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Thema: Interessen/Serien

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Mittwoch, 18. Februar 2015 18:37

EUReKA – Die geheime Stadt

Ich fand die Idee, die genialsten Wissenschaftler einfach in einem Ort zusammenzupferchen, einfach riesig. Entsprechend hoch waren auch meine Erwartungen an die Serie. Allerdings wurde ich etwas enttäuscht, weil der Serie ein wissenschaftlicher Berater doch sehr gut getan hätte. Denn woran ist die Alchemie gescheitert? Richtig! Man wusste damals noch nicht, dass es einen Unterschied zwischen Elementen und Molekülen gibt und dass man Gold als Element eben nicht durch chemische Prozesse, sondern nur durch Kernfusion oder -spaltung hätte herstellen können. Aber egal!

Unterhaltsam war die Serie immer. Aber als Zuschauer wurde man schon arg gebeutelt. Dass Nathan Stark sterben musste, damit Jack Carter seine Allison Blake bekommt, war schon heftig. Doch dann wurde mal eben eine alternative Zeitlinie aus dem Hut gezaubert und alles war plötzlich anders. Und es wurde auch nicht wieder repariert (genau wie in Star Trek). Aber nachdem Henry dadurch seine große Liebe findet und damit glaubwürdig über den Tod von Kim hinweg kommt, möchte man sich als Zuschauer auch nicht beschweren.

Schade, dass man für Travor Grant dann so plötzlich keine Verwendung mehr hatte. Aber der Bogen über die Psychologin Beverly Barlow wird aber elegant geschlossen. Und eine Verbindung zu Warehouse 13 hergestellt. Und das Raumschiff Astraeus landet dann doch auf der Erde, weil alles andere vielleicht zu teuer gewesen wäre. Dabei war ich froh, dass einige Charaktere eben nicht verloren waren. Da war es dann auch egal, auf welche Art und Weise Fargos große Liebe Holly gerettet wurde.

Fazit: Unterhaltsamer Spaß für Nicht-Nitpicker-Nerds.

Thema: Serien [ 1 Mal Senf dazugegeben ]

Sonntag, 8. Februar 2015 14:49

Under the Dome - Staffel 1 und 2

Mein erster Eindruck: Lost für Teenies. Es passieren dauernd merkwürdige Dinge, die überhaupt keinen Sinn ergeben. Und wenn mal ein Bösewicht auftaucht, dann wird er meist einfach erschossen oder sonstwie umgebracht. Simple Logik.

Die erste Folge war noch die Beste, als der Dome auftaucht und die Kuh halbiert. Aber dann wird die Serie immer schwächer und blödsinniger. Und eine Hoffnung ist nicht in Sicht, denn von Stephen King ist man Geschichten nicht gewöhnt, die eine logische Erklärung hätten. Das hätte mir eigentlich eine Warnung sein sollen, die Serie besser nicht anzuschauen.

Aber hey, irgenwie muss ich die Zeit überbrücken, bis The Walking Dead weiter geht. Denn Sky werde ich mir deswegen nicht anschaffen.

Thema: Serien [ 1 Mal Senf dazugegeben ]

Donnerstag, 5. Februar 2015 19:17

Dexter

Manche Serien fesseln einen anfangs, doch wirklich beurteilen mag ich sie immer erst, wenn ich auch das Finale gesehen habe. So haben mich Lost und Battlestar Galactica am Ende eben enttäuscht, genau wie Scrubs und Roseanne, während ich das Serienende von Monk immer wieder als sehr gelungen empfinde. Dort werden die Personen in eine mehr oder weniger ungewisse Zukunft entlassen, aber allen eine gewisse Vorschau geboten, wie es weiter gehen könnte. Es wurde nicht alles mit irgendwelchen religiotischen Scheiß erklärt (Lost und Battlestar Galactica). Oder versucht, eine Serie mit allen nur erdenklichen Mitteln am Leben zu erhalten, auch wenn die Hauptcharaktere, die die Serie getragen haben, gar nicht mehr mitspielen (Scrubs war ohne Blondie und Carla einfach nur noch Sprücheklopferei). Oder es wird eine vermurkste Wendung eingebaut, die das, was man an einer Serie geliebt hat, plötzlich zerschießt (Roseanne, eine Familie der Unterklasse gewinnt im Lotto und dann war alles nur ein Roman? - hä?). Ich könnte sicherlich noch weitere Beispiele anführen, aber ich lass es mal.

Dexter hat mich von der ersten Folge an gefesselt. Einerseits, weil es echt morbide ist, wenn Serienmörder ihr Unwesen treiben, und andererseits weil ich einen unerschütterlichen Glauben an das Gute im Menschen habe. Diese Faszination hat mich durch die ersten vier Staffeln getragen.

