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Thema: privat/Freunde

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Montag, 10. Juni 2013 20:00

Enchilada

Am Samstag abend haben wir dann mit Freunden den Abend bei einem Cocktail und leckerem Essen genossen. Wenn es abends noch so lange hell ist, macht es auch richtig Spaß, durch die Stadt zu spazieren.

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Mittwoch, 5. Juni 2013 21:30

Weltbesten Sparerips

Gestern waren wir mit ein paar Leuten im Rusticana zum Sparerips essen. Es waren die weltbesten Sparerips, die ich bisher gegessen habe. Das Fleisch löste sich fast von allein vom Knochen und die hauseigene BBQ-Sauce nach Geheimrezept tat ihr übriges. Die Servietten brauchten wir nicht, denn da leckt man sich jeden Finger einzeln ab :) Und die Steaks sahen auch so verdammt lecker aus, dass wir hier unbedingt noch einmal hingehen müssen.

im Rusticana

die Steaks sahen auch lecker aus

Sparerips

Einzig hat mich gestört, dass wir mit zwölf Leuten (es war auch so reserviert!) an einem 10er-Tisch sitzen mussten und das für normal erklärt wurde. Was lernen wir daraus: Beim nächsten mal vorsorglich zwei Plätze mehr reservieren, wenn dann automatisch zwei Plätze wieder abgezogen werden :(

Zwar gehe ich unter der Woche abends nicht so gerne weg, weil das für mich den ganzen Tag Dauerachse bedeutet und ich überhaupt nicht zur Ruhe komme, aber das war es dann doch Wert :)

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Sonntag, 2. Juni 2013 15:44

Depeche Mode Delta Machine Tour im Olympiastadion

Gestern haben wir uns bereits 17.00 Uhr angestellt, damit wir auch möglichst weit vorn in die Arena kommen. Hinter dem abgetrennten Bereich für die Front-of-the-Stage-Ticket-Inhaber gab es noch einen weiteren Bereich, in den dann die Leute konnten, die früh da waren. Man bekam dann auch ein Bändchen mit "PIT", damit man wieder rein konnte, wenn man sich mal was zu Trinken oder Essen holte. Verteilt wurde leider nur Caipi und Bier, nichts alkoholfreies :(

Mit dem Wetter hatten wir auch einigermaßen Glück, denn es hat nur bis Konzertbeginn geregnet, danach war es trocken bis zum letzten Lied. Erstaunlich, aber gut so, sonst hätte es sicher Probleme mit den Leuten gegeben, die statt Regencapes Schirme dabei hatten *kopfschüttel* Beim Einlass hatten sie mich gefragt, ob ich irgendwelchen spitzen Schmuck tragen würde. Da hätten sie auch alle Schirme einsammeln können.

Die Vorband hieß Trentemøller und hat interessante Mixes gespielt, u.a. mit Sounds von The Cure. Bis ca. 20.45 Uhr ließ man uns dann noch auf Depeche Mode warten. Mittlerweile fand ich es überhaupt keine gute Idee mehr, die hochhackigen Stiefel angezogen zu haben, und noch weniger, dass ich mir nicht wenigstens noch ein paar bequeme Schuhe eingepackt habe. Deshalb stand ich dann barfuß da, aber der Boden war erstaunlicherweise nicht besonders kalt.

Von der Playlist haben mir Precious, Policy of Truth, A Question of Time, Enjoy the Silence, Personal Jesus, Halo, Just Can't Get Enough und Never Let Me Down Again am besten gefallen. Bei Personal Jesus rief Dave plötzlich "Stop" und lachte. Er würde gerne nochmal bei "Hahaha" beginnen, ob wir die langsame oder die schnelle Variante hören wollen würden. Natürlich die schnelle. Das war großartig und hat wirklich für Stimmung gesorgt. Ob das nun ein geplanter Patzer war, oder eine echte Panne, kann ich nicht sagen.

Das Konzert war super, obwohl ich es schade fand, dass ich da vorn in der Arena überhaupt nichts gesehen habe, außer auf dem linken Bildschirm und einmal für eine Sekunde Andy. Und auch mit bequemen Schuhen war die lange Steherei, vor allen Dingen drei Stunden vor dem Konzert, für Florian nicht wirklich gut. Daher werden wir das nächste Mal wieder Tickets mit Platznummer holen, dann brauchen wir nicht schon Stunden vorher anzustehen und können dann nur zum Tanzen während des Konzerts aufstehen. Wir werden halt alt ;-)

Auf dem Heimweg meinte dann jemand zu mir: "Du hast deine Schuhe vergessen, Schnegge!" Aber als ich ihm dann meine Schuhe zeigte, verstand er, dass ich sie nicht mehr trug. Die U-Bahn war wieder voll, aber es gab einige Ersatzbahnen, so dass sich der Knoten relativ schnell auflöste. Kurz vor eins bin ich dann totmüde (mit frisch gewaschnenen Füßen) ins Bett gefallen.

Sandra und Florian vor dem Konzert

Nobbse und Mehvi vor dem Konzert

Die Bühne - ich seh nix

Den Fernsehturm hat man auch nicht mehr gesehen

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Freitag, 31. Mai 2013 19:19

Legoland

Mein Schatz Florian wollte unbedingt zum Star Wars Tag ins Legoland. Nachdem sich letztes Jahr in mir eine gewisse Legoland-Parkmödigkeit breit gemacht hatte, wollte ich zunächst nicht mit. Aber als dann noch zwei Freunde von ihm zugesagt hatten, bekam ich doch plötzlich Lust. Und als er es dann als seine Geburtstagsfeier deklarierte, wollte ich dann doch nicht fehlen.

Der Wetterbericht hatte ziemlich Regen angesagt, aber es war dann doch nicht so schlimm wie befürchtet. Im Gegenteil, wir hatten sogar richtig Glück, dass wir nicht nass geworden sind. Erst als wir uns ins Auto zur Heimreise gesetzt hatten, fing es an zu duschen, aber das machte uns dann nichts mehr aus.

Der Star Wars Tag war wieder klasse, besonders die Vorführung des Saberprojects und die Fanmodelle im Zelt im Miniland. Leider gibt es die Sondersteine nur noch für Jahreskarteninhaber, und leider schloss der Fabrikverkauf bereits 18.00 Uhr, so dass sich Florian nicht sein Geburtstagsgeschenk zusammensuchen konnte. Dabei gab es neue Bäume in einem helleren Grün und Palmenblätter in hellem Braun.

Es war ein toller Tag :) Und vielleicht war die Parkmüdigkeit eher eine allgemeine Müdigkeit 2012...

140 Fotos

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Montag, 20. Mai 2013 22:09

Pfingswochenende

Gestern waren wir zum Spargelessen eingeladen. Allerdings sind wir ein wenig später als verabredet angekommen, weil wir noch einen kleinen Nahkampf mit unserer Waschmaschine hingelegt haben. Sie war mitten im Programm plötzlich stehen geblieben, so dass wir via Gugl auf die Suche gegangen waren, woran das wohl liegen konnte. Mein erster Gedanke war das Flusensieb, das hatte ich schon eine geraume Zeit nicht mehr gesäubert. Aber da hing auch gar nicht so viel Zeug drin, außerdem pumpte die Maschine brav ab und die Trommel füllte sich auch immer gleich mit Wasser, wenn ich verschiedene Programme auswählte. Nur beim reinen Schleudergang passierte nichts und in keinem Waschgang begann sich die Trommel zu drehen.

Ich versuchte also die Trommel per Hand zu drehen, falls sich etwas verhakt hätte oder so, aber das war gar kein Problem. In anderen Foren wurde auf den Keilriemen getippt, wenn sich die Trommel nicht mehr drehte. Aber Florian meinte, dann müsste man zumindest den Motor hören, wie er versucht, die Trommel in Bewegung zu setzen. Da war aber nichts, kein Mucks. Aber einen defekten Motor austauschen zu lassen, ist nicht gerade billig. Und da die Maschine bereits neun Jahre alt war, haben wir uns dann dazu entschlossen, doch eine neue zu kaufen.

Aber erst einmal sind wir zum Spargelessen gegangen und haben uns, nachdem wir unsere Bäuche vollgeschlagen hatten, noch bei Buzz! und bei Singstar verausgabt.

Heute Morgen habe ich dann als aller erstes Kundenrezessionen zu Waschmaschinen gelesen. Eine Miele wird es leider nicht, die sind für uns im Moment leider etwas zu teuer. Es ist ein AEG Lavamat geworden, sparsam im Strom- und Wasserverbrauch, wird am Donnerstag geliefert :)

Danach war der Kopf wieder frei und wir sind der zweiten Einladung gefolgt, diesmal zum Erdbeerkuchenessen. Außerdem waren Florians Fachkenntnisse in Sachen Wordpress gefragt. Nachdem wir uns dann so festgequatscht hatten, bekamen wir sogar noch Spaghetti mit einer leckeren Soße zum Abendessen. Und schon ist das lange Wochenende wieder vorbei :(

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Sonntag, 12. Mai 2013 12:20

Iron Man 3

Iron Man 3 hat mir sehr gut gefallen. Er war lustig und action-geladen, genau wie Star Trek Into Darkness ;-) Oft hab ich mir gedacht, oh, wow, wie haben die das jetzt ausgehalten, genau wie in Stirb Langsam 4. Aber es gab auch ein paar Szenen, die ich so vorher noch nicht gesehen hab und das fand ich wirklich cool.

Fazit: Großartiges Popcornkino.

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Donnerstag, 9. Mai 2013 19:21

Star Trek (12) - Into Darkness

Gestern waren wir zur Vorpremiere vom neuen Star Trek-Film Into Darkness. Die Leute, die nicht (oder noch nicht) auf der FedCon waren, sind mitgekommen, die anderen werden sich den Film in Düsseldorf anschauen. Ein wenig Confeeling kam schon auf, als wir dort auch noch vier Leute in Classic-Uniform, Uli in First Contact-Uniform und zwei in der neuen Movie-Uniform antrafen. Wir vier Hanseln waren in TNG-Uniform gekommen. Das Filmteam von RTL hätte sich sicherlich mehr Uniformierte gewünscht, allerdings saßen wir schon im Kinosaal, als wir davon erfuhren, aber wahrscheinlich hätten wir beim Anblick der Kameras sowieso das Weite gesucht. Für blöd darstellen lassen - dazu haben wir einfach keinen Bock mehr.

Der Film ist sehr actionreich, die Handlungen der Protagonisten nicht immer ganz nachvollziehbar und auch diesmal wurde eine Menge kaputt gemacht. Allerdings auch das eine oder andere wieder repariert. Er strotzt nur so vor Anspielungen auf unser geliebtes Star Trek, allerdings habe ich so langsam das Gefühl, dass sie es ein wenig übertrieben haben. Pille hat praktisch nur Lachvorlagen gehabt und auch Spock war sehr unfreiwillig komisch. Alles in allem war es aber eine ziemliche Sache zwischen Spock und Kirk, die anderen Figuren sind fast ausnahmslos zu Nebenrollen degradiert worden. Das fand ich sehr schade.

Außerdem hatte ich ein wenig das Gefühl, dass J.J. Abrams Star Trek und Star Wars langsam durcheinander bringt, denn die Uniformen der Leute im Star Fleet Headquarter in San Francisco sahen ein wenig aus wie vom Imperium, so ein ganz klein wenig nazihaft...

Gefallen hat mir die Architektur von London und San Francisco. Ob mir der Film besser gefällt, als Oblivion oder After Earth oder Iron Man 3, wird sich noch zeigen.

Trekdinner bei der Vorpremiere von Star Trek - Into Darkness

 Achtung, Spoiler - Achtung, Spoiler - Achtung, Spoiler - Achtung, Spoiler

Zur Handlung: Man soll keine schlafenden Tiger wecken. Oder so ähnlich ging der Spruch. Der Bösewicht ist Khan, der jedoch nicht so charismatisch rüber kam, wie sein Alter Ego. Er macht mal eben das Hauptquartier von Sektion 31 platt, das es eigentlich gar nicht geben dürfte und ballert in Kazon-Manier in ein Besprechungszimmer. Blöder Weise flieht er nach Qo'noS, wo eigentlich kein Föderationsschiff hin sollte, wenn es keinen Krieg mit den Klingonen vom Zaun brechen möchte.

Achtung, Spoiler

Chekov darf ein wenig im Maschineraum der Enterprise herumhüpfen und versprechen, dass er den defekten Warpantrieb wieder hinbekommt. Sulu sitzt nur am Ruder. Uhura darf ein klein wenig klingonisch sprechen. Die Klingonen sehen aus wie Wraith Dronen mit Metallhelm. Ohne diesen Helm sehen sie aus wie Klingonen ohne Haare. Da steht jemand wohl auf Glatzköpfe. Und die Schiffe der Klingonen sehen auch komisch aus. Da fehlt irgendwie der nach vorn ragende Kopf. Ich frage mich, ob die Leute damals bei Star Trek - The Motion Picture die gleichen Gedanken hatten, als sie zum ersten Mal die neuen Klingonen mit ihrem Turtlehead gesehen haben ;-)

Achtung, Spoiler

Admiral Marcus fliegt mit seinem Schiff der Dreadnought-Klasse hinterher, um... ja, was will er da eigentlich? Einen Krieg anzetteln? Khan umbringen, nachdem Kirk ihn lebend gefangen hat? Oder die Enterprise zerstören? Was er dann erst einmal bleiben lässt, nachdem er erfährt, dass sich seine Tochter Carol Marcus an Bord geschmuggelt hat. Obwohl, Kirk hat Khan gar nicht gefangen, der hat sich ergeben, als er erfahren hat, dass an Bord der Enterprise 72 neuartige Photonen-Torpedos sind. Eigentlich hätten es nur 71 sein dürfen, denn auf der Botany Bay waren insgesamt, also inklusive Khan, 72 Personen im Kälteschlaf. Aber egal. Wir wollen mal nicht so sein.

Achtung, Spoiler

Am Ende wurde noch einmal so richtig dick aufgetragen, als Kirk und Spock die Rollen tauschen und Kirk den Warpkern repariert und hinter Glas an einer Strahlenüberdosis stirbt, und Spock davor kniet und lauthals "Khan" brüllt. Das fand ich dann schon ein wenig extrem aufgetragen. Ich frage mich, ob das die junge Generation als tolle Szene empfindet, ich fand, dass sie leider nicht an das Original in Star Trek II - The Wrath of Khan heranreichte. Ach ja, Kirk stirbt.

Achtung, Spoiler

Aber wir brauchen uns nicht davor zu fürchten, dass der nächste Film "Auf der Suche nach Captain Kirk" heißen wird, keine Sorge. Jetzt hör ich aber doch lieber auf zu spoilern, es soll ja Leute geben, die den Film noch nicht gesehen haben.

Spoiler-Ende - Spoiler-Ende - Spoiler-Ende - Spoiler-Ende -

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Sonntag, 21. April 2013 20:14

Mädelzabend und Konfirmation

Das war mein Wochenende. Am Samstag hatte ich Ausgang und durfte zum Mädelzabend. Wir haben chinesisches Fondue gemacht, über Gott und die Welt geredet und leckere Schokomuffins mit Erdbeersahne gegessen. Das war mal wieder richtig schön.

Am Sonntag war dann Konfirmation von Florians Patenkind. Da sie sich ein Fahrrad gewünscht hat, habe ich mal wieder ein wenig gebastelt, damit das eingesammelte Geld nicht so langweilig rüberkommt.

Sandra beim Mädelzabend

Geldgeschenk für Fahrrad

Konfirmation

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Sonntag, 14. April 2013 21:08

Geburtstag

Gestern waren wir zum Geburtstag nach Waging am See eingeladen worden. Es gab zuerst Kuchen (ich habe einen Snowtrooper gegessen), dann haben wir über Gott und die Welt geredet, dann waren wir spazieren, dann haben wir auf der Terrasse die Sonne genossen, dann haben wir gegrillt und das leckere Buffet geplündert (vielleicht sollte Christina einen Catering Service aufmachen), dann haben wir wieder über Gott und die Welt geredet, dann sind wir nach Hause gefahren und mussten nochmal tanken, weil ich mir nicht sicher war, ob wir es sonst geschafft hätten.

Sandra isst einen Snowtrooper

spaciger Rüblikuchen

Sandra und Florian

Buffet

Buffet

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Dienstag, 9. April 2013 21:51

Dr. Hubert Zitt - Zeitreisen und temporale Logik

Hubert Zitt am 6. April im Kranz München

Ein wenig Organisationserfahrung habe ich ja. Zum Beispiel habe ich mal unseren Betriebsausflug mit 120 Leuten mitorganisiert. Oder unsere Hochzeit mit 75 Leuten. Ein bisschen war das auch so, als wir vom Trekdinner den Abend mit Hubert Zitt etwas größer als beim letzten Mal veranstalten wollten. Als wir nämlich Tommy und Werner Krappweis im Kranz-Theater gesehen hatten, dachten wir, dass das eine gute Lokation für den Vortrag wäre. Und dass dann die notwendige Technik dann bereitstehen würde. Allerdings mussten wir dann dafür auch etwas Eintritt verlangen. Wir haben sehr knapp kalkuliert, aber wenn etwas übrig bleiben sollte, wollten wir das spenden.

Der Vortrag am Samstag war super und die meisten Sachen haben auch gut geklappt. Dass immer etwas schief geht, dass wusste ich noch vom Betriebsausflug und von der Hochzeit. Aber ich sehe über sowas gelassen hinweg, denn Perfektionismus reibt einen nur auf. Irgendwie ärgert es einen dann aber doch, vor allen Dingen, wenn man dann kein Entgegenkommen bekommt und einem noch die Schuld gegeben wird...

Ich hatte dann kurz anmoderiert, mich beim Publikum bedankt und nochmal darauf hingewiesen, dass der Gewinn an den Kinderschutzbund und die Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft geht und auf allen Tischen Flyer ausliegen. Ich war so aufgeregt, dass ich das Mikro kaum noch halten konnte und ich fand das total nett, dass Hubert mich dann kurz umarmt hat, um mir die Aufregung zu nehmen.

Alles in allem war es doch ein gelungener Abend, auch wenn die Tonprobleme nach der Pause nicht wirklich schön waren. Anschließend 22.30 Uhr hätten wir gerne noch etwas gegessen, aber leider war die Küche schon geschlossen, obwohl auf der Website vom Kranz steht, dass es bis 23.30 Uhr Abendessen geben würde. Das war schon ärgerlich, vor allen Dingen weil Marmot das eigentlich per Mail angekündigt hatte, dass noch ein paar Leute zum Essen bleiben würden.

Großartig war auch das Intro von Thomas und Monika. Christina hatte das Vulkanier-Kostüm für Thomas ausgeliehen und Monika hatte ihr blaues Classic-Kleid an. Die beiden haben gespielt, sie würden fast 50 Jahr zu früh auf die Erde kommen, denn der Erstkontakt würde laut Star Trek am 5. April 2063 stattfinden. Zur Gründung des Trekdinners sind sie aber 20 Jahre zu spät. Dann rief Steffen rein, dass das alles Blödsinn wäre und Zeitreisen gar nicht möglich sind. Darauf meinte Thomas, dass man vielleicht jemanden fragen sollte, der sich damit auskennt.

Thomas: "Doktor Hu... Doktor Hu..."
Monika: "Doktor wer?"
Thomas: "Doktor Hubert Zitt!"

Und dann kam er zum Swusch-Geräusch der Tardis hinter dem großen Plakat der Tardis hervor, das Thomas extra hat anfertigen lassen. Aber über den Vortrag schreib ich nichts, den müsst ihr euch schon selbst angucken ;-)

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Anschließend saßen wir noch zusammen und haben sauleckeren Prosecco getrunken. Davon nahm ich sogar zwei Gläser. Wir haben auf Thomas Geburtstag angestoßen. Und weil wir so hungrig waren, sind dann das Ensemble gemeinsam mit Markus noch zu McDonalds am Stachus gegangen. Trotz allem war es ein toller Abend gewesen.

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Dienstag, 19. Februar 2013 19:17

Lincoln

Das ist keine Biographie von Lincoln, sondern ein Film über die Abschaffung der Skalverei. Er ist zuweilen etwas langatmig, aber hat auch seine komischen und gefühlvollen Momente. Davon hätte es ruhig ein paar mehr geben können. Aber ich fand es schön, wie die Beziehung von ihm zu seinen noch lebenden Söhnen gezeichnet wurde, die Angst seiner Frau (eine grandiose Sally Field), noch einen Sohn zu verlieren, und James Spader als Lobbyist war auch absolut sehenswert.

Überhaupt habe ich viele bekannte Gesichter gesehen, bei denen ich mich verzweifelt gefragt habe, woher ich sie kenne... Tommy Lee Jones natürlich aus MIB, er war ein überzeugter Sklavenbefreier :) Lee Pace kannte ich aus Pushing Daisies. Und Joseph Gordon-Levitt ist nicht Jonas aus Stargate SG-1, denn der wird von Corin Nemec gespielt. Den muss ich aus Inception oder Dark Knight Rises kennen.

Etwas irritiert war ich zu Anfang, dass die Republikaner die Sklaverei abschaffen wollten und nicht die Demokraten, und dass Abraham Lincoln ein Republikaner war. Das passte so gar nicht in mein Weltbild. Doch ich lese zur Zeit ein Buch über die amerikanische Geschichte und darin wird beschrieben, dass die Demokraten damals in erster Linie die Unabhängigkeit von England und die Abschaffung der Monarchie im Sinn hatten. Die Republikaner hatten sich erst im Laufe der Zeit zu den unsozialen Kapitalisten entwickelt, die sie heute sind. Ich glaube, damals hätte ich auch eher die Republikaner als die Demokraten gewählt ;-) So ändern sich die Zeiten.

Fazit: Ich fand den Film nicht schlecht. Und wenn ich nicht darüber gelesen hätte, wäre mir auch nicht aufgefallen, dass die Warze in Daniel Day-Lewis' Gesicht in jeder Szene an einer anderen Stelle klebte. Er hat den 16. Präsidenten der USA wirklich klasse gespielt.

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Montag, 28. Januar 2013 20:38

Gangster Squad

Vermutlich hätte ich mir den Film gar nicht angeschaut, wenn ich den Trailer gesehen hätte. Ich mag diese Brutalität nicht. Aber letztendlich hat mir der Film doch gefallen.

Story:

Mickey Cohen versucht, sich Los Angeles unter den Nagel zu reißen und die korrupte Polizei stellt sich ihm nicht nennenswert in den Weg. Allerdings wird eine Undercover-Gruppe gegründet, die nun versucht, das organisierte Verbrechen zu bekämpfen.

Der Film ist durchaus brutal, doch er lässt einen daran glauben, dass trotz aller Verluste am Ende das Gute siegt. Außerdem ist es natürlich schön anzusehen, die alten Frisuren, Kleider, Autos. Fazit: Angucken lohnt sich.

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Mittwoch, 24. Oktober 2012 20:10

Sternwarte - Vortrag über Herbsthimmel

Am Freitag waren wir mit Arbeitskollegen von meinem Schatz Florian in der Sternwarte zu einem Vortrag über den Herbsthimmel. Es war sehr interessant und nicht so ermüdend lang wie beim letzten Mal, als ich schon fast die Lust verloren hatte, da noch einmal hinzugehen.

Anschließend konnten wir noch auf das Dach gehen und Jupiter mit seinen galileischen Monden und einen Ringnebel durch die Teleskope sehen. Es war sehr schön, auch wenn mich die Medienbrücke mit ihrer Lichtverschmutzung noch immer wie jedes Mal ärgert.

Zum Cocktailtrinken reichte mein Wachzustand dann aber leider nicht mehr aus und ich freute mich auf mein Bett.

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Dienstag, 23. Oktober 2012 20:48

Tag der offenen Tür im DLR

Diesen Sonntag waren wir im DLR zum Tag der offenen Tür. Für uns Langschläfer war die Zeit bis 17.00 Uhr natürlich etwas knapp, so dass wir uns nur das Frühwarnsystem für Tsunamis in Indonesien erklären lassen konnten, etwas essen konnten (bei den Palatschinken haben wir eine halbe Ewigkeit angestanden), und für die Robotik hat es dann auch noch gereicht. Die war sehr interessant, nur die minimalinvasive Chirurgie ließ keine Zuschauer mehr rein, aber vielleicht war das auch besser so ;-) Ferdinand war auch sehr beeindruckt, weil ein Roboter einen Ball fangen und wieder werfen konnte.

Außerdem war es schön, ein paar liebe Freunde wiederzutreffen :D

In zwei Jahren ist der nächste Tag der offenen Tür. Ich denke, wir werden da wieder hingehen und die verpassten Sachen nachholen. Zum Beispiel die ESOC-Brücke ;-)

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Samstag, 29. September 2012 00:44

Trekdinner im September

Am Freitag war wieder Trekdinner. Diesmal war es nicht nur lustig, denn wir haben auch einige intensive Gespräche geführt. Es ist schön, solche Freunde zu habe (ihr wisst schon wer).

Einige kamen in Wies'n-Tracht. Da mein Landhaus-Oberteil zu luftig und mein Rock zu eng war, habe ich mich mit meinem Edelweiß-Halsband, geflochtenen Haaren und meinen neuen Oktoberfest-Lebkuchenherzerl-Ohrringen begnügt.

8 Fotos

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Sonntag, 2. September 2012 16:08

Rundgang durch das München in der NS-Zeit

Tom hat sich sehr viel Mühe gemacht, um uns einen Rundgang durch das München in der NS-Zeit vorzubereiten. Wir sind leider etwas zu spät gekommen, weil wir gleich zwei U-Bahnen verpasst hatten, so dass wir nicht rechtzeitig beim Treffpunkt vor der Theatinerkirche ankamen, sondern erst in der Drückebergergasse dazustießen. Von dort aus ging es in den Hofgarten, wo das Denkmal zur Erinnerung an den Widerstand gegen die Nazi-Diktatur steht, auf das wir in jüdischem Brauchtum einen Stein legten.

In der Oettingenstraße fanden wir vergitterte Fenster, die mit stilistischen Hakenkreuzen verziert waren. Da diese nicht allzu offensichtlich waren, hatte man sie nie entfernt. Dann gingen wir wieder zurück, diesmal auf der anderen Straßenseite, und sahen uns das Haus der Kunst an. Das hieß früher "Haus der deutschen Kunst" und ist ein gigantomanisches Bauwerk aus der NS-Zeit, wovon die grünen und roten Kacheln mit Hakenkreuzen im Muster an der Decke auf dem Säulengang vor dem Eingang noch zeugen. Die Eingangshalle ist mit rotem Marmor ausgekleidet und irrwitzig hoch, was typisch für die Architektur der NS-Zeit ist. Glücklicherweise ließen sich viele der Bauten nicht realisieren, da es einerseits wahnsinnig teuer war, andererseits es allein aufgrund der Statik nicht möglich gewesen wäre, die Projekte zu realisieren, wie z.B. den geplanten Hauptbahnhof, der in Pasing gestanden hätte und ein gigantischer Platz flaniert von etlichen hässlichen Klötzen bis zum heutigen Hauptbahnhof, wo eine riesige Säule mit einem vergoldeten Reichsadler hätte stehen sollen.

Die nächste Station war der Geschwister-Scholl-Platz, wo in einer Mauer noch Einschusslöcher aus dem zweiten Weltkrieg erhalten waren, die sich "Wunden der Erinnerung" nannten. Auf dem Geschwister Scholl Platz waren Flugblätter und Fotos im Fußboden eingelassen, die mir noch nie aufgefallen waren, seit ich in München wohne.

Schließlich ging es zum Königsplatz, wo gerade das NS-Dokumentationszentrum München entsteht. Früher standen dort zwei Ehrentempel, in denen sich 16 Metallsärge gefunden hatten. Aus symmetrischen Gründen wurde dort auch ein Zivilist bestattet, der eigentlich gar nicht am Putsch beteiligt gewesen war. Heute erinnern nur noch ein paar pflanzenüberwucherte Mauerreste an diese Ehrentempel.

Vielen Dank an Tom für diese unterhaltsame und lehrreiche Geschichtsstunde!

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Donnerstag, 16. August 2012 20:33

Geburtstag im Cafe Haidhausen

Am Dienstag waren wir zu einem Geburtstag ins Cafe Haidhausen eingeladen. Unser Geschenk war ein Mojito zum Selberbasteln. Es war wieder eine Superstimmung, leckeres Essen und leckere Cocktails. Diesmal habe ich den Frozen Samadhi ausprobiert, mit Grüner-Apfel-Sirup, Wodka, Orangensaft und crushed-crushed-crushed Ice. Hm, der Slush Puppy am Sonntag war besser ;-) Danach habe ich den Flying Cangaroo getrunken, mit Rum, Wodka, Galliano, Cocos und Sahne, der war sehr lecker.

