Mein Blog-Archiv

Thema: Interessen/Disney

Seite: 1   [1] 

Sonntag, 9. Januar 2011 20:40

Rapunzel

Disneys Märchen waren schon immer sehenswert. Küss den Frosch liegt noch im Regal, aber heute haben wir uns Rapunzel angeschaut. Auf den dämlichen deutschen Beititel verzichte ich mit Absicht.

Der Film war sehr witzig und es spielte auch ein Pferd mit, das in seinem vorherigen Leben wohl ein Hund gewesen war. Mit den Märchen bin ich nicht so firm, aber ich könnte mir vorstellen, dass die Geschichte mit dem Original nicht mehr sehr viel gemeinsam hat.

Aber nach Verwünscht ("Sing nicht!") hatte ich mir glatt Hoffnungen gemacht, dass in den Filmen nicht mehr so viel gesungen wird, aber das war wohl vergebens. Außerdem merkt man natürlich, dass dies keine Gemeinschaftsproduktion mit Pixar war.

Fazit: 3D habe ich nicht vermisst. Er ist witzig, man kann ihn sich schon mal anschauen. Und man hat mindestens drei Mal Gelegenheit auf Toilette zu gehen.

Themen: Patchwork-Familie | Freunde | Disney | Kino [ 1 Mal Senf dazugegeben ]

Sonntag, 6. Dezember 2009 21:40

Disney's Eine Weihnachtsgeschichte

Okay, diese Weihnachtsgeschichte war echt too much. Gut animiert, interessante Kameraführung, gruselige Effekte. Aber teilweise langatmig und was mich echt genervt hat war der Geist der Gegenwart mit seiner Lache und dem furchtbaren Brusthaartoupet.

Für Kinder ist der Film absolut nicht geeignet, viel zu gruselig. Und die 11,90 Teuronen, die wir beim matäsa hinblättern mussten, obwohl wir 3D-Brillen dabei hatten, sind der Film echt nicht wert. Ich glaube, das war der letzte 3D-Film, den ich gesehen habe (läuft Avatar nur als 3D, oder kann man den auch normal angucken?).

Fazit: Nein, empfehlen kann ich den Film nicht. Und ich will ihn nie wieder sehen. Und ich will ihn auch nicht auf DVD haben. Und eure 3D-Scheiße könnt ihr euch auch in die Haare schmieren!

Themen: Freunde | Kino | Disney [ 3 Mal Senf dazugegeben ]

Samstag, 9. August 2008 00:05

7. Tag - Anaheim: Disney's California Adventure Park und Disneyland

Heute sind wir zuerst in den Disney's California Adventure Park gegangen. Dort waren wir zunächst im Hollywood Tower Hotel. Das ist etwas größer als in Paris, aber leider schauspielern die Angestellten nicht so. Dadurch verliert es diesen gruseligen Touch. Überhaupt hatte ich hier den Eindruck, dass die meisten Mitarbeiter nur ihren Text runterspulen und nicht wirklich in ihrer Rolle aufgehen. Eigentlich schade.

Hollywood Tower Hotel

Dann ging es Schlag auf Schlag, diesmal wollten wir uns nicht so viel Zeit lassen wie gestern: Im Maliboomer, in dem man senkrecht in die Höhe geschossen wird, habe ich mich meiner Höhenangst gestellt. Im Grizzly River Run (Rafting) sind wir ordentlich nass geworden. California Screaming ist wohl die größte Achterbahn, mit der ich je gefahren bin. Man kennt diese weißen Monster aus dem Fernsehen.

Danach haben wir noch einiges gemacht, das eigentlich für kleine Kinder ist: Im Redwood Creek Challenge Trail sind wir über Hängebrücken gelaufen, in Monsters, Inc. Mike & Sulley to the Rescue! haben wir Sully und Mike getroffen und in It's Tough to Be a Bug (4D-Kino) habe ich mich meiner Angst vor Spinnen gestellt. Danach sind wir wieder in den anderen Park gegangen.

