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Thema: privat/Meine Sonderanfertigung Florian

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Samstag, 16. August 2008 02:03

14. Tag: Helikopterflug über Grand Canyon, Hoover Dam, Fahrt nach Las Vegas

Heute waren wir zum Abschluss noch auf einem großen Abenteuer unterwegs: Wir haben uns einen halbstündigen Helikopterflug über den Grand Canyon geleistet. Das war zwar ein sehr teures Vergnügen, aber das macht man auch nur einmal im Leben (oder ein zweites Mal, das erste Mal war ein Flug über New York). Ich hatte überhaupt keine Angst, auch wenn ich Höhenangst habe. Der Grand Canyon ist schon beeindruckend, wenn man am Rand steht und in den Abgrund blickt. Aber so ein Helikopterflug ist nochmal eine Steigerung.

Grand Canyon

Ich hatte schon befürchtet, dass wir den Flug verpassen, weil in Arizona eine andere Zeitzone ist als in California und Nevada, aber Arizona ist mir sympathisch, die haben keine Sommerzeit. Dadurch waren wir auch pünktlich am Flughafen Tusayan bei Maverick. Die waren mir sehr sympathisch, weil Video und Foto an Bord erlaubt sind, auch wenn dann die dort gemachten Fotos und von der Frontkamera aufgenommenen Videos auf DVD eventuell doch nicht gekauft werden. Die 20 Dollar für das Foto und 40 Dollar für die DVD waren uns dann doch zu viel.

Florian und Sandra vor ihrem Helicopter

Auf der Rückfahrt haben wir nochmal kurz am Hoover Dam angehalten. Dieses gigantische Bauwerk ist in den 30er Jahren entstanden. Es ist wirklich unglaublich, dass die Leute damals schon zu so einer Meisterleistung fähig waren, mit aus heutiger Sicht primitiven Mitteln. Allerdings hatte ich schon viele Informationen aus dem Internet, deshalb haben wir die Hoover Dam Tour nicht mitgemacht. Den beeindruckenden Blickwinkel von der Vorderseite bekommt man sowieso nur per Hubschrauber, und ein Hubschrauberflug pro Tag reicht ;-) Der Stausee Lake Mead hat im Moment einen sehr niedrigen Wasserstand. Man merkt richtig, dass es hier im Moment sehr trocken ist und staatlich angeordnete Wassersparmassnahmen drohen.

Hoover Dam von hinten

In Las Vegas sind wir diesmal nicht im Hilton, weil ab heute wieder der Wochenendpreis gilt und am Wochenende kosten die Hotels in Las Vegas um einiges mehr. Wir sind im Super 8 Motel, das einen gewissen Standard bietet, aber nicht unbedingt Luxus pur darstellt. Aber das Zimmer ist okay. Wir zahlen 89 Dollar, obwohl am Zettel an der Tür etwas von 400 Dollar pro Tag steht... Das Hotel hat wohl auch schon bessere Zeiten erlebt :-)

Zum Abendessen sind wir nochmal mit der Monorail zum Hilton gefahren, um ein letztes Mal in unserem Leben in Quark's Bar zu essen. Wir hatten eine Borgsphere, einen coolen Cocktail für 2 und mehr Personen, der richtig "gedampft" und geblubbert hat, den wir nicht geschafft haben. Außerdem einen Turm mit Vorspeisen namens Smorgasborg, Florian einen Hamborger und ich Moogie's Choice Pasta mit getrockneten Tomaten und Parmesansauce, die ich ebenfalls mal wieder nicht geschafft habe.

Unseren Verdauungsspaziergang haben wir dann nach einer kurzen Fahrt mit der Monorail gemacht, indem wir vom MGM Grand zum Luxor gegangen sind. Wir wollten die schwarze Pyramide einmal von innen sehen, aber nach der ägyptisch dekorierten Eingangshalle war es ein Casino wie jedes andere in Las Vegas.

96 Fotos

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Freitag, 15. August 2008 00:14

13. Tag - Grand Canyon

Im Holiday Inn Express gab es zum ersten Mal ein Frühstück, dass man tatsächlich als "kontinental" bezeichnen konnte. Es gab eine Art Eiomlette mit Käse gefüllt und Bacon. Aber es gab immer noch keine Wurst/Salami/Käse. Das werden wir hier wohl auch nicht bekommen...

Dann haben wir erst einmal versucht, uns zu informieren, weil es alles etwas chaotisch wirkt. Ich habe das Gefühl, dass Tusayan in dieser Form noch nicht lange existiert. Im IMAX-Kino gab es die Eintrittskarten für den Grand Canyon National Park. Pro Auto kostet es 25 Dollar, wenn wir für zwei Personen bezahlt hätten, dann hätten wir 24 Dollar bezahlt. Dafür gibt es einen kostenlosen Shuttleservice, der einen in den Park bringt bzw. im Park im Kreis fährt. Reine Fahrzeit wären 2:30 h gewesen, an den einzelnen Stationen hält der Bus ca. alle 20 Minuten bis 9:00 Uhr abens (soweit ich weiß). Wir wollten aber unabhängig sein.