Mojito zum Selberbasteln

Florian

noch ein tolles Geschenk

Sandra

Frozen Samadhi

Cafe Haidhausen

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Mittwoch, 15. August 2012 17:21

Olympiapark

Ich sehe schon, ich habe eine Menge nachzubloggen. Am Sonntag waren wir mit Freunden im Olympiapark und anschließend Billard spielen. Das war mal eine eher spontane Aktion :-)

BMW Welt

Sandra hat einen apfelgrünen Slush Puppy getrunken

Olympiaturm

Enterprise beim Autoscooter

Olympiapark

BMW Welt

Ich kotz gleich

Florian beim Billard

die Decke war voller blauer Kreide

Sandra spielt Billard

Sandra spielt Billard

Sandra spielt Billard mit vollem Körpereinsatz

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Freitag, 10. August 2012 08:10

Thomas Hofmann will gefunden werden

Also, mein Schatz Florian meint, dass die beste Methode, jemanden auf die vordersten Plätze von Suchergebnissen zu bringen, ist, sie einfach mit ihrem vollen Namen Thomas Hofmann zu verlinken. Mal sehen, ob es klappt ;-)

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Donnerstag, 31. Mai 2012 20:24

Bricking Bavaria in den Riem-Arcaden (26.05.2012)

Am Samstag waren wir in den Riem-Arcaden zum Bricking Bavaria. Es war leider kein Ansprechpartner da, die Modelle waren nur ausgestellt hinter hoher Verglasung, damit hoffentlich nix geklaut wird. Diesmal waren viele Standardmodelle ausgestellt, aber auch einige schöne Eigenkreationen. Seht selbst:

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Mittwoch, 30. Mai 2012 19:08

Men in Black III 3D (27.05.2012)

Ich würde sagen, das ist eine gelungene Fortsetzung von Teil 1 und 2. Damit Tommy Lee Jones in seinem fortgeschrittenen Alter sich nicht überarbeitet, wurde eine Zeitreise eingebaut, in der Agent Jay auf den jüngeren Agent Kay trifft. Es ist süß zu sehen, wie damals das Blitzdings funktionierte. Die 3D-Effekte wurden auch nicht übertrieben (obwohl sie mir schon ein flaues Gefühl im Magen verursachten, als Agent Jay da oben auf dem Chrysler Building stand), weshalb der Film auch in 2D Spaß machen dürfte.

Fazit: Spaßige Unterhaltung. Und ich gebe es ungern zu, aber auch etwas für's Herz ;-) Und wer genau hinsieht, der entdeckt ein paar Talosianer :-) Das einzige, das mich genervt hat, war der erhobene Zeigefinger bezüglich "gesunder" Ernährung, denn ich denke, dass alles in Maßen erlaubt ist.

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Montag, 28. Mai 2012 12:28

FedCon XXI - 4. Tag und Abreise (20.-21.05.2012)

Am Sonntag konnten wir dann gemütlich ausschlafen, da der erste Beitrag, der uns interessierte, Nessis Vortrag zu Behind the Scenes war. Sie hatte eine Präsentation vorbereitet, aber über das Inhaltsverzeichnis ist sie nicht hinausgekommen, so dass wir einfach einige Fotos gezeigt bekamen, die sie in den letzten Tagen auf der FedCon geschossen hatte. Das war interessant, aber Dirks Vortrag letztes Jahr war besser ;-)

Das Alien-Panel mit Jenette Goldstein, Ricco Ross und Carrie Henn begann standesgemäß mit dem Alien (von dem ich ein großer Fan bin) und anderen kostümierten Fans. Davor haben wir noch das Ende vom Vortrag von Mona Abdel Hamid zum Thema Emotionen bei Star Trek gesehen. Allerdings blieben wir nicht lange im kleinen Raum, denn wir wollten rüber zu Walter Koenig & Garrett Wang, wo wir vorher noch kurz Felicia Day bewundern durften. Die ist echt süß.

Danach kam William Shatner, der uns wieder routiniert entertainte. Unpersönlich, politisch korrekt und professionell. Zur Closing Ceremony kam er nicht noch einmal auf die Bühne, aber ob es daran lag, dass er schon zum Flieger musste, oder ob er nicht gemeinsam mit Walter Koenig auftreten wollte, das erfuhren wir nicht. Walter Koenig war süß, denn er meinte, dass wir alle glauben, er würde bald sterben.

Zum Abschluss sind wir noch einmal in die Stadt gefahren zum Louisiana. Auf der Fahrt dort hin gab es einen richtigen Wolkenbruch, so dass wir noch einige Minuten im U-Bahnhof warteten, bis wir einigermaßen trocken rausgehen konnten. Die Burger waren wieder saulecker.

Wieder zurück war im Foyer vom Maritim keine gute Stimmung. Ins Morley's (Mos Eisley) konnte man auch nicht gehen, weil darin geraucht wurde. Und weil es nicht genügend Sitzmöglichkeiten draußen gab, habe ich mich von Shelley & Co. und Heike & Co. schon jetzt verabschiedet und wir sind ins Sheraton gegangen, wo wir nochmal eine kleine Conblues-Roomparty machten.

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Freitag, 25. Mai 2012 18:14

FedCon XXI - 3. Tag (19.05.2012)

Ja, das ist wirklich eine Frühaufstehercon. Aber für Hubert Zitt haben wir uns auch heute aus dem Bett gequält, obwohl wir nach der Erfahrung von gestern ganz brav schon ungefähr Mitternacht Zapfenstreich hatten. Diesmal ging es um die Fehler bei Star Trek, wobei wir einiges aus dem modifizierten, vor vier Tagen fertig gewordenen Vortrag doch schon kannten. Aber egal, es ist Hubert Zitt!

Von Felicia Day haben wir dann noch das Ende des Panels angeschaut. Sie spielt mit Wil Wheaton in "The Guild", das man kostenlos auf Jutjub anschauen kann. Felicia ist ja so süß, echt! Ich glaube, da muss ich mal reingucken, auch wenn es befremdlich ist, Gamern beim spielen zuzugucken. Das stelle ich mir gerade so gar nicht komisch vor.

Anschließend kam wieder Gates McFadden, ein kleiner Walk über das FedCon-Gelände und dann der Vortrag von Isabelle über die Steampunk-Szene in Deutschland. Steampunk war ziemlich stark vertreten auf der diesjährigen Con. Aber der Kreis der Fans scheint noch recht klein zu sein. Hat was.

Eigentlich hätten wir gedacht, dass es ziemlich stressig werden würde, uns nach der Autogrammstunde wieder umzuziehen, aber plötzlich wurde es stressig, uns vor der Autogrammstunde umzuziehen. William Shatner gab nämlich Autogramme in einem kleinen Nebenraum, weshalb plötzlich ungefähr wenn nicht mehr Fans bis zum Flughafen (!) Schlange standen. Die konnten sich dann natürlich nicht in die reguläre Autogrammstunde anstellen, wo der restliche Pöbel die übrigen Schauspieler ihre Autogramme gaben. Das war nicht gerade die Glanzleistung an Planung, aber sowas passiert halt. Also, schnell ins Quartier in der Untertassensektion, in die Hochzeits-Gala-Kluft geschlüpft, hastig die Haare hochgesteckt und rein in die Autogrammstunde. Oder so, denn mittlerweile hatten die ersten ihr Autogramm von Shat geholt, der in atemberaubendem Tempo seinen Namen auf Fotos kritzelte (bei 100 Teuronen pro Kritzelei würde ich das auch machen), und die standen jetzt dort an.

Aber auch wir kamen dran und machten dann noch ein tolles Foto von einem anderen Paar, das die Hochzeits-Gala-Kluft aus Nemesis anhatte. Und als Jonathan Frakes dann sagte, er müsse gleich weinen, weil wir in Star-Trek-Outfit geheiratet hatten, kam ich mir leicht veräppelt vor. Wieviele Leute ihm wohl schon erzählt hatten, dass sie in dieser Kleidung geheiratet haben? Für ihn war das wohl nichts Besonderes mehr. Aber ich tröstete mich mit dem Gedanken, dass es bestimmt viel weniger Leute waren, als in weißem Kleid und schwarzem Anzug geheiratet haben. Jonathan wurde übrigens von Steffi betreut :-)

Weil der Zeitplan natürlich nicht eingehalten wurde, hatten wir schon befürchtet, dass wir das Panel von William Shatner verpassen würden, aber Jonathan Frakes war fleißig und wir mussten nicht mit ihm in einen kleineren Raum umziehen.

Also, wieder ins Quartier in der Untertassensektion, umziehen, spitze Ohren ankleben und los ging es zum Panel von William Shatner. Er ist ein professioneller, politisch korrekter Entertainer. Sein Hairpiece sitzt, als wäre es angewachsen. Er ist ein wenig schwerhörig... Ich fand es nett, dass er in den kleineren Raum vor dem Panel gegangen ist, wo die Tagesticketbesitzer die Synchronübertragung seines Panels sehen durften/mussten. Vielleicht hätte ich ihn fragen sollen, ob ein Teil des Geldes, das er an diesem Wochenende verdient, in Charity fließt. Für die Fotos und Autogramme hätten wir vermutlich unser Häuschen abbezahlen können, aber uns zahlt keiner 100 Teuronen für eine gekritzelte Unterschrift ;-)

Dann waren wir wieder einen Happen essen, bevor das absolute Muss kam, der Costume Contest, moderiert von der unvergleichlichen Nessi (kurz für Vanessa). Anschließend ging der Panel-Marathon weiter mit Joe Flanigan, der mit Kavan Smith auftrat, und Jonathan Frakes, der sich wieder mächtig unter die Fans mischte.

Später am Abend haben wir noch das traditionelle Trekdinnerfoto auf der Hauptbühne gemacht, bevor wir uns an die Bar in der Untertassensektion zurückgezogen hatten. Große Lust auf Roomparty hatten wir nach dem anstrengenden Tag nicht mehr.

68 Fotos

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Donnerstag, 24. Mai 2012 19:34

FedCon XXI - 2. Tag (17.05.2012)

Am Freitag mussten wir in Allerherrgottsfrühe aufstehen, weil der Vortrag über Zeitreisen und temporale Logik von Hubert Zitt bereits um 9.00 Uhr begann. Um 9.00 Uhr! (Man stelle sich hier die Stimmlage von Doc Brown vor, als er "1,21 Gigawatts" rief!) Aber wir ließen es uns nicht nehmen, gemütlich in Zehn Vorne zu frühstücken. Wir dachten uns, dass wir nach dem Vortrag einfach in die Vergangenheit reisen könnten, um den verpassten Anfang nochmal nachzuholen. Aber Hubert Zitt hat freundlicherweise auf uns gewartet ;-)

Anschließend haben wir uns nochmal den chaotischen Vortrag von Robert Vogel zu Iron Sky angeschaut. Das war sehr interessant, wie die eine oder andere Idee geboren wurde. Ist auch ein klasse Film. Der Vortrag von Mona Abdel Hamid über das Arzt-Patienten-Verhältnis von Pille bis Phlox hat uns dann nicht so gefesselt, so dass wir dann den Freiraum genutzt hatten, noch einmal eine Runde Schlaf nachzuholen.

Anja und Stefan haben dann über Steampunk referiert, der gestrigen Vision von Morgen. Es hat sich anscheinend irgendwie herauskristallisiert als eigene Stilrichtung, aber begonnen hat es mehr oder weniger schon mit Jules Vernes. Wild Wild West und den dritten Teil von Zurück in die Zukunft kann man da auch schon hinzurechnen. Die Idee, einfach billige Wasserpistolen mit Kupfer- und Bronzefarben zu bemalen und sich damit eine eigene Steampunk-Waffe zu bauen, fand ich sehr witzig. Denn die Assecoires, die es überwiegend aus den USA gibt, sind doch recht teuer.

Danach konnten wir ganz schnell einen Happen essen, bevor es mit den Klingonen weiter ging. Nachdem Paul Watson zwar auf freien Fuß gesetzt wurde, aber aufgrund der geschlossenenen Gerichtskasse am Samstag (!) die Kaution nicht bezahlt werden durfte, und er deshalb noch die Zeit bis Montag in Haft verbringen musste, kam er nicht zur FedCon. Die Klingonen waren wie immer ganz witzig, aber interessierten mich jetzt nicht so.

Anschließend haben wir noch die Panels von Walter Koenig und Jonathan Frakes angeschaut. Richard Dean Anderson und Joe Flanigan haben wir uns gespart, da wir sie erst letztes bzw. vorletztes Jahr gesehen hatten. Man wird müde, wenn man die Schauspieler alle schon kennt. S. hatte auch die Bombenidee: Wenn Richard Dean Anderson mal kommen könnte, das wäre der Brüller.

Anschließend sind wir noch über das Congelände geschlendert, haben die Bar in der Untertassensektion besucht und dann gab es wieder eine kleine, aber feine Roomparty. Dabei konnte ich ein Tattoo in Form des Borg-Logos bewundern. Nicht fragen. Einfach nicht fragen ;-)

22 Fotos

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Mittwoch, 23. Mai 2012 20:11

FedCon XXI - Anreise und 1. Tag (15.+16.05.2012)

Am Mittwoch haben wir gemütlich die Koffer gepackt und sind mit Lufthansa nach Düsseldof geflogen. Mit Air Berlin der Bahn wollten wir diesmal nicht fliegen. Aber die Schokolade beim Aussteigen habe ich dann doch vermisst ;-)

Nachdem wir unser Quartier in der Untertassensektion bezogen haben, trafen wir uns mit Freunden in der Düsseldofer Altstadt, um noch ein wenig die Stadt anzugucken und zu Abend zu essen. Im Louisiana gab es superleckere Burger. Nur der Yellow Bird war nicht echt. Den musste ich dann in der Untertassensektion nachholen.

Am nächsten Tag ging es dann ins Maritim zur FedCon, die Badges etc. abholen. Unser erster Programmpunkt war Richard Arnold mit dem 25. Geburtstag von TNG. Da waren ein paar nette Fotos vom Set damals dabei. Mensch, ist das lange her. Kai Owen haben wir nur kurz angeschaut, aber da haben wir wohl etwas verpasst, er soll sehr witzig gewesen sein.

Danach haben wir noch das Ende von Robert Vogels Vortrag über das Ende der Welt in Filmen und TV Serien angeschaut, aber seine Filmausschnitte waren mal wieder chaotisch präsentiert und er hat mehr mit der Technik geredet als mit dem Publikum.

Danach hatten wir Zeit, etwas am Flughafen zu essen und die Kunstausstellung anzuschauen, bevor die Opening Ceremony begann. Davor haben wir Teryl Rothery kurz gesehen, die wirklich süß ist. Einen Fragenden hat sie "Cuty Patudy" genannt :-)

Danach hatte Gates McFadden ihr erstes Panel. Sie sah wirklich klasse aus. Allerdings glauben wir, dass da ein wenig nachgeholfen worden ist, genau wie bei Virginia Hey, deren Spitzname ich hier nicht schreibe, den ich ihr verpasst habe.

An diesem Abend kam ich erst sehr spät ins Bett, weil wir eine richtig schöne Roomparty mit Erdbeerlimes gemacht haben. Dabei haben wir [zensiert] und [zensiert] und natürlich auf [zensiert] angestoßen und [zensiert]. Ja, es wurde sehr spät...

85 Fotos

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Donnerstag, 5. April 2012 23:59

Iron Sky

Seit langem verfolge ich die Produktion von Iron Sky und fieberte dem Termin entgegen, an dem der Film endlich in die Kinos kommen würde. Was für eine durchgeknallte Idee, dass sich die Nazis auf der dunklen Seite des Mondes versteckt hielten und im Jahr 2018 auf die Erde zurückkehren, um diese zu erobern.

Sagen wir mal so. Der Film polarisiert. Und um meine Erwartungshaltung nicht zu schüren, habe ich fast keine Informationen gelesen oder Trailer geschaut. Schon allein die Vorstellung, wie die Nazis zum Mond gelangt sein sollen (ohne Wernher von Braun) und dort so lange überlebt haben sollen, ist eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit. Daher habe ich beschlossen, mir über die Machbarkeit oder den Realismus keine Gedanken zu machen.

Ganz gelungen ist es mir nicht, denn ich fragte mich schon, wie es sein kann, dass auf dem Mond im luftleeren Raum Verbrennungsmotoren und Handfeuerwaffen funktionieren sollen. Aber dann habe ich einfach nur die Gesellschaftskritik (und damit waren nicht nur die Nazis gemeint), den Humor und die Bildgewalt genossen. Jetzt weiß ich auch, dass zu den Waffen der Frau mehr als nur Handtaschen, Regenschirme und Bratpfannen gehören. Und ich stellte fest, ich war unbewaffnet.

Fazit: Wen es stört, dass die Motoren im luftleeren Raum knattern und dass die Nazis sich ohne Luft und Nahrung auf dem Mond vermehren und eine Menge Raumschiffe entwickeln konnten, aber mal einen Rundumschlag gegen die amerikanische Weltordnung (ich weiß nicht, ob der Film in den USA ankommen wird) sehen möchte, der sollte sich den Film unbedingt ansehen. Wen es stört, dass Dr. Brinkmann einen Kugelschreiber in der Brusttasche seines weißen Kittels hatte, als der den Fahrstuhl betrat, dieser aber plötzlich verschwunden war, als er den Fahrstuhl wieder verließ, der sollte es bleiben lassen. Und immerhin haben sie nicht Vulkan in die Luft gesprengt ;-)

Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | Kino | Freunde [ 1 Mal Senf dazugegeben ]

Montag, 20. Februar 2012 19:38

Jack und Jill

Jetzt weiß ich auch wieder, wieso ich Adam Sandler eigentlich gar nicht mag. Wegen seinem Fäkalhumor. Und in diesem Film wurde auch viel rumgefurzt und ... Ach, wer will das schon sehen. Das Beste war noch die selbstironische Darstellung von Al Pacino :-)

Während ich bei "Chuck und Larry" und "Meine erfundene Frau" und "Leg dich nicht mit Zohan an" noch ein paar Versuche der Weltverbesserung erkennen konnte, als er gegen die Schwulendiskriminierung, den Schönheitschirurgiewahnsinn und den Nahostkonflikt wetterte, konnte ich davon in diesem Film nichts mehr finden, außer platte "egal wie du bist, wir haben dich trotzdem lieb"-Fingerzeige. Irgendjemand muss den Amis mal erklären, dass sich Europäer auch die Achselhaare rasieren (Nena, das war in den 80igern!). Heute machen das sogar die Männer... Und wie auf dem armen Atheisten herumgehackt wird. Hallo? Ich weiß schon, wieso ich nicht nach Amerika auswandern könnte. Es ist für mich einfach unmöglich zu glauben, dass die Erde erst 6000 Jahre alt ist.

Fazit: Ich mag Adam Sandler doch nicht mehr. Und den Film, den muss man auch nicht angucken.

Themen: Freunde | Patchwork-Familie | Kino [ 3 Mal Senf dazugegeben ]

Montag, 9. Januar 2012 19:18

Sherlock Holmes - Spiel im Schatten

Der neue Teil von Sherlock Holmes - Spiel im Schatten hat mir sehr gut gefallen. Er ist witzig, rasant, hat auch seine ruhigen Momente und wenn es mal gar zu schnell geht, wird einfach auf Superzeitlupe zum Mitschreiben umgestellt. Die bräunlichen Töne wirken altertümlich. Einzig die blauen Streifen im Schal von Dr. Watson geben einen Farbtupfer.

Es ist ein wahres Vergnügen, den Verkleidungskünsten von Sherlock Holmes zu folgen. Und er war nach den Fluchtszenen auch lädiert und seine Schminke (fragt nicht) war verwischt. So gehört sich das.

Fazit: Schaut ihn euch an, der ist gut!

Themen: (B)engel | Freunde | Kino

Sonntag, 8. Januar 2012 13:04

In Time

Gestern haben wir uns mit ein paar Leuten In Time angeschaut. Die Storyidee war ganz nett. Es spielt in einer Zeit, in der es kein Geld mehr als Währung gibt, sondern Zeit, die man in einer Art Uhr im rechten Unterarm speichert. Ab dem 25. Lebensjahr altert man nicht mehr, muss jedoch seine Zeituhr ständig auffüllen, sonst läuft sie irgendwann ab und man stirbt augenblicklich. Es ist sehr befremdlich, wenn alle Leute aussehen, wie 25, egal wie alt sie sind.

Ein Hauch hat das an Logan's Run erinnert, wo die Menschen nur 30 Jahre alt wurden, bis ihre Lebensuhr abgelaufen war und sie zur "Erneuerung" antreten mussten.

Der Film ist zwar optisch ansprechend, unterhaltsam und hat seine witzigen Momente. Auch fand ich das Wiedersehen mit Johnny Galecki (Roseanne und Big Bang Theory) sowie Olivia Wilde (Dr. House) nett, aber einige Dinge sind mir als scharfer Beobachter dann doch aufgestoßen:

  • Wenn man verfolgt wird und sich in einem Gebäude verbarrikadiert, dann stellt man sich ganz bestimmt nicht ans Fenster, auch dann nicht, wenn diese dreckig bis zum Geht-nicht-mehr sind.
  • Liebe Männer, in Stöckel- oder Plateauschuhen kann man nicht wirklich rennen. Ich hätte erwartet, dass Sylvia irgendwann mal diese klobigen Dinger wegwirft und barfuß weiterläuft.
  • Und wenn wir schon dabei sind... Wenn man auf der Flucht ist ohne Gepäck, dann ist man irgendwann nicht mehr perfekt geschminkt und kann auch nicht ständig die Kleidung wechseln, die dann vielleicht irgendwann auch mal dreckig und zerrissen ist...

Davon abgesehen: Kann man sich schon mal angucken, muss man aber nicht.

Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | Freunde | Kino

Freitag, 6. Januar 2012 23:07

Trekbowling 2012

Dieses Jahr hatte mein Schatz Florian die tolle Idee, einen Pokal als Preis zu bestellen, inklusive entsprechender Gravur. Nachdem es die letzten beiden Jahre nur um die Ehre ging, und der Pokal wirklich niedlich war, hatte ich auch nichts dagegen, die Trekdinnerkasse etwas zu überziehen.

Bis auf einen waren auch alle pünktlich da und es konnte losgehen. Auf drei Bahnen verteilt wurde gebowlt, was das Zeug hielt, denn schließlich wollte jeder den Pokal gewinnen :-)

Letztendlich gewonnen hat ihn Nobbse. Herzlichen Glückwunsch! Zwischenzeitlich hatte es so ausgesehen, als würde das Alien nach Österreich entführt werden, aber jetzt ist es sogar in der Messestadt geblieben :-)

Anschließend waren wir bei La Corte dell Angelo eingekehrt. Ich hatte nicht reserviert, weil ich nicht damit gerechnet hatte, dass noch soooooo viiiieeele nach dem Bowling mit zum Essen gehen würden. Das muss ich nächstes Jahr wohl mit abfragen. Das Essen war der Hammer, optisch wie geschmacklich, die Bedienung freundlich, das Ganze aber natürlich nicht ganz billig. Aber zu McDonalds oder Wienerwald wollten wir nicht, also haben wir das einfach mal probiert und wurden nicht enttäuscht.

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Montag, 19. Dezember 2011 20:33

Der Tod gehört zum Leben

Früher habe ich einmal gedacht, dass es doch schön wäre, wenn man einen Schlaganfall bekommt und zack - weg ist man. Ist zwar ein wenig blöd für die Hinterbliebenen, denn sowas trifft einen dann förmlich wie der Blitz aus heiterem Himmel, aber für denjenigen, der gestorben ist, war das doch eine schöne Sache, nicht leiden zu müssen.

Heute sehe ich das anders. Wenn man die Diagnose erhält, dass man nicht mehr lange zu leben hat, kann man sich von seinen Lieben verabschieden, und diese von einem. Das ist eigentlich eine wunderbare Chance. Und was das Leiden anbelangt, davor habe ich mittlerweile keine Angst mehr. Heutzutage hat die Medizin die Möglichkeit, uns Schmerz und Leid weitestgehend zu nehmen, so dass wir in Würde sterben können.

Was ich auch in den letzten Jahrzehnten gelernt habe: Man sollte jeden Tag so leben, dass man abends ein reines Gewissen hat und sich jederzeit selbst in die Augen im Spiegel blicken kann. Dass man verpasste Chancen normalerweise nie wieder erhält. Und dass der Tod für die Zurückgebliebenen immer schlimmer ist als für denjenigen, der geht.

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Samstag, 29. Oktober 2011 00:48

Trekdinner im Oktober - Halloween

Heute war wieder Halloween-Trekdinner. Thomas und Monika sind in ihrem Vampir-Outfit gekommen, das sie auch schon auf der Ring*Con getragen hatten. Sah absolut super aus! Nobbse hat sich etwas neues einfallen lassen und im Halloween Gore Store ein neues Zombie-Kostüm besorgt. Ich war natürlich wieder Lily Munster. Und Florian hat sich bei Die Ritter endlich seine lang ersehnte Mittelaltergewandung besorgt.

Es war wieder sehr lustig. Es gab sogar vier neue Besucher, mit denen ich mich auch sehr angeregt unterhalten habe.

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Montag, 29. August 2011 21:44

Trekdinner United VI im Europa-Park Rust

Das Wochenende war lange geplant, diesmal nicht in eine Deutschlandrundreise oder Urlaub eingebaut, nachdem ich meinen Urlaub schon für Renovierung, Umzug und nochmal Renovierung verbraucht habe. Aber da es im Büro im Moment recht ruhig ist, konnte ich Freitag schon mittags losdüsen, meine Familie ins Auto packen und auf ging es nach Rust.

Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist: Gugl Mäpps sagte, es würde 3:41 Stunden dauern. Die Autobahn sagte, nach zwei Staus, vielen Baustellen und einem sintflutartigen Regenguss 5:30 Stunden. Aber Hauptsache, wir sind heil angekommen.

Wir hatten eine ganz süße, kleine Pension nur fünf Gehminuten vom Haupteingang des Europa-Parks entfernt. Doch als wir pünktlich 9.00 Uhr am Samstag in Allerherrgottsfrühe dort standen, mussten wir erfahren, dass der Treffpunkt auf 10.00 Uhr verlegt wurde. Also noch ein wenig im Hotel chillen, und dann ging es los.

Wir waren 28 Leute zum Trekdinner United. Nachdem Weltbeherrscher Tom die Gruppentickets verteilt hatte, stürmten wir den Park und stoben in alle Richtungen davon. Um uns einen Überblick zu verschaffen, sind wir erst einmal eine Runde mit dem EP-Express gefahren. Irre, wie groß der Park ist. Danach sind wir etwas hilflos umhergeirrt, über einen mittelalterlichen Markt, und dann haben wir uns versucht, nochmal einen Überblick zu verschaffen, indem wir mit dem Euro-Tower einmal ganz nach oben gefahren waren. Aber auch das half nichts, der Park ist einfach RIESIG.

Mit dem London Bus gab es einen kleinen Vorgeschmack auf unseren übernächsten Urlaub. Schließlich haben wir es doch geschafft, mit dem Eurosat zu fahren, einer Achterbahn in fast völliger Dunkelheit in einer großen, silbernen Kugel. Danach war es schon Zeit zum Mittagessen. 28 Leute wurden im SWR3 Rock-Café satt, wo es leckere Burger gab.

Wieder auf freiem Fuß ging es dann endlich zu den größeren Attraktionen. Ich hoffe, wenn ich mich langsam herantaste, dass ich mich dann am Schluss trauen würde, mit dem Silver Star zu fahren. Poseidon - easy-peasy, Fluch der Kassandra - wie geil ist das denn?, Euro-Mir - okay, das war schon ziemlich hoch, Historama - zu viel Infos auf einmal, Geisterschloss - eine klassische Geisterbahn, Universum der Energie - Dinosaurierfahrt - wie süß, und dann noch Blue Fire, die Achterbahn mit der Schussfahrt zu Beginn, Looping und Spiralen, die hat mir gefallen. Aber den Silver Star wollte ich da immer noch nicht fahren. Aber dafür wäre es dann sowieso zu spät gewesen.

Abends sind wir dann noch in das 4D-Kino gegangen und haben uns Planet der Affen Prevolution angeschaut. Der Film wurde durch ein paar Sitzrumpler und Luftzüge ergänzt, was so überflüssig ist wie 3D. Außerdem sind diese Sitze eher für 10-minütige Filme gedacht, so dass es nach einer Weile schon ungemütlich wurde.