Dort haben wir dann alles gemacht, was wir am Vortag nicht gemacht hatten: In den Matterhorn Bobsleds haben wir den Yeti getroffen, Space Mountain ist etwas anders als in Paris, vor allen Dingen fährt man hier nicht nach draußen, in der Buzz Lightyear Astro Blasters hatte Florian seine Chance auf Revange, im Jungle Cruise (Fahrt im Boot) haben wir leider nicht alle Witze verstanden (aber den letzten: "I had so much fun on the ride. I'll do it again. I wish that was a joke."), in Pirates of the Caribbean haben wir die Ähnlichkeit der Puppe mit Jack Sparrow bewundert (die Attraktion ist nach dem Film einfach etwas umgebaut worden), mit der Monorail und der Railroad haben wir uns den Park auch noch einmal von oben angeschaut.

Die Attraktionen haben nachts einen ganz anderen Flair, das hat richtig Spaß gemacht. Allerdings finde ich, dass zwei Tage hier durchaus ausreichen. Einerseits ist so ein Tag schon ziemlich lange, wir sind gar nicht bis Mitternacht geblieben, andererseits schafft man dann doch eigentlich alles, auch wenn man überall ein wenig anstehen muss, außer man hat ein Fastpass Ticket. Heute haben wir uns auch dazu hinreißen lassen, etwas am Merchandizing zu partizipieren. Es gab Rucksäcke in Form von Chewbacca, die unser Herz erobert hatten. Und T-Shirts mit "Judge me by my size, do you?" und auf der Rückseite Yoda, der natürlich zu klein war, um mitzufahren. Coole Teile!

Sandra mit Chewbacca

Weil es gestern so schön war, haben wir uns die Jedi Training School noch einmal angesehen. Diesmal waren es andere Schauspieler, aber derselbe Text. Das Indiana Jones™ Adventure wollten wir eigentlich auch noch einmal fahren, aber da gab es leider technische Probleme und wir mussten wieder gehen. Auch das Feuerwerk ist heute ausgefallen.

Zum Abschluss haben wir uns dann noch Disneyland®: The First 50 Magical Years angesehen. Wusstet ihr, dass Steve Martin 1960 seine Karriere als Magier in Disneyland begonnen hat? Es war auch schön zu sehen, wie Disneyland entstanden ist und welche Attraktionen es früher gab, welche noch bis heute bestehen. Und es gab Filmausschnitte von damals, wie 1955 Menschenmassen durch die Mainstreet liefen. 11.000 Besucher waren eingeladen, 28.000 waren gekommen, was natürlich erst einmal zu einer mittleren Katastrophe führte. Aber die logistischen Probleme hat der Park nun im Griff. Das war ein schöner Abschluss. Und jetzt sind wir totmüde.

54 Fotos

Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | Urlaub | Disney | Star Wars [ 2 Mal Senf dazugegeben ]

Freitag, 8. August 2008 00:40

6. Tag - Anaheim: Disneyland

Das Frühstück in unserem neuen Hotel ist schon besser als in Los Angeles, aber irgendwie haben die Amerikaner schon eine merkwürdige Vorstellung. Es gab Muffins und Applepies, vier verschiedene Cerealien, Milch, Kaffee, Tee, Äpfel und Bananen. Immerhin, aber so lecker mit Brötchen und Rührei und Bacon... ich schätze das wird es nirgends geben.

Anschließend sind wir ins Disneyland gefahren. Nachdem wir eine Weile völlig ziellos herumgeirrt sind, haben wir uns einen Fastpass für Indiana Jones geholt und haben uns erst mal die passende Show dazu angeschaut, weil wir diesmal keine Show verpassen wollten wie im Universal Studio. Allerdings war die auf dem Fastpass aufgedruckte Zeit erst am Nachmittag, so dass es schon eine logistische Meisterleistung war, zu diesem Zeitpunkt wieder an Ort und Stelle zu sein.

Die Show Indiana Jones war nett gemacht - für Kinder. Anschließend sind wir mit der Big Thunder Mountain gefahren, aber die war nicht so gut wie in Paris, da sie nicht unterirdisch durch den See gefahren ist. Die beiden Parks sind sich relativ ähnlich, doch in Disneyland California gibt es noch Mickeys Toontown, Critter Country und New Orleans Square. In Toontown konnte man Mickeys Haus bewundern und es gab auch eine niedliche Achterbahn.

Mehr durch Zufall haben wir dann die Jedi-Schule besucht. Eigentlich wollten wir nur kurz vorbeischauen, aber dann fanden wir das so gut, dass wir die Show bis zum Schluss angeschaut haben. Kinder von Parkbesuchern durften Jedi spielen, lernten eine kleine Choreographie und plötzlich tauchten zwei Stormtrooper, Darth Vader und Darth Maul auf, die durch die kleinen Padawane in die Flucht geschlagen wurden. Wirklich nett gemacht, das hätte auch Farid und Noah gefallen.