Achtung, Spoiler

Dexter folgt seinem Kodex, indem er nur Mörder umbringt, um seiner Neigung zu morden nachzukommen. Aber er führt ein unauffälliges Leben an der Seite einer hübschen Frau mit zwei Kindern. Die Arbeit im Morddezernat bringt ihm immer wieder geeignete Opfer ans Messer. Doch er ist immer wieder kurz davor, erwischt zu werden, und regelt das dann mit seinen Methoden.

Achtung, Spoiler

Am Ende der vierten Staffel wird er selbst indirekt Opfer des Serienmörders, den er in dieser Staffel gejagt hatte. Er findet seine Frau und Mutter seines Kindes tot in der Badewanne. Das war ein Punkt, der mich fast dazu gebracht hätte, die Serie nicht weiterschauen zu wollen. Doch ich konnte natürlich nicht einfach aufhören.

Achtung, Spoiler

In der fünften Staffel trifft er endlich auf eine Frau, die wie für ihn geschaffen schien. Lumen, ein Opfer brutalster Gewalt, will sich an ihren Peinigern rächen und die beiden gehen auf Jagd und eliminieren einen nach dem anderen. Doch am Ende hat Lumen ihren Frieden gefunden, während Dexter immer weiter morden muss, da es seine Natur ist. Und beinahe hätte Dexters Schwester sie erwischt, doch da sie Mitleid hatte, gab sie ihnen einen Vorsprung, um fliehen zu können, bevor die Polizei eintraf. Das wäre eine gute Gelegenheit gewesen, sie Dexter erwischen zu lassen, denn dann wäre es glaubhaft gewesen, dass sie damit hätte leben können und eventuell Dexter deckt.

Achtung, Spoiler

Es kam anders. In Staffel 6 verwandelt sich Dexter. Er ist voller Wut und wird unvorsichtig. Auch wenn der Plot der Staffel echt gruselig war, mochte ich Dexter plötzlich nicht mehr. Es war alles irgendwie unwirtlich. Aber ich musste weitergucken. Denn diesmal ist Dexters Schwester doch hinter sein Geheimnis gekommen...

Achtung, Spoiler

Dexters Schwester kommt mit dem Wissen, dass ihr (Stief-)Bruder ein Serienkiller ist, nicht klar. So, wie das erzählt wurde, erschien es mir auch glaubwürdig. Wer will schon mit einem Serienkiller verwandt sein? Die Serie gerät ins Schlingern, weil eine Ehe plötzlich wieder aufgelöst wurde, die eh immer unglaubwürdig war, Dexters Schwester Debra ist plötzlich in ihn verliebt, Dexter verliebt sich in die Giftserienmörderin Hannah (Yvonne Strahovski von Chuck).

Achtung, Spoiler

In Staffel 8 kommt endlich wieder ein Plot, der die Staffel auch trägt. Die Psychologin Dr. Vogel, die einst Dexters Kodex erfand, taucht auf. Hier hätte ich mir eine Auflösung gewünscht. Denn Dexters Vater (der ihm in Halluzinationen ständig begleitet) hatte in einer Folge gesagt, dass er nie geglaubt hätte, dass der Tag kommen würde, an dem Dexter ihn nicht mehr brauchen würde. Und Dexter hatte auch daran gezweifelt, dass sein dunkler Begleiter echt sein würde. Er hatte sich seinen Sohn so sehr gewünscht. Hätte es nicht sein können, dass er durch diese Psychologin und seinen Vater dermaßen verkorkst worden war, dass er nur geglaubt hatte, morden zu müssen? Dass er mit seinem Schicksal aus frühester Kindheit, als er den Mord seiner Mutter mit ansehen musste und von seinem künftigen Stiefvater aus dem Blutmeer getragen wurde, auch hätte anders umgehen können?

Achtung, Spoiler

Statt dessen ist die plötzlich aus dem Nichts aufgetauchte Tochter Masukas Niki der ewige Babysitter von Dexters Sohn Harrison. Wie realistisch! Und die plötzliche Umkehr von Hannah von der Giftmörderin zu einer liebevollen Stiefmutter für Harrison? Kann man ihr das Kind wirklich anvertrauen? Und wieso musste Dexters Schwester unbedingt sterben? Nein, für mich ist das Ende irgendwie verkorkst.

Schade, denn die Serie war wirklich etwas Besonderes und hat mich sehr gefesselt. Mal sehen, wie das Ende von The Walking Dead werden wird. Ich hoffe auf das Beste!