Wir sind praktisch an jeden Aussichtspunkt des Grand Canyon gefahren und haben uns vieles angesehen. Wir haben diesmal auch die 2 GB vollgemacht mit Fotos, aber um ganz ehrlich zu sein, dieses gigantische Meisterwerk der Natur kann man nicht in Bildern festhalten. Es ist einfach unglaublich, wie riesig der Canyon ist. Und wir haben hier an der erschlossenen Stelle des South Rim nur einen winzigen Bruchteil des Canyons kennenlernen dürfen. Man muss es einfach mit eigenen Augen sehen.

Grand Canyon

Grand Canyon

Grand Canyon

Am Tage sind wir nur ein winziges Stück in den Canyon hinabgestiegen, da es nicht empfohlen wird, zwischen 12.00 und 16.00 Uhr zu wandern. Eine Marathonläuferin ist im Grand Canyon gestorben, da sie zu wenig Wasser bei sich hatte. Ihr Foto war als Warnung mit ihrer Geschichte an einer Tafel angeschlagen mit einigen wichtigen Tips, die man beachten sollte, wenn man im Canyon wandert. Also ließen wir es erst einmal damit bewenden. Statt dessen sahen wir uns die Ruinen und das Museum von Tusayan an, wie die Indianer dort gelebt haben und stiegen auf den Turm am Desert View, von wo aus man noch eine bessere Aussicht hatte.

Sandra im Grand Canyon

Später nach einigen Pausen in den Shops und in der Chase-Bank, die für EC-Karten-Abhebungen keine Gebühren verlangt, und dem General Store sind wir an das andere Ende des erschlossenen Gebietes gefahren und ein Stück entlang der inzwischen gesperrten Hermit Road entlang gelaufen. Der Sonnenuntergang war leider nicht ganz so spektakulär, wie ich ihn mir vorgestellt hatte. Der Schatten kroch sehr schnell das Tal hinauf und rötliches Licht oder Wolken gab es kaum, weil es sehr diesig war. Bei eintretender Dunkelheit sind wir dann wieder zurückgewandert.

Grand Canyon

Im Halbdunkel haben wir dann Fledermäuse beobachten können. Aber mehr als ein Squirrel, ein Chipmunk, viele Raben, eine Eidechse und zwei Rehe haben wir heute nicht entdeckt. Keine Pumas und keine Bären... Es war trotzdem ein beeindruckendes Erlebnis. Am restlichen Grand Canyon grenzen mehrere riesige Indianerreservate der Stämme Hualapai, Havasupai, Hopi und Navajo.

Als ich erzählt hatte, dass wir auch zum Grand Canyon fahren würden, haben mich mehrere Leute gefragt, ob wir auch auf dieses Glasdach gehen würden, das in den Canyon reicht. Das Ding heißt Grand Canyon Skywalk und liegt nicht im Touristengebiet, sondern im Reservat der Hualapai, allerdings hätten wir dorthin drei Stunden mit dem Auto fahren müssen, 75 Dollar Eintritt in das Reservat und nochmals 25 Dollar für diese Plattform bezahlen müssen, die ich mit meiner Höhenangst eh nicht betreten hätte. Die Umgebung hat noch andere Naturschönheiten zu bieten, doch so viel Zeit haben wir nicht.

Abends sind wir erst in das IMAX-Kino gegangen, in dem atemberaubende Flug- und Raftingaufnahmen durch den Canyon gezeigt wurden sowie einige Geschichten von früheren Entdeckern, vor 500 Jahren die Spanier und vor 200 Jahren ein paar waghalsige Abenteurer, aber die ersten Entdecker waren noch immer die Indianer, die hier schon mindestens 4000 Jahre gelebt hatten. Danach sind wir in das Yippeh-Ei-O-Steakhouse gegangen. Das langsam gegrillte Fleisch war sehr gut, aber mit den Beilagen haben sie es nicht so.

129 Fotos

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Mittwoch, 13. August 2008 22:52

12. Tag - Las Vegas: Star Trek Experience - Fahrt nach Tusayan

Nachdem wir gestern nicht alles geschafft hatten, durften wir heute noch einmal in die Star Trek Experience gehen. Wir haben neue Tickets bekommen, so dass wir theoretisch hätten den ganzen Tag abwechselnd in Klingon Encounter und Borg Invasion gehen können. Aber wir hatten noch etwas anderes vor. Also haben wir erst die Borg Invasion gemacht und dann noch einmal Klingon Encounter und dann haben wir uns nochmal genüsslich das Museum angeschaut. Man merkt, dass die Attraktion von Star Trek Fans erschaffen wurde mit viel Liebe zum Detail. Es ist wirklich schade, dass es das in drei Wochen schon nicht mehr geben soll. Und die Star Trek Convention haben wir auch knapp verpasst...

Sandra am Photonentorpedo Mark IV

Nach einem kleinen Frühstück sind wir dann nach Tusayan gefahren. Das scheint alles noch so neu zu sein, dass Google Maps die Straßen noch nicht kennt. Das Holiday Inn Express Tusayan ist im Royal Pines Drive, das aber nicht eingezeichnet ist. Statt dessen ist der Campground angeschrieben, den es hier aber nicht (mehr) gibt.