Am nächsten Morgen ging es dann wieder in Richtung Heimat, eine Mission zu erfüllen.

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Freitag, 19. August 2011 20:04

Die Schlümpfe 3D

Ein Film, der vermutlich nicht unbedingt die Massen in die Kinos lockt. Die Schlümpfe? Diese uralten Comicfiguren mit diesem nervigen Schlumpflied? Das soll man sich angucken? Und das auch noch in 3D?

Gut, auf 3D hätte ich gut verzichten können. Ich musste ständig blinzeln, wenn die Kamera geschwenkt ist, was mich EXTREM NERVT! Also... 3D bringt für mich NULL Mehrwert und das Kinoerlebnis hat mich darin wieder bestärkt, dass es besser ist, Filme in 2D anzugucken. Den Rest erledigt nämlich fantastischer Weise unser Gehirn, dieser Denkapparat, der mit Hilfe unserer Phantasie die Filme zu Leben erweckt und in unserer Erinnerung sind sie dann 3D und plastisch. Jetzt erinnere ich mich nur, dass bei Schwenks die Schlümpfe unscharf wurden und ich blinzeln musste, weil das wirklich sehr unangenehm war.

Aber man geht ja ins Kino, um einen Film anzugucken. Und Die Schlümpfe sind extrem süß, bewegen sich in einem recht vorhersagbaren Storyrahmen, und der Film ist auch wirklich lustig, ohne zu stark in Fäkalhumor abzudriften.

Fazit: Ein Spaß für die ganze Familie! Besser als erwartet.

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Sonntag, 7. August 2011 21:42

Super 8

Der Trailer war schon spannend zu Super 8. Darum haben wir auch nicht gezögert, als wir gefragt wurden, ob wir den Film mit ansehen würden. Steven Spielberg und JJ Abrams? Kann das gutgehen?

Naja, zumindest haben wir schon während des Films hin und wieder einen Blick auf das außerirdische Monster werfen können, das aus dem entgleisten Güterzug entkommt. Ich hatte schon befürchtet, dass es ein huschender Schatten bis zum Schluss bleibt. Spannend ist der Film auf jeden Fall. Und er hat auch überraschende Momente. Und die Hauptfiguren haben mir auch ganz gut gefallen, die hatten es echt nicht leicht.

Meine Jungs dürfen den Film aber auf keinen Fall sehen. Da fährt eine Minderjährige ohne Führerschein Auto. Und ein Junge sagt, als wäre es das Selbstverständlichste der Welt, dass er seiner Mutter mal eben Geld klaut.

Was ich mich auf jeden Fall frage: Was passiert mit den Hunden, als sie wieder aufgefunden wurden? Wieso lässt das Militär zu, dass die Jungs mit ihrer Super-8-Kamera munter drauf los filmen, während sie im Hintergrund die Trümmer des entgleisten Zuges aufräumen oder in ein Haus ein- und ausgehen? Wieso soll man für ein außerirdisches Monster Sympathie entwickeln, das zuvor an einem Menschenschenkel geknabbert hat?

Das Beste war der Nachspann. Da sind selbst die Nachspannflüchtlinge auf der Kinotreppe nochmal stehen geblieben, um ihn sich anzusehen. Denn da wurde der Zombiefilm in voller Länge gezeigt, den die Kinder gedreht hatten. Klasse!

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Montag, 18. Juli 2011 20:43

Legoland im Regen

Am Sonntag waren wir im Legoland. Noah hatte sich als besonderes Event zu seinem Geburtstag einen Legolandbesuch mit seinen Freunden gewünscht. Nur leider hat im Februar das Legoland noch zu :-) Deshalb haben wir versprochen, das Event nachzuholen. Und weil das Jahr so stressig angefangen hatte und die Star Wars Ecke erst im Juni eröffnet wurde, haben wir dann das erste freie Wochenende im Sommer genommen.

Mit zwei Freunden aus der Schule, die bei uns übernachtet haben, ging es also morgens hier los auf die A99 und dann auf die A8. Auf der Autobahn haben wir dann noch die Cousins überholt und sind dann gemeinsam den Rest gefahren.

Noah ist mit seinen Freunden losgezogen und waren nicht mehr gesehen. Wir haben dann erst die Outdoor-Sachen gemacht, später die Indoor-Sachen, nachdem es irgendwann zu regnen begonnen hatte und nicht mehr aufhören wollte. Die Jungs waren völlig durchgeweicht.

Auf dem Heimweg habe ich die Heizung im Auto dann auf volle Pulle gestellt und die Jungs in die Decken eingewickelt. Noch ist keiner erkältet ;-)

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Sonntag, 12. Juni 2011 20:16

X-Men - Erste Entscheidung

Kevin Bacon darf ein Arschloch spielen. Und wir sehen Mystique und das Biest in jungen Jahren. Und wir bekommen eine kleine Geschichtslektion in Sachen Kubakrise. All das bietet der neue X-Men-Film - Erste Entscheidung.

Mir hat gut gefallen, wie die Freundschaft von Charles Xavier und Eric Lehnsherr aufgebaut wird. Auch wie Mystique in Erscheinung tritt und der superintelligente Hank ein Mittel erfindet, um seine körperliche Mutation auszumerzen, bringen viele emotionale Momente. Ein Cameo-Auftritt von Hugh Jackman als Wolverine durfte natürlich auch nicht fehlen.

Leider blieb aufgrund der vielen Handlungsstränge, die im grandiosen Showdown an einem Strand von Kuba enden, nur wenig Zeit, auch die anderen Charaktere der Mutanten zu beleuchten.

Fazit: Mir hat der Film sehr gut gefallen, wie alle anderen X-Men-Filme. Ich denke, wir werden uns den auch als bluray zulegen.

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Sonntag, 8. Mai 2011 10:57

FedCon XX - Heimreise - 2. Mai 2011

Am letzten Tag unseres Kurzurlaubes gab es noch ein kleines Abenteuer. Wir saßen gerade gemütlich am Frühstückstisch, als ein Alarm losging. Wir ließen alles liegen und stehen und verließen das Hotel. Dabei folgten wir Nobbse, weil er sich sehr sicher bewegte. Dabei hatte er ein Redshirt an ;-)

Es war glücklicherweise nur eine Übung, aber im ersten Augenblick hatte ich schon Angst, dass irgendwelche lebensmüden Deppen den Tod von bin Laden rächen wollten und es sich um einen Ernstfall handelte. Nach etwa einer Stunde durften wir wieder ins Hotel.

Da hieß es dann, schnell zu Ende frühstücken, alles in den Koffer werfen und zum Flughafen hetzen, denn unser Flieger ging bereits um 12.20 Uhr, was dann schon recht knapp war. Wir haben uns dann noch mit ein paar Helfern unterhalten, über die ich die ganze Zeit Witze gemacht hatte, das wären meine Stalker, die mich schon seit Hallbergmoos verfolgen.

In der S-Bahn stellte sich dann auch langsam der Conblues ein. Mein Gehirn ist resettet, körperlich bin ich fix und fertig, und ich überlege, ob wir uns nicht gleich wieder für nächstes Jahr anmelden sollen... Es war sooooooo schööööööön!!!

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Samstag, 7. Mai 2011 22:35

FedCon XX - Anreise - 27. April 2011

Wir sind bereits am Mittwoch nach Düsseldof geflogen, mit unserem Lieblingsflieger Airberlin. Ich hatte kurz überlegt, ob ich nicht mein Lufthansa-T anziehen soll, aber das wäre dann doch frech gewesen.

Unser Hotel war das Sheraton, aber das ist wirklich cool. Es ist praktisch auf das Parkhaus vom Flughafen gebaut und hat mehr oder weniger die Form einer Untertassensektion. Und was noch viel cooler ist, für den Fitnessraum wurde eine Enterprise-Schriftart verwendet. Ob der Architekt ein Trekkie gewesen war?

Nachmittags schlenderten wir durch das Maritim, um uns die neue Lokation anzusehen. Es ist natürlich ungewohnt und das Gefühl des "Nachhausekommens" wird sich sicher erst später einstellen, aber insgesamt finde ich den Ortswechsel klasse. Wir haben unsere Conbadges und Handgelenksmarkierungen geholt, aber Taschen gab es noch keine. Die wurden erst am nächsten Tag unter Hochdruck von den fleißigen Helfern gepackt und verteilt. Nachdem wir den Fehldruck "Düsseldof" bemerkten, machten wir schon Witze, dass die Taschen wohl in Köln gedruckt worden sind :-)

Später haben wir uns in Morley's Bar two for one Cocktails gegönnt und schon einmal auf die FedCon eingestimmt. Aber eigentlich hätte es "Mos Eisley Cantina" heißen müssen, aber ich hatte gerade keinen Lippenstift zur Hand, um den Schreibfehler zu korrigieren ;-)

Ich liebe dieses Gefühl vor der Con, diese Spannung in der Luft, bevor es richtig los geht.

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Samstag, 7. Mai 2011 11:23

FedCon XX - 4. Tag - 1. Mai 2011

4. Tag? Ja, richtig gelesen. Dieses Jahr dauerte die FedCon ganze vier Tage. Es war eben die Jubiläumscon. Aber dann habe ich gesehen, dass auch die FedCon nächstes Jahr über vier Tage geht. Das entzerrt das Programm enorm und ist dann auch für die Helfer nicht so stressig, habe ich gehört. Und für uns Conbesucher natürlich auch nicht. Und es ist auch nicht so schlimm, wenn es abends mal zu Programmverschiebungen kommt.

Heute wurde ich von der abgeschminkten Orangenhaut gefragt, ob es wieder geht ;-) Ich glaube, der Yellow Bird von der Dame war etwas reichhaltiger als vom Barchef... Aber nachdem wir einigermaßen ausschlafen konnten und nur wegen der Frühstückszeit bis 10.30 Uhr im Sheraton Anschlag hatten, ging es mir wieder gut. Ey, das war nur EIN Cocktail ;-)

Unser erstes Panel war von Nicole de Boer, doch mittendrin sind wir dann rüber zu Dirk Benedict. Er erklärte gerade, wieso Männer mit Frauen reden. Um sie in "diesen Raum" zu bekommen. Näh, das glaube ich nicht. Ich glaube, dass es schon andere Exemplare gibt und einen davon habe ich abbekommen :-)

Marina Sirtis und Wil Wheaton haben wir uns dann komplett angeschaut. Marina meinte, dass es schon erstaunlich ist, dass der kleine Junge nun ein erwachsener Mann ist. Und sie ist eben einfach nur älter geworden... Ob es das T-Shirt von Wil zu kaufen gibt?

Garrett Wang und Robert Duncan McNeill haben wir nur zum Teil angeschaut, weil wir dann noch unsere letzten Marken auf den Kopf hauen mussten. Die Essensstände machten bereits 16.00 Uhr zu. Auf dem Weg durch den Händlerraum, wo bereits alle fleißig am Abbauen waren, hat sich Claudia Kern dann noch mit dem SpaceView-Abonnenten fotografieren lassen ;-) Ihrem Vorgänger, der leider nicht zur FedCon gekommen war, durften wir immerhin auf einer Postkarte von der Dharma-Initiative unterschreiben.

Bevor die Closing Ceremony begann, hat Robert Vogel auf der Bühne seiner langjährigen Freundin Martina dann einen Heiratsantrag gemacht. Sie war natürlich eingeweiht, aber das Publikum nicht. Es war ein sehr bewegender Augenblick. Ich gratuliere den Beiden von ganzem Herzen!

Nach der Siegerehrung der Modellbaugewinner (Dewey war leider nicht dabei), entflog plötzlich die Enterprise und versperrte die Sicht auf die Werbeeinnahmen. Das sorgte nochmal für Gelächter, doch schließlich gelang es doch, die Enterprise wieder einzufangen.

Nach der Closing Ceremony trafen wir uns noch mit Freunden und Leuten vom Trekdinner zum Abschlussessen. Im Flughafen Düsseldorf gibt es da genügend Auswahl zu vernünftigen Preisen.

Später setzten wir uns noch in die Bar vom Maritim, wo wir Cocktails aus Pitchern tranken, die garantiert nicht knallten, und tauschten Fotos und Videos aus. Noch hatte der Conblues nicht eingesetzt. Der kam dann erst am nächsten Tag im Flugzeug...

Aber wie heißt es so schön? Nach der Con ist vor der Con :-)

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Freitag, 6. Mai 2011 19:22

FedCon XX - 3. Tag - 30. April 2011

Am Sonntag wollten wir zu dem verschobenem Panel der German Garrison, aber wie das so ist, wenn man über die Con schlendert, wird man hier mal aufgehalten und quatscht sich da mal fest, so dass wir eine halbe Stunde zu spät kamen, da war das Panel auch schon vorbei :-( Aber wir sehen die Jungs ja zum Star Wars Wochenende im Legoland wieder.

Also sind wir gemütlich zur Autogrammsession gegangen. Man ist über die Empore rein und musste dann dort kurz anstehen, bevor man reingelassen wurde. Sternförmig hat man sich dann bei den verschiedenen Schauspielern anstellen können, wobei mir mache wie Jeremy Bulloch und Daniel Logan schon richtig leid taten, weil dort niemand stand.

Zuerst waren wir dann bei Paul McGillion, der wirklich bemüht war, mit jedem ein paar Sätze Small Talk zu wechseln. Wie es Small Talk so an sich hat, ich habe keine Ahnung mehr, worüber wir gesprochen haben. Ist auch völlig egal, er ist wirklich nett und bemüht. Jetzt habe ich auch ein Autogramm von ihm :-)

Danach sind wir zu Wil Wheaton gegangen, unserem Lieblingsstar dieser FedCon. Nachdem bei ihm diesmal auch niemand stand, kamen wir sofort dran. Mir ist später aber erzählt worden, dass er auch schon längere Schlangen gehabt hatte, das war also kein Dauerzustand bei ihm :-) Aber ich fand es spitze, denn so konnte ich ihm über unsere similar family constellation erzählen und Anne und ich haben beide ein T-Shirt mit "I love my geek". Nachdem er dann kurz aufstand, um ein Päuschen zu machen, habe ich ihn auch noch um ein Foto gebeten. Leider hat Florian erst hinterher gesagt, dass er auch gerne ein Foto mit ihm gehabt hätte :-(

Um 13.00 Uhr war dann der Weltrekordversuch, die meisten kostümierten Star-Trek-Fans auf einem Fleck zu haben. Da zur gleichen Zeit das Panel von Hubert Zitt stattfand und er unbedingt dabei sein wollte, hatten wir ein Problem (O-Ton Nessi). Aber wie sagt man so schön, es gibt keine Probleme, nur Lösungen ;-) Das Panel von Hubert Zitt wurde kurzerhand auf später verschoben. Weltbeherrscher Tom und Richard Arnold haben aufgepasst, dass auch wirklich nur Star-Trek-Kostüme gezählt wurden. Und dann haben wir es geschafft: 691!!! Yeah, the record is back!

Den Vortrag von Hubert Zitt haben wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Es ging ums Beamen, den Teil mit dem Holodeck musste er leider diesmal weglassen, weil wegen Terminplan und so. Aber das macht nichts, er hält den Vortrag öfter. Es war auf jeden Fall interessant, welche technischen Fortschritte es in den letzten Jahren gegeben hat, so dass Hubert seinen Vortrag jedes Mal anpassen musste. Mehr verrate ich nicht, schaut es euch selbst an :-) Vielleicht sogar nächstes Jahr auf der Main Bridge, denn das Holodeck war völlig überfüllt ;-)

Danach war Florian plötzlich verschwunden. Aber nicht zum Panel von Nicole de Boer... So vertrieb ich mir die Zeit, indem ich in der Hotellobby ganz viele wahnsinnig schöne Kostüme fotografiert habe. Leute, ihr seid echt der Hammer!!!!

Zum Panel von Paul McGillion und Kate Hewlett verloste Kate erst einmal einen Kuss von Paul, der von seinem Glück noch nichts wusste. Und ich wartete immer noch auf Florian... Ich weiß nicht, wie das Gespräch darauf gekommen war, aber Kate meinte, wenn sie ein Bondgirl spielen würde, dann wäre es das erste Mal, dass eine normal-shaped woman ein Bondgirl spielen würde. Das war auf jeden Fall einen Applaus wert. Die beiden waren vom Auftritt der Stargate-Fans in ihren Kostümen auch sehr begeistert. Ist ja auch der Hammer!

Und dann kam Florian wieder... Vom Frisör! Ich habe es nicht geglaubt, bis er vor mir stand. Er schaut sooooooooo schnuckelig aus! Besonders die kleine Locke in die Stirn. Die Reaktionen von Nobbse, Silke und Shelley ("geil") waren auch lustig. Ich hätte am liebsten [zensiert] und dann [zensiert] und überhaupt [zensiert]. Ich konnte gar nicht mehr aufhören, ihm die Stoppeln im Nacken zu kraulen. Das funktioniert aber nur, wenn man nur alle paar Jahre zum Frisör geht ;-)

Die Auction für SeaShepherd mit Richard Dean Anderson haben wir nur anfangs verfolgt. Es war jedenfalls erstaunlich, wieviel Geld manche Leute für 30 Minuten mit ihrem Star ausgeben. Aber wir hatten Hunger...

Nach dem Essen fand dann der Costume Contest statt. Ich finde es sehr schade, dass sich so wenig Leute trauen, hier aufzutreten. Aber man weiß eben nie, was die Konkurrenz so macht, nicht wahr? Irgendwie ist mir diesmal auch niemand im Gedächtnis geblieben :-( Zumindest nicht positiv.

Sarlacc Survivors war wieder super, auch wenn die Musik zum Teil schon etwas düster ist. Aber ich liebe diese Band! Besonders die Dame mit der schlimmen Orangenhaut, der wir später im Hotel begegnet sind ;-)

Das letzte Panel war wieder mit Scott Bakula. Auch hier kann ich mich kaum erinnern, was er so erzählt hat, aber Steffi hat fleißig mitgeschrieben.

Anschließend mit der üblichen Verspätung ;-) wurde dann auf der Bühne das traditionelle Trekdinnerfoto geschossen. Ich könnte mich echt ärgern, dass ich unseren beiden Neuzugängen davon nichts erzählt habe, deshalb fehlen sie auf dem Foto. Andererseits war es auch per Mail angekündigt und es hingen überall Informationen darüber.

Nachdem wir in der Bar keinen Platz mehr bekommen haben, sind wir kurzentschlossen auf Roomparty umgeschwenkt. Dazu haben wir uns im REWE eingedeckt, in der Bar vom Sheraton vorgeglüht und dann sind wir in unser Zimmer, wo wir keine Fotos mehr gemacht haben. Ist besser für die Online-Reputation ;-)

118 Fotos

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Donnerstag, 5. Mai 2011 21:19

FedCon XX - 2. Tag - 29. April 2011

Am nächsten Morgen sind wir relativ früh aufgestanden, um das Panel von Carel Struycken zu sehen. Ich war gleich am Mikrophon, nachdem ich Carsten ausgemacht hatte. Ich fragte Carel, wie groß er sei (2,13 m) und ob er gerne jemanden treffen würde, der fast so groß ist wie er. Darauf sprach er von seiner Frau - ich glaube, da haben wir aneinander vorbeigeredet. Ich stammelte, dass hier jemand im Publikum sei, doch ohne Washington wollte Carsten irgendwie nicht auf die Bühne. Als ich jedoch vorschlug, ihn zu begleiten, stürmte er an mir vorbei, dass sich das Mikrophon drehte. Es war ein kurzer Auftritt :-)

Danach sind wir kurz zu Kate Vernon auf die Main Bridge. Sie saß mit nackten Füßen im Schneidersitz auf dem Stuhl und Garrett Wang saß neben ihr als seelische Unterstützung. Später habe ich gehört, dass er zu ihr auf die Bühne gegangen sein soll, weil sie sich etwas verloren vorgekommen war.

Anschließend kam Robert Duncan McNeill, der nur noch hinter der Kamera arbeitet. Allerdings waren wir dort auch nicht lange, da wir noch die Kunstausstellung anschauen wollten. Dort erfuhren wir auch, dass das Panel der German Garrison am Samstag 10.00 Uhr nachgeholt werden wird.

Ganz wichtiger Pflichttermin war natürlich der Vortrag von Hubert Zitt über Enterprise trifft Raumpatrouille Orion. Es war sehr komisch. Aber ich verrate nix, ihr müsst euch die Vorlesungen schon selbst ansehen ;-)

Von Robert Vogel haben wir nicht ganz so viel angeschaut, weil es uns dann wieder durch die ungewohnten Hotelhallen zog, die wir noch immer nicht ganz auskundschaftet hatten. Auf den Fotos mit Wil Wheaton ist mir aufgefallen, dass er immer sehr distanziert wirkt. Aber um ehrlich zu sein, würde es mir auch komisch vorkommen, mich mit hunderten fremden Leuten fotografieren zu lassen.

Nachdem wir Mittag gegessen und unsere Beute aus dem Händlerraum ins Sheraton zurückgebracht hatten, richteten wir uns auf einen langen Panelabend ein.

Richard Dean Anderson... Alle haben gelästert, dass er so aufgegangen sein soll, aber Leute, der ist 61 Jahre alt! Ich finde, dafür sieht er blendend aus. Und später habe ich gelesen, dass er seit einer Operation Cortison nehmen muss. Da würde jeder zunehmen, schätze ich mal. Er war sehr beeindruckt von den vielen Leuten im Stargate-Kostüm, die sich zu ihm auf die Bühne gesellten. Er selbst hat sich als dumb bezeichnet. Das lasse ich mal unkommentiert stehen ;-)

Anschließend kam Paul McGillion. Das letzte Mal wusste ich gar nicht, wer er war, aber eine Freundin war so verrückt nach ihm, dass sie uns sämtliche Stargate-Atlantis-Boxen ausgeliehen hat. Früher fand ich die Wraith doof und habe Atlantis nicht weiter verfolgt. Doch dann habe ich doch weitergeguckt, obwohl ich die Wraith immer noch doof finde, aber ich habe mich immer köstlich über die Star-Trek-Anspielungen amüsiert. McKay und Beckett waren dann auch meine Lieblingscharaktere.

Anschließend kam der andere Doktor Beckett ;-) Scott Bakula. Meine Herren, das ist ein echter Gentleman. Ich glaube, wir haben eine echte Bildungslücke, weil wir Quantum Leap noch nicht gesehen haben.

Zum Abschluss kam noch Marina Sirtis, die beim Casting für TNG so schüchtern war, dass man zu ihr sagte, dass sie in den sieben Jahren wahnsinnig aus sich rausgegangen ist. Dabei war der schwierigste Teil ihrer Rolle als Deanna Troi, dass sie möglichst wenig von sich selbst in die Rolle einbringen durfte, wiel Troi so wahnsinnig lieb war. Sie selbst hat sich als mean und als bitch bezeichnet. Auch das lasse ich mal unkommentiert ;-)

Mit dem neuen viertägigen Programm war dann auch schon bald Ende, so dass wir dann viel Zeit hatten, im Sheraton vorzuglühen und anschließend noch eine Stunde auf die Conparty zu gehen. Heute mal keine Roomparty wie gestern, aber da mich die Musik nicht wirklich ansprach, waren wir auch nicht so wahnsinnig lange da. Lustig war auf jeden Fall, dass Daniel Logan auf der Tanzfläche seinen Spaß hatte.

49 Fotos

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Mittwoch, 4. Mai 2011 20:29

FedCon XX - 1. Tag - 28. April 2011

Am Donnerstag konnten wir erst einmal ausschlafen und spät frühstücken. Dann sind wir gemütlich zum Maritim rübergelaufen. Das sind höchstens fünf Minuten zu Fuß vom Sheraton, was wirklich super ist. Wir haben die Spannung bevor es losging genossen und mal einen kurzen Blick auf die Main Bridge und das Holodeck gewagt. Dort waren die Helfer fleißig am Contaschen packen, die wohl etwas spät geliefert wurden, und dann stand dort, die Con fände in Düsseldof statt ;-) Wo ist das denn?

Ich hatte mir überlegt, dass es richtig toll wäre, wenn die größten Conbesucher zu Carel Struycken (Mr. Homn) auf die Bühne gehen würden, also habe ich Carsten sofort angesprochen, ob er denn damit einverstanden wäre. Eigentlich wollte ich noch, dass Washington dazu kommt, also habe ich ihn gleich mal angerufen. Aber er saß da noch im Auto und hatte noch 300 km vor sich, also war es fraglich, ob er es rechtzeitig zu dem Panel schaffen würde. Aber Carsten war einverstanden.

Wir mussten uns dann entscheiden, ob wir Dirk's Panel oder die German Garrison anschauen wollten, haben uns dann aber für den lang angekündigten Stargast Dirk entschieden. Und es hat sich gelohnt. Mit einer großen Portion Selbstironie, vielen lustigen Fotos und ein paar Insidern plauderte Dirk aus dem Nähkästchen, erklärte, worauf Amis so stehen und dass Jeri Ryan am Sonntag auf der Con damals keine Lust mehr gehabt hatte und einfach abgereist ist. Das Panel war spitze! Und egal, was manche Leute von Dirk denken, FedCon ist einfach the best und ich möchte auf die Stimmen im Netz gar nicht hören, denn ich glaube, dass Dirk einfach nur viele Neider hat oder manche Leute glauben, von ihm irgendetwas fordern zu können, bloß weil er sich noch an ihren Vornamen erinnert, und dann schimpfen, wenn sie es nicht bekommen. Also sage ich einfach mal: Danke, Dirk!

Das Panel von Carel Struycken war dann erst einmal abgesagt, da er sich verspätet hat. Außerdem erfuhr ich, dass das Panel mit der German Garrison ebenfalls abgesagt wurde und auf unbestimmte Zeit verschoben. Statt dessen hatten wir dann Zeit, den Fanfilm der USS Danubia A strange journey anzugucken, der ein Crossover aus Star Trek und Rocky Horror Picture Show war. Witzig, aber 12 Teuronen für die DVD war er mir dann doch nicht wert...

Auf der Opening Ceremony waren dann fast alle Schauspieler schon da. Ganz besonders habe ich mich natürlich über Wil Wheaton gefreut, dem ich schon längere Zeit auf Twitter folge und hin und wieder seinen Blog lese. He's just a geek...

Nach einer kleinen Pause hat er dann sein Panel gegeben. Es war ihm deutlich anzusehen, dass er anfangs etwas schüchtern war, doch nachdem ihn das FedCon-Publikum so freundlich empfangen hat, taute er sichtlich auf und am Ende schien es, als würde es ihm auch wirklich gute gefallen :-) Eine Besucherin am Mikrophon sagte, dass sie Wesley bei TNG einfach völlig ignoriert hatte, aber er meinte, dass das okay wäre. Außerdem erzählte er, wie hart es für ihn damals war, wenn er auf Cons ausgebuht worden war und dann mit Tränen in den Augen wieder nach Hause gefahren war. Dies ist hier glücklicherweise nicht passiert, sondern er ist mit offenen Armen empfangen worden und war auch ein sehr beliebter Gast.

Anschließend haben wir den Abend mit Cocktails im Sheraton ausklingen lassen. Hiermit ernenne ich den Yellow Bird offiziell zu meinem neuen Lieblingscocktail :-)

62 Fotos

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Donnerstag, 28. April 2011 10:47

Rio

Story: Linda findet das blaue Arababy Blu und verspricht, sich um es zu kümmern. Längst erwachsen führt sie einen Buchladen, wo sie von einem Ornithologen aufgesucht wird, der Blu mit dem letzten blauen Araweibchen Jewel zusammen bringen möchte, um die Art zu retten. Doch in Rio geraten die beiden seltenen Vögel in die Fänge von Vogelschmugglern.

Der Film hat einen hohen Niedlichkeitsfaktor, ist witzig und der böse weiße Kakadu Nigel hat die deutsche Stimme von Robert de Niro. Aber er ist vorhersehbar, was mich aber nicht unbedingt stört. Ich muss nicht immer die überraschende Wendung und den großen Aha-Effekt haben. Die Sambamusik ließ meinen Fuß wippen, wobei ich aber mehr Trommeln vermisst habe. Anscheinend gab es keine Vögel außer die schwarzen mit dem aufblasbaren Kehlsack (Fregattvögel), die sich für Trommellaute eigneten.

Fazit: Kann man sich durchaus mal angucken.

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Donnerstag, 21. April 2011 17:43

Paul - ein Alien auf der Flucht

Gestern haben wir uns Paul - ein Alien auf der Flucht angeschaut. Der Film war so lustig, voller normaler Menschen, ein Seitenhieb auf Amerikas Kreationisten und gespickt mit Anspielungen auf alle möglichen Filme des Genres.