Thema: Serien

Montag, 18. Juni 2012 20:13

Bonjour, Mr Monk - Lee Goldberg

Normalerweise sind Bücher zu Filmen oder Serien eher Auftragsarbeiten, die mehr oder weniger schlecht hingerotzt werden. Aber dieses Buch der Serie Monk sticht hervor, denn man merkt dem Autor an, dass er die Figuren wirklich kennt. Hinterher habe ich dann gelesen, dass Lee Goldberg bereits einige Drehbücher zu Monk verfasst hatte. Das erklärte natürlich, wieso er die Charaktere in [Unser Amazonstore: ] Bonjour, Mr Monk [/Amazonstore Ende] so brilliant darstellen konnte.

Nachdem wir 2008 in Paris gewesen waren, kannten wir einige der Schauplätze natürlich, u.a. auch die Katakomben, in denen Monk Knochen neueren Datums entdeckte und damit natürlich einem Mord auf die Spur kam. Das ganze Buch wurde aus der Sicht von Natalie Teeger geschrieben. In letzter Zeit lese ich dauernd Bücher, in denen der Protagonist ein anderes Geschlecht hat, als der Autor ;-)

Mir gefiel das Buch, vor allen Dingen wie Monk von einem Mitarbeiter der Pariser Straßenreinigung dazu gebracht wurde, die Straßen zu reinigen und er sich aber nicht ausgenutzt fühlte, sondern vollkommen glücklich mit dieser Situation war. Vielleicht lese ich noch ein weiteres Buch aus der Serie. Vielleicht [Unser Amazonstore: ] Mr Monk und die Außerirdischen [/Amazonstore Ende]?

Themen: Bücher | Serien

Sonntag, 18. März 2012 20:56

An Evening With... David Nykl

Dieses Wochenende sind wir mal wieder nach Deggendorf zum Evening With, diesmal mit David Nykl gefahren. Es war wieder wie eine kleine Con, auch wenn nicht ganz so viel los war, wie bei Nana Visitor oder René Auberjonois.

Zur Zeit sind meine Ferdinands im Tischtennis-Fieber. Deshalb hatte Ferdinand im Hotel angerufen und gefragt, ob sie eine Tischtennisplatte hätten. Doch die hatten sie nicht, aber er meinte dann, sie hätten ein Schwimmbad. Also haben wir unsere Schwimmsachen eingepackt. Als wir dann in der Hotellobby nach dem Schwimmbad gefragt hatten, meinte die nette Dame an der Rezeption, dass es keines gäbe. Sie hätten aber ein Dampfbad. Das hat Ferdinand wohl am Telefon falsch verstanden (dabei fand ich es ganz toll, dass er sich getraut hatte, im Hotel anzurufen!).

Also sind wir in dem Minipark hinter dem Hotel spazieren gegangen. Ich hatte ihn mir zwar vorher mit Gugl Mäpps angeschaut, die beiden Tischtennisplatten jedoch für parkende Autos gehalten. Deshalb war ich erstaunt, als wir doch die Platten entdeckten. Da gab es nur eins: Rein zum Edeka und wir hatten Glück, dort gab es Schläger und Bälle :-) Die Jungs waren glücklich.

Der Abend mit David Nykl begann mit einem Quiz. Als Lolita Fatjo und Filip Krejcik nach Mitspielern suchten, war es typischerweise sehr still und niemand wollte sich freiwillig melden. Doch dann dachte ich mir, wieso nicht? Und ich stellte mich als zweites *spontan* mit vorne auf. Ich hatte keinerlei Erwartungen. Das Spiel hieß "Double or drop". Es wurden Fragen gestellt, größtenteils geekige Fragen, aber auch Allgemeinwissen wie Hauptstädte. Wer eine Frage richtig beantwortete, bekam ein Geschenkpaket, bei einer falschen Frage gab es einen Spitzkohl. Nachdem ich die erste Frage, wie Sheldon's Freundin heißen würde, mit einem ungläubigen "Sheldon has a girlfriend?" beantwortete, und damit alle zum Lachen brachte, meisterte ich aber die restlichen Fragen mit Bravour. Auch wenn mir der Name "Billy Crystal" nicht sofort eingefallen war und ich leicht ins Schwitzen geriet. Die Pakete und der Kohl wurden auch langsam schwer, deshalb war ich froh, als es vorbei war und ich hatte gewonnen! Yippeh! Einen Gutschein für eines der nächsten FKM-Events! Und ratet mal, wer als nächstes kommt: John Billingsley!!!