Rast gemacht haben wir an der Chevron-Tankstelle Ausfahrt Nr. 144. Dort gab es viele coole Indiandersachen und ich hätte beinahe einen Schmuckpfeil und Mokasins gekauft. Aber Florian meinte, es gäbe keine Stelle, an der der Pfeil richtig zur Geltung kommen würde in unserer vollgestopften Wohnung und die Mokasins gab es leider nicht in meiner Größe. Ansonsten ist die Fahrt quer durch Amerika ziemlich ermüdend, weil die Straßen kilometerweit stangerlgradaus gehen... Ein kleines Stück in Williams sind wir sogar auf der legendären Route 66 gefahren. Williams ist ein nettes Touristenörtchen, das hat mir gefallen.

Straße nach Tusayan

Als wir in Tusayan angekommen sind, war es stockfinster. Ich dachte schon, die haben aus umweltfreundlichen Gründen den Strom abgestellt (in Amerika - haha...). Das Blöde war nur, dass man in der Finsternis nichts finden konnte. Also hielt ich an einem Parkplatz an und fragte den ersten Passanten, wo denn das Holiday Inn Express wäre. Wir mussten nochmal ein wenig zurück fahren, und das Hotel befand sich auf der linken Seite des Highways 64, nicht auf der rechten Seite, wie die Website von Holiday Inn Express behauptet.

Nachdem in der Lobby aber viele, viele Leute standen, die alle auf ihren Check-In warteten (weil ohne Strom kein Check-In), sind wir ein wenig spazieren gegangen. Bei McDonalds gegenüber stand auch eine lange Schlange. Ohne Strom kann man eben auch keine Burger braten. Also gingen wir ein Stück weiter am Steakhouse vorbei zum General Store. Dort haben wir unser Abendessen geholt: Bananen und Häagen Dasz Coffee. Als wir zum Hotel zurückkamen, hatte sich die Schlange schon aufgelöst und wir konnten sofort einchecken. Das Zimmer ist schön groß, sauber und bietet wirklich Komfort. Gefällt mir :-) Es lohnt sich halt irgendwie doch, ein paar Dollar mehr anzulegen.

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Mittwoch, 13. August 2008 00:10

11. Tag - Las Vegas: The Boulevard - Star Trek Experience und Quark's Bar

Heute haben wir erst mal sehr lange geschlafen. Dann haben wir uns Frühstück bestellt beim Zimmer Service, damit wir endlich mal wieder Eier und Bacon bekommen. Danach waren wir nochmal in einer Laundry Wäsche waschen. In Amerika gibt es überall diese Coin-operated Laundrys, daher kommen wir mit nur einem Koffer aus. Mal sehen, wieviele Koffer wir auf der Rückreise haben...

Nachdem wir mal wieder alle Schuhe durchgelaufen haben und uns die Blasen an den Füßen langsam nervten, haben wir uns heute bequeme Schuhe gekauft. Die Schuhgeschäfte waren in einer tollen Shopping Mall, die The Boulevard hieß. Diese war im Gegensatz zu The Block in Anaheim überdacht, was sehr angenehm war. Beim FootLocker haben wir neue Asics für Florian und bei Vans neue Treter für mich gekauft, die hoffentlich keine Blasen mehr machen.

Anschließend sind wir zurück ins Hilton, wo wir unsere Uniformen angezogen haben und Star Trek zelebrierten. Star Trek Experience, we want it all - the Latinum Package. Zunächst waren wir auf dem Captains Chair und in einem Borgalkoven zum Fotografieren. Danach haben wir um 19.15 Uhr die Backstage Tour mitgemacht, die bis 20.45 Uhr dauerte. Im Museum haben wir uns ein wenig zu lange aufgehalten, daher konnten wir erst um 21.30 Uhr die Klingon Entcounter mitmachen. Als wir damit fertig waren, konnten wir die Borg Invasion nicht mehr mitmachen, aber die dürfen wir dann morgen machen. Leider dürfen wir nichts von alle dem erzählen, wir haben einen Ferengi-Vertrag unterschrieben...

We want it all

Aber es war auf jeden Fall großartig und es ist wirklich schade, dass diese Attraktion am 1. September schließen wird. Zum Abschluss waren wir noch einmal in Quark's Bar. Florian hat Flaming Rips of Targ gegessen und ich Sulu Toss Chicken.

Letzte Woche war hier eine Star Trek Convention, zu der auch Leonard Nimoy eingeladen war. Wir haben diese leider verpasst. Wenn wir die Einladung von Eugene Roddenberry früher bekommen hätten, dann hätte ich den Trip anders geplant.

Wir mit Morog

Einmal musste Florian dann am einarmigen Banditen spielen. Aber er war brav und hat in dieses Monster nur einen Dollar gesteckt. Ist ja auch langweilig, einer blinkenden und piependen Maschine zuzusehen, wie sie Geld vernichtet...