Story: Die Freunde Clive und Graham haben eine Reise von San Diego, wo sie die Comic Con besuchen, über Rachel, wo sie im Little A'Le'Inn einkehren und bei Area 51 am Extraterrestrial Highway vorbei fahren, bis nach Roswell geplant. Doch wie das Leben so spielt, kommt alles anders, denn als sie in einen Unfall auf dem Highway verwickelt werden, begegnen sie Paul, einem Außerirdischen, dem die Flucht von Area 51 gelungen war. Was folgt ist ein Road Trip der besonderen Art.

Simon Pegg (Scotty aus Star Trek 11) und Sigourney Weaver (Alien) spielen mit.

Fazit: Diesen Angriff auf die Lachmuskeln müssen wir auf bluray haben! Unbedingt!

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Montag, 11. April 2011 20:01

Gulliver's Reisen

Jack Black gehört nicht wirklich zu den begnadetsten Schauspielern. Irgendwie sind die Typen doch alle gleich, ob in Gulliver's Reisen, Schwer verliebt oder in Abgedreht, immer die selben Typen...

Es war Farids Wunsch, den Film anzugucken, also sind wir da reingegangen. Und wir haben uns schon ziemlich schlappgelacht. Am besten hat mir die Episode gefallen, in der Gulliver in einem Puppenhaus leben musste. Insgesamt lebt der Film jedoch leider auch von niveaulosem Fäkalhumor. Ganz nett, aber ich muss ihn nicht noch mal sehen.

Und ich frage mich immer noch, was aus dem Liliputaner geworden ist, der in Gullivers Arschritze verschwunden ist... Brrrr!

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Samstag, 12. Februar 2011 22:42

Tron - Legacy

Heute waren wir mit einem ganzen Haufen Freunde im Kino und haben uns Tron Legacy angeschaut. Dieser Film ist etwas für's Auge und definitiv etwas für's Ohr, aber keinesfalls etwas für's Hirn.

Bei der Trailershow vorher haben wir uns schon darüber lustig gemacht, dass das Geld für den nächsten Fluch-der-Karibik-Film nur noch für die Gage von Johnny Depp gereicht hat, aber nicht mehr für Keira "iß was" Knightley und Orlando Bloom. Gibt es irgendetwas, das man sich anschauen müsste? Nö, fällt mir gerade nix ein.

Achtung, Spoiler

Tron... okay... erwartet ihr wirklich eine Rezession? Na gut, ich versuch's mal. Die einleitende Story hat mir gut gefallen, pro Open Source und hat gut auf den alten Tron-Film aufgesetzt. Aber, liebe Casting-Leute, aus einem Jungen mit einem runden Gesicht, wird niemals ein Mann mit einem schmalen Gesicht werden... Das nur am Rande. Die einleitende Story diente aber nur dazu, Sam Flynn, Kevin's Sohn, in die digitale Welt - auf den Raster - zu transportieren.

Achtung, Spoiler

Dort angekommen wird die übliche Story von Gut und Böse erzählt. Alles ist furchtbar cool. Und die Special Effects haben natürlich nichts mehr mit den trashig anmutenden Effekten aus dem Original zu tun. Schön anzusehen, aber das war's auch schon. 3D ist mir kaum aufgefallen, aber vielleicht gewöhnt man sich da auch zu schnell dran. Zumindest wurden keine nervigen Gegenstände ins Publikum gehalten.

Achtung, Spoiler

Die supercoolen Tron-Räder fehlen genauso wenig wie die fliegenden Brandenburger Tore. Und dann findet Sam seinen gealterten Vater, ein Wiedersehen mit Jeff Bridges, diesmal nicht computeranimiert mit minimaler Mimik. Bumm, bumm, krach!

Achtung, Spoiler

Wenn der Herr Zuse in weiß nicht so ein verdammt arrogantes Arsch gewesen wäre, hätte man für einen kurzen Augenblick sogar glauben können, dass die Fronten zwischen Gut und Böse doch nicht so klar gezogen sind. Doch die Frage, ob Cora nicht doch ein falsches Spiel treibt, habe ich sofort im Keim erstickt. Da hätte man doch tatsächlich etwas Schwung in die Story bringen können...

 Achtung, Spoiler 

Antifaschistisch ist der Film auch. Und dann, ja dann werden noch zwei Hintertürchen eingebaut, um eine Storyline für den nächsten Teil anknüpfen zu können. Erstens wechselt Tron die Farbe von orange (böse) zu weiß (gut), und zweitens verbleibt der gute, alte Kevin Flynn im Computersystem. Oder vielleicht war auch einfach nur das Budget erschöpft, um diese Handlungsstränge noch sinnvoll zu Ende zu bringen. Oder?

Achtung, Spoiler

Nein, die wollen eine Fortsetzung drehen, eindeutig! Denn kaum war Sam vom Computer wieder in die reale Welt gespuckt worden, war der Film auch schon vorbei. Krach, bumm, fertig!

Fazit: Also... den Soundtrack, den werde ich mir auf jeden Fall zulegen.

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Sonntag, 9. Januar 2011 20:40

Rapunzel

Disneys Märchen waren schon immer sehenswert. Küss den Frosch liegt noch im Regal, aber heute haben wir uns Rapunzel angeschaut. Auf den dämlichen deutschen Beititel verzichte ich mit Absicht.

Der Film war sehr witzig und es spielte auch ein Pferd mit, das in seinem vorherigen Leben wohl ein Hund gewesen war. Mit den Märchen bin ich nicht so firm, aber ich könnte mir vorstellen, dass die Geschichte mit dem Original nicht mehr sehr viel gemeinsam hat.

Aber nach Verwünscht ("Sing nicht!") hatte ich mir glatt Hoffnungen gemacht, dass in den Filmen nicht mehr so viel gesungen wird, aber das war wohl vergebens. Außerdem merkt man natürlich, dass dies keine Gemeinschaftsproduktion mit Pixar war.

Fazit: 3D habe ich nicht vermisst. Er ist witzig, man kann ihn sich schon mal anschauen. Und man hat mindestens drei Mal Gelegenheit auf Toilette zu gehen.

Themen: Patchwork-Familie | Freunde | Disney | Kino [ 1 Mal Senf dazugegeben ]

Montag, 22. November 2010 19:40

Harry Potter 7.1 - und die Heiligtümer des Todes

Florian hätte ich da nie ins Kino bekommen, also war es eine gute Gelegenheit, als eine Freundin in die Runde fragte, wer denn am Sonntag Lust hätte, mit ins Kino zu kommen und Harry Potter 7.1 - und die Heiligtümer des Todes anzugucken. Da die Jungs gerade voll auf Harry Potter abfahren und ich sogar die 5. und 6. DVD noch nachgekauft hatte (aber noch keine Gelegenheit gehabt hatte, sie anzugucken), bestellte ich drei Karten.

Die erste Hälfte hatte ich mich ein wenig gelangweilt, weil die drei Zauberlehrlinge irgendwie in der Gegend herumgeirrt sind und nicht so richtig wussten, was sie da taten, und ständig rumheulten, dabei war doch alles so logisch laut Hermine. Die Dreharbeiten mussten verdammt anstrengend gewesen sein, denn sie hatten abwechselnd gefährlich dunkle Augenringe und Hermine sah unheimlich mager aus.

Achtung, Spoiler

Doch dann nahm der Film etwas Fahrt auf und es wurde dann doch noch lustig und ein wenig spannender. Auch wenn ich nicht unbedingt der Meinung bin, dass es der Spannung dient, wenn Sachen effektvoll kaputt gemacht werden, aber das Zeichen mit den drei Heiligtümern und wie Hermine in dem Märchenbuch las, fand ich dann doch ganz nett erzählt. Und jetzt rate ich mal als jemand, der die Harry-Potter-Bücher nicht gelesen hat, was passieren wird: Harry Potter bekommt den Superdupersonderzauberstab und wird der mächtigste Zauberer der Welt. Außerdem bekommt er noch den Superdupersonderumhang und wird dadurch unsterblich, bis er eines Tages den Umhang seinem Sohn vererbt. Und dann erweckt er noch alle seine Freunde inklusive Dumbledore von den Toten.

Außerdem hatte eine Hexe im Umfeld von Draco und dessen Vater MEINE HAARFARBE! Ein Skandal! Soll das etwa heißen, ich bin eine Hexe??? Wahrscheinlich hat Katie Leung aus Harry Potter und der Orden des Phönix die Macher dazu inspiriert. Diese Hexe! ;-)

Themen: Freunde | (B)engel | Kino [ 1 Mal Senf dazugegeben ]

Dienstag, 2. November 2010 19:41

An Evening with... René Auberjonois

Diesmal wollten wir pünktlich in Deggendorf beim FKM-Event sein, deshalb sind wir am Samstag schon 14.00 Uhr losgefahren. Weil die Kinder das NH Parkhotel so schön fanden, wollten sie diesmal standesgemäß gekleidet sein und haben ihre Anzüge angezogen. Die Fahrt verlief staufrei. Im Hotel stellten wir dann fest, dass wir eine Halluzination gehabt hatten, als wir gedacht hatten, dass gegenüber ein McDonalds wäre. Aber man wird auch von Aldi satt.

Diesmal hatten wir zwei Räume nebeneinander, so dass wir uns die Verbindungstüre wieder haben aufsperren lassen. So bekommt man ein wenig das Suite-Feeling. Die Ärmste an der Rezeption war ganz allein, und dann ging auch noch der Aufzug kaputt (der sofort repariert wurde) und wir haben noch solche Sonderwünsche...

Wenigstens hatten wir dann Zeit, uns umzuziehen. Ich zog die First Contact-Uniform an, die mir allerdings ein Hauch zu groß war, und malte mir Trillpunkte auf. Florian trug seine Galauniform von der Hochzeit, allerdings habe ich kein Foto von ihm darin gemacht :-(

Dann ging es auch schon los. René Auberjonois merkt man sein Alter überhaupt nicht an. Er erzählte jedoch weniger aus seinem Privatleben (außer, dass er schon ewig verheiratet ist und dass seine drei Enkelkinder die letzte große Liebe seines Lebens sind), sondern mehr von seiner Arbeit als Schauspieler und Regisseur. Am interessantesten fand ich natürlich seine Erzählungen von Boston Legal, dass die Serie wohl etwas zu häufig an ihrem Käfig gerüttelt hätte, und deshalb abgesetzt werden musste, weil die Sender zu feige waren. Filip hat sich rührend um seinen Gast gekümmert und sofort einen Barhocker geholt, als René gefragt hatte, ob der den ganzen Abend stehen müsse, und ihm das Wasserglas gebracht, als er durstig wurde. Die Fotosession verlief wieder wie beim letzten Mal. Diesmal musste Thomas seine Kamera abgeben, da er natürlich mit auf das Trekdinner-Bild gehörte.

Diesmal haben wir uns auch Autogramme geholt, sogar mit Widmung "for Sandra and Florian". Die Zeichnung von Odos Eimer war von seinem Fanclub organisiert und das Geld ging als Spende an Ärzte ohne Grenzen. Zu Hause stellte ich dann fest, dass ich tatsächlich noch kein Autogramm von ihm gehabt hatte, obwohl er schon auf der FedCon gewesen war. Aber ich hatte auch kein Autogramm mehr von Nana Visitor... Das hatte ich damals einer Freundin geschenkt, die großer Fan von ihr war. Mist ;-) [Memo an mich selbst: Das nächste Mal nachschauen, ob ich schon ein Autogramm habe.]

Beim Buffet waren wir diesmal nur Zuschauer mit unserem ersten Cocktail in der Hand. Als wir abends noch in der Bar zusammensaßen, kam wieder richtiges Confeeling auf. Und ich wusste nicht, wie ich erklären sollte, dass ich den Link mit Japan-Bunnies angeklickt hatte. Leider haben wir aus Filip nicht herausbekommen, wer denn als nächstes kommt ;-)

Am nächsten Tag haben wir im Hotel gefrühstückt und am Nachbartisch saß René mit seiner Frau. Ich weiß nicht, ob er sich das in einem amerikanischen Conhotel trauen würde ;-) Am Sonntag dauert das Frühstück sogar bis 12.00 Uhr, so dass wir den Tag gemütlich starten konnten. Jetzt heißt es Entzug bis April 2011...

Trekzone.de

32 Fotos

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Samstag, 16. Oktober 2010 13:13

Sternwarte - Unser Größter, der Jupiter

Gestern waren wir in der Volkssternwarte München und haben uns den Vortrag "Unser Größter: Jupiter" angehört. Die Jungs waren auch dabei, und obwohl sie es interessant fanden, ließ die Konzentration um diese Uhrzeit natürlich etwas nach.

Vor derm Vortrag lief auf der Leinwand eine Simulation von Celestia ab. Das habe ich mir gleich mal runtergeladen, denn damit kann man die Planeten unseres Sonnensystems virtuell bereisen. Ein tolles Programm :-)

Der Vortrag war sehr interessant und man merkte Hans-Georg Schmidt deutlich seinen ansteckenden Enthusiasmus an. Wir erfuhren sehr viel über den Jupiter, auch wo der Name herkommt (da steckt Jahwe und Pater drin), über die gallileischen Monde und dass es auf dem Jupiter fürchterlich stinken muss ;-) Der Vortrag wurde immer wieder durch solche lustige Bemerkungen aufgelockert und war keinen Augenblick langweilig.

Anschließend durften wir uns noch die Refraktoren auf dem Dach angucken, auch wenn es die dichte Wolkendecke nicht zuließ, den Jupiter mit eigenen Augen zu betrachten. Er bewegt sich zwar schon wieder von der Erde weg, aber kann noch eine ganze Weile recht gut beobachtet werden, so dass wir beschlossen, bei schönem Wetter noch einmal hinzugehen.

Leider wird direkt neben der Volkssternwarte gerade ein Bürokomplex errichtet, die sogenannte Medienbrücke. Es ist zu befürchten, dass dort die ganze Nacht Strom verschwendet wird das Licht brennen wird, um dieses häßliche Bürogebäude zu erleuchten. Das bedeutet natürlich, dass es zu einer erheblichen Lichtverschmutzung kommen wird und die Beobachtung der Sterne und Planeten extrem beeinträchtigt wird. Ich hoffe, dass die Betreiber dieser Medienbrücke ein Herz für Astronomen haben und nachts, wenigstens bei sternenklarem Himmel, auf die Dauerbeleuchtung verzichten werden.

Florians Blogeintrag zum Jupiter

13 Fotos

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Samstag, 9. Oktober 2010 12:34

Nuhr die Ruhe - Dieter Nuhr

Das nächste Mal verschenke ich nur Gutscheine. Denn als ich dieses Jahr Karten für Dieter Nuhr zu Weihnachten um mich geschmissen habe, musste ich erfahren, dass eine Beschenkte zu diesem Zeitpunkt im Urlaub ist und ein Beschenkter wollte nicht hin, weil sich Dieter Nuhr uninformiert über die Piratenpartei mit Stammtischparolen geäußert hatte. Deshalb bin ich mit zwei anderen Leuten hingegangen.

Wenn sich Dieter Nuhr wieder über die Piratenpartei ausgelassen hätte, dann wäre der Titel dieses Blogeintrags wohl "Nuhr Stammtischparolen" gewesen. Aber er ließ es bleiben und zog statt dessen unsere schwarz-gelbe Regierung durch den Kakao. Ein wenig zumindest, denn es ging in seinem Programm eigentlich um alles Mögliche, über das Sterben, über Entspannung, über die Katastrophen und Weltungergänge, die wir seit den 80er Jahren alle durchgemacht haben. Wir haben schon viel gelacht.

Nicht lachen konnte ich über Stuttgart 21, denn dort geht es um mehr als nur um Juchtenkäfer, nicht zu verwechseln mit dem Borkenkäfer... Aber zu mehr hat es bei Dieter Nuhr nicht gereicht, zu diesem Thema wollte er wohl nicht Stellung beziehen. Ist wohl auch besser so gewesen.

Alles in Allem gefällt mir Claus von Wagner schon besser. Er ist politischer und hat mehr Biss.

Und noch ein Wort zum Circus Krone. Es ist absolut nicht mehr zeitgemäß, Tickets mit freier Sitzplatzwahl zu verkaufen, zumal die Sitze dort eigentlich sogar nummeriert sind. Man könnte durch eine einfache Softwarelösung verhindern, dass sich schon lange vor Showbeginn vor der Tür diese Menschentrauben bilden und dann bei Einlass sich halb zerquetschen. Das war wirklich das letzte Mal, dass ich dort war.

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Sonntag, 3. Oktober 2010 10:45

Ich - Einfach Unverbesserlich

Gestern haben wir uns Ich - Einfach Unverbesserlich angeschaut. Der Titel ist dämlich. Aber im Grunde verrät er auch, was in dem Film passieren wird.

Achtung, Spoiler

Story: Superschurke Gru will den Mond klauen. Dafür braucht er aber den Schrumpfstrahler von Jungspundsuperschurkennachwuchs Vektor. Um diesen zu bekommen, benötigt er die Hilfe von drei süßen Mädchen, die Vektor ein paar Cookies verkaufen, um ihm die Woogie Cookie-Roboter unterzujubeln. Ergo adoptiert er mal eben schnell die drei Mädchen, um sie für seine Zwecke einzusetzen. Wie bei "Der kleine Lord" gelingt es den Mädchen mit ihrem Charme, aus dem Superschurken Gru einen liebevollen Vater zu machen. Florian meinte, dass der Titel "Gru klaut den Mond" besser gepasst hätte.

Dennoch ist die Story nicht nur niedlich, sondern es gibt auch sehr viel zu lachen. Und die Minions sind einfach köstlich, diese kleinen gelben Männchen, die ihrem Superschurken bei der Arbeit helfen. Rein äußerlich erinnerten sie an Plakton von Spongebob, aber sie sind nicht wirklich böse.

In 3D muss man den Film wirklich nicht anschauen. Es gibt zwar ein paar Effekte wie eine Achterbahnfahrt, die in 3D sicherlich ganz witzig wirken, aber für mich hat die zweidimensionale Fahrt schon ausgereicht. Und um den 3D-Effekt im Nachspann nochmal unterzubringen, haben die Minions dann irgendwie versucht, mit Angeln und Leitern und sonstigen langen Dingern ins Puplikum zu reichen. Völlig überflüssig also.

Fazit: Wenn man sich mal köstlich amüsieren möchte, ist dieser Film genau richtig. Wen der Niedlichkeitsfaktor nicht stört, der muss bei dem Waisenkindergedöns auch nicht kotzen. Und falls ich mich in einem Jahr noch an den Film positiv erinnere, dann können wir ihn auch kaufen.

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Dienstag, 7. September 2010 23:21

03.09.2010 - An Evening with... Nana Visitor

Das Panel

Viele Leute vom Münchner Trekdinner waren auch gekommen. Nana Visitor (Kira Nerys aus Deep Space Nine) wurde mit einem warmen Applaus begrüßt. Nachdem Thomas im Urlaub war, hat ihn Steffen als Fotograph vertreten. Filip rannte durch das Publikum, um den Fragestellern das Mikro zu reichen.

Nana erzählte uns, dass sie in einem Haus in New Mexico wohnt mit einem großen Grundstück. Sie hat drei Hunde, hätte aber am liebsten noch mehr Tiere. Zu einem süßen, kleinen Schwein hätte ihr Mann inzwischen sogar zugestimmt. Widerwillig zwar, aber immerhin.

Zu Alexander Siddig hat sie noch einen sehr guten Kontakt. Er besucht seinen Sohn Django regelmäßig. Er ist inzwischen 14 Jahre alt und größer als Nana. Ich fragte sie, ob sie Siddigs echten, vollständigen, arabischen Namen kennen würde. Doch sie meinte, dass er ihn wahrscheinlich selbst nicht auswendig kann ;-) Es würde 10 Minuten dauern, um ihn aufzusagen... Das war sehr lustig :-)

Außerdem erzählte Nana, dass sie Prezelbread mag. Überhaupt liebt sie gutes Essen, vor allen Dingen, wenn sich jemand die Mühe gemacht hat, stundenlang in der Küche zu stehen, um es zuzubereiten. Sie kann dann wirklich große Mengen verschlingen. Darauf wurde auch die Frage gestellt, wie sie es schafft, so in Form zu bleiben. Darauf zeigte sie auf ihre Beine und meinte, dass sie sehr viel joggt.

Außerdem erzählte sie auch, dass sie die deutschen Fans besonders mag, weil wir in ihnen nicht nur eine Figur sehen, sondern auch den Menschen dahinter und sie mit sehr viel Respekt behandeln würden. Nana ist als New Yorkerin nicht auf den Mund gefallen und sagt, was sie denkt. Das kommt in Deutschland gut an, in manchen Teilen Amerikas aber nicht so... Sie würde auch wahnsinnig gerne wieder nach New York zurückgehen und am Broadway spielen. Nach Los Angeles zieht sie eigentlich nichts, aber wenn sie ein gutes Angebot bekäme, würde sie vielleicht auch wieder dorthin zurückgehen.

Sie hat noch viel mehr erzählt und ist wirklich eine tolle Frau. Wir haben gelacht und gelauscht und applaudiert. Es war ein toller Abend.

Als das Panel vorbei war, stellten sich alle an für die Fotosession. Diese Gelegenheit nutzten wir, um kurz auf das Hotelzimmer zu verschwinden und unsere Star-Trek-Classic-Uniformen anzuziehen.


Die Fotosession

Nachdem Thomas im Urlaub war, wurde er von Steffen würdig vertreten. Nana empfing alle Gäste mit einem Händedruck und legte für das Foto ihren Arm um uns. Was für ein harter Job ;-)

Sie freute sich über unsere Uniformen, auch wenn sie nicht aus Deep Space Nine waren. Wir machten ein Foto mit Florian und mir zusammen und später nochmal eines mit allen Leuten, die vom Münchner Trekdinner gekommen waren.

Anschließend stellten sich alle für die Autogrammstunde an, die ein Autogramm wollten. Da wir schon eins hatten, sparten wir uns das. Statt dessen beobachteten wir Steffen, wie er das Fotomaterial wieder verstaute. Das ist auch ein ganz schön harter Job...


Das Buffet

Als das Buffet endlich eröffnet wurde, holte ich die Jungs aus ihrem Hotelzimmer. Sie hatten gerade James Bond angeschaut. Es gab eine Menge leckere Sachen und das Hotelpersonal war bemüht, alles schnell wieder aufzufüllen. Am besten war das Dessert mit der gerollten, weißen Schokolade. Trotzdem haben wir uns überlegt, ob wir das nächste Mal nicht einfach auf der anderen Straßenseite bei McDonalds einkehren sollten.


Im Foyer

Anschließend habe ich die Jungs in ihr Zimmer gebracht und gefragt, ob sie alleine zurecht kämen. Darauf meinte Farid: "Ja, Mama, geh nur runter und mach dir einen schönen Abend." Wohlerzogen ;-)

Wir saßen dann im Foyer und haben Cocktails getrunken. Obwohl, es ist nur einer geworden, weil irgendwie schien das Hotel nicht mit diesem Ansturm gerechnet zu haben.

Gesprächstema Nummer 1 war an diesem Abend Facebook ;-) Und ich merkte mal wieder, dass ich das Medium nicht wirklich intensiv nutze. Aber wenn ich die ganzen komischen Facebook-Villes aus meiner Timeline rausgeschmissen habe, dann wird das vielleicht sogar brauchtbar. Was interessiert mich, ob jemand ein Kalb auf seiner Farm gefunden hat??? Null!

Gegen 2.00 Uhr hat sich dann die Runde endgültig aufgelöst. Es war einfach toll. Wir hatten so richtiges Confeeling. Ich glaube, sowas machen wir jetzt öfter mal. Bisher konnte ich nie kommen, weil ich am Freitag meist lange arbeiten musste. Das ist jetzt eines der Dinge, die sich seit unserem Büroumzug gebessert haben, und natürlich seit ich mit den Kindern flexibler geworden bin. Also steht dem Vergnügen nichts mehr im Wege :-)


22 Fotos

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Sonntag, 22. August 2010 12:28

Inception

Gestern haben wir uns mit ein paar Trekdinner-Leuten Inception angeschaut. Ein Film, bei dem man wirklich aufpassen muss. Ich denke, ich muss ihn nochmal anschauen, denn ich glaube nicht, dass ich immer genau wusste, wer gerade der Träumer war.

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Sonntag, 4. Juli 2010 21:12

Trekgrillen in Waging am See

Gestern haben die frisch vermählten Christina und Wilfried das gesamte Trekdinner zum Grillen nach Waging am See eingeladen. Das Bajuwarenhaus bot hier eine wunderschöne Kulisse, auch wenn wir dafür ganz schön weit fahren mussten. Aber es hat sich gelohnt.

Tichy hatte einen DVB-T-Empfänger dabei und wer nicht auf Fußball verzichten wollte, konnte sich das Spiel Schland gegen ARG-Spieler dort mit 15-sekündiger Verspätung angucken. Gut, dass Deutschland gewonnen hat, denn so blieb die Stimmung gut :-)

In der Halbzeit haben wir dem Brautpaar einen Gutschein für Müller/Obletter überreicht. Danke an Silke und Nobbse für die zündende Idee! Danach wurden die beiden Grills angeworfen und es gab lecker Thüringer Rostbratwürste stilecht mit Bautz'ner Senf, Fleisch bis zum Abwinken, Nudel- und Kartoffelsalat, Mais, Grilltomaten, Folienkartoffeln und Putenspieße.

Danach hat Wilfried noch ein stimmungsvolles Lagerfeuer entzündet. Während Pheelix mit Farid zum See eine Runde baden ging, haben wir Marshmelonen gegrillt. Später brach dann eine Diskussion über die Quantentheorie los, in der es um die Frage ging, ob die Viele-Welten-Theorie gleichzeitig auch gegen den Freien Willen spricht. Da ich ein Verfechter der Viele-Welten-Deutung bin, aber meinen freien Willen natürlich nicht nur als Illusion betrachten möchte, muss ich mir das nochmal durch den Kopf gehen lassen. Schade, dass zu diesem Zeitpunkt Topquark nicht mehr da gewesen war. Er hätte der Diskussion mit Sicherheit ein paar interessante Impulse geben können. Scherzhafterweise hatte ich behauptet, er können Wikipedia auswendig ;-)

Es wurde eine wunderbar laue Sommernacht. Und es hatte auch gar nichts ausgemacht, das ich vergessen hatte, ein paar dünne Jacken oder Pullis für die Dunkelheit mitzubringen. Es wurde sehr spät, bis wir nach Hause kamen, aber Weyoun und Pheelix haben anscheinend noch die letzte U-Bahn erwischt. Sonst hätten sie bei uns auf dem Sofa und der Gästematratze übernachtet.

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Sonntag, 27. Juni 2010 16:52

Endlich wieder auf einem Pferd

Nachdem Ellen aus Neuseeland, die seit Freitag bei uns zu Besuch ist, auch gerne reitet, habe ich die Gelegenheit genutzt und wir sind mal wieder zum Ponyhof rausgefahren. Unsere Pferde waren Mammut und Samson. Hape hat mich sogar wiedererkannt und gemeint, ich solle Samson nehmen, weil ich besser reiten könne. Öhm... Nach zwei drei Jahren Abstinenz war ich mir da zwar nicht mehr so sicher, aber es ging dann doch gut, auch wenn Samson und ich nicht immer der gleichen Meinung waren ;-)

Ellen auf Mammut und Sandra auf Samson

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Montag, 24. Mai 2010 21:48

Prince of Persia

Zur Auswahl standen Iron Man 2 und Prince of Persia. Letzterer hat das Rennen gemacht.

Ich fand den Film ziemlich langweilig. Irgendwie war es eine Aneinanderreihung von visuell perfekten Kampf- und Special-Effekt-Szenen. Die Handlung war ganz nett, und natürlich war der Bösewicht dann doch ein anderer. Teilweise war er wirklich flachwortwitzig. Ich sollte nicht mehr ins Kino gehen. Für mich werden einfach keine Filme mehr gedreht.

Was mir gefallen hat, waren die herrlichen Pferde, die da durch den Wüstensand galoppierten. Einer der Söhne des Königs von Persien hatte einen Friesen *lol* Aber die sehen natürlich toll aus, auch wenn es diese deutsche Pferderasse damals noch nicht gegeben hat.

Aber Hauptsache ist doch, es hat allen anderen gefallen :-)

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Sonntag, 16. Mai 2010 21:30

Thriller live! im Deutschen Theater

Heute haben wir uns die Show Thriller live! im Deutschen Theater angeschaut. Die Show war wirklich Klasse. Sie bietet einen Streifzug aus dem musikalischen Werdegang von Michael Jackson, beginnend als kleiner Junge bei den Jackson Five bis hin zu seinen neuesten Songs.