Nach dem Quiz kam noch eine zweite Runde und dann kam David Nykl. Er war sehr lustig, aber wirkte ein wenig hilflos, wenn ihm niemand Fragen stellte. Leider fielen uns die guten Fragen auch erst hinterher ein. Vielleicht sollten wir uns das nächste Mal vorher Fragen überlegen. Allerdings wurde es nie so privat, wie bei Nana Visitor. Selbst René Auberjonois hatte mehr Privates erzählt, als David Nykl. Trotzdem war es sehr lustig und wir hatten uns prächtig amüsiert.

Anschließend gab es wieder die Foto- und Autogrammsession und das Buffet. Und natürlich die Cocktails in der Hotellobby. David Nykl hatte sich auch dazugesetzt. Das ist eben das Schöne an den Evenings With... Da mischen sich die Schauspieler eher mal unter die Fans und niemand, wirklich niemand belästigte ihn. Es war einfach nur schön, dass er da war.

Am nächsten Morgen haben wir erst einmal ausgeschlafen. Denn in dem NH Parkhotel in Deggendorf gibt es Frühstück zu normalen Zeiten, nämlich am Sonntag bis 12.00 Uhr. So gehört sich das. Und während wir noch in der Lobby plauderten, waren die Jungs schon wieder bei den Tischtennisplatten. Es war ein super Wochenende bei Bombenwetter.

Und eigentlich wollten wir den Sonntag noch mit dem Eröffnen der Grillsaison beginnen, doch die dicken Wolken machten uns einen Strich durch die Rechnung. Deshalb gab es nur Fleisch aus der Pfanne.

40 Fotos

Themen: Patchwork-Familie | unterwegs | Trekdinner | Serien [ 1 Mal Senf dazugegeben ]

Donnerstag, 1. Dezember 2011 20:13

Doctor Who - Specials

"The next Doctor" war ganz interessant. Da hat ein Mann sein Gedächtnis verloren und aus irgendeinem Grund geglaubt, er wäre eine Regeneration vom Doctor. Die Tardis war ein blauer Heißluftballon und sein Sonic Screwdriver war ein Schraubenzieher, der beim Klopfen Geräusche produzierte. Ganz nett.

Die Folge "Planet of the Death" hat mir so gut gefallen, dass ich mir sogar mal die Confidentials angesehen hatte. Es war wahnsinnig interessant, wie sie den Bus in die Wüste von Dubai gebracht hatten. Er war auf dem Transport beschädigt worden. Das haben sie dann gleich mit ins Drehbuch aufgenommen. So sieht ein Bus eben aus, wenn er durch ein Wurmloch gezogen wird. Lady Christina de Souza (gespielt von der zauberhaften Michelle Ryan) wäre ein perfekter Companion für den Doctor gewesen, nur leider hat sie ihn auf dem falschen Fuß erwischt. Er trauerte noch immer zu sehr Rose und Donna nach und hatte wohl Schuldgefühle wegen ihrer Schicksale (stuck in a parallel universe und Gedächtnisverlust). Michelle Ryan sah in dem Diebinnensuit einfach beneidenswert wohlgeformt aus. Und die Folge hatte mehr SciFi- als Horrorelemente.

Und genau das störte mich bei "The Waters of Mars" und "End of Time". Das war ja eine tolle Raumstation auf dem Mars, aber die wasserproduzierenden Horrorgestalten waren echt doof. Und in End of Time war mal wieder der Zwang da, allen noch ein Ende zu bereiten und einen großen Showdown zu haben. Deshalb ist es eine Story um den bösen Gegner The Master und das Ende der Time Lords - echt bescheuert und laaaaangweilig - und dann, was zu der Story gar nicht dazugehört, begegnet der Doctor nochmal vielen seiner Companions. Was als Abschied gedacht war, gelang noch weniger als am Ende der vierten Staffel.

Fazit: Doctor Who hat große Momente, besonders emotional. Mir hat auch gefallen, wie immer wieder auf ältere Folgen Bezug genommen wurde oder Sachen irgendwann aufgeklärt wurden (z.B. Face of Boe). Die Daleks etc. sind natürlich sehr nostalgisch, aber vor dem Hintergrund, dass es die Serie bereits seit den 60er Jahren gibt, ist das nur logisch. Was mir definitiv nicht gefallen hat, sind die vielen Horrorelemente, von denen es eben sehr viele gab. Ich war noch nie ein Horrorfan, deshalb kann wohl nur jemand die Serie wirklich lieben, der dies ist. Ich leider nicht.

Aber die Musik war klasse und ein Soundtrack steht auch bei mir auf der Wunschliste.

Thema: Serien
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Last Update: 09.01.2012 13:04
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