noch mit dem Eröffnen der Grillsaison beginnen, doch die dicken Wolken machten uns einen Strich durch die Rechnung. Deshalb gab es nur Fleisch aus der Pfanne.

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Themen: Patchwork-Familie | unterwegs | Trekdinner | Serien [ 1 Mal Senf dazugegeben ]

Donnerstag, 1. Dezember 2011 20:13

Doctor Who - Specials

"The next Doctor" war ganz interessant. Da hat ein Mann sein Gedächtnis verloren und aus irgendeinem Grund geglaubt, er wäre eine Regeneration vom Doctor. Die Tardis war ein blauer Heißluftballon und sein Sonic Screwdriver war ein Schraubenzieher, der beim Klopfen Geräusche produzierte. Ganz nett.

Die Folge "Planet of the Death" hat mir so gut gefallen, dass ich mir sogar mal die Confidentials angesehen hatte. Es war wahnsinnig interessant, wie sie den Bus in die Wüste von Dubai gebracht hatten. Er war auf dem Transport beschädigt worden. Das haben sie dann gleich mit ins Drehbuch aufgenommen. So sieht ein Bus eben aus, wenn er durch ein Wurmloch gezogen wird. Lady Christina de Souza (gespielt von der zauberhaften Michelle Ryan) wäre ein perfekter Companion für den Doctor gewesen, nur leider hat sie ihn auf dem falschen Fuß erwischt. Er trauerte noch immer zu sehr Rose und Donna nach und hatte wohl Schuldgefühle wegen ihrer Schicksale (stuck in a parallel universe und Gedächtnisverlust). Michelle Ryan sah in dem Diebinnensuit einfach beneidenswert wohlgeformt aus. Und die Folge hatte mehr SciFi- als Horrorelemente.

Und genau das störte mich bei "The Waters of Mars" und "End of Time". Das war ja eine tolle Raumstation auf dem Mars, aber die wasserproduzierenden Horrorgestalten waren echt doof. Und in End of Time war mal wieder der Zwang da, allen noch ein Ende zu bereiten und einen großen Showdown zu haben. Deshalb ist es eine Story um den bösen Gegner The Master und das Ende der Time Lords - echt bescheuert und laaaaangweilig - und dann, was zu der Story gar nicht dazugehört, begegnet der Doctor nochmal vielen seiner Companions. Was als Abschied gedacht war, gelang noch weniger als am Ende der vierten Staffel.

Fazit: Doctor Who hat große Momente, besonders emotional. Mir hat auch gefallen, wie immer wieder auf ältere Folgen Bezug genommen wurde oder Sachen irgendwann aufgeklärt wurden (z.B. Face of Boe). Die Daleks etc. sind natürlich sehr nostalgisch, aber vor dem Hintergrund, dass es die Serie bereits seit den 60er Jahren gibt, ist das nur logisch. Was mir definitiv nicht gefallen hat, sind die vielen Horrorelemente, von denen es eben sehr viele gab. Ich war noch nie ein Horrorfan, deshalb kann wohl nur jemand die Serie wirklich lieben, der dies ist. Ich leider nicht.

Aber die Musik war klasse und ein Soundtrack steht auch bei mir auf der Wunschliste.

Thema: Serien
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Last Update: 09.01.2012 13:04
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