Der Höhepunkt der Show ist natürlich Thriller, bei dem die Tänzer sich als Zombies verkleidet aus den Nebelschwaden erheben. Außerdem hat mir Smooth Criminal gut gefallen, vor allen Dingen weil sie es tatsächlich geschafft hatten, auf der Bühne dann einen fast 45°-Winkel darzustellen wie im legendären Video (bei 7:38 min).

Die Show brilliert durch ihre tänzerische Darbietung, die unvergängliche Musik von Michael Jackson und natürlich von den fantastischen Sängern. Am besten hat mir übrigens die Tänzerin Chelsea De Carvalho gefallen, die wohl bei der Argentur Actually Actors angeheuert werden kann.

Hier ein Interview mit dem Macher auf Jutjub. Nachdem irgendwie nix brauchbares mehr zu sehen ist auf dem vorgenannten Kanal, hier das Original-Video von Smooth Criminal auf MyVideo.de:


michael jackson smooth criminal - MyVideo

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Samstag, 27. Februar 2010 15:06

Trekdinner mit Admiralsernennung

Gestern war unser Februar-Trekdinner. Wir haben Thomas ein wenig überrascht, indem wir eine Admiralsernennung vorbereitet hatten, nachdem das in September völlig untergegangen war. Nach Christians Idee haben wir zu "Vielen Dank für die Blumen (Tom & Jerry-Version" Karaoke gesungen, allerdings mit neuem Text "Vielen Dank für's Kommando".

Danach haben wir Thomas eine Urkunde überreicht, mit der er offiziell nach unserer Probezeit als Captains zum Admiral ernannt wurde. Felix schenkte ihm noch einen Babygründer *g*. Und außerdem haben wir einen Gutschein für eine Uniform überreicht. Es war eine gelungene Überraschung und auch eine wirklich tolle Stimmung!

25 Fotos

Admiral TomToms dazugehöriger Blogeintrag

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Mittwoch, 3. Februar 2010 18:14

Surrogates

Wir haben uns Surrogates angeschaut. Es ist schon eine interessante Zukunftsvision. Aber die Story ist leider recht einfach gestrickt, die überraschenden Wendungen vorhersehbar und es gab einige Logikfehler. Liegt es an mir? Bin ich anspruchsvoller geworden?

Aber die Geschichte um Greer's Frau Maggie fand ich nett skizziert, wenn es auch nur eine Randerscheinung war. Außerdem finde ich es der Hammer, was die Maskenbildner aus Bruce Willis gemacht haben.

Fazit: Kann man sich schon mal angucken.

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Dienstag, 5. Januar 2010 13:49

Brühl - 29.08.2009

Am Samstag war dann der letzte Urlaubstag, den wir mit Trekdinner United im Phantasialand bestritten. Meine Laune ging schon gegen Null, weil wir in unserem ersten Stau des gesamten Urlaubs standen, ausgerechnet heute, da wir eigentlich verabredet waren. Wir hatten keine Chance, pünktlich zu sein. Erst kamen wir viel zu spät auf dem Parkplatz vom Phantasialand an, dann hatten wir niemanden auf dem Handy erreicht, um herauszufinden, welcher der drei Eingänge denn nun als Treffpunkt gemeint war, dann wollten wir uns nicht in die Riesentraube beim Chinaparkplatz anstellen, wo das reinste Chaos herrschte, also sind wir ein Stück um den Park herumgelaufen, um an einer anderen Kasse reinzukommen, wo nur eine kurze, übersichtliche Schlange stand.

Wir hatten uns schon mit dem Gedanken abgefunden, dass wir wohl niemanden treffen werden, doch schon bei der Black Mamba wurden wir fündig und trafen Klingolaus. Dann gab es erst einmal Mittagessen beim Mexikaner, was gar nicht mal schlecht war. Da die Jungs leider mit den ganz wilden Sachen nicht fahren konnten, trennten wir uns, um dann immer zu den vereinbarten Treffpunktzeiten uns wieder zu vereinen.

Das Phantasialand hat zwar wirklich tolle Attraktionen, das ist echt der Hammer, aber für Kinder wohl eher ab 12/14 Jahren geeignet, weil es wirklich heftig ist. Außerdem war es am Wochenende trotz des durchwachsenen Wetters proppevoll, so dass man sich auf den viel zu engen Wegen ständig auf die Füße trat. Wahrscheinlich ist es besser, hier unter der Woche hinzukommen, am besten wenn dort keine Ferien sind. Dann hat man zwar nicht die verlängerte Öffnungszeit, aber dafür vertrödelt man nicht so viel Zeit mit Anstehen.

39 Fotos

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Dienstag, 5. Januar 2010 12:14

Hannover - 26. August 2009

Am Mittwoch haben wir uns mit Sister und ihrem Mann getroffen und sind gemeinsam nach Hannover gefahren, um die Ausstellung Filmwelt von Martin Netter anzuschauen. Ein paar Requisiten hat er mal zu Stefan Raab gebracht. Bei ihm hat Florian auch seine Uniform für die Hochzeit anfertigen lassen.

Die Ausstellung ist schon beeindruckend. Man muss wirklich ein wenig verrückt sein, um das so zusammenzutragen. Einfach der Wahnsinn! Im Shop sind wir auch noch ein wenig fündig geworden, und wenn man möchte, kann man bei ihm auch online bestellen.

Eine kleine Auswahl von unseren Fotos habe ich auch für euch zusammengestellt. Den Rest müsst ihr euch schon vor Ort angucken ;-)

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Donnerstag, 17. Dezember 2009 18:47

Avatar

Gestern haben wir uns Avatar in 2D angeschaut. Der Film ist keine Minute langweilig. Pandora ist der fremdartigste Planet (bzw. eigentlich ist es ein Mond), den ich je im Kino gesehen habe. Man taucht in diese Welt ein und hat das Gefühl, viele Lichtjahre von der Erde entfernt zu sein.

Die Geschichte erinnert ein wenig an "Der mit dem Wolf tanzt". Und die Geschichte um die Flugdrachen erinnern an "Dinotopia". Und die komischen Roboterlenkdinger erinnern an "Aliens". [Update 20.12.2009 11:50: Und das Zusammentrommeln der bis dahin unbekannten Stämme an "10'000 BC".] An manchen Punkten hätte ich mir gewünscht, dass etwas mehr von der wissenschaftlichen Arbeit der Erforschung des Volkes der Na'Vi gezeigt worden wäre, aber da der Film so bereits Überlänge hat, war das wohl nicht möglich. Vielleicht findet sich die eine oder andere Szene noch auf der Bonus-DVD.

Der Schluss und Showdown ist leider relativ einfallslos. Wildes Herumgeballer und die Guten gewinnen. In etwa so wie der Vietnamkrieg, in dem die Amerikaner trotz ihrer überlegenen Technologie sich nicht gegen die Vietnamesen durchsetzen konnten, auch nicht mit Napalm. Wobei ich aber denke, dass man einen Krieg nicht gewinnen kann, denn es gibt immer schmerzliche Verluste auf beiden Seiten. Insgesamt ist die Geschichte meist recht leicht vorhersehbar - und das will bei mir etwas heißen. Und so hat mich die Wendung am Schluss nicht wirklich überrascht (ich möchte sie trotzdem nicht verraten).

Fazit: Ein optisches Meisterwerk voller erstaunlicher Ideen. Sicherlich macht der Film in 3D noch etwas mehr her, sollte aber nicht der Hauptgrund sein, weshalb man den Film ansieht. Er wirkt auch in 2D schon. Ich denke, den werden wir auf jeden Fall auf bluray erwerben.

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Sonntag, 6. Dezember 2009 21:40

Disney's Eine Weihnachtsgeschichte

Okay, diese Weihnachtsgeschichte war echt too much. Gut animiert, interessante Kameraführung, gruselige Effekte. Aber teilweise langatmig und was mich echt genervt hat war der Geist der Gegenwart mit seiner Lache und dem furchtbaren Brusthaartoupet.

Für Kinder ist der Film absolut nicht geeignet, viel zu gruselig. Und die 11,90 Teuronen, die wir beim matäsa hinblättern mussten, obwohl wir 3D-Brillen dabei hatten, sind der Film echt nicht wert. Ich glaube, das war der letzte 3D-Film, den ich gesehen habe (läuft Avatar nur als 3D, oder kann man den auch normal angucken?).

Fazit: Nein, empfehlen kann ich den Film nicht. Und ich will ihn nie wieder sehen. Und ich will ihn auch nicht auf DVD haben. Und eure 3D-Scheiße könnt ihr euch auch in die Haare schmieren!

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Donnerstag, 19. November 2009 20:56

Bremen - 23. - 25. August 2009

Sonntag, 23. August 2009

Am Sonntag nachmittag kamen wir dann endlich in Bremen bei Joachim an. Wir machten uns gleich auf den Weg zum Griechen Plaka, wo wir uns die Bäuche vollschlugen.

Montag, 24. August 2009

Am nächsten Tag sind wir alle zusammen nach Bremerhaven gefahren. Dort steht so ein Hotel, das sieht aus wie das Burj al Arab in Dubai, nur kleiner. Es heißt ATLANTIC Hotel SAIL City. Aber unser erstes Ziel war der Zoo am Meer. Dort ist auf engem Raum ein kleiner Zoo angelegt. Durch die raffiniert verschlungenen Wege merkt man gar nicht, dass man eigentlich immer im Kreis geht.

Anschließend sind wir kurz im Mediterrano eingekehrt, um dann zum Technikmuseum U-Boot "Wilhelm Bauer" zu gehen. Es ist nicht so erdrückend wie das nachgebaute U-Boot in der Bavaria Filmstadt, da alles hellgrau und bunt angemalt ist.

Weiter ging es zum Strand, wo die Jungs das erste Mal im Meer baden konnten. Dabei waren wir nur im Bremerhaven, von wo aus man gar nicht so einen offenen Blick auf das Meer hat. Die Beiden fanden es trotzdem toll. Abends bekochte uns Joachim göttlich, indem er uns Pfannkuchen mit echten Vanilleschoten zubereitete. Ein Gedicht!

Dienstag, 25. August 2009

Leider hatte sich Joachim im U-Boot seinen Fuß verstaucht, so dass er uns am nächsten Tag nicht ins Universum begleiten konnte. Das Ding sieht aus wie ein abgestürztes UFO. Und darin gibt es viele Welten zu entdecken und physikalische Experimente zum Anfassen. Man kann darin locker ein oder zwei Tage verbringen. Wir haben es mal wieder nur im Schnelldurchlauf gemacht...

Abends haben wir dann bei Joachims Eltern im Garten Wild Wingers und verschiedene Salate gegessen. Das war urgemütlich und die Jungs haben selbstgezogene Tomaten und Brombeeren gefuttert. So ein Garten ist schon was Schönes :-)

Und damit mussten wir uns auch schon von Joachim verabschieden.

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Sonntag, 15. November 2009 11:23

Elisabeth

Gestern Abend bin ich mit einer Freundin das Musical Elisabeth angeschaut. Die Karte hatte ich ihr zum Geburtstag geschenkt. Das Musical hat nicht nur wunderschöne Musik und ist toll gesungen (allen voran Der Tod gesungen von Uwe Kröger), sondern es hält sich auch recht nah an ihre Biographie: Elisabeth von Österreich-Ungarn.

Ich hätte mir das Musical eigentlich gar nicht angeschaut, aber es hat mir sehr gut gefallen. Es ist wirklich bewegend, wie die Todessehnsucht von Elisabeth und ihre Schicksalsschläge, als zwei ihrer Kinder starben, dargestellt werden. Dabei war das nur die abgespeckte Version. In Wien soll es noch viel bombastischer gewesen sein vom Bühnenbau her und auch länger. Aber das geht natürlich nicht so leicht, wenn ein Musical auf Tour geht. Wahrscheinlich ist jemand, der es aus Wien kennt, enttäuscht. Aber für alle anderen würde ich sagen, ist es sehenswert.

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Donnerstag, 17. September 2009 18:12

Erfurt, 15.-18. August 2009

Nach dem Urlaub auf dem Seidlhof starteten wir unsere Deutschlandrundreise. Unsere erste Station war Erfurt, weil Kes' Mann Logan nicht mit auf unsere Hochzeit kommen konnte und Kes ebenfalls nur bis zum frühen Nachmittag da dageblieben war. Das Datum war insofern etwas ungünstig gewählt, weil am nächsten Tag Einschulung in Thüringen war, so dass praktisch meine ganze thüringer Verwandtschaft nicht kommen konnte.

Also holten wir die Feier ein wenig nach. Samstag Abend machten wir es uns bei Kes und Logan gemütlich. Am Sonntag machten wir dann bei strahlendem Sonnenschein einen Ausflug in den EGA-Park. Dort gab es im Gegensatz zur Münchner BUGA sogar Blumen ;-) Die Kinder konnten sich in den Wasserbecken austoben, während wir den japanischen Garten und die tropischen Gewächshäuser ansahen. Dort gab es sogar Schmetterlinge. Aber ausgerechnet der große, hellblau leuchtende wollte sich partout nicht fotographieren lassen. Die Kinder konnten noch kostenlos Kanu fahren und auf dem Spielplatz herumklettern.

Abends waren wir im Waldhaus, wo wir lecker Pizza und Pasta essen konnten.

Am Montag musste Logan wieder arbeiten, dafür verbrachten wir den Tag mehr oder weniger mit Kes. Nachmittags holten wir die Mädels vom Kindergarten und der Schule ab und gingen dann auf die Wiese, wo wir das letzte Mal den Spiderman-Drachen haben steigen lassen. Dort wollten wir die Streibl-Saal-Deko ausprobieren, aber es ging ums Verrecken kein Wind. Also gingen wir wieder nach Hause, wo ich das Abendessen fertig kochte und mich als Babysitter austobte, während Kes auf den ersten Schulelternabend gehen konnte. Ich glaube, die Mädels sind an diesem Abend deutlich später ins Bett gekommen als normalerweise ;-) Hoffentlich kamen sie am nächsten Morgen aus den Federn.

Am nächsten Morgen deckten wir uns noch mit ein paar Fressalien und Flüssigkeiten im TEC ein, bevor wir zu unserer nachsten Station starteten: Berlin.

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Dienstag, 8. September 2009 21:44

07.08.09 - Der schönste Tag im Leben - Party im Streibl-Saal

Wir hatten geplant, wenn alle Leute auf ihren Plätzen sitzen, durch die Tischreihen zur Titelmelodie von Star Trek - The Next Generation zu schreiten. Aber irgendwie hatten unsere Hochzeitsgäste das Drehbuch nicht gelesen ;-) Jedenfalls standen die meisten auf der Tanzfläche mit einem Sektglas in der Hand. Das mit der Titelmelodie hat geklappt, nur durch die Tischreihen brauchten wir nicht mehr schreiten, weil dort niemand saß. Also haben wir gelacht, den Plan umgeworfen und sind einfach eine Runde kreuz und quer durch die Menschenmasse gegangen.

Schließlich bedankte ich mich bei den zahlreich erschienenen Gästen und besonders bei denen, die ein Star Trek Kostüm trugen, obwohl es nicht unbedingt die Trekkies waren, die verkleidet gekommen waren. Florian hielt dann eine lustige Rede, die mit "Dorfen, unendliche Weiten..." begann.

Das Mittagessen wurde recht schnell serviert. Aber ich konnte schon kaum etwas essen. Vielleicht war es die Aufregung, vielleicht das eng geschnürte Kleid, vielleicht die Hitze. Jedenfalls schaffte ich nicht einmal den Salat. Nach dem Essen führten meine Söhne ein paar Zaubertricks auf, die sie mit ihrer Oma einstudiert hatten. Wir hatten auch einen Programmpunkt, nämlich eine Urkundenverleihung, weil wir unsere Gäste mit einem schwierigen Rätsel geärgert hatten, dessen Lösungswort das Passwort zu den wichtigen Daten, wann und wo die Hochzeit denn stattfinden würde, darstellte. Die Rätselrater hatten eine Urkunde und ein kleines Geschenk verdient, die roten für die Mädchen, die blauen für die Jungs. Allerdings gab es nur ein blaues Päckchen ;-)

Leider verlief es sich bereits, da bei den schönen Wetter einige einen Spaziergang unternahmen, die Kinder mit Florians Schwester ins Freibad gingen und viele Leute draußen auf der Terrasse saßen. Daher wurden wir eine Urkunde nicht los. Mit Schrecken stellte ich später fest, dass ich eine Urkunde im Nahkampf mit unserem Drucker, der den Elefantenhautkarton nicht schlucken wollte, vergessen hatte auszudrucken. Das wird natürlich nachgereicht. Außerdem gab es noch einen Award für die weiteste Anreise (Hamburg) und für den Gast, der nicht eingeladen war, aber dennoch hier war (er war Chaffeur einer Very Important Person und hatte deshalb ebenfalls eine Urkunde verdient).

Das schöne war jedoch, dass wir tatsächlich etwas Zeit hatten, uns mit den Leuten zu unterhalten. Der Nachmittag verging sehr schnell. Leider mussten wir uns schon von den weit angereisten, chauffierten, very important Persons verabschieden, so dass sie den Tortenanschnitt unserer Star Trek Torte nicht mehr mitbekommen konnten. Lediglich ein schnelles Foto im Kühlraum war möglich :-(

Als wir die Torte anschnitten, wurden tiefenpsychologische Rückschlüsse aus der Tatsache gezogen, dass Florian das Messer hielt und ich meine Hand um seine legte. Die Prinzregent hat wunderbar geschmeckt. Von der Frubo haben wir leider nichts abbekommen, aber das holen wir nach, wenn wir das Brett zurückbringen.

Es gab aber nach unserer leckeren Torte noch eine weitere Torte, die wir anschneiden sollten. Diese war aus Gips und wir hatten mit dem Tortenmesser keine Chance. Also bekamen wir geeigneteres Werkzeug, einen Meißel und einen Hammer. Damit durften wir dann dieses Geschenk auspacken. Im unteren Tortenboden waren mehrere Filmrolldöschen mit Scheinchen versteckt.

Zum Hochzeitswalzer üben haben wir uns nochmal in den Hinterraum verzogen. So ein Crashkurs ist eben doch nur ein Crashkurs. Aber als es dann los ging, hat sich Florian wirklich gut geschlagen. Und als wir mal kurz aus dem Takt kamen, haben wir einfach gelacht und weitergetanzt. Nach einer Minute und gefühlten zehn Jahren haben wir dann andere Tanzpartner geholt. Ich meinen Papa, der mich gleich ein paar mal über die Tanzfläche wirbelte. Mit wem Florian tanzte habe ich gar nicht mitbekommen, erst später auf den Fotos gesehen. Mein Papa führte mich dann zu Ranack. Ich war mir nicht sicher, ob er tanzen kann, wurde dann aber positiv überrascht :-)

Vom Abendbuffet habe ich gar nichts mehr abbekommen. Ich war so voll, vielleicht sogar vor Aufregung, dass ich nichts runterbekommen hätte. Statt dessen saß ich lange draußen und habe mich mit den Leuten unterhalten.

Schließlich kam auch das obligatorische Spiel mit dem Waden betatschen :-) Ich hatte zwei Joker, Funky hatte nämlich eine Seidenstrumpfhose an, und Jamshid eine Narbe (an der seine Frau ihn zu ihrer Hochzeit erkannte). Florian habe ich sofort erkannt, aber beim falschen Mann "Wow" gerufen. Als alle lachten, hatte ich gemerkt, dass mir jemand ein Mikrophon unter die Nase hielt ;-) Aber das sind halt Radlerwaden gewesen, die fühlen sich einfach anders an.

Bevor die Sonne ganz verschwand, versammelten sich alle Gäste vor der Dorfener Stube, um ein Gruppenfoto zu machen. Florian und ich durften vorn in der Mitte Platz nehmen. Anschließend habe ich mich noch mit unserem Zweitfotographen Alfred unterhalten, so dass ich anfangs gar nicht mitbekam, dass drinnen lustige Spiele für die Kinder stattfanden, wie Streichholzweitwerfen und Luftballonwettrennen.

Ich trank danach zum zweiten Mal an diesem Tag Alkohol, nämlich einen Kleinen Feigling. Aber dabei blieb es dann auch. Schließlich haben wir auch ohne Promille eine Menge Spaß, wie mir meine Kaninchenflüsterin nach unserem Urlaub wieder bestätigte.

Nämlich mit vielen, lustigen Spielen. Wir hatten das Schuhspiel, bei dem Florian und ich Rücken an Rücken saßen und Fragen "Wer von euch beiden..." beantworten mussten. Diese waren auf Star Trek gemünzt, so dass es nicht hieß "Wer ist der bessere Koch?" sondern "Wer kann das bessere Essen replizieren" oder "Wer kann besser mit Geld umgehen?" hieß bei uns "Wer häuft mehr goldgepresstes Latinum an?". Wir hatten phänomenale 13 Übereinstimmungen bei 16 hexadezimalen Fragen.

Bei "Szenen einer Ehe" konnten wir uns bei einem Zwei-Bananen-Stück am reichen Erfahrungsschatz eines lang verheirateten Paares amüsieren. Als ich die erste Banane sah, hatte ich [zensiert] Gedanken und konnte fast nicht aufhören zu lachen.

Zwischendurch drängelten wir uns auch bei unserem Fotographen TomTom vor, um unsere offiziellen Hochzeitsfotos mit goldenem Bilderrahmen machen zu lassen. Ich freue mich schon wie verrückt auf das Fotoalbum, das er dann aus den vielen Bildern erstellen will.

Ganz interessant war auch die Idee, dass jeder Gast auf einem Kärtchen vermerkte, was sie uns für die nächsten Jahre wünschen würden. Diese wurden zusammen mit einer Weinflasche und zwei Gläsern in eine Holzkiste gesperrt, die wir versiegeln mussten, richtig mit Siegelwachs. Damit der Schlüssel für die Hängeschlösser nicht verloren gehen kann, habe ich diesen auch mit Siegelwachs auf die Kiste geklebt. In zehn Jahren dürfen wir die Kiste dann öffnen und gucken, welche dieser Wünsche in Erfüllung gegangen sind. Wer kommt in 10 Jahren, also am 07.08.2019 zum Brunch?

Kennt ihr das Spiel, bei dem wir auf Stühlen sitzen als König und Königin und Kutscher, zwei Pferde und vier Räder? Dabei las Kristin einen Text vor, bei dem jeder, wenn sein Stichwort fiel, etwas machen musste. Ich musste aufspringen und "Hier!" rufen, wenn das Wort "Königin" vorkam, Florian musste "Meine Königin!" sagen, wenn das Wort "König" fiel, und der Kutscher Tom musste sich vor mir hinknien und "Ja, meine Königin!" sagen, wenn das Wort "Kutscher" erwähnt wurde. Dies gefiel mir irgendwie am besten ;-)

Wir tanzten auch viel, unter anderem einen Zirtaki und YMCA. Dann wurde uns eine Hochzeitskerze überreicht, die wir anzünden sollten, wenn wir eine Aussprache benötigen, und danach wurde "Ein schöner Tag" gesungen, bei dem eine Kette unserer Gäste gebildet wurde und Teelichter herumgereicht, die wir dann in Herzform auf einen Spiegel stellen sollten. Das war sehr schön.

Gegen Mitternacht sollte eigentlich Schluss sein, aber die Stimmung war so toll, dass wir einfach weiterfeierten. Irgendwann war ich dann den Brautstrauß, den unsere Hochzeitskerzenhalterin Christin fing. Und anschließend kroch Florian unter meinen Rock und holte das Strumpfband, das er auch noch in die Menge warf. Darum hatten sich dann Washington und Alfred regelrecht geprügelt, aber Alfred hat gewonnen :-)

Kurz nach 1:00 Uhr war dann auch Zapfenstreich. Am Schluss bekamen die beiden Bedienungen erst einmal ein wenig Trinkgeld - Teil 1 und dann blieben nur noch Thommy und Nadine übrig. Wir unterhielten uns noch lange und schlenderten dann gegen 2:00 Uhr nachts zu unserem Hotel Marienhof.

Was für ein Tag!

66 Fotos, die Tom und andere mit unserer Kamera gemacht haben

91 Fotos von unserem Hauptfotographen Thomas Brückl

Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | Hochzeit | Familienbande | Freunde | Star Trek [ 2 Mal Senf dazugegeben ]

Sonntag, 6. September 2009 22:19

07.08.09 - Der schönste Tag im Leben - Trauung im Rathaus

Die Hochzeit soll ja der schönste Tag im Leben eines Menschen sein. Und ich muss sagen, dieser Tag war wirklich sehr gelungen. Es gibt viele bemerkenswerte Tage in meinem Leben. Zum Beispiel als ich mein Pferd gekauft hatte. Oder Farid oder Noah zur Welt gekommen sind. Aber unsere Hochzeit war insofern der schönste Tag in meinem bisherigen Leben, weil wir unheimlich viel Spaß hatten. Uns war keine Sekunde langweilig.

Ich war überhaupt nicht aufgeregt, weil ich erstens nicht die geringsten Zweifel hatte, dass ich vielleicht nicht das Richtige tue, und weil wir wirklich sehr viel Mühe in die Vorbereitungen gesteckt hatten und ich daher sicher war, dass eigentlich nichts schief gehen konnte.

Morgens schlüpfte ich in mein Kleid, Florian zurrte die Schnüre am Rücken fest, damit es mir nicht runterrutschen konnte, dann lief ich zum Friseur Lechner, um mir meine Hochsteckfrisur machen zu lassen. Es ging schneller als geplant, so dass ich noch Zeit hatte, meinen Brautstrauß selbst in der Blumenoase abzuholen. Florians Papa hatte sich darum gekümmert, ebenso um die wunderschönen Tischgestecke, die die Blumenoase in die Dorfener Stube geliefert hat.

Anschließend auf dem Weg zurück ins Hotel Marienhof fuhr mir Gesine entgegen - sie war also die erste, die mich in meinem kompletten Outfit gesehen hat :-) Die Sonne schien und es war einfach wunderbar.

Im Hotel war ich zunächst etwas nervös, weil ich meine Kinder noch nicht gesehen hatte. Also klopfte ich bei den Berlinern an, wo wir die Anzüge der Jungs deponiert hatten, und fragte, ob Mama mit den Jungs schon da wäre. Die Berliner versteckten sich im Bad und hinter der Tür :-) und versicherten mir, dass die schon längst da wären. Also war ich beruhigt und ging wie verabredet zu Shelley, die mich wunderschön schminkte :-) Sie riet mir von Smokey Eyes ab, wie sie zur Zeit wohl sehr in Mode sind. Da ich ihr völlig vertraute, ließ ich sie einfach machen :-)

Anschließend gingen wir zum Standesamt. Das war so gegen 10.30 Uhr. Wir begrüßten alle ankommenden Gäste, verteilten die Namensschilder und ich war sehr überrascht und gerührt, wie viele doch tatsächlich ein Star Trek Kostüm angezogen hatten. Das war wirklich nett gewesen und teilweise sind wirklich tolle Eigenkreationen dabei herausgekommen!

Als gegen 11.00 Uhr fast alle Gäste eingetroffen waren, begaben wir uns in den großen Sitzungssaal des Rathauses, wo dann die "Eheschließung vollzogen" wurde, wie es im Beamtendeutsch heißt. Herr Schuler hielt eine Rede über den Quell der Liebe, der ich leider nicht absolut konzentriert folgen konnte. Meine Gedanken schweiften im Mittelteil ein wenig ab, doch dann fing ich mich wieder.

Schließlich durften wir uns das Ja-Wort geben und die Ringe tauschen. Florian bekam meinen Ring nur mit Mühe auf meinen Finger, da meine Hände durch die Hitze angeschwollen waren. Umgekehrt ging es dann aber ganz leicht. Wir durften uns küssen :-)

Anschließend kam dann der offizielle Teil, bei dem wir noch ein paar Unterlagen unterschreiben mussten, Florian mit seinem neuen Nachnamen König-Heidiner :-) Damit haben wir schon einige Leute überrascht ;-)

Hätten wir im Standesamt München geheiratet, hätten wir nun den Saal ganz schnell verlassen müssen, weil draußen schon die nächsten Brautpaare angestanden hätten. Aber hier in Dorfen hatten wir uns noch von allen gratulieren lassen können.