Jedi-Schule

Dann war es endlich Zeit für unseren Indiana Jones Ride. Wow, in Paris war das bloß eine Achterbahn gewesen ähnlich wie Big Thunder Mountain. Aber hier war es eine wilde Fahrt in einem Riesenjeep inklusive Flucht vor einer riesigen Steinkugel. Wahnsinn!

Das Tarzan-Baumhaus war ähnlich wie das Robinson Crusoe-Baumhaus in Paris, nur eben mit einem anderen Filmthema. Und das Haunted House war ziemlich identisch mit Phantom Manor, aber ich liebe diese Gruselvilla!!! Dann waren wir in der Star Tours, die genauso wie in Paris war, nur ohne X-Wing.

Anschließend waren wir in der Ausstellung Innovention. Zunächst klang es ziemlich langweilig, aber als wir erst einmal drin waren, war es doch recht interessant zu sehen, wie ein Haus der Zukunft wohl aussehen könnte. Am interessantesten war wohl die Probefahrt auf einem Segway.

Florian auf einem Segway

Endspurt: Fastpass vom AstroBlaster geholt, Feuerwerk angeschaut, AstroBlaster gefahren (diesmal habe ich Florian geschlagen, yeah!) und dann sind wir zum Splash Mountain gegangen, unsere letzte Station heute. Wow, das Ding ist wirklich eine tolle Wildwasserbahn. Lustige, singende Figuren von Disneys Rear Bear und dem Fuchs, und es ging ziemlich steil nach unten und wir sind garantiert nass geworden. Da es schon spät war, sind wir dann ins Hotel zurück, um unsere nassen Klamotten auszuziehen. Das war ein schöner Tag gewesen :-)

71 Fotos

Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | Urlaub | Disney | Star Wars

Freitag, 23. Mai 2008 22:48

Paris - 6. Tag - Disneyland und Disney Village 3. Tag

Achtung, Spoiler ;-)

Heute haben wir es ruhig angehen lassen. Aber das Discoveryland ist wohl unsere Lieblingsecke. Während ich einmal mit dem Space Mountain gefahren bin, war Florian mit den Kindern im Buzz Lightyear Laser Blast. Der Space Mountain ist eine Achterbahnfahrt in völliger Dunkelheit. Anfangs bleibt man dann kurz stehen, bevor man ins All geschossen wird und ab und zu sieht man ein paar Planeten, Lava und rote Neonröhren. Crush's Coaster fand ich besser. Anschließend haben wir uns am X-Wing nochmals zur Star Tours getroffen. Danach ist Florian mit dem Space Mountain gefahren und ich bin mit den Kindern nochmal in den Laser Blast.

Dann haben wir uns doch in die Nähe des viel zu rosa Schloss getraut, wo ständig liebliche Musik gespielt wurde, und haben uns einlullen lassen. Ah, diese süßen Prinzessinenkleidchen... Also, wenn ich eine Tochter hätte... die hätte so ein Kleid verpasst bekommen! ("Ich will das Kleid aber nicht anziehen!" - "Doch, du musst!") Seufz! Und ein neues Wort auf französisch habe ich auch gelernt: Zuckerwatte heißt barbe à papa, also Papa's Bart. Das erinnert mich irgendwie an eine [Unser Amazonstore: ] Zeichentrickserie [/Amazonstore Ende]. Ach ja, bin halt doch ein Mädchen ;-)

Anschließend sind wir noch einmal in das Adventureland gegangen, damit Florian auch mal die Indiana Jones-Fahrt machen konnte. Die Kinder hatten inzwischen ihre Belohnung für's Bravsein erhalten, jeder durfte sich ein Gewehr aussuchen. Farid ein richtig langes und Noah ein Revolver. Er hätte auch gerne einen Indiana-Jones-Hut gehabt, aber der hat 45 Teuronen gekostet, das war mir etwas zu viel für einen etwas besseren Faschingshut mit Indiana-Jones-Lizenz-Label. Ich gebe lieber 70 Teuronen für einen echten Stetson aus... Da stimmt dann das Preis-Leistungs-Verhältnis. Aber in einem anderen Geschäft hat er dann einen einfachen Hut für 6,90 Teuronen gefunden, der ihm auch gefallen hat. Noah möchte nämlich zum nächsten Fasching Indiana Jones werden :-)