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Dienstag, 12. August 2008 01:15

10. Tag - Las Vegas: Quark's Bar und The Strip

Nur kurz, weil ich bin schon total kaputt. Heute musste ich 8.00 Uhr die Parkuhr mit Quarters füttern (1 Quarter für 12 Minuten). Kurz vor 10.00 Uhr sind wir dann aufgebrochen und nach Las Vegas gefahren. Eine lange Strecke, und ich habe mir gedacht, dass es günstiger gewesen wäre, nach San Diego zu fliegen und den Rundtrip von dort zu starten. Naja... Wir sind auch an einem Indianerreservat entlangefahren, das Mojave National Preserve. Raststätten wie wir sie kennen, gibt es eigentlich keine. Man muss nur den blauen Schildern "Fuel Food" folgen, manchmal auch "Lodging", aber wir haben alle Hotels schon gebucht. Supermärkte haben dann auch Toiletten.

Im Hilton angekommen haben wir uns erst einmal in Schale geworfen und sind in Quark's Bar essen gegangen. Das Essen dort ist wirklich gut und reichlich. Wir haben die Holy Rings of Betazed (Onion Rings) gegessen, Florian einen Captain's Cut (Steak) und ich Excalian Enchiladas. Allerdings wird man in Uniform ständig angesprochen, wo dies und jenes ist, weil die Leute einen für Angestellte des Hotels halten.

Vulcans are Vegetarian

Der Star Trek Shop hat nicht mehr viel zu bieten. Seit klar ist, dass die Star Trek Experience geschlossen wird, haben die wohl die Regale nicht mehr aufgefüllt. Ein trauriger Anblick. Aber wir haben trotzdem etwas gefunden: Wasserpistolen, die wirklich tolle Repliken der Classic Phaser sind. Darüber werden sich die Jungs sicher freuen.

Anschließend sind wir in Uniform den Strip entlang gelaufen und uns wurde mehrfach Trekkies, Mr. Spock oder Star Trek zugerufen. Nur ein Canadier dachte, es wären Star Wars Kostüme. Aber so klein ist der Strip gar nicht. Er ist ziemlich lang und wir waren über drei Stunden zu Fuß unterwegs (allerdings liegt das Hilton auch etwas abseits vom Strip). Bis zum Luxor sind wir gekomen, dann haben meine Füße nicht mehr gewollt und wir sind mit der Monorail zurückgefahren. Und jetzt bin ich total ausgetrocknet und hundemüde.

Luxor

85 Fotos

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Sonntag, 10. August 2008 23:58

9. Tag - San Diego: Star Trek Exhibition und SeaWorld

Heute haben wir erst einmal ausgeschlafen, denn in unserem neuen Hotel gibt es bis 11.00 Uhr Frühstück. Und das war gar nicht so schlecht. Dann sind wir zum Air and Space Museum San Diego gefahren, weil dort gerade eine Star Trek Exhibition ist. Die war auch ganz nett gemacht, mit Original-Kostümen und Requisiten? Ich denke zum Teil schon. Allerdings haben wir uns nicht getraut, Fotos zu machen, weil es nicht ganz klar war, ob fotographieren generell verboten ist, oder ob sich das nur gewerbliche Fotographie bezog. Es wurde aber schnell klar, warum das verboten war. In einigen Kulissen standen Fotographen herum, die uns fotographierten und am Ausgang konnte man diese Fotos dann für viele, viele Dollars kaufen. Es war sogar ein Foto aus dem Transporterraum dabei, auf dem wir beim Kippen verschwanden. Außerdem haben wir noch einen Shuttle-Simulatorflug mitgemacht. Alles in allem eine sehr teure Angelegenheit.

Florian in der Star Trek Exhibition

Anschließend sind wir nach SeaWorld gefahren. Eigentlich halte ich nicht besonders viel von Delphinarien. Aber nachdem ich mich ein wenig informiert hatte, fand ich es nicht mehr so schlimm. SeaWorld tut doch sehr viel für die Erhaltung des Meeres. Und wenn es ein Delphinarium braucht, um den Leuten dafür Geld aus der Tasche zu ziehen... Naja... In erster Linie wird damit wohl Profit gemacht, aber wenn es auch dem Meer hilft. Außerdem scheinen die meisten Orcas mittlerweile in Gefangenschaft geboren zu werden, was schon eine erstaunliche Leistung ist. Wenn die Tiere sich in Gefangenschaft nicht einigermaßen wohl fühlen, dann würden sie sich auch nicht reproduzieren. Es gibt sogar eine Webcam der Orcas.

Der Park ist wirklich großartig. Neben wunderbaren Tieren wie die Orcas begegnet man auch Delphinen, Rochen, Seehunden, Belugas, Manatees und sogar Haien. Man kann die Rochen und Delphine sogar anfassen, was ich zum Teil doch bedenklich finde. Einigen Delphinen hat man es auch angesehen, dass sie das Betatschen nicht so toll fanden. Aber SeaWorld ist nicht nur ein Habitat von Meeresbewohnern, sondern auch ein Freizeitpark mit entsprechenden Attraktionen. Am Ende haben wir die Atlantis-Fahrt gemacht. Das war der absolute Wahnsinn, denn es war keine gewöhnliche Wildwasserbahn, sondern gleichzeitig gab es noch einen Aufzug mit Simulation und eine Achterbahn.