Anschließend hatte Florians Mama noch das Bettlaken Bemal- und Zerschneidespiel mit uns gemacht. Wir haben ein wunderschön symmetrisches Herz hingebkommen. Zum Glück war die Schere auch superscharf, so dass wir es auch blitzschnell ausschneiden konnten. Wer genau hinschaute, erwischte uns auch dabei, wie ich die Führung übernahm ;-) Um die Kontrolle wieder übernehmen zu können, musste mich Florian dann durch das Loch im Laken heben. Diesen Part haben wir uns dann später bei der Türschwelle gespart ;-)

Später erzählte mir Mama, dass die Jungs über die Ölgemälde im Sitzungssaal schockiert gewesen wären. Das große Bild ganz hinten zeigte den Kindermord von Bethlehem. Auch sonst waren dort ziemlich grausige Szenen aus der Bibel abgebildet. Das war mir selbst gar nicht aufgefallen, weder beim ersten Besuch vor einigen Monaten, noch während der Trauung. Aber so haben wir die kirchliche Trauung praktisch in einem Aufwasch miterledigt ;-)

Vor dem Rathaus verteilten die Jungs dann Ratschen und Tröten. Da wir zu Fuß zur Dorfener Stube gingen, hatten wir keine Gelegenheit, laut zu hupen. Deshalb wollte ich, dass wir wenigstens so etwas Krach machen würden. Im Streibl-Saal angekommen, wünschten wir erst einmal allen viel Spaß beim Sitzplatz suchen, denn wir wollten unseren großen Auftritt erst genießen, wenn alle ihre Plätze eingenommen hatten.

Fortsetzung folgt...

66 Fotos, die Tom und andere mit unserer Kamera gemacht haben

91 Fotos von unserem Hauptfotographen Thomas Brückl

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Sonntag, 2. August 2009 13:47

Hangover

Statt einen Junggesellenabschied zu feiern, haben wir lieber zugeschaut, wie es anderen nach einem Junggesellenabschied erging. In dem Film Hangover feiern Phil, Allan und Stu den Junggesellenabschied ihres Freundes Doug in Las Vegas. Das Problem ist nur, als sie am nächsten Morgen aufwachen, ist Doug verschwunden, Stu fehlt ein Zahn, im Bad liegt ein Tiger und sie finden ein Baby, aber niemand kann sich mehr an die vergangene Nacht erinnern.

Wie in einem Krimi versuchen Sie, allen Anhaltspunkten zu folgen und die vergangene Nacht zu rekonstruieren, was saukomisch ist, aber auch ein echt abschreckendes Beispiel abgibt.

Vielen Dank an unseren Trauzeugen für diese andere Einladung :-)

Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | Freunde | Kino

Sonntag, 5. Juli 2009 19:42

Ice Age 3 - Die Dinosaurier sind los - 3D

Heute haben wir uns zu sechst Ice Age 3 - Die Dinosaurier sind los in 3D angeschaut.

Der Film hat mir auf jeden Fall besser gefallen als der zweite Teil. Er ist rasant, emotional, niedlich und lustig. Angucken!

Ob es sich jedoch gelohnt hat, ihn in 3D anzugucken? Naja, wahrscheinlich ist das schon mal was anderes, denn dadurch wirken die Figuren natürlich plastischer. Aber letztendlich hat das auch seinen Preis: 9,90 Teuronen für Erwachsene, 6,90 Teuronen für Kinder, plus 2 Teuronen für die 3D-Brille, die man anschließend in einen eigens hierfür aufgestellten Container werfen sollte. Wir haben unsere Brillen natürlich mitgenommen, denn wenn wir nochmal einen 3D-Film anschauen sollten, dann vergessen wir die hoffentlich nicht zu Hause.

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Donnerstag, 28. Mai 2009 21:32

Eine zweite Chance: Star Trek (OV)

Ich bin gerne bereit jemandem/etwas eine zweite Chance zu geben (außer fremdgehenden Männern), so auch dem Film Star Trek. Nachdem nun einige Zeit vergangen ist, haben mein Schatz Florian und noch zwei liebe Menschen den Film noch einmal auf English angeguckt.

Achtung, Spoiler

Diesmal wusste ich, was mich erwartete, so dass ich mit einer entspannteren Haltung hineingehen konnte. Leider habe ich Dr. McCoy mit seinem leichten Südstaatenakzent und das Schottisch von Scotty nicht so gut verstanden, insbesondere den Satz, in dem "Bones" vorkam. Und teilweise hat mir die viele Zerstörung in dem Film schon wieder wehgetan.

Achtung, Spoiler

Aber insgesamt hat mir der Film diesmal besser gefallen. Er sprühte vor Anspielungen und Zitaten für uns Altfans und ein paar Kleinigkeiten, die ich beim ersten Mal moniert hatte, fand ich diesmal gar nicht so schlimm. Zum Beispiel dass Spock Kirk einfach in einer Kapsel auf dem Eisplaneten aussetzt. Das tat er erst, nachdem sich Kirk seiner einfachen Eskortierung durch die Sicherheitskräfte widersetzt hatte. Und auch das Ausflippen nach Kirks Provokation erschien nun etwas logischer, da er sich bereits als Kind von seinen Mitschülern hatte dazu hinreißen lassen.

Achtung, Spoiler

Die Schnittfehler wären mir gar nicht mal so aufgefallen. Was mich aber nach wie vor stört, ist dieser hahnebüchene Unsinn mit der roten Materie. Florian hat alles hier in seinem Trekkies-sind-Erbsenzähler-Post schön beschrieben - wir hatten darüber nach dem Film diskutiert.

Achtung, Spoiler

Die Schauspieler widerum waren großartig. Die Special Effekts waren bombastisch. Das Design der Enterprise gefällt mir außerordentlich gut, es verbindet Nostalgie mit Moderne. Kurzum - da ist eine Menge Potential!!!

Achtung, Spoiler

Wenn ich irgendetwas zu sagen hätte - aber meine Meinung interessiert ja niemanden - dann würde ich die Disruptoren an der falschen Stelle einfach wegretuschieren, bevor der Film auf DVD/bluray rauskommt, wie sie es seinerzeit mit den Waffen in den Händen des Militärs in E.T. gemacht haben, die einfach durch Walkie Talkies ersetzt wurden. Das geht *nick*

Achtung, Spoiler

Und für den nächsten Film: Hackt Orci und Kurtzman die Hände ab Beauftragt jemanden, der sich die Mühe macht, ein Drehbuch schlüssig zu schreiben und sich auch mal Rat von Experten bei der NASA holt. Und ich habe nichts gegen Action, wirklich. Star Trek VIII mit den Borg ist einer meiner Lieblingsfilme. Aber Action ist nicht gleich Zerstörung. Wenn dies beim nächsten Film beherzigt wird, dann könnte dieser absolut großartig werden und in etwa meinen Erwartungen gerecht werden, die ich an den aktuellen Film ursprünglich gestellt hatte.

Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | Freunde | Kino | Star Trek

Sonntag, 17. Mai 2009 12:35

Illuminati

Willkommene Abwechslung Nummer 1 bot gestern Abend der Besuch in einem Kino, um Illuminati anzugucken. Das Buch dazu liegt bereits seit Monaten oder Jahren ungelesen in meinem Will-ich-irgendwann-mal-lesen-Stapel, daher konnte ich den Film ohne Vorwissen und ohne Skrupel und ohne Erwartungen angucken.

Achtung, Spoiler

Tja, wir werden alle nicht jünger, so geht der Kelch auch nicht an Tom Hanks vorüber. Aber als Professor macht er sich wirklich gut. Die Illuminati haben mal eben aus dem LHC - nein, kein kleines, schwarzes Löchlein, das wurde in Star Trek schon verbraten - ein Behälter mit etwas Antimaterie gestohlen und wollen damit nun den Vatikan und halb Rom in die Luft jagen.

Achtung, Spoiler

Auf dem Pfad der Erleuchtung kommt es zu einer wilden Jagd quer durch Rom, in der uns mal eben alle Kirchen vorgestellt werden. Aber ganz ehrlich, eher geht ein Kamel (bzw. ein Tau, die beiden Wörter sind sich im Hebräischen zum Verwechseln ähnlich) durch ein Nadelöhr, als dass man diese Stadtbesichtigung in fünf Stunden schafft! Aber es ist doch bloß ein Film, also wird zum Schluss Sodom und Gomorrha verhindert, der Gute wird zum Bösen, der Böse entpuppt sich als Guter und jemand ganz anderes wird in der Conclave zur Päpstin... äh... falscher Film... zum Papst gewählt.

Achtung, Spoiler

Die ganze Zeit habe ich mich gefragt, woher ich den Camerlengo Carlo Ventresca kenne. Auf die Idee, dass es Obi-Wan Kenobi/Ewan McGregor sein könnte, bin ich nicht gekommen. Ich habe immer nur auf das Grübchen im Kinn gestarrt (das bei Obi-Wan durch den Bart verdeckt wurde) und mich gefragt, ob es nicht Decker aus Star Trek I sein könnte. Hm, eine gewisse Ähnlichkeit lässt sich nicht leugnen, oder?

Achtung, Spoiler

Fazit: Wir sind gut unterhalten worden. Der Film war spannend und actionreich und hatte gewisse Windungen, ein paar Dinge waren vorhersehbar, aber im Großen und Ganzen hat er mir gefallen. Und die Katholische Kirche kam dabei wirklich gut weg! Aber der DaVinci-Code war irgendwie spannender.

Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | Freunde | Kino

Samstag, 9. Mai 2009 20:45

Star Trek (XI) - Achtung, Spoiler!

Es ist aber andererseits auch nicht meine Art, so gar kein gutes Haar an etwas zu lassen. Also gehe ich mal in mich und versuche, die positiven Seiten des neuen Star Trek Films zu sehen.

 Achtung, Spoiler 

"Nach neun Minuten werdet ihr weinen", hatte Mike Hillenbrand prophezeit. Und er hatte recht. Der Film beginnt wirklich grandios mit Kirks Vater, der die berühmten zwölf Minuten Captain der USS Kelvin war und in dieser kurzen Zeit 800 Besatzungsmitgliedern das Leben gerettet hat, unter anderem seiner Frau und seinem zu diesem Zeitpunkt geborenen Sohn James Tiberius Kirk. (Aber unter uns Frauen, eine Geburt dauert normalerweise nicht 12 Minuten, sondern eher so 12 Stunden, aber das wäre dramaturgisch nicht so toll umzusetzen gewesen.) Und ja, ich habe geheult!

Achtung, Spoiler

In der ersten Hälfte des Filmes wurden wir Altfans auch mit vielen kleinen Anspielungen, Zitaten und Zwischenmenschlichem nostalgisch gestimmt, es gab sogar ein echtes Redshirt. Und die schauspielerische Leistung aller ist hervorragend und ich denke, dass sie sehr gut ausgewählt wurden, um die großen Fußspuren zu füllen, die ihre Vorgänger hinterlassen haben. Allen voran Zachary Quinto, der Spock absolut glaubwürdig spielt und sehr gut verdeutlicht, warum er sich auf Vulkan nicht zu Hause fühlte und lieber zur Sternenflotte wollte. Einzig der provozierte Wutausbruch, der Kirk letztendlich das Kommando über die Enterprise bescherte, war etwas zu übertrieben, fand ich. Auch sind mir die Gesichtszüge entgleist, als Spock den rebellischen Kirk mal eben in einer Rettungskapsel absetzen lässt.

Achtung, Spoiler

Winona Ryder habe ich gar nicht erkannt. Der letzte Film, den ich mit ihr gesehen hatte, war Alien - die Wiedergeburt. Karl Urban ist ein wunderbarer Pille. Simon Pegg übertreibt es etwas mit Scotty, hatte ich das Gefühl. Aber Chris Pine ist ein toller Kirk, der hier aufgrund der veränderten Kindheit rebellischer dargestellt wird und das passt auch gut zusammen. Zoë Saldaña ist eine wunderbare Uhura, deren Fähigkeiten in der Serien nie so zum Ausdruck gekommen sind. Andererseits muss ein wenig aufgepasst werden, damit nicht das Wesley-Crusher-Syndrom zuschlägt, denn mit alles könnenden Übermenschen kann sich der Druchschnittszuschauer dann doch nicht mehr identifizieren. Anton Yelchin als Chekov hat ebenfalls einige hervorragend komische Szenen.

Achtung, Spoiler

Mir hat das Zusammenspiel zwischen den Charakteren und die Entwicklung auch gut gefallen, auch wenn an einigen Stellen die Freundschaft zwischen Kirk und McCoy hätte etwas besser herausgestellt werden können. Insgesamt gab es viele schöne Aliens zu sehen, die etwas mehr wie aus dem Star Wars Universum geliehen aussahen, als die üblichen Star Trek Menschen mit angeklebten Latex-Auswüchsen.

Achtung, Spoiler

Dass Leonard Nimoy höchstpersönlich noch einmal in die Rolle des alten Spock schlüpfen durfte, war nett gemeint, aber ich würde es ihnen allen gönnen, endlich in den wohl verdienten Ruhestand zu treten. Abgesehen davon ist es etwas unfair, Spock die Schuld an dem durcheinandergewirbelten Universum, der alternativen und eher unerfreulichen Zeitlinie in die Schuhe zu schieben.

Achtung, Spoiler

Es wurde sehr viel zerstört und ich weiß nicht, ob sich damit die neuen Macher nicht etwas zu weit aus dem Fenster gelehnt hat. Und Wiedergutmachen is nich, weil er sich damit sonst lächerlich machen würde. In Science Fiction und bei alternativen Zeitlinien ist alles möglich. Aber irgendwann ist dann doch die Schmerzgrenze erreicht.

Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | Freunde | Star Trek | Kino

Freitag, 8. Mai 2009 20:54

Star Trek (XI) - Achtung, Spoiler!

Man kann nicht einfach eine Behauptung aufstellen und diese dann nicht begründen. Also muss ich jetzt sagen, was mir an diesem Film nicht gefallen hat. Gut, dann fangen wir mal an.

J.J. Abrams ist der Regisseur von Lost. Und Lost hat begonnen mich zu langweilen, weil ich keine Lust hatte, länger an der Nase herumgeführt zu werden. In einem Interview hatte J.J. Abrams mal gesagt, dass für ihn eine geschlossene Kiste viel interessanter wäre, als der Inhalt. Vorfreude ist eine schöne Sache, aber irgendwann möchte ich in die Kiste doch mal reingucken dürfen. Ich bin eben neugierig. Ich hatte schon Schlimmes befürchtet, zum Beispiel dass J.J. Abrams aus Star Trek einen Mystery-Film macht, bei dem ich über den Köpfen der Leute, die im Kino vor mir sitzen, nur noch Fragezeichen schweben sehe. Aber diese Befürchtung hat sich nicht bewahrheitet. Es wurde noch viel schlimmer...

Achtung, Spoiler

Was zum Teufel ist bitte schön "rote Materie"? Bei Star Trek wurde immer Wert darauf gelegt, dass die physikalischen Begebenheiten irgendwie noch erklärbar sind, auch wenn es sich um Fiction handelt. Zumindest hatte ich nie den Eindruck, dass irgendetwas Merkwürdiges erfunden wurde, nur um eine Handlung drumherum zu bauen.

 Achtung, Spoiler 

Ein Reboot à la Battlestar Galactica gab es nicht (obwohl Spock als Frau schon interessant gewesen wäre...). Statt dessen wurde tatsächlich die Zeitlinie geändert, zum Zeitpunkt von Kirks Geburt mal eben ein Mixer ins alte Star Trek Universum gesteckt und viel herumgewirbelt, zerstört und auf neue Wege gebracht. Im Grunde genommen habe ich damit kein Problem und es stimmt, dieses neue Star Trek Paralleluniversum ("Quanten") wird nie wieder zu dem Star Trek führen, wie wir es kennen. Auch damit habe ich kein Problem. Gab es schon bei Zurück in die Zukunft.

Achtung, Spoiler

Womit ich aber definitiv ein Problem habe, ist die extreme Zerstörungswut. Hallo? Musste gleich ein ganzer Planet draufgehen? Und dann ausgerechnet Vulkan, der so viele Anhänger hat? Oder wollt ihr unbedingt den Flop "Star Trek XIII - Auf der Suche nach Vulkan" drehen? Um einen großartigen Film zu schaffen, reicht es nicht aus, Zerstörungen bildgewaltig umzusetzen. Kaputt machen, das kann jeder, das können Kleinkinder schon im Kindergarten. Aber etwas Großartiges erschaffen, da gehört wesentlich mehr dazu. Nö, Leute, so nicht!

Achtung, Spoiler

Und dann diese Geschichte mit Spock und Uhura. Bitte? Da hätte ich doch gerne wenigstens erfahren, wie die beiden zusammen gekommen sind. Statt dessen wird man vor vollendete Tatsachen gesetzt, wie jemand, der zwei Arbeitskollegen knutschend im Firmenlift entdeckt, die ihre Beziehung bisher geheim gehalten hatten. Ehrlich gesagt hätte ich gedacht, als ich Spocks Blick im Trailer bei der Umarmung der Frau sah, dass er in diesem Augenblick seine verleugnete, menschliche Hälfte wiederentdeckt. Andererseits hätte ich es lustig gefunden, wenn Christine Chapel irgendwo aufgetaucht wäre, die immer heimlich in Spock verliebt gewesen war. Vielleicht hätte es dann Schlammcatchen mit der neuen Uhura und der neuen Chapel gegeben?

Achtung, Spoiler

Lieber J.J. Abrams! Um einen guten Kinofilm zu machen, reicht es nicht aus, Action, Witz und ein paar nette Anspielungen für die Altfans in wilder Bildfolge zusammenzuschnipseln. Gute Effekte, das haben heutzutage die meisten Filme. Um einen guten Kinofilm zu machen, gehört eine intelligente Story dazu. Und die fehlt hier leider völlig (okay, das haben dann wohl Alex Kurtzman und Roberto Orci verbockt). Wenn ich Star Trek mit seiner Konkurrenz vergleiche, dann kann er einpacken. Wolverine hat mir besser gefallen, und ich bin auch davon überzeugt, dass mir der neue Terminator besser gefallen wird. Ob man mit diesem Film ein neues Publikum, eine neue Generation an Star Trek heranführen kann, das wage ich wirklich zu bezweifeln.

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Donnerstag, 7. Mai 2009 21:18

Star Trek (XI)

Lange haben wir darauf gewartet, uns vor Spoilern gefürchtet, die Finger in die Ohren gesteckt, die Trailer genossen und uns auf dieses große Kinoevent gefreut. Gestern Abend war es so weit. Mein Schatz Florian und ich haben uns mit unseren Trekdinner-Leuten in einer Eisdiele getroffen, um das angekündigte Kinoereignis Star Trek zu zelebrieren. Ich bekam einen Bananensplit ohne Banane, die wurde dann nachgereicht. Es war eine lustig-fröhliche Runde und wir waren alle voller Vorfreude.

Exokomp hatte sogar schon seinen Kommunikator und den Phaser aus dem neuen Film ausgepackt, die er auf der FedCon erstanden hatte, und die mich irgendwie an eingestampfte Zylonen erinnern. Dann ging es los: Teils in diversen Star Trek Uniformen nahmen wir in unserer Reihe L Platz und hatten wirklich sehr gute Plätze erwischt.

Wenn man in's Kino geht, dann hat die Wirkung des Films immer auch unmittelbar etwas mit der Erwartungshaltung zu tun, die sich im Vorfeld aufgebaut hat. Wenn man wenig erwartet, kann man auch von einem durchschnittlichen Film begeistert sein. Das war zum Beispiel bei Alien vs. Predator der Fall.

Umgekehrt kann es aber auch passieren, dass man sehr viel erwartet, weil die Kritiken gut waren, dann kann man auch von einem guten Film enttäuscht sein. Wirklich, ich hatte mich bemüht, keine Erwartungshaltung aufzubauen. Doch es war wie ein Spießrutenlauf. So hatte ich schon Trailer gesehen und wusste bzw. meinte zu wissen, dass Leonard Nimoy einen Cameoauftritt haben würde, dass ein Planet implodiert, dass Spock von einer Frau umarmt wird und dass der Film sehr actionreich sein würde. Und die Ausschnitte, die wir auf der Opening Ceremony der FedCon gesehen hatten, waren äußerst klug gewählt, denn sie zeigten, dass der Film auch sehr lustig werden würde, ohne von der Handlung zu viel zu verraten.

Und dann war da noch Mike Hillenbrand, der auf seinem Panel immer wieder betonte, dass wir diesen Film unbedingt ansehen müssen, damit er ein kommerzieller Erfolg wird, damit noch mehr Filme gedreht werden und es vielleicht eine weitere Fernsehserie geben würde. Der Film wäre "geil, geil, geil, geil, geil". Und wir würden nach neun Minuten weinen.

In Folge dessen war ich gespannt wie ein Flitzebogen und innerlich absolut davon überzeugt, dass mir dieser Film gefallen würde. So kann man sich täuschen.

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Mittwoch, 6. Mai 2009 18:13

FedCon XVIII - Tag 3

Auch heute haben wir es nicht geschafft, früher aus dem Bett und aus dem Hotel zu kommen, aber wir hatten Glück und konnten noch einen der letzten drei Parkplätze in der Maritim-Tiefgarage ergattern. Gut so, denn ich war gleich drei Mal unten, um Gepäck und Beute unserer Mitfahrer unterzubringen. Leider werde ich wohl auch nie erfahren, was man unter "TrekLingThing" zu verstehen hat... Es sei denn, irgend ein anderer Blogger berichtet darüber ;-)

Auf der Auction mit Richard Arnold wurden in erster Linie Autogramme versteigert. Das große Klingonenemblem mit Unterschriften wurde erst später in der Closing Ceremony versteigert. Wir haben die Auktion aber nicht bis zum Schluss angeschaut.

Lieber sind wir pünktlich zum Star Trek Tribute mit allen Trek-Schauspielern gegangen, was wir aber auch nicht ganz geschafft haben. Man trifft einfach so viele alte Bekannte, mit denen man immer ein paar Worte wechseln möchte, so dass es einfach unmöglich ist, mal eben schnell von einem Eck zum anderen zu kommen.

Dafür waren wir diesmal pünktlich (wirklich!) beim zweiten Panel von Thomas und Mike, in dem Thomas dann das Kapitel mit Schreinemakers vorlas. Er stellte auch noch einmal klar, dass die Fans in diesem Buch nicht durch den Kakao gezogen werden, das hat das Fernsehen in den 90ern schon zur Genüge getan. Da ich erst auf Seite 236 bin, habe ich auch noch keine Rezension geschrieben. Diese wird jedoch sehr positiv ausfallen, auch Dank der umfassenden Versorgung von Thomas mit Material durch Martin Stahl und anderen Helfern, die auf den letzten Seiten aufgelistet sind. Und nun wissen auch alle, dass wir im August heiraten werden ;-)

Bis zur Closing Ceremony war es nicht mehr lang, doch am Anfang wurden die Losgewinner gezogen, was ein klein wenig langatmig war. Das große Klingonenemblem mit Unterschriften wurde nun versteigert und brachte sage und schreibe 1000 Teuronen ein! Für einen guten Zweck, versteht sich :-) Max Grodenchik und Robert Picardo haben zum Abschied noch einmal gesungen. Und das war so süß, da kam ein Mädchen auf die Bühne, um Christopher Judge zu umarmen. In früheren Zeiten war es eigentlich fast unmöglich, auf die Bühne zu kommen, und wenn es doch einer geschafft hatte, wurde er/sie ausgebuht. Aber das Mädchen bekam Applaus und durfte dann mit den Stars tanzen. Zum Abschied gab es Standing Ovations.

Schließlich trafen wir uns alle im Foyer wieder, damit wir uns gemeinsam ins Auto quetschen können. Eventuell fahren wir nächstes Jahr wieder, da haben wir dann noch zwei Plätze frei. Bewerbungen werden ab sofort entgegengenommen ;-) Ich nutzte noch einmal kurz die Gelegenheit, um mich von Washington mit Shelley und Richard Hatch fotographieren zu lassen. Dann erschreckte ich Dominic Keating zu Tode, weil ich kreischte, als er in unseren Aufzug einstieg. Vor lauter Aufregung hatte ich auch noch vergessen, unser Parkticket zu bezahlen.

Sandra - Richard Hatch - Shelley

© 2009 Washington

Das war ein sehr schöner Abschluss :-) Auf der Rückfahrt war leider hin und wieder Regen und ein kleiner Stau - verursacht durch irgend so einen Raser - und ich wollte unsere großen Jungs nicht einfach irgendwo in München mitten in der Nacht absetzen, also habe ich jeden bis direkt vor die Haustür gefahren. Wir waren natürlich erst um 2:00 Uhr im Bett, völlig erledigt, aber glücklich :-)

19 Fotos

Fotos der Stargäste findet ihr wie immer in unübertroffener Qualität bei Thomas Brückl

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Dienstag, 5. Mai 2009 23:30

FedCon XVIII - Tag 2

Am nächsten Morgen habe ich mich auf den Wecker Kinder verlassen, denn die schlafen nie länger als bis 8.00 Uhr, egal wann sie ins Bett gehen. Trotzdem haben wir das Panel von Robert Picardo um 9.30 Uhr verpasst und sind schnurstraks zu Max Grodenchik gegangen, um auch gute Plätze zu erwischen für Hubert Zitt's May the Fun be with you. Der Vortrag war weniger technisch und daher auch ein wenig geeignet für die Jungs, obwohl die Nintendos irgendwie doch interessanter waren.

Bei Nana Visitor und Dominic Keating haben wir auch reingeschaut, während Florian rumgelaufen ist und ganz tolle Fotos von den Kostümen gemacht hat. Nana hat eine unglaubliche Figur *Neid*. Aber letztendlich sind die Panels doch nur Small Talk und Political Correct Statements. Ein Panel wie von Andrew J. Robinson werden wir wohl so schnell nicht wieder zu sehen bekommen. Der hat nämlich wirklich deutlich seine Meinung gesagt und konnte es kaum glauben, was er da auf der Bühne von sich gegeben hat.

Wir haben noch eine Kleinigkeit gegessen und uns dann in den überfüllten Salon Koch gequetscht, wo Robert Vogel einen Vortrag über 40 Jahre Mondlandung gehalten hat. Leider haben wir davon nur noch die zweite Hälfte mitbekommen, dafür haben wir uns aber die Zugabe gegönnt. Robert Vogel ist wirklich ein sympathischer Kerl, der auch immer wieder auf die Verschwörungstheorie eingegangen ist und erklärt hat, dass diese Theorie totaler Humbug ist.

Irgendwie lebten wir schon wieder in einer anderen Zeitzone, jedenfalls war dann plötzlich 16.00 Uhr und wir versammelten uns auf der Wiese zwischen den Ab- und Auffahrten der Tiefgarage, damit alle Fotographen von den Trekdinnerleuten und anschließend von den Star Trek Kostümierten Fotos schießen konnten. Ich habe auch ein paar Fotographen geknipst. Und nach einem Happen Essen (bei dem wir dann das Panel von Rainer Nagel über die Frakkin' Toasters aus Battlestar Galactica verpasst haben) und Quatschen und Rumlaufen sind wir dann zum Costume Contest angetreten.

Nein, wir sind natürlich nicht aufgetreten, aber wir haben vor dem Bühneneingang das eine oder andere brauchbare Foto geschossen, um anschließend die Show zu genießen. Nessie hat moderiert (und Ferdinand hat mich gefragt, ob das ein Mann oder eine Frau ist...). Ich war ganz heiß auf das Alien, von dem mir alle schon erzählt hatten, das ich aber noch nicht zu Gesicht bekommen hatte. Kurz vor dem Contest hatte ich "es" ohne Kopf gesehen und gefragt, ob er am Wettbewerb teilnimmt. Und ja, er nahm mit seinen zwei Begleitern teil. Mein Favorit!!!

Captain Future und Joan Landor waren auch dabei, doch ihre Crew hat sie irgendwie im Stich gelassen. Dabei habe ich vor ein paar Jahren Professor Simon auf der FedCon gesehen gehabt. Mein Favorit trat am Schluss auf. Wir lagen brüllend vor Lachen am Boden, denn das Alien tanzte im rosa Tütüröckchen! Und war anschließend brav wie ein Hund frisch aus der Hundeschule. *gröhl*

Um die Wartezeit zu überbrücken, bis die Jury die Gewinner auserkoren hatte, trat die Sarlacc Survivors Band auf. Wir fühlten uns wie in Mos Eisleys Cantina, denn wir hatten diesen blauen Elefanten und die beiden Dabogirls Twi'lek in orange und blau :-) Und auf TNT haben sie dann TNG und TÖS gesungen! Das hat gerockt! Da sah die Kiss Cover Band anschließend fast schon blass aus... (Ach so, die waren weiß geschminkt.) Eigentlich hatte ich mich auf James Callis gefreut, weil er bei Battlestar Galactica einer meiner Lieblingscharaktere ist (ihr wisst doch, dass ich auf irre Typen stehe). Aber leider musste er schon etwas früher weg und hatte daher sein Panel mit Christopher Judge getauscht. Lustiger Kerl, aber nach ein paar Fragen-Antworten bin ich dann doch gegangen.