Ich finde es unglaublich, wie es durch die schönen, detailreichen Kulissen und entsprechende unaufdringliche Musikberieselung geschafft wird, eine ganz bestimmte Stimmung zu erzeugen. Die Kinder sind durch das Gebüsch geschlichen und haben uns vor den Menschenfressern beschützt. Bei der Cottonwood Creek Ranch war Woody, der Cowboy aus Toy Story, und hat für Fotos posiert und Autogramme gegeben. Das war sehr lustig, wie er gestikuliert hat. Ich habe die ganze Zeit nur daran gedacht, was für ein anstrengender Job das ist...

Im Park gibt es zwar überall kleine Imbissbuden, allerdings gibt es da überall denselben Fraß. Man hat die Wahl zwischen Hot Dogs (4,70 Teuronen), Donut, drei Mini-Muffins, hin und wieder Eis und Chips. Am dritten Tag kann man das Zeug einfach nicht mehr sehen und ist dann tatsächlich bereit, die Preise in den dortigen Restaurants zu bezahlen, nur damit man etwas anderes zu Essen bekommt. Wir hatten uns schon auf Spare Rips im Cowboys Cookout Barbecue gefreut, doch die Lokale haben fast alle schon um 17.00 Uhr oder früher geschlossen. Das war natürlich schade. Also doch wieder bloß Hot Dogs...

Zum krönenden Abschluss sind wir noch einmal die Star Tour gefahren und haben unseren Punktestand im Buzz Lightyear Laser Blast noch einmal erhöht. Aber Florian war der absolute Crack in diesem Spiel. Immerhin sind die Kids Interstelare Piloten (pilote interplanitaire) geworden und Florian und ich haben immerhin den Raumkundschafter (éclaireurs spatial) geschafft. Florian wollte dann doch noch ein paar Star Wars-Disney-Figuren kaufen, doch wir konnten dann nicht mehr in das Geschäft neben den Star Tours zurück, weil es bereits nach 19.00 Uhr war. Nur in den anderen Laden neben den Laser Blast konnten wir noch rein, wo die Kids dann einen Kredit für die Laserwaffen, für die sie schon seit drei Tagen geschwärmt haben, aufgenommen haben. Jetzt bekommen sie sieben Wochen kein Taschengeld...

So ganz wollten wir dann aber doch noch nicht gehen, also haben wir beschlossen, noch das Disney Village zu erkunden... und festgestellt, dass dort die Party weitergeht :-) Zirkus für Kinder, Kinos, eine Wild-West-Show, ein riesiger Disney Store, in dem man all die Dinge noch kaufen konnte, die man im Disneyland verschmäht hat oder verpasst... Es gibt also noch genügend Möglichkeiten, sein Geld doch noch an den Mann zu bringen. Und Florian hat dort auch noch seine Star Wars-Disney-Hybriden bekommen :-) Und ich meinen Stitch ;-) Dabei habe ich doch eigentlich Stofftierkaufverbot. Aber bei dem süßen Kerlchen konnte ich einfach nicht widerstehen. Danke, Florian!

Hinter der Partymeile mit den Restaurants liegt noch ein See mit Bäumen umrandet, auf dem der riesige Heißluftballon steht. Und dahinter sind dann die riesigen Hotelkomplexe. Das ist der absolute Wahnsinn! Schließlich sind wir noch zum McDo eingekehrt und haben unsere Riesentüte mit in die RER genommen, damit wir es noch rechtzeitig vor 22.00 Uhr ins Hotel schafften, denn ich wollte an der Rezeption noch ein Taxi für morgen 8.00 Uhr bestellen und fragen, ob wir ausnahmsweise schon vorher frühstücken dürften. ("Nous avons besoin d'un taxi pour demain à huit heur. Est-ce que c'est possible d'avoir le petit-déjeuner avant?") Beide Wünsche wurden uns erfüllt :-) Die Dame an der Rezeption hat auch schön langsam gesprochen, so dass ich sie gut verstanden habe. Ich denke schon, dass die Leute hier etwas entgegenkommender sind, wenn man versucht, französisch zu sprechen, auch wenn man eine katastrophale Grammatik hat und keine Ahnung, wie man die Verben konjungiert.