SeaWorld

Die Orca-Show haben wir uns zwei Mal angesehen, einmal am frühen Nachmittag die Show "Believe" und einmal die Nachtshow "Shamu Rocks". Shamu ist der Name des ersten Orcas, den es in San Diego gegeben hat. Das sind schon wunderschöne Tiere.

Gegessen haben wir im Shipwreck Reef Cafe, wo es wieder leckere Sparerips gab. Allerdings nicht ganz so lecker wie im Legoland. Ich glaube, ich könnte mich davon ernähren...

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Samstag, 9. August 2008 22:52

8. Tag: Carlsbad Legoland

Heute sind wir auf dem Weg nach San Diego im Legoland Carlsbad eingekehrt. Dort gab es eine Menge Attraktionen, in erster Linie für Kinder. Aber wir hatten auch unseren Spaß. Besonders hat uns der Knights Tournament gefallen. Allerdings konnte man den nicht selbst programmieren wie in Legoland Deutschland. Für Kinder gibt es einen großen Wasserspielplatz, was natürlich bei der Hitze wirklich toll ist. Es gab auch ein paar Star Wars Specials.

Florian mit Darth Vader

Das Miniland besteht natürlich in erster Linie aus Gebäuden der USA. Sehr interessant fand ich, dass hier schon der Freedom Tower steht, der gerade in New York anstelle des World Trade Centers gebaut wird.

Am Abend gab es ein All you can eat-Buffet, das wir auch genutzt hatten. Da gab es endlich Sparerips, und die waren richtig lecker. An dem Turkey Leg hatte ich mich allerdings etwas übernommen. Soviel konnte ich dann (leider) doch nicht essen.

Sandra isst ein Turkey Leg
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Anschließend sind wir nach San Diego gefahren. Dort sind wir in einem Hotel Occidential eingekehrt, das ein wenig Krankenhausflair hat. Und leider sind die Duschen auf dem Flur. Ich habe gleich mal unsere Hotelreservierungen gecheckt und bei Tripadvisor quergelesen. Dabei habe ich unser Hotel auf dem Berg bei Las Vegas gleich mal storniert, da es als ziemlich schmutzig beschrieben wurde, und ein anderes Hotel gebucht. Alle anderen Hotels scheinen aber okay zu sein. In San Francisco ist es ziemlich schwierig, ein einigermaßen günstiges Hotel zu finden. Ich bleibe mal bei unserem Hotel, auch wenn es wahrscheinlich auch kein gutes Frühstück gibt und mal sehen, wo wir dort parken können.

123 Fotos | 97 Miniland Fotos

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Samstag, 9. August 2008 00:05

7. Tag - Anaheim: Disney's California Adventure Park und Disneyland

Heute sind wir zuerst in den Disney's California Adventure Park gegangen. Dort waren wir zunächst im Hollywood Tower Hotel. Das ist etwas größer als in Paris, aber leider schauspielern die Angestellten nicht so. Dadurch verliert es diesen gruseligen Touch. Überhaupt hatte ich hier den Eindruck, dass die meisten Mitarbeiter nur ihren Text runterspulen und nicht wirklich in ihrer Rolle aufgehen. Eigentlich schade.

Hollywood Tower Hotel

Dann ging es Schlag auf Schlag, diesmal wollten wir uns nicht so viel Zeit lassen wie gestern: Im Maliboomer, in dem man senkrecht in die Höhe geschossen wird, habe ich mich meiner Höhenangst gestellt. Im Grizzly River Run (Rafting) sind wir ordentlich nass geworden. California Screaming ist wohl die größte Achterbahn, mit der ich je gefahren bin. Man kennt diese weißen Monster aus dem Fernsehen.

Danach haben wir noch einiges gemacht, das eigentlich für kleine Kinder ist: Im Redwood Creek Challenge Trail sind wir über Hängebrücken gelaufen, in Monsters, Inc. Mike & Sulley to the Rescue! haben wir Sully und Mike getroffen und in It's Tough to Be a Bug (4D-Kino) habe ich mich meiner Angst vor Spinnen gestellt. Danach sind wir wieder in den anderen Park gegangen.

Dort haben wir dann alles gemacht, was wir am Vortag nicht gemacht hatten: In den Matterhorn Bobsleds haben wir den Yeti getroffen, Space Mountain ist etwas anders als in Paris, vor allen Dingen fährt man hier nicht nach draußen, in der Buzz Lightyear Astro Blasters hatte Florian seine Chance auf Revange, im Jungle Cruise (Fahrt im Boot) haben wir leider nicht alle Witze verstanden (aber den letzten: "I had so much fun on the ride. I'll do it again. I wish that was a joke."), in Pirates of the Caribbean haben wir die Ähnlichkeit der Puppe mit Jack Sparrow bewundert (die Attraktion ist nach dem Film einfach etwas umgebaut worden), mit der Monorail und der Railroad haben wir uns den Park auch noch einmal von oben angeschaut.