Florian hatte leider die zweite Hälfte des Costume Contests nicht mehr mitbekommen, weil er noch Kondome in Koblenz besorgen wollte ;-) Bei der anschließenden Fotosession mit dem Alien hatten wir daher auch nicht unsere Primärkamera, sondern nur die Sekundärkamera dabei, mit der Ferdinand 2 leider mangels geladener Batterien nur unschwarfe weil ohne Blitz fotographierte Bilder machen konnte. Aber glücklicherweise hatte sich hinter ihm Tichy (DANKE) positioniert und hat zwei sensationelle Fotos geschossen, als jemand aus der Menge rief: "Küss das Alien!"

Sandra mit dem Alien und den Alienjägern

Sandra küsst das Alien und ein Alienjäger grinst

Das war ein Erlebnis! Die Alien-Filme sind die einzigen Filme, von denen ich heute noch Alpträume bekommen. Und ich küsse so ein Vieh!!! ;-) Aber nach diesem Erlebnis habe ich nur noch das Hotel gesucht (ohne Flo und damit ohne Navi), die Kinder geduscht und ins Bett gesteckt, Mails gecheckt, ein bisschen Demolition Man angeguckt (da spielt ja Sandra Bullock mit) und dann weggeratzt.

104 Fotos

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Montag, 4. Mai 2009 22:38

FedCon XVIII - Tag 1

Dieses Jahr haben wir uns relativ spontan dazu entschlossen, wieder auf die FedCon zu fahren. Oder besser gesagt wir mussten fahren, weil Washington meinte, es wäre ohne uns keine richtige Con. Naja, da kann man dann nicht anders, oder?

Spontan haben wir auch noch zwei Leute vom Trekdinner eingesammelt und sind am Freitag früh Richtung Bonn gestartet. Es war nicht besonders viel Verkehr und schönes Wetter, also konnte ich streckenweise auch richtig auf's Gas treten. Wir waren auch ca. 13.30 Uhr beim Maritim, nur leider war die Tiefgarage bereits voll besetzt, so dass wir irgendwo in einer Seitenstraße parken mussten. Dann hieß es Schlange stehen, bis wir unsere Chips implantiert Armbändchen, Con-Taschen und Badges ausgehändigt bekamen. Memo an mich selbst: Für die Badges Anstecker oder Halsbänder auf die Packliste setzen!!!

14.30 Uhr... Wir hetzen auf das Holodeck, um noch die zweite Hälfte von Thomas Höhl und Mike Hillenbrand anzusehen. Mike hat den neuen Star Trek Film bereits auf der Premiere in Berlin gesehen und uns den Mund wässrig gemacht... Mal sehen, wann wir dazu kommen, ihn uns anzuschauen :-)

Anschließend haben wir im Händlerraum rumgelungert, die Bar vom Khemorex Klinzhai und den Stand von der German Garrison angeschaut, mit ein paar Leuten geplaudert, eine Kleinigkeit gegessen (vielen Dank an das Maritim für die mehr als fairen Preise) und die vielen tollen Modelle und Bilder im ersten Stock angesehen.

Die Zeit verging wie im Fluge, so dass wir leider nicht mehr herausgefunden haben, wer Klaus und Tanja sind und wie das Fanpanel: "Vom Star Trek Captain zum Anwalt - was die Stars heute machen" so war...

Moment, einige von euch werden jetzt fragen, hallo? Da waren doch eine Menge Stars: Richard Hatch, Max Grodenchik, Jonathan Woodward, Erin Gray, Marc Alaimo und Jeffrey Combs... Wollen wir die nicht angucken? Nö, wollten wir nicht. Früher bin ich auf die Cons gefahren, um die Stars zu sehen, ihren Worten zu lauschen, viele schlechte Fotos von ihnen zu machen und viel Spaß mit ihnen zu haben. Zum Teil saß ich von früh bis spät in der Mainbridge und bin nur zum Pinkeln Frischmachen rausgegangen. Doch irgendwann hat sich dieses Verhalten geändert. Heute komme ich nicht mehr wegen der Stars, sondern in erster Linie wegen den anderen Fans, den tollen Kostümen, anderen Persönlichkeiten (Thomas Höhl, Mike Hillenbrand, Hubert Zitt) und der unvergleichlichen Stimmung auf der FedCon. Dieses Gefühl, drei Tage in eine völlig andere Welt abzutauchen und den Kopf so richtig von allen Sorgen und Nöten freizupusten, dieses Gefühl habe ich nur auf der FedCon. Sozusagen ein Dreitagetrip mit Vollrauschgarantie.

Dieses Jahr ist es mir auch zum ersten Mal passiert, dass mich drei Leute angesprochen haben, an die ich mich leider nicht mehr erinnern konnte (sorry!!!). Eigentlich habe ich ein sehr gutes Gesichter- und Namensgedächtnis, doch entweder ist das eine Alterserscheinung oder es ist einfach zu viel gewesen...

Wir schafften es aber zum Vortrag von Hubert Zitt "Elementarteilchen in Star Trek" (Pflichtprogramm!!!), in dem er u.a. anschaulich erklärte, wieso eine Baryonensäuberung eher unsinnig wäre, es würde nicht viel übrig bleiben ;-)

Anschließend haben wir uns auf die Mainbridge gebeamt und haben die Opening Ceremony verfolgt. Ein Fest, wirklich! Alle Stars auf der Bühne, und dann kam der absolute Oberhammer! Alle mussten ihre Handys ausschalten und Gerhard Raible erklärte uns, dass absolutes Filmverbot herrscht. Die Security und Conhelfer streiften durch die Gänge und beobachteten uns mit Argusaugen. Das nun Folgende sollte am nächsten Tag nicht auf youtube zu finden sein...

Uns wurden 28 Minuten, also vier Ausschnitte à sieben Minuten aus dem neuen Star Trek Film gezeigt!!! Das hat gerockt! Ich freue mich wie wahnsinnig, diesen Film in voller Länge zu sehen. Ich glaube nicht, dass die das verbockt haben, ich glaube, der wird richtig gut! Und nein, ich erzähle nix :-) Und ich habe auch nix auf youtube oder meiner SD-Karte oder meinem Handy :-)

Und auch die nachfolgenden Panels von Edward James Olmos, Nichelle Nichols und John Billingsley haben wir uns nicht angeschaut, weil wir erst mal unser Hotel finden und die Jungs ins Bett stecken mussten. Das war anstrengend genug...

22 Fotos :-)

Fotos der Stargäste findet ihr wie immer in unübertroffener Qualität bei Thomas Brückl

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Sonntag, 3. Mai 2009 20:38

X-Men Origins: Wolverine

Achtung, Spoiler

Am Mittwoch waren wir zur Premiere von X-Men Origins: Wolverine. Der Film beginnt 1844 mit dem jungen Logan und seinem Bruder, die irgendwie anders sind. Ich hätte aber schwören können, dass Victor später zu Wolverine werden würde, zumindest hatte der junge Schauspieler eine größere Ähnlichkeit mit Hugh Jackman. Der Milchbubi, der kränkelnd im Bett lag, wird als Erwachsener wahrscheinlich eher nicht zum Sexiest Man Alive gekürt werden. Ich weiß, ich bin gemein, aber ich glaube nicht an das hässliche Entlein...

Achtung, Spoiler

Und um bei Ähnlichkeiten von Schauspielern zu bleiben: Der Typ, der sich als nicht leiblicher Vater von Logan herausstellte, sah Hugh Jackman doch schon ähnlich, fand ich, aber er war gar nicht der leibliche Vater. Statt dessen war der andere Typ, der an die Tür gedonnert hatte, der leibliche Vater, der hatte aber so überhaupt gar keine Ähnlichkeiten mit ihm. Muss wohl eine Mutation sein.

Achtung, Spoiler

Nun gut, jedenfalls sehen wir im Vorspann, wie unsere beiden Mutanten die amerikanischen Kriege gewinnen, die gewonnen wurden, und warum sie an den Kriegen, die verloren wurden, nicht teilnehmen konnten. Sehr bestechende Bilder von Gewalt und Blutrunst (vor allem bei Victor), die von der Abscheulichkeit von Kriegen erzählen.

Achtung, Spoiler

Dann erst geht der Film richtig los. Ich möchte gar nicht so im Einzelnen auf die Handlung eingehen, auf jeden Fall ist es spannend und gut erzählt, mit ein paar vorhersehbaren Wendungen und ausreichender Kontinuität. Hier ist wohl einzig zu bemängeln, dass Wolverines Skelett lediglich mit Adamantium beschichtet bzw. getränkt wurde, um es unzerstörbar zu machen. Die Spitzen, die aus seinen Handknöcheln sprießen, waren natürlicherweise Knochen, die sich durch die Haut bohren. Ich meine mich aber zu erinnern, dass auf den Röntgenbildern aus den X-Men-Filmen ein Mechanismus für die Messerklingen aus Adamantium in seine Unterarme eingebaut wurde und es eben keine Mutation war. Hier wurde lediglich seine Unverwundbarkeit ausgenutzt, diesen Mechanismus in ihn einzubauen, da sich die Wunden an den Händen sofort wieder schließen würden.

Achtung, Spoiler

Anscheinend gibt es auch ein Stelle, an der die Übersetzung mal wieder nicht so gelungen war. Logans Freundin Kyla berichtet nämlich im Original offensichtlich von einer indianischen Mythologie, in der ein Trickster die Geliebte des Mondes auf die Erde lockt, woraufhin sie nicht mehr zurückkonnte und von nun an als Wolverine den Mond anheult. Im Deutschen erzählt sie irgendetwas von der Venus und ihrem Geliebten, der nicht zurückkehren konnte und der dann Wolverine hieß. Ich finde darüber gerade nichts, aber ich könnte mir vorstellen, dass den Übersetzern der indianische Mythos nicht geläufig war. Über den Mythos kann ich aber im Moment auch nix finden. Allerdings kam in der deutschen Fassung auch nicht rüber, dass Kyla eine Squaw ist. Und wieso hat eine Squaw eine blonde Schwester?

Achtung, Spoiler

Ist aber auch egal, schließlich spielt X-Men in einem Paralleluniversum, ihr wisst schon, Quanten und so... Um so mehr überraschte es mich, als ich las, dass es im März 1979 zu einem Vorfall in einem Kernkraftwerk (Harrisburg) auf der Insel Three Mile Island kam. Im Showdown erfahren wir auch, wie das passieren konnte und ein Kühlturm mal eben in Scheibchen geschnitten wird.

Achtung, Spoiler

Die Mutanten sind insgesamt nicht ganz so phantasievoll wie in den anderen X-Men-Filmen. Und dass Logans Bruder Victor später zu Sabretooth wird, habe ich erst kapiert, als wir uns nach dem Film darüber unterhielten. Aber solche Sachen kapiere ich generell etwas langsamer *g* Ein freundiges Wiedersehen gibt es mit Patrick Stewart alias Xavier, obwohl ich im ersten Augenblick dachte, dass das ein anderer Schauspieler wäre, so von hinten betrachtet.

Achtung, Spoiler

Wer sich noch mehr spoilern lassen möchte, dem lege ich den Artikel von Telepolis ans Herz. Der Autor hat offensichtlich den Film im englischen Original gesehen, was wir auch noch nachholen sollten ;-)

Achtung, Spoiler

Fazit: Angucken! Unbedingt! Und auf DVD kaufen. Oder von mir aus auch bluray. Vielleicht findet sich dort unter "geschnittene Szenen" auch jene Szene, in der gezeigt wird, wie Kyla reagiert, als sie von Logans Fähigkeiten erfährt. Aber vielleicht hatten sie diese Szene auch bewusst weggelassen, da sie das vielleicht hätte unglaubwürdig spielen müssen und dann dem Zuschauer schon klar gewesen wäre, welche Rolle sie in Zukunft spielen würde. Oder sie wäre glaubwürdig gewesen und dann wäre die spätere Wende nicht mehr glaubwürdig gewesen.

Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | Freunde | Kino [ 1 Mal Senf dazugegeben ]

Mittwoch, 29. April 2009 23:49

X-Men Origins: Wolverine

Heute waren wir zu dritt im Kino und haben X-Men Origins: Wolverine angeschaut.

Jetzt habe ich mal eine kese Frage: Darf ich darüber eigentlich schon blogan?

Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | Freunde [ 7 Mal Senf dazugegeben ]

Sonntag, 5. April 2009 21:39

Monsters vs. Aliens

Heute waren wir zu Farids Kindergeburtstag im Kino und haben uns Monsters vs. Aliens angeschaut (nicht Alien vs. Predator 2).

 Achtung, Spoiler 

Leider wurden mal wieder die besten Gags bereits im Trailer verbraten, so dass man am Schluss doch etwas enttäuscht war. Zur Handlung gibt es daher auch nicht viel mehr zu sagen, als dass Aliens auf der Erde landen und die Regierung ihre gefangenen Monster freilässt, damit diese die Erde von den bösen, bösen Außerirdischen befreit.

Achtung, Spoiler

Ob in der FSK18-Version das Hochzeitskleid von Susan nicht mitwächst? Ansonsten das Übliche: Freundschaften sind wichtig, der Charakter spielt dabei eine größere Rolle als das Aussehen, Familie ist wichtig, und in einer Partnerschaft/Ehe sollten beide Partner gleichberechtigt sein, blabla...

Achtung, Spoiler

Die Figuren hätten noch ein paar mehr Ecken und Kanten, ihre Charaktere etwas mehr Tiefe, die Story etwas mehr Pepp und die Gags einen kürzeren Bart vertragen können. Ach ja, und man hat natürlich deutlich gemerkt, dass der Film auch für das 3D-Kino konzipiert war, wenn sinnlos irgendwelche Gegenstände in die Kamera gehalten wurden. Das wirkt auf 2D dann doch nicht so...

Fazit: Kann man sich schon mal angucken, muss man aber nicht. Und die Jungs wünschen sich den Film auf DVD? Von mir aus...

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Sonntag, 7. Dezember 2008 19:07

Madagascar 2

Heute sind wir mit - ja, und die waren auch dabei - ins Kino gegangen und haben uns Madagascar 2 angeschaut. Der Film ist zum Brüllen komisch und teilweise auch rührseelig. Aber da er in Afrika spielt, muss man beim Titel beide Augen zudrücken. Schließlich brauchte es einen Wiedererkennungswert zum ersten Teil.

 Achtung, Spoiler 

Am genialsten waren die Pinguine, wie sie das Flugzeug steuerten und eine wunderbar sanfte Bruchlandung hinlegten. Leider werde ich mit den Charakteren nicht so richtig warm. Alex, der Löwe als Baby war zuckersüß. Aber dass eine Giraffe ein Nilpferd lieben soll, kann ich irgendwie nicht nachempfinden. Aber was soll's, für einige schallende Lacher hat es definitiv gereicht. Vielleicht wandert die DVD eines Tages in unser Regal.

Themen: Patchwork-Familie | Freunde | Kino

Samstag, 5. Juli 2008 22:28

Karl May Festspiele

Über Stayfriends hatte ich wieder Kontakt zu einer Freundin aus der fünften und sechsten Klasse der Orientierungsstufe aufgenommen. Es ist irgendwie schön zu sehen, was aus den Leuten so geworden ist, aber andererseits ist es doch so, dass man sich in den vielen Jahren auch fremd geworden ist. Ein komisches Gefühl. Jedenfalls hatten wir uns heute zu den Karl May Festspielen in Western City von Fred Rai, also hier. Dort trat ihr Mann und ihr jüngster Sohn auf.

Das Schauspiel war richtig Klasse. Natürlich gab es Ballereien und Stunts, wie sie in Pullman City verpönt sind. Aber das Stück ging richtig lange, mit Pause waren es fast 3½ Stunden und dann haben die Schauspieler noch Autogramme gegeben. Und weil die nette Programmheftverkäuferin gemeinsam mit Noah meine Autorität untergraben hat, haben wir auch noch Autogramme geholt.

Fred Rai ist ein Charmeur. Er sagte zu mir "Schätzchen" und meinte, die Cowboys auf meinem T-Shirt würden über Hügel reiten und er wäre auch gern solch ein Cowboy, dann könne er auch über diese Hügel reiten... Soso... Den Darsteller von Old Firehand Horst Janson kannte ich noch von den Immenhof-Filmen.

Was mich jedoch am meisten beeindruckt hat, war die Reitweise nach Fred Rai. Keines der Pferde trug ein Gebiss (die Metallstange im Maul), sondern nur ein Halfter aus einem Seil, das sogenannte Bändele. Es hat gegenüber anderen gebisslosen Zaumzeugen den Vorteil, dass es dem Reiter nur die Möglichkeit gibt, leichten Druck auf den Nasenrücken auszuüben. Es wird keine Hebelwirkung entfaltet, wie bei einem Hackamore. Am Schluss ritt Fred Rai auf seinem Spitzbub sogar gänzlich ohne Zäumung in die Arena. Er lenkte sein Pferd allein durch Schenkel- und Gewichtshilfen. Ein Traum!

Ich habe die Karl May Spiele in Bad Segeberg noch nicht gesehen. Aber ich glaube nicht, dass sich die Süddeutschen Karl May Festspiele vor ihnen verstecken müssen, auch wenn ihre Bühne kleiner ist als in Bad Segeberg. Die Westernstadt selbst ist kleiner und wirkt eher wie eine Kulissenstadt wie Old Texas Town in Berlin, nicht so authentisch wie Pullman City. Trotzdem hat mir der Tag dort sehr gefallen und ich habe mich gefreut, wieder den Geruch von Pferden einatmen zu dürfen.

Fotos

Themen: Patchwork-Familie | unterwegs | Der Wilde Westen | Pferde | Freunde

Samstag, 28. Juni 2008 01:30

Ein wahres Highlight

Dieses Trekdinner war mal wieder ein absolutes Highlight. Nicht nur, dass so viele Leute da waren, dass wir fast nicht in unseren abgetrennten Raum gepasst hätten, sondern es war auch Dr. Hubert Zitt von startrekvorlesung.de da und hat gleich zwei Vorlesungen gehalten, weil wir uns nicht eindeutig entscheiden konnten, welchen wir hören wollten. Sogar aus Bamberg und Erfurt waren sie angereist.

Die Stimmung war großartig. Hubert (er hatte uns gleich das Du angeboten) hat in seiner gewohnt lustigen Art über die theoretischen Graviton-Teilchen (die hoffentlich bald durch die Quantentheorie erklärbar sind) gesprochen und erklärt, wie die künstliche Schwerkraft auf einem Raumschiff aussehen könnte, was es mit den Trägheitsdämpfern auf sich hat, wie der Warpantrieb die Raumzeit krümmt und warum Schiffe mit Schutzschild nicht unsichtbar sind, wie Schiffe mit Tarnvorrichtungen. Sogar von den Versuchen mit rotierenden Supraleitern bei nahezu 0°Kelvin wusste er zu berichten. Dann bekam er erstmal etwas zu essen. Das hat er sich auch wirklich verdient nach der langen Fahrt nach München.

Anschließend ging es weiter mit Fehlern in Star Trek. Das war der gleiche Vortrag wie zur FedCon, aber es war trotzdem schön, ihn nochmals anzuhören. Es ist einfach lustig zu sehen, wie man mal nachgerechnet überhaupt nicht auf die gezeigten Szenen kommen könnte. Aber mal ehrlich: Wollen wir lautlose Raumschlachten? Oder wollen wir zusehen, wie Captain Picard zwei Stunden auf die Antwort eines Admirals vom Flottenkommando auf der Erde wartet? Nö! Schließlich ist Star Trek auch Unterhaltung.

Am Schluss haben wir uns auch noch angeregt unterhalten. Bis so spät ging das Trekdinner schon lange nicht mehr. Aber es war auch niemand da, der die Stühle hochgestellt hätte. Ein wenig überrascht war ich dann doch, als Hubert meinte, er hätte meinen Namen schon Mal irgendwo gelesen... Doch dann ist es ihm wieder eingefallen: In der Fußzeile der Umfrage zum Vortrag.

Themen: Star Trek | Quantentheorie | Freunde [ 3 Mal Senf dazugegeben ]

Montag, 21. April 2008 01:33

FedCon - Der Sonntag

Der Sonntag fing damit an, dass die Kinder ihre Funktion als Wecker nicht zufriedenstellend erfüllten und erst kurz vor 8:00 Uhr anriefen... und dann auch noch länger schlafen wollten. Dies hatte zur Folge, dass wir erst irgendwann nach 10:00 Uhr im Maritim-Hotel ankamen, weil die Tiefgarage schon wegen Überfüllung geschlossen war und wir irgendwoanders ohne Abschleppgefahr parken mussten und wir blöderweise nochmal für unsere Tageskarten anstehen mussten. Und ratschen mussten wir natürlich auch noch mit dem einen oder anderen. Daher kamen wir erst so spät in die heiligen Hallen, dass wir das Panel von John de Lancie verpassten.

Ich weiß irgendwie gar nicht mehr so genau, wie wir dann unseren Tag verbrachten. Florian war in geheimer Mission unterwegs (genaueres erfahrt ihr in acht Monaten und drei Tagen), die Kinder sahen sich zum dritten Mal Family Guy - Blue Harvest auf einer Plasma-Briefmarke an und ich versuchte einen Überblick über die Durchschnittspreise im Händlerraum zu bekommen. Der ca. 50 cm hohe R2D2 von Absolut Trekkie Store ging weg wie die warmen Semmeln.

Über den Fanfilm Southpark TNG: "Ein Captain hat es nicht leicht" haben sich die Kinder auch amüsiert, aber der war leider zu kurz :-(

Nachmittags waren wir nochmals in den oberen Räumen. Während die Kids daddelten wie verrückt, unterhielten wir uns über die selbstgebauten und voll bewegungsfähigen Zeds der Stargate-Fanfilmcrew, wie man mit den Living Star Trek Modell-Komponenten Tetris spielt, damit alles in den Lieferwagen reinpasst, und natürlich Baby gucken. Außerdem war ich ganz fasziniert von der Wand der 501st Stormtrooper Legion und habe mir erklären lassen, dass die Bildschirme einfach "ausgenommene" TFT-Monitore sind, die in die Wand eingelassen sind, und dass die Nummern der Stormtrooper, z.B. "TK-2877" weltweit nur einmal vorkommt, wenn sie im Club eingetragen wurde. Sensationell :-) Und Farid durfte einmal so einen Helm aufsetzen, mir fällt aber gerade nicht ein, von wem. Die Zeit verging wie im Fluge, als wir noch ein paar Crèpes und Waffeln gegessen haben.

Um 15:00 Uhr war dann das Panel der TNG-Stars Marina Sirtis, Brent Spiner und LeVar Burton. Die Kiddies zückten wieder ihre Nintendos, weil die englisch-sprechenden Schauspieler für sie nicht so interessant waren.

Eigentlich hatte ich gehoffe, dass sie wenigstens die Closing Ceremony interessieren würde, aber die fanden sie auch langweilig... Naja, es gab leider auch nur wenig Videoclips oder Showeinlagen, das verstehe ich schon. Anschließend hätten wir zwar noch eine Verabredung zum gemeinsamen Essen haben können, aber da die Jungs am Montag wieder in die Schule mussten, wollte ich die Rückfahrt nicht bis Ultimo hinauszögern. Nachdem wir noch im Foyer unsere Dienste als Notebook-nach-Hause-Fahrer angeboten hatten und mir Michael Shanks zugewunken hatte, sind wir ca. 18.00 Uhr nach Hause gestartet und dort mit einer ausgiebigen Pause bei Frankfurt kurz vor 1.00 Uhr auch angekommen.

Fotos kommen noch :-)

Themen: Patchwork-Familie | Freunde | unterwegs | Star Trek | Star Wars

Samstag, 19. April 2008 22:04

FedCon - Der Samstag

Die erste Nacht in unserem superschönen Hotel zum Adler ist überstanden. Wir hatten die Berlin Suite und unsere Jungs ein eigenes Zimmer. Zuerst haben wir geübt, mit der Telefonanlage anzurufen, damit die Jungs uns bescheid geben können, wenn sie nachts aufwachen oder morgens kommen wollen. Das hat auch wunderbar geklappt. Das Telefon hat vor dem eingestellten Alarm im Handy geklingelt ;-)

Das Frühstück war auch toll. Wir haben auch gleich ein paar andere Trekkies getroffen. Man erkennt sich ;-) Dann schnell ins Maritim und ab in das Getummel. Kaum hatten wir die Con betreten, rief jemand: "Hallo, Sandra!" Jemand, der mein Weblog gelesen hat und mit dem ich schon ein paar Mails geschrieben hatte. Das war irgendwie ein seltsames Gefühl, aber dafür schreibe ich das Weblog ja, dass es gelesen wird.

Beim ersten Panel von René Auberjonois kam auch schon das Problem, dass den Kindern langweilig wurde, weil sie noch kein Englisch verstehen. Aber glücklicherweise haben wir die elektronischen Babysitter Nintendo DS mitgenommen, so dass wir das Panel ansehen konnten und die Kinder hatten auch ihren Spaß.

Anschließend waren wir bei dem Vortrag von Hubert Zitt. Das war wieder großartig, das Holodeck war gerammelt voll. Eigentlich könnte er auch die Mainbridge füllen.

Im Händlerraum ging den Kindern natürlich die Augen über... Überall Lichtschwerter, Actionfiguren, Kostüme... Farid hat sein Taschengeld in "echte" Darth Vader Handschuhe investiert und Noah in einen kleinen, süßen R2D2, der sogar blau blinkt und lustig pfeift. Hach... Außerdem hat Brent Spiner seine neue CD signiert. Noah hat sich sogar getraut zu sagen: "Hallo, Data!" Worauf Brent ihn fragte, wie es ihm geht.

Das Panel von LeVar Burton hat die Kinder auch nicht so interessiert. Aber uns schon. Er hat auch die Geschichte von Geordon LaForge erzählt, der Gene Roddenberry auf vielen Conventions quer durch die USA gefolgt ist und zwischen denen eine Freundschaft entstanden ist.

Am Nachmittag hatten wir dann Zeit, die Modelle im Obergeschoss anzusehen. Das war wirklich schön, weil das auch etwas für die Kinder war. Besonders der Maschinenraum und die Jeffries Röhre von Living Star Trek Modells war natürlich der Hit. Aber die Glasplatte hatte schon eine Beschädigung, was ich wirklich sehr schade finde... Ob das ein Transportschaden ist, oder ob da irgendwelche Idioten nicht aufgepasst haben? Im Clubraum habe ich dann nochmal erfahren, dass jemand gerne mal auf meine Seite guckt... Ich habe dann mit der kleinen Johanna geschäkert, die herrlich gelacht und gegluckst hat. Ich bin als Babysitter engagiert und soll morgen unbedingt wieder kommen. Wie man Mädchen macht, hatte ich gefragt, weil ich "nur" Jungs hinbekommen habe. Der stolze Papa meinte, dass es am Erdbeerjoghurt liegen würde. Und Noah meinte, klar, der ist ja auch rosa ;-)

Viele alte Bekannte haben wir wiedergetroffen. Das ist eigentlich das Schönste an der FedCon, dass man an jeder Ecke auf jemanden stößt, dass man ständig Leute trifft, die man schon seit Jahren kennt. Morgen muss ich noch nach zwei ganz bestimmten Personen Ausschau halten.

Am Abend kam dann der Höhepunkt, der auch den Kindern gut gefallen hat, der Kostümwettbewerb. Beim Intro trat das 501th Regiment der Stormtrooper auf. Zwei Männer hatten sich da als AT-AT verkleidet, das war einfach nur genial! Grandios, phantastisch, unglaublich... Wir kamen aus dem Staunen nicht mehr raus. Dagegen verblassten natürlich die anderen Kostüme, in denen sicher nicht weniger Arbeit steckte. Ich finde es sowieso immer wieder erstaunlich, mit welcher Liebe die Leute an ihre Kostüme herangehen und diese dann vorführen. Wenn man sich vor Augen führt, dass das alles keine Profis auf der Bühne sind, muss man das einfach nur bewundern.

Die Zeit bis zur Siegerehrung wurde durch den Grand Prix de Fédération Convention de la Chanson überbrückt. Das hat mir auch super gefallen, vor allen Dingen als Gerhard Raible auf den Text "Mädchen" davon gesungen hat, dass er ein Ferengi ist. Das hat mir auf jeden Fall besser gefallen als die Stunts der Defcon.