Themen: Patchwork-Familie | Urlaub | Disney | Star Wars

Donnerstag, 22. Mai 2008 21:44

Paris - 5. Tag - Disney Studios und Disneyland 2. Tag

Heute morgen haben wir ein schönes Frühstück bekommen, weil die Schulklasse endlich weg war, die vorher im Restaurant immer eine Verwüstung hinterlassen hat.

Wir waren dann auch fast pünktlich zur Öffnungszeit im Parc Disneyland. Oder besser gesagt im kleinen Park Disney Studios. Dort hatten wir nicht wirklich die tollen Fahrgeschäfte erwartet, aber da hatten wir uns getäuscht. Crush's Coaster ist eine rasante Fahrt durch das Great Barrier Reef mit der Meeresschildkröte aus Findet Nemo.

Danach waren wir in der Cars Race Rally mit den Flitzern aus dem Film Cars. Das hatten wir eigentlich nur wegen den Jungs gemacht, aber dann war es - abgesehen von gewissen Platzproblemen in den kleinen Autos - wirklich lustig, weil die Dinger Achter fahren.

Die Studio Tram Tour: Behind the Magic war auch super. Da fährt man mit einem Zug mit coolen Türen durch die Studios, wo man dann in ein Erdbeben, eine Überschwemmung und in ein Feuer fangenden Öltanker gerät. Super! Dort war auch ständig die Rede von Dinotopia. Muss auf die Leihliste :-)

Aber dann sind wir in das Hollywood Tower Hotel gegangen. Hihi, der Gruselspaß pur! Unser Page, der uns in unseren Aufzug begleitet hat, fragte nach den Sprachen der Mitreisenden und gab dann live die Sicherheitshinweise in französisch, englisch, deutsch und spanisch! Beeindruckend! Dann verdrehte er irre die Augen und schloss die Tür... Dann haben wir das Feeling vom freien Fall gespürt. Unglaublich! So etwas Irres habe ich noch nie erlebt. "Il a peur!"

Eigentlich wollten wir dann noch Stitch Live erleben. An der Anzeigetafel stand, dass die Vorstellung in 17 Minuten beginnen würde und noch 200 Plätze frei waren. Also haben wir uns noch schnell etwas zu Essen geholt. Als wir dann aber zurückgekommen sind, waren nur noch 0 Plätze frei.

Also haben wir darauf verzichtet und uns statt dessen CinéMagique angeschaut. Allerdings war das lediglich ein Zusammenschnitt von emotionsgeladenen Filmausschnitten, die ein Wechselbad der Geühle auslösen sollten, und anschließend hat man anhand der Figur Muschu aus Mulan erzählt bekommen, wie solche Charaktere entstehen. Per Kopfhörer konnte man dann die eigene Sprache hören, allerdings hat man den Muschu kaum verstanden, weil der französische Muschu auf der Leinwand so geschrien hat. Animagique wäre vielleicht interessanter gewesen, eine Show mit Schwarzlichteffekten.


Anschließend sind wir wieder in's Disneyland gegangen, um das Frontierland zu erkunden. Los ging es mit der Thunder Mesa Riverboat-Fahrt. Allerdings gab es auf dem Boot keine Toilette, deshalb mussten wir kurz nach dem Anlegen zur nächsten Toilette rennen...

Aber die war auch gleich neben der nächsten Attraktion, die wir unbedingt mitnehmen mussten: Phantom Manor, die Gruselvilla. Da hat man noch ein paar mehr Effekte gehabt, als im Tower of Terror, aber dafür war die Fahrt nicht ganz so rasant. Ich musste Farid die Augen zuhalten, aber ab und zu hat er dann doch neugierig rausgelugt und am Schluss fand er es gar nicht mehr gruselig.

Anschließend sind wir mit der Big Thunder Mountain Bahn gefahren. Da mussten wir zwar etwa 40 Minuten anstehen, aber es hat sich definitiv gelohnt. Die Bahn fährt nämlich erst einmal unterirdisch in völliger Dunkelheit in die Mitte von dem See, um dort wild um und durch den Berg zu fahren. Da lag auch die eine oder andere Mütze.