Die Attraktionen haben nachts einen ganz anderen Flair, das hat richtig Spaß gemacht. Allerdings finde ich, dass zwei Tage hier durchaus ausreichen. Einerseits ist so ein Tag schon ziemlich lange, wir sind gar nicht bis Mitternacht geblieben, andererseits schafft man dann doch eigentlich alles, auch wenn man überall ein wenig anstehen muss, außer man hat ein Fastpass Ticket. Heute haben wir uns auch dazu hinreißen lassen, etwas am Merchandizing zu partizipieren. Es gab Rucksäcke in Form von Chewbacca, die unser Herz erobert hatten. Und T-Shirts mit "Judge me by my size, do you?" und auf der Rückseite Yoda, der natürlich zu klein war, um mitzufahren. Coole Teile!

Sandra mit Chewbacca

Weil es gestern so schön war, haben wir uns die Jedi Training School noch einmal angesehen. Diesmal waren es andere Schauspieler, aber derselbe Text. Das Indiana Jones™ Adventure wollten wir eigentlich auch noch einmal fahren, aber da gab es leider technische Probleme und wir mussten wieder gehen. Auch das Feuerwerk ist heute ausgefallen.

Zum Abschluss haben wir uns dann noch Disneyland®: The First 50 Magical Years angesehen. Wusstet ihr, dass Steve Martin 1960 seine Karriere als Magier in Disneyland begonnen hat? Es war auch schön zu sehen, wie Disneyland entstanden ist und welche Attraktionen es früher gab, welche noch bis heute bestehen. Und es gab Filmausschnitte von damals, wie 1955 Menschenmassen durch die Mainstreet liefen. 11.000 Besucher waren eingeladen, 28.000 waren gekommen, was natürlich erst einmal zu einer mittleren Katastrophe führte. Aber die logistischen Probleme hat der Park nun im Griff. Das war ein schöner Abschluss. Und jetzt sind wir totmüde.

54 Fotos

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Freitag, 8. August 2008 00:40

6. Tag - Anaheim: Disneyland

Das Frühstück in unserem neuen Hotel ist schon besser als in Los Angeles, aber irgendwie haben die Amerikaner schon eine merkwürdige Vorstellung. Es gab Muffins und Applepies, vier verschiedene Cerealien, Milch, Kaffee, Tee, Äpfel und Bananen. Immerhin, aber so lecker mit Brötchen und Rührei und Bacon... ich schätze das wird es nirgends geben.

Anschließend sind wir ins Disneyland gefahren. Nachdem wir eine Weile völlig ziellos herumgeirrt sind, haben wir uns einen Fastpass für Indiana Jones geholt und haben uns erst mal die passende Show dazu angeschaut, weil wir diesmal keine Show verpassen wollten wie im Universal Studio. Allerdings war die auf dem Fastpass aufgedruckte Zeit erst am Nachmittag, so dass es schon eine logistische Meisterleistung war, zu diesem Zeitpunkt wieder an Ort und Stelle zu sein.

Die Show Indiana Jones war nett gemacht - für Kinder. Anschließend sind wir mit der Big Thunder Mountain gefahren, aber die war nicht so gut wie in Paris, da sie nicht unterirdisch durch den See gefahren ist. Die beiden Parks sind sich relativ ähnlich, doch in Disneyland California gibt es noch Mickeys Toontown, Critter Country und New Orleans Square. In Toontown konnte man Mickeys Haus bewundern und es gab auch eine niedliche Achterbahn.

Mehr durch Zufall haben wir dann die Jedi-Schule besucht. Eigentlich wollten wir nur kurz vorbeischauen, aber dann fanden wir das so gut, dass wir die Show bis zum Schluss angeschaut haben. Kinder von Parkbesuchern durften Jedi spielen, lernten eine kleine Choreographie und plötzlich tauchten zwei Stormtrooper, Darth Vader und Darth Maul auf, die durch die kleinen Padawane in die Flucht geschlagen wurden. Wirklich nett gemacht, das hätte auch Farid und Noah gefallen.

Jedi-Schule

Dann war es endlich Zeit für unseren Indiana Jones Ride. Wow, in Paris war das bloß eine Achterbahn gewesen ähnlich wie Big Thunder Mountain. Aber hier war es eine wilde Fahrt in einem Riesenjeep inklusive Flucht vor einer riesigen Steinkugel. Wahnsinn!

Das Tarzan-Baumhaus war ähnlich wie das Robinson Crusoe-Baumhaus in Paris, nur eben mit einem anderen Filmthema. Und das Haunted House war ziemlich identisch mit Phantom Manor, aber ich liebe diese Gruselvilla!!! Dann waren wir in der Star Tours, die genauso wie in Paris war, nur ohne X-Wing.

Anschließend waren wir in der Ausstellung Innovention. Zunächst klang es ziemlich langweilig, aber als wir erst einmal drin waren, war es doch recht interessant zu sehen, wie ein Haus der Zukunft wohl aussehen könnte. Am interessantesten war wohl die Probefahrt auf einem Segway.