Anschließend kam noch Marina Sirtis, die die Kinder aber auch keines Blickes würdigten, sondern sich lieber wieder ihren Nintendos widmeten. Danach haben wir die FedCon für uns beendet, da das für die Kinder schon anstrengend genug war.

Fotos kommen noch :-)

Themen: Patchwork-Familie | Freunde | Star Trek | unterwegs | Star Wars [ 1 Mal Senf dazugegeben ]

Samstag, 19. Januar 2008 23:59

I Am Legend

Ich wollte den Film I Am Legend unbedingt sehen. Nachdem es mit Florians Arbeitskollegen trotz seiner Bemühungen nicht geklappt hatte, weil er sich den Film am Donnerstag angeschaut hat, und Florian da beim Stammtisch war, hatte ich kurz überlegt ("Was, da musstest du überlegen?") und bin mit meinen verrückten Mädelz reingegangen. Und zwar heute :-)

Achtung, Spoiler

Der Film fängt großartig an. Will Smith drei Jahre nach der großen Katastrophe, die die Menschheit auslöschte, allein in New York. Einfach unglaublich. Doch in der Dunkelheit lauern Überlebende des tödlichen Virus, vampirähnliche Gestalten, die nach Blut lechzen und das Sonnenlicht meiden (da hätte einem auch etwas anderes einfallen können). Angeblich wären es Wesen, die nichts Menschliches mehr an sich haben. Allerdings habe ich mich dann gefragt, wie sie es trotzdem geschafft hatten, Robert Neville eine Falle zu stellen. Ab diesem Zeitpunkt nahm der Film seine Wendung. Leider ging dabei der Hund Sam drauf. Aber als Robert Neville kamikazemäßig in einer Art Rachefeldzug mal so eben ein paar Nachtgestalten über den Haufen fährt, wird er von einer jungen Frau mit einem schweigsamen Jungen gerettet.

Achtung, Spoiler

Äh, und da wurde es dann irgendwie blöd. Den Hund aus dramaturgischen Gründen zu töten fand ich noch okay. Passte in die Story und war logisch, wenn auch hart. Aber so ist das eben manchmal im Leben. Aber als Neville die Frau fragt, wieso sie nach New York kam und wohin sie will, und sie dann irgendwas davon schwafelte, dass Gott es ihr befohlen hätte, da hakte es dann bei mir aus. Hallo? Hätte man da nicht sowas wie "Botschaft über einen Sender erhalten, dass es im Norden eine Überlebendenkolonie gibt" oder so ins Drehbuch schreiben können? Das wäre wenigstens glaubwürdig gewesen. Naja, eigentlich kam das schon früher, in der Abschiedsszene zwischen Neville und seiner Frau und Tochter, als die plötzlich zu beten anfingen... Da dachte ich noch, okay, ist halt amerikanisch. Aber das mit Gottes Befehl war mir dann doch zu viel.

Achtung, Spoiler

Am Schluss gab es nochmal richtig Action. Ein Wahnsinnsauflauf an bluthungrigen Nachtgestalten, einen überflüssigen Helden-Selbstmord von Neville und das amerikanische Ende war kein superschnulziges Happy End, sondern ein vom Überbleibsel des amerikanischen Militärs bewachtes Überlebendencamp, in das die junge Frau dann das Heilmittel überbrachte. Fehlte bloß noch die amerikanische Flagge, aber vielleicht habe ich sie auch übersehen.

Nach dem Film fragte uns ein Mann, ob uns "I Am Legend" gefallen hätte. Sein Lieblingsfilm wäre nämlich Der Omega-Mann und er fragte sich, ob er den Film überhaupt ansehen sollte. Unsere einhellige Antwort lautete: Nein, es reicht, wenn man ihn irgendwann mal auf DVD sieht...

Memo an mich: Sweeney Todd mit Johnny Depp und Alan Rickman und Godzilla 2, äh, Cloverfield klingen ganz interessant (DVD?) und 10000 BC muss ich unbedingt sehen, allein wegen den Mammuts und Säbelzahntigern :-) Ich hoffe, dass das kein Dinosaurier war, der da im Gebüsch rumgelaufen ist. Denn die sind schon vor 65 Millionen Jahren ausgestorben.

Themen: Freunde | Kino | Dinosaurier [ 2 Mal Senf dazugegeben ]

Samstag, 13. Oktober 2007 21:28

Ratatouille

Um drei waren wir im Kino zu Ratatouille verabredet. Wir sind aufgrund meines Handicaps wirklich auf den letzen Drücker gekommen. Aber es hat sich trotz starker Schmerzen gelohnt.

Man erlebt es nur selten, dass nach einem Film im Kinosaal geklatscht wird, aber heute war es der Fall. Zu Recht! Ratatouille ist einfach ein Must-See!

Achtung, Spoiler

Remy, eine Feinschmecker-Ratte gerät in die Küche des Pariser Nobelrestaurants Gusteau's, das vor dem Tod des Chefs auch schon bessere Zeiten erlebt hat. Als er entdeckt wird, soll der Küchenjunge Linguini ihn in der Seine ertränken, doch es kommt anders. Die beiden bilden ein Team, das die Gaumen ihrer Gäste zu verwöhnen weiß. Ohne es zu wissen, ist Linguini erbberechtigt, doch der Küchenchef Skinner versucht, die Unterlagen zurückzuhalten, damit er eines Tages das Nobelrestaurant erben kann. Die pfiffige Ratte Remy entdeckt jedoch sein hinterhältiges Spiel und setzt nun alles daran, Linguini zu seinem Erbe und dem Restaurant zu neuem Ruhm zu verhelfen.

Unglaublich herzzerreißende und bewegende Mimik, eine niedliche Story und an den richtigen Stellen garniert mit Humor, das zeichnet diesen wunderbaren Film aus. Fazit: Ein Must-See- und ein Must-Buy-Film :-)

Anschließend waren wir noch im Pizzahut. Leider haben wir auf Anhieb keinen Platz für sechs Personen gefunden. Diesmal hatten wir eine wirklich flotte Bedienung. Und die Cheesy Crust Fun schmeckt auch sehr lecker (98) :-)

Nun liege ich hier auf der Couch, den rechten Fuß in Eispacks gewickelt und mit Voltaren eingeschmiert und Drogen habe ich auch intus... Keine schöne Sache das. Aber mit Bildern von der Schwellung verschone ich euch. Fehlt nur noch, dass alles grün und blau ist. Wahrscheinlich werde ich am Montag erst mal zum Arzt marschieren. Das sieht echt böse aus...

Themen: Patchwork-Familie | Freunde | Kino

Mittwoch, 18. Juli 2007 00:39

Harry Potter und der Orden des Phönix

Heute haben wir uns Harry Potter und der Orden des Phönix angeschaut. Es hat schon ein wenig gedauert, bis der Film an Fahrt aufgenommen hat, um nicht zu sagen, dass der Anfang ziemlich fad war. Aber dann wurde es doch etwas actionreicher und ich bin nicht im Kino eingeschlafen.

Achtung, Spoiler

Als Alan-Rickman-Fan hat mir der kurze Auftritt von ihm als Snape natürlich gefallen, aber Emma Thompson als Sybill Trelawney wurde verheizt. Genau wie Helena Bonham Carter als Bellatrix Lestrange, deren Rollen überhaupt nicht ausgebaut wurden. Statt dessen durften wir mehrmals zusehen, wie sich Harry Potter schwitzend im Bett wälzt, nein, nicht wegen der rassigen Cho Chang (Katie Leung - ey, die hat meine Haarfarbe!), die ihm den Kopf verdreht, sondern wegen prophetischen Alpträumen. Und wir wurden mit der dümmlich kichernden Dolores Umbridge (Imelda Staunton) gequält, die Hogwarts zur Befriedigung ihre Machtgier benutzte. Dann kam irgendwann der ersehnte Showdown, bei dem Voldemort noch immer nicht stirbt, und ich konnte endlich aufs Klo gehen. Naja, offensichtlich ist und bleibt der dritte Teil der Potter-Saga der Beste.

Lustig war, dass in der Reihe vor uns ein Männer-Kegelklub saß ;-) und ich mir mal wieder bewusst wurde, wie naiv ich manchmal sein kann. Und dass es Menschen gibt, die irgendwie immer Recht haben. Und dass es bei Pizza Hut Free Refill gibt und ich mir wahrscheinlich einen Cola-Zucker-Schock geholt habe.

Themen: Freunde | Kino [ 1 Mal Senf dazugegeben ]

Sonntag, 10. Juni 2007 23:37

FedCon - Tag 4

Heute Morgen haben wir es mal gewagt, ohne Wecker zu schlafen. So lange habe ich noch nie auf einer Con geschlafen (8.45 Uhr).

Unser erstes Panel war von Jonathan Frakes. Auch heute war er wieder der große Entertainer, doch auch diese Stories kannte ich alle schon. Es ist schade, dass er kaum neue Dinge erzählen kann, denn die Dreharbeiten zu TNG und den Kinofilmen sind definitiv vorbei. Aber er zeigte sich sehr optimistisch, dass der nächste Star-Trek-Kinofilm besser werden würde als Nemesis, da J.J. Abrams (LOST) Regie führen wird. Ein sehr kluger Mensch, fordrt Herr Frakes :-) Seiner Meinung nach kam Nemesis bei den Fans nicht so gut an, da zu viel Wert auf Action und zu wenig Wert auf die einzelnen Charaktere gelegt worden war. Und Star Trek hat nun mal sehr viel mit den Charakteren zu tun.

Anschließend wurde ich noch in die Autogramm-Session geschubst, bevor wir leer ausgehen. Wir mussten überhaupt nicht anstehen, um unsere Autogramme von Kate Mulgrew zu holen. Ich war überhaupt sehr erstaunt, dass diesmal sogar mit Widmung (z.B. "für Sandra") unterschrieben wurde, denn dafür war bisher bei den Marathon-Autogrammstunden einfach keine Zeit. Weil ich zu lange mit der Antwort gezögert hatte, unterschrieb Kate Mulgrew nur mit ihrem Namen. Jonathan Frakes, Avery Brooks und Cirroc Lofton hatten ihre Autogrammtische im kleinen Händlerraum aufgebaut. Dort konnte man sich die Autogramme inklusive Widmung holen. Das wäre früher nicht gegangen, als die FedCon noch über 5000 Besucher hatte.

Anschließend waren wir auf dem Panel von Anthony Montgomery, der sich als Rapper "AT" nennt, damit man ihm nicht so unmögliche Spitznamen wie "Ant" verpasst. Er ist ein sehr sympathischer, junger Mann. Am Schluss sang er noch ein Duett mit Suzie Plakson, eine bezaubernde Persönlichkeit.

Nach diesem Panel stärkten wir uns erst mal mit einem selbst belegten Hamburger. Einzig Schmelzkäsescheiben habe ich vermisst :-)

Von Armin Shimerman haben wir nicht sehr viel mitbekommen, aber Garret Wang haben wir uns vollständig angesehen. Er lässt sich am Anfang normalerweise gerne fotographieren, damit er auf den Fotos nicht ständig das Mikrophon im Gesicht hat. Außerdem hopst er dauernd von einer Ecke zur anderen über die Bühne. Und zum Schluss hat er noch einmal die berühmte "Elbow"-Storie mit Jeri Ryan erzählt... Dass er ausversehen ihre Brust angefasst hätte, statt ihren Ellenbogen, wie es im Drehbuch stand. Und dass sie beim nächsten Shot dann mit Postits an ihrer Schulter ("Elbow" mit Pfeil nach unten) und ihrem Dekoltee ("Not an elbow" mit Pfeil nach unten) auf das Set kam. Florian hatte dann die Idee, dass wir der lebensgroßen Seven-of-Nine-Figur im Foyer entsprechende Postits hätten ankleben können...

Anschließend haben wir noch einmal Kate Mulgrew angeschaut. Sie hatte ihrem Mann erzählt, dass am Tag zuvor während ihres Panels "Rockets" aus ihrem Mund gekommen wären, weil sie politisch geworden ist. Und jetzt würde sie ein Glas Wein brauchen :-)

Leider waren wir etwas in Zeitdruck, weil unser Flugzeug planmäßig 19:00 Uhr starten sollte. Die Closing begann pünktlich um 16:45 Uhr, aber das wäre dann doch sehr knapp geworden. Ich mag es nicht, auf den letzten Drücker auf dem Flughafen anzukommen. Also sind wir mit dem Taxi zum Flughafen Köln/Bonn gefahren (kostete übrigens 38,- Teuronen vom Hotel Maritim aus und dauert bei günstiger Verkehrslage nur 20 Minuten). Allerdings hatte unser Flug fast zwei Stunden Verspätung, wir hätten uns also die Closing noch bequem ansehen können, wenn wir mal angerufen und nach der Startzeit gefragt hätten. Aber wer kommt schon auf die Idee, dass ein Flugzeug Verspätung haben könnte :-) Mit Notebook auf den Knien habe ich dann am Flughafen gebloggt. Man muss die Zeit ja sinnvoll nutzen.

Fotos :-) Vielleicht schaffe ich die ersten Dienstag Abend noch :-)

Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | Freunde | Star Trek | unterwegs [ 1 Mal Senf dazugegeben ]

Samstag, 9. Juni 2007 23:57

FedCon - Tag 3

An diesem Morgen sind wir nach einem wunderbaren Frühstück mit Thomas und Stephen wieder auf das Panel von Thomas und Mike gegangen. Auch diesmal waren die beiden in Höchstform und es war auch für Leute nicht langweilig, die am Tag zuvor bereits dort gewesen waren. Florian fragte, wann das Buch denn im klingonischen Original erscheinen würde. Und ganz besonders lieb fand ich, als Thomas erzählte, dass Freunde von ihm viele Fans, die in dem Buch Zitate hinterlassen hatten, kontaktiert haben und daraus aus von den Fans gesprochenen Zitaten ein kleines Hörbuch gemacht haben. Und dass seine Freunde, die ihn schon länger kennen, anhand der Sprache schon erkennen, welche der Kapitel von ihm geschrieben wurden. :-) Auch diese Signierstunde war sehr gut besucht. Herzlichen Glückwunsch!

Florian entschwand dann in seinem Marathon-Klingonen-Outfit, um als Deko bei dem Panel von Robert O'Reilly und J.G. Hertzler im Hintergrund auf der Bühne rumzustehen. Die beiden Schauspieler traten als Gowron und Martok verkleidet und perfekt geschminkt auf. Ob sie ihre Maskenbildner dabei hatten? Anschließend gab es noch eine Fotosession mit den Schauspielern, die sehr gut besucht war.

Später besuchte ich noch einmal das Panel von Hubert Zitt, in dem er über die Wissenschaft hinter Star Wars referierte. Da der Titel "The Science of Star Wars" lautete, nahmen leider manche Fans an, dass der Vortrag auf englisch sein würde. Aber er war auf deutsch und leicht verständlich :-) Besonders hat mir die Geschichte mit Wikipedia gefallen. Dort stand nämlich vor seinem Vortrag an der Fachhochschule Kaiserslautern, dass die Laserschwerter mit Lichtenergie arbeiteten. Hubert Zitt erläuterte, weshalb es sich seiner Meinung nach eher um Plasma- als um Lichtenergie handeln müsste. Nach dem Originalvortrag stand dann in Wikipedia, dass Laserschwerter mit Plasmaenergie arbeiteten. Auch seine Ausführungen zu Gravitonen, mit deren Hilfe künstliche Schwerkraft erzeugt werden kann, waren sehr interessant. Experimente mit routierenden Supraleitern nahe dem Nullpunkt (nach Kelvin) hätten Aufschlüsse gegeben, dass es Gravitonen tatsächlich gibt und dass sie eine sehr, sehr, sehr geringe Masse haben.

Am Samstag sind zwei ganz besonders schöne Kostüme im Foyer ausgeführt worden. Das eine war das riesige, weiße Zottelmonster aus Star Wars - Das Imperium schlägt zurück. Wie hieß das noch gleich? Und das beste Kostüm war von Captain Jack Sparrow. Der junge Mann hatte nicht nur eine unglaubliche Ähnlichkeit mit Johnny Depp (vielleicht nicht ganz so hager), sondern er imitierte auch dessen Gang, seine Handbewegungen und sein Augenrollen perfekt. Wirklich großartig!

Um 16.30 Uhr trafen wir uns alle im Foyer, um ein Foto mit allen Trekdinner-Leuten zu machen. Da wir wirklich sehr viele Leute waren, mussten wir nach draußen auf die Wiese gehen. Und da es schon zu nieseln anfing, musste es auch schnell gehen :-)

Aber von der Auktion haben wir dann doch noch einiges mitbekommen. Es gab ein paar sehr seltene Stücke wie Autogramme von bereits verstorbenen Schauspielern. Das Enterprise-Telefon, das bei uns auch auf dem Fensterbrett steht, brachte aber nicht sehr viel Geld. Das meiste Geld wurde für einen Vorhang oder eine Schärpe gezahlt, auf der einige vulkanische (glaube ich) Schriftzeichen aufgenäht waren. Wir waren da bescheidener. Wir haben im Händlerraum alles gefunden, was wir wollten: Silberne Enterprise-TNG-Ohrringe, da ich einen verloren hatte, die Hochzeitstasse von Riker und Troi, ein Trekkie-Inside-T-Shirt, alle sechs Minimates als Mitbringsel für die Kinder, PADDs und Isolineare Chips. Geliebäugelt haben wir auch mit den Laserschwertern, die zwischen 80,- und 99,- Teuronen gekostet haben. Aber da man für einen Kampf unbedingt zwei braucht... saß uns das Geld dann doch nicht so locker.

Der absolute Knaller war aber auch das Maschinendeck, das nachgebaut in einem der kleinen Salons stand. Dort konnten wir sogar durch eine Jeffries-Röhre kriechen und sind den Incredibles begegnet, der Vorlage für die Comics :-) Diese Liebe zum Detail... Wahnsinn!!! Man hatte wirklich das Gefühl an Bord der Enterprise zu sein. Und die Computeranzeigen bewegten sich sogar, unglaublich! Im Hintergrund lief eine Endlosschleife mit dem Warpkern, die von einem Beamer an die Wand geworfen wurde und auch die passende Hintergrundgeräusche lieferte. Es war gar nicht so einfach gewesen, eine Sequenz zu finden, in der niemand vor dem Warpkern herumstand und niemand in den Sound reinquatschte...

Normalerweise ist eines der Highlights immer der Kostümwettbewerb am Samstag Abend. Nur leider traten die Leute mit ihren großartigen Kostümen nicht auf. Sie wurden lediglich anhand einer angehefteten Nummer von den Fans gewählt, so dass Captain Jack Sparrow zumindest einen Publikumspreis erhielt. Wirklich sehr schade. Die Truppe um ihn herum hätte mit Sicherheit eine unglaublich schöne Show abgegeben. So war Jack Sparrow allein auf der Bühne, erzählte, dass sein Kostüm etwa ein Jahr gebraucht hat und nicht an einem Wochenende entstanden ist. Während die Moderatoren versuchten, den nächsten Programmpunkt anzukündigen, beobachtete sich Jack Sparrow auf der riesigen Leinwand und machte Faxen. Natürlich kreischte das Publikum vor Lachen und hörte den Moderatoren nicht mehr zu. Vor allen Dingen, als er sich heimlich ein Laserschwert (ihr erinnert euch - 80,- bis 99,- Teuronen) unter den Nagel riss und versuchte, damit zu entschwinden, gröhlte das Publikum. Gigantisch!!!

Danach wurde die Star Trek Hymne gesungen und dann trat Kate Mulgrew alias Captain Kathryn Janeway auf. Sie ist eine wahre Lady und wetterte über den amerikanischen Präsidenten, unglaublich. Allerdings hatte das nicht das Niveau von Andrew Robinson (Garak). Nach dem Panel haben wir uns nochmal etwas frisch gemacht und sind dann wieder zur kleinen Room Party gegangen, wo wir uns nochmal den Magen vollgeschlagen haben. Gegen Mitternacht wollten wir dann wieder auf unsere eigenen Zimmer gehen, aber wir wurden von Dietgart aufgehalten und haben uns dann mit einer jungen Dame unterhalten, die jemanden doch tatsächlich mit Ralph Sander verwechselte. Es war dann noch ein sehr anregendes Gespräch bis hin zur Quanten- und String-Theorie, die in der Voyager-Folge "The Gift" ebenfalls eine Rolle spielte, als Kes plötzlich in die subatomare Ebene blicken konnte... Wer schläft schon auf einer Con?

Fotos? Geduld, mein junger Padawan.

Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | Freunde | Star Trek | unterwegs | Star Wars

Freitag, 8. Juni 2007 23:45

FedCon - Tag 2

Am Freitag früh musste Florian außerplanmäßig sein Marathon-Klingonen-Outfin anziehen, um Snake beim Türstehen der Pressekonferenz beizustehen. Da durften nämlich nur Leute von der Presse rein, die vorher an der Rezeption z.B. von Dietgart :-) ihren Ausweis erhalten haben.

Das erste Highlight war Dr. Hubert Zitt von startrekvorlesung.de, der in Visionen von Star Trek über die Parallelen der heutigen Technik und Star Trek referiert hat. Es war wirklich großartig. Vor allen Dingen hat man das Gefühl, dass es eines Tages alles Wirklichkeit werden könnte. Und Hubert Zitt formuliert alles so, dass es die Durchschnittsphysiker unter uns auch verstehen.

Der eigentliche Grund, weshalb wir auf die FedCon gefahren waren, war natürlich Thomas Höhl, der zusammen mit Mike Hillenbrand eine Lesung über ihr Buch 40 Jahre Star Trek abhielten. Allerdings sind sie gar nicht zum Vorlesen gekommen, da die Fans doch zahlreiche Fragen gestellt haben und die beiden haben auch viele Anekdoten erzählt. Am besten hat mir gefallen, als Thomas erzählt hat, dass beim letzten Buch der beiden die Namen in alphabetischer Reihenfolge auf das Cover gedruckt wurde, also Mike an erster Stelle und Thomas an zweiter. Diesmal hat Mike ihm den Vortritt gelassen, und Thomas wusste auch, warum. Er rollte ein Poster auf, auf dem die zweite Auflage angekündigt wurde, und der Schriftzug "2. Auflage" verdeckte seinen Namen, während man Mike Hillenbrand noch einwandfrei lesen konnte :-) Die beiden haben das ganz toll gemacht, ihr Panel, und wurden dann von ca. 100 Fans belohnt, die zum Teil sogar mehrere Bücher kauften und signieren ließen.

Gleich anschließend war das Meet & Greet einiger Trekdinner aus ganz Deutschland. Auf der Bühne liefen die Trekdinner-Trailer in einer Endlosschleife mit unserem mitgebrachten Beamer und man konnte sich Infomaterial holen. Besonders nett fand ich den Besuch von zwei Spaniern, denen ich erst einmal erklären musste, was ein Trekdinner überhaupt ist. Sie dachten nämlich, sie würden etwas zu essen bekommen :-)

Die Opening Ceremony mit einem Theaterstück veranlasste uns - vor allen Dingen letzteres - unserem Hunger nachzugeben und im Foyer eine Pizza zu essen. Ich fand es sehr gut, dass dort ein Essensstand war, an dem man für vernünftige Preise etwas zu essen und zu trinken erstehen konnte, sogar meine geliebten Crepes. Bisher war das Essen im Maritim für uns Normalverdiener eher unerschwinglich, so dass ich vorsorglich schon Knabberzeug mitgebracht hatte, um uns am Leben zu erhalten.

Nach der Opening kam Jonathan Frakes. Den musste ich natürlich angucken. Er ist ein wunderbarer Entertainer, aber für einen alten Hasen wie mich hatte er leider keine wirklich neuen Stories (z.B. Skilaki) parat. Aber das macht nichts, es war trotzdem lustig.

Danach kamen Avery Brooks und Cirroc Lofton auf die Bühne. Allerdings hatte Avery Brooks nicht mehr den Charme von vor zwei Jahren, als ich ihn zum ersten Mal sah. Man muss schon sagen, dass er eher seltsam war, nicht wirklich der Entertainer-Typ. Daher sind wir auch nicht bis zum Schluss geblieben, sondern früher gegangen.

Fotos

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Donnerstag, 7. Juni 2007 23:54

FedCon - Tag 1

Endlich ist es soweit. Ich löse meinen Weihnachtsgutschein ein und wir fliegen auf die FedCon nach Bonn. Die Vorfreude war riesig. Und meine Kiddies wusste ich bei Oma und Ersatzoma in guten Händen.

Wenn man schon einige FedCons besucht hat, dann hat man beim Gang ins Maritim in Bonn das Gefühl, man würde "nach Hause" kommen. Letztes Jahr hatte die Con in Fulda stattgefunden, und ich kann es verstehen, wenn viele Fans froh sind, dass sie wieder nach Bonn verlegt wurde. Schon vor dem Eingang hingen auf den Fahnenmasten die FedCon-Flaggen und luden zu einem - hoffentlich - unvergesslichem Wochenende ein.

Im Foyer vom Maritim habe ich dann noch Heike getroffen. Die Umarmung war so stürmisch, dass ich mir eine Lippe aufgeschlagen habe. Das finde ich so schön, dass man auf einer Con immer wieder bekannte Gesichter sieht.

Nachdem wir unser Hotelzimmer bezogen und uns etwas frisch gemacht haben, trafen wir uns um 22.00 Uhr mit Thomas Brückl, Fizzbin und Washington in Holodeck zur Technikprobe. Dort wird am Freitag ein Trekdinner-Meet & Greet von Trekdinnern deutschlandweit stattfinden. Hierfür hat jedes Trekdinner Filmmaterial an Washington geschickt, der daraus ein fantastische DVD zusammengestellt hat. Besonders gefällt mir natürlich das Cover ;-) Wir haben einen Beamer mitgebracht, damit das Filmmaterial dann auch gezeigt werden kann.

Danach haben wir uns im Foyer noch bis Mitternacht mit Snake unterhalten, der uns wieder mit den neuesten Nachrichten von Khemorex Klinzai versorgte. Aber wer schläft schon auf einer Con?

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Sonntag, 6. Mai 2007 23:56

Spiderman 3

Heute hat Florian mir freigegeben und sich um die Kinder gekümmert :-) Dafür war ich mal wieder im Kino und habe Spiderman 3 angeschaut. Der Film war wie erwartet mit grandiosen Effekten und einer simplen Story ausgestattet. Da muss auch nix gespoilert werden. Er hat ein paar Längen, es wurde viel geheult, aber auch viel gelacht.

Fazit: Kann man sich schon mal angucken, muss man aber nicht als DVD besitzen.

Die Jungs :-) sind dann noch etwas Trinken gegangen, weil ich aber schon den ganzen Tag müde war, bin ich gleich nach Hause gefahren und mal wieder auf dem Sofa bei einer LOST-Folge eingeschlafen...

Themen: Freunde | Kino [ 1 Mal Senf dazugegeben ]

Dienstag, 20. März 2007 23:13

Neues vom Wixxer

Ich komme leider nicht sehr oft ins Kino. Meistens ist es ein Organisationsproblem, weil ich immer einen Babysitter brauche. Oder wir sehen uns ständig Filme an, die die Kinder auch sehen können. Heute hat mein Schatz Florian auf die Kinder aufgepasst und ich habe mir Neues vom Wixxer angeschaut.

Ehrlich, ich habe schon lange nicht mehr so viel gelacht, wie in diesem Film. Besonders Christoph Maria Herbst als Alfons Hatler ist einfach nur genial!!!

Achtung, Spoiler

In der Mitte des Filmes wurde sogar eine Werbeeinblendung gemacht. Wenn ihr den Film anseht, müsst ihr hierbei unbedingt auf das "Kleingedruckte" achten!

Achtung, Spoiler

Die Handlung selbst war irgendwie Nebensache und es war auch überhaupt nicht wichtig, wer denn am Ende tatsächlich der Wixxer war. Und Leute, die beim Nachspann normalerweise nicht sitzenbleiben, sollten dies hier wirklich tun, denn am Schluss kommt noch die Ankündigung des dritten Teils ;-)

Achtung, Spoiler

Im Kino waren auch ein paar Küken, bei denen ich mich gefragt habe, ob sie auch alle Gags und Anspielungen verstanden haben, denn einiges war wohl für die "ältere" Generation wie mich :-) bestimmt. Tja, vielleicht ist das Alter doch nicht bloß eine fortlaufende Nummer.

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Last Update: 09.01.2012 13:04

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