Die Legends of the Wild West waren geschlossen. Im Plan stand etwas von "witterungsabhängig". Ich würde eher sagen "besucheraufkommenabhängig", denn am Wetter kann es nicht gelegen haben. Aber es wäre wohl nur ein Rundgang gewesen, bei dem man Figuren aus dem Wilden Westen hinter Glas hätte bewundern können. Zumindest Buffalo Bill konnte man sich ansehen.

Zum krönenden Abschluss sind wir dann noch einmal ins Discoveryland gegangen, haben uns Fastpass-Tickets für Buzz Lightyear Laser Blast geholt und in der Zwischenzeit die Star Tours noch einmal mitgemacht. Allerdings machen solche Sachen beim zweiten Mal nicht so viel Spaß wie beim ersten. Dies gilt jedoch nicht für den Laser Blast. Denn da braucht man ein bisschen Übung, und beim zweiten Mal bekommt man vielleicht mehr Punkte.

Ob ihr es glaubt oder nicht, gegen 18.45 Uhr konnten wir immer noch ins Autopia rein, obwohl die Wartezeit mit 45 Minuten angegeben war. Mit den Schließungszeiten meinen sie wohl, dass dann die Attraktionen erst den Einlass schließen, man aber immer noch die Schlange "abarbeitet". Das war jedenfalls sehr lustig, Farid ist sogar ganz alleine gefahren. Bei Noah haben die Füße noch nicht ganz bis zum Gaspedal gereicht, also musste ich Gas geben und er hat gelenkt, wobei der Spielraum wegen der Schiene nur recht begrenzt ist. Das war auf jeden Fall sehr lustig.

Zum Schluss haben wir uns schnell noch etwas zu Essen besorgt, weil ein Restaurantbesuch erstens etwas teurer ist und zweitens auch mehr Zeit kostet. Dafür waren wir heute etwas früher im Hotel und können morgen gut ausgeschlafen unseren letzten Tag im Disneyland Resort Paris antreten.

Parkmüde? Kein bisschen... Wir freuen uns auf morgen! Allerdings wird das wohl nix mit gemütlichem Frühstück, denn auf dem Hotelparkplatz stehen schon wieder zwei Busse...

Themen: Patchwork-Familie | Urlaub | Disney [ 1 Mal Senf dazugegeben ]

Mittwoch, 21. Mai 2008 22:59

Paris - 4. Tag - Disneyland 1. Tag

Endlich waren wir in Disneyland. Schließlich wollen wir viel Geld in Frankreich lassen. Man darf auch nichts zu Essen oder Trinken in den Park mitnehmen, deshalb werden am Eingang die Taschen kontrolliert... Aber dafür gibt es im Park dann auch Bankautomaten, falls man doch Hunger oder Durst bekommen sollte oder die Tochter plötzlich ein Prinzessinnenkleid haben möchte. Und es gibt an jeder Ecke saubere Toiletten, bei denen man NICHT anstehen muss oder das Schild "hors service" lesen muss. Ein wahres Paradies! Aber fangen wir am Anfang an.

Zunächst haben wir uns von einem Werbemobil von Herzt zum Central Plaza schippern lassen. Schließlich sind wir die letzten Tage genug gelaufen, nun tun wir mal so, als wären wir Amerikaner. Von dort hat uns der X-Wing magisch angezogen. Aber bevor wir zu den gewünschten Koordinaten vordringen konnten, haben wir schon eine Runde im Orbitron geflogen und ein paar Hot Dogs für 4,70 Teuronen gegessen. Ich habe beschlossen, die Ist-mir-zu-teuer-ich-esse-die-Reste-der-Kinder-Diät zu machen. Zum Space Mountain durften die Jungs nicht rein, denn die Mindestgröße ist 1,32 m. Aber dann waren wir in den Star Tours, wo wir mit dem Starspeeder live miterleben durften, wie der Todesstern zerstört wurde. Beim Ausgang gab es noch eine Spielhölle, so dass den Besuchern nochmals Geld aus der Tasche gezogen wurde. Die Kids drehten zwei Runden mit dem Podracer, die sie zu Hause hätten kostenlos haben können. Was soll's... Im dortigen Geschäft gab es dann auch die Star Wars Figuren als Disney-Edition. Wusstet ihr, dass Goofy Mickeys Vater ist? *g* Que la Force soit avec toi!