Florian auf einem Segway

Endspurt: Fastpass vom AstroBlaster geholt, Feuerwerk angeschaut, AstroBlaster gefahren (diesmal habe ich Florian geschlagen, yeah!) und dann sind wir zum Splash Mountain gegangen, unsere letzte Station heute. Wow, das Ding ist wirklich eine tolle Wildwasserbahn. Lustige, singende Figuren von Disneys Rear Bear und dem Fuchs, und es ging ziemlich steil nach unten und wir sind garantiert nass geworden. Da es schon spät war, sind wir dann ins Hotel zurück, um unsere nassen Klamotten auszuziehen. Das war ein schöner Tag gewesen :-)

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Mittwoch, 6. August 2008 22:23

5. Tag - Fahrt nach Anaheim und Die Mumie 3

Laundry, Paramount Studios, Shopping Mall "The Block", Mummy 3

Heute war auch ein eher gemütlicher Tag. Wir sind zunächst zur Laundry gegangen, gleich neben unserem Hotel (vor dem bei Google Maps ein halbes Auto steht). In 23 Minuten ist die Waschmaschine fertig, in 20 Minuten im Trockner ist die Wäsche trocken. Das geht fix.

Anschließend sind wir zu Fuß zwei Meilen zu den Paramount Studios gegangen. Dort kann man auch eine Tour mitmachen, aber nachdem wir gelesen hatten, dass dies ein zweistündiger, langweiliger Fußmarsch ist, hatten wir nicht wirklich vor, diese Tour mitzumachen. Abgesehen davon war die heute sowieso ausgebucht. Aber wenigstens waren wir mal da gewesen. Der Fußmarsch ist aber schon schön gewesen, obwohl die Gegend in Hollywood doch eher heruntergekommen ist. Irgendwie hatten wir das Gefühl, dass die USA in den 80ern ihre beste Zeit hatte und dann da stehen geblieben ist. Auch im Laundry stand ein Videospiel von 1982 mit Original-Pack-Man rum.

Sandra vor der Einfahrt zum Paramount Studio

Anschließend sind wir in unser neues Hotel in Anaheim gefahren, das Lemon Tree. Wir waren sofort begeistert, weil alles so hübsch eingerichtet ist und auch sauber. Hier lässt es sich schon aushalten. Und dann sind wir in die nächste Shopping Mall gefahren: The Block at Orange, wo wir für die Kids Riesen-PEZ-Spender mit Darth Vader bzw. einem Clone Trooper gekauft haben und Brause in Form von Legosteinen. Außerdem habe ich meine geliebten SweetTarts geholt, nach denen ich seit meinem ersten USA-Aufenthalt 1985 verrückt bin. Und neue Schuhe musste ich auch kaufen, da meine alten Treter jetzt durchgelaufen sind - natürlich Converse ;-) Bei Jamba Juice haben wir uns ganz frische Smoothies mixen lassen, die wahnsinnig lecker waren.

SweetTarts

Dort gab es auch einen Kinocenter, daher haben wir uns spontan entschlossen, Die Mumie 3 anzusehen. Der Film war genau, wie ich erwartet hatte: Besser als Mumie 2, unterhaltsam, rasant, lustig, ein wenig gruselig. Nur eine Sache hat mich überrascht. Der Schauspieler Brendan Fraser, den ich nur von den Mumien-Filmen her kenne (hat der auch irgendwo anders mitgespielt?), hat im Original eine wahnsinnig tiefer Stimme!

50 Fotos

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Dienstag, 5. August 2008 22:27

4. Tag - Los Angeles: Venice Beach und Dark Knight

Das war mal ein Tag zum Relaxen. Wir sind zur Venice Beach gefahren und dort am Strand entlang spazieren gegangen. Wir haben uns zwar mit Sonnenmilch Faktor 30 eingeschmiert, aber an den Stellen, die ich vergessen habe (Fußfesseln, schmaler Streifen um die Uhr, Teile der Schultern), habe ich doch einen ordentlichen Sonnenbrand bekommen. Nach einem Spaziergang über den Pier sind wir im Venice Whaler eingekehrt. Florian hat eine Pepperoni Pizza (Salami Pizza) gegessen und ich Chicken Breast on Angel Hair Pasta (dünne Spaghetti). Unsere Coke wurde ständig nachgefüllt, das könnten die in Deutschland auch einführen. Aber meine Portion war so heftig, dass ich höchstens die Hälfte geschafft habe... Und ich bin immer noch satt.

Florian am Strand

Anschließend sind wir wieder zurück in unser Hotel gefahren. Das war ein kleines Abenteuer, da der Akku vom Navi plötzlich leer war. Aber unser Hotel ist eingentlich leicht zu finden. Man muss nur dem Hollywood Sign folgen, dann findet man das schon.