Nachdem wir uns Captain Nemo's Nautilus angesehen haben, sind wir noch in den Buzz Lightyear Laser Blast gegangen. Das ist echt ein Spaß, denn da kann man mit Laserpistolen auf Zorg-Symbole schießen und die Punkte werden dann zusammengezählt. Auf den Pistolen sind grüne Schienen, und wenn man die als Kimme und Korn verwendet, dann kann man erstaunlich gute Treffer erzielen. Florian war natürlich der Schützenkönig. Aber die Jungs haben auch ihren Teil dazu beigetragen, die Batterien zu retten. Nach einer gemütlichen Runde mit der Dampflok haben wir auf den Weg ins Fantasyland noch ein Stück der Parade mitbekommen.

Im Fantasyland haben wir uns allerdings nicht allzu lange aufgehalten. Da war alles rosa, und rosa ist ja für Mädchen. Aber Alice' Curious Labyrinth und der Flug des Peter Pan waren wirklich schön. Ich glaube, ich muss mal den Film Peter Pan ansehen. Was mir besonders gut gefallen hat, waren die leeren Schlangenpferche... Wenn dort überall Menschenmassen gestanden hätten (und es sind Pfingstferien und ein tolles Wetter), dann hätten wir uns wohl des öfteren die Beine in den Bauch gestanden.

Und schon waren wir im Adventureland. Dort sind wir auf der Adventure Isle Captain Jack Sparrow und Indiana Jones begegnet. Auf dem Cabane des Robinson, einem tollen Baumhaus, hatte ich ausnahmsweise mal keine Höhenangst nach dem Härtetraining gestern. Die Tour um Pirates of the Caribbean war auch beeindruckend. Ich habe den Kindern dann die Geschichte mit dem verfluchten Schatz erzählt, dessen Besitzer untot werden und bei Vollmond nur noch als Skelette rumlaufen. Das hat die richtige, gruselige Stimmung erzeugt. Und immer wieder haben die Kinder gefragt, ob dies oder jenes echt sei. Die Frage ist auch berechtigt, denn die Leute von Disney sind Meister der Illusion. Aber vor Plastikskeletten haben die Kinder mehr Angst, als vor echten Skeletten in den Katakomben.

Die letzte Tour an diesem Tag durfte ich machen. Während Florian mit den Kindern gewartet hat, bin ich noch eine Runde mit dem Indiana Jones and the Temple of Peril gefahren, einer Achterbahn als wild gewordener Minenzug. Die war toll, sogar mit Looping, und ich musste auch nicht warten, da es bereits fast 19.00 Uhr war. Für 45 Teuronen hätte es auch billige Filzhüte im Indiana Jones-Design mit entsprechendem Lizenzlabel gegeben. Hm... Wenn die Dinger wenigstens wie 45 Teuronen aussehen würden, aber ich denke, da bekommt man von Stetson oder sogar in Pullman City authentischere Hüte...

Wiedermal hat sich eine meiner Befürchtungen nicht bewahrheitet. Ich hatte nämlich gedacht, dass bereits eine halbe Stunde vor Schluss die Attraktionen schließen, damit die Leute auch pünktlich aus dem Park draußen sind. Aber dem war nicht so. Überall wurden wirklich bis zum Anschlag die Leute durch die Luft gewirbelt und ihnen Vergnügen bereitet und erst kurz nach 19.00 Uhr kam die Durchsage auf französisch, englisch, deutsch, holländisch und was weiß ich, dass die Besucher doch bitte den Park verlassen mögen. Es war beeindruckend zu sehen, wie sich plötzlich diese Menschenmassen hinausbewegten und eine riesige Meute das Tor zum Disney Village, wo die ganzen superteuren Hotels sind, passierte. Und noch eine Befürchtung stellte sich als unberechtigt heraus. Wir haben im Zug einen Sitzplatz bekommen.

Im Conforama in Torcy haben wir dann Pizza und Viande gegessen und ein bisschen Französisch geübt, ein Kellner hat ein bisschen deutsch geübt. Und als wir satt und die Kinder völlig übermüdet waren, sind wir in unser Hotel gegangen und freuen uns schon auf die nächsten zwei Tage.

Fotos kommen noch :-)

Themen: Patchwork-Familie | Urlaub | Disney | Star Wars [ 1 Mal Senf dazugegeben ]
Seite: 1   [1] 

Last Update: 09.01.2012 13:04
© 1998 - 2014 by Sandra König |  Impressum |  Disclaimer