Sandra fährt Toyota

Mit Hilfe des Internets haben wir dann ein paar Kinos in der Nähe ausgemacht und uns entschlossen, im ArcLight den neuen Batman-Film The Dark Knight anzusehen. Er ist sehr düster und heftig, voller Action und verwirrender Handlungsstränge. Trotz meiner Mütze mag ich nicht besonders gerne Batman. Aber das Kinocenter war schon toll :-) "Do you have reserved seats in Germany? And downstairs you can buy Drinks and Popcorn. Do you have this in Germany?" Ich frage mich manchmal, was die Amis für eine Vorstellung von Deutschland haben, aber die Kartenverkäuferin wollte eben nur nett sein.

43 Fotos

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Montag, 4. August 2008 22:18

3. Tag - Los Angeles: Universal Studios

Heute waren wir den ganzen Tag in den Universal Studios. Florian hat sich gleich ein All-you-can-eat-Pass geholt, allerdings hat es sich wohl nicht wirklich gelohnt. Einerseits kann man den nur bin fünf Restaurants vorzeigen, andererseits sind dies nicht unbedingt die ansprechendsten Restaurants, es gibt fast überall das Gleiche und ein Restaurant hatte bereits Stunden vor Parkschluss geschlossen. Und mit diesem Pass isst man dann eben nichts an den vielen Ständen, weil man ja praktisch sein Essen für den ganzen Tag schon bezahlt hat. Ich würde diesen Pass also eher nicht empfehlen.

Sandra vor dem Universal Erdball

Gleich nach Betreten des Parks sind wir in das House of Horrors gegangen. Das hat mich an Shockers erinnert, das es leider nicht mehr gibt. Darin ging man zu Fuß durch, es wurden verschiedene Szenen aus Horrorfilmen nachgestellt und hin und wieder sprang ein Schauspieler hervor und schockte die Parkbesucher.

Danach sind wir in das untere Gelände gefahren, wo wir erst einmal im Jurassics Cafe einkehrten, da Florian nach den luftigen Donuts zum Frühstück schon wieder Hunger hatte. Danach ging es in den Jurassic Park Ride, einer Wildwasserbahn, in der man von wildgewordenen Dinos halb aufgefressen wurde. Und danach waren wirklich alle Leute nass. Da es aber sehr heiß ist, machte uns das nichts aus.

Anschließend sind wir mit der Achterbahn "Revenge of the Mummy" gefahren. Diese war in völliger Dunkelheit und teilweise auch rückwärts, richtig gut gemacht.

Als nächstes standen die Special Effects Stages auf dem Programm, bei dem unter Einbeziehung des Publikums einige Special Effects vorgeführt wurden. Das war eine lustige Show. Danach haben wir uns Backdraft angeschaut, eine Vorführung pyrotechnischer Effekte. Das war ganz interessant und als Aufwärmung/Trocknung nach dem Jurassic Park Ride ganz angenehm.

Damit hatten wir das untere Gelände abgehakt und fuhren wieder nach oben. Als nächstes stellten wir uns zum The Simpsons Ride an. Dort mussten wir 50 Minuten warten, das war aber auch schon die längste Wartezeit heute. Wir hatten ähnlich wie in Paris Glück, dass die meisten Schlangen leer geblieben waren. The Simpsons Ride ist eine Art Simulator, in dem man eine Geschichte im Krustyland erlebt, sozusagen ein Park im Park. Das war richtig lustig.

Anschließend haben wir die Studiotour gemacht. Wir hatten einen netten Moderator namens Diego, der live von den Dreharbeiten erzählte. Die berühmte Überschwemmung und der Angriff vom weißen Hai waren auch enthalten.

Florian und der weiße Hai

Danach waren wir im Shrek 4D-Kino. Vom Prinzip her war es das Gleiche wie "Honey I Shrunk The Audience", aber ganz nett gemacht. Weiter ging es zu Waterworld, einer unglaublichen Stuntshow mit viel Wasser und pyrotechnischen Effekten. Die Leute in der Wet Zone sind garantiert nass geworden. Wenn nicht durch die rasanten Boote, dann durch die Wassereimer, die die Stuntleute ins Publikum schütteten. Absolut sehenswert!

Völlig ausgehungert haben wir uns dann noch einen Burger im Mel's Diner gegönnt. Dabei tauchte überraschend eine kleine Schauspielergruppe auf, die die Parkgäste animierten. Vor lauter Gucken und Lachen haben wir dann den Start zur Fear Factory verpasst, bei der Parkgäste unter Anleitung diverse Stunts machen konnten. Also war unser letzter Tagesordnungspunkt die Show "Terminator 2 : 3D", in der Schauspieler neben dem 3D-Kino auf drei Leinwänden interagierten. Das war auch ein tolles Erlebnis.

Am Schluss sind wir dann langsam wieder zum Auto zurückgeschlendert. Im Universal Citywalk, das uns an das Disney Village erinnerte, konnte man dann noch verschiedene Shops besuchen. Irgendwie waren wir aber schon ziemlich müde und sind dann endlich zurück zum Hotel gefahren.

63 Fotos

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Sonntag, 3. August 2008 22:50

2. Tag - Los Angeles

Walk of Fame, Mann's Chinese Theatre, Star Home Tour in einer Hummerlimousine, Wall-E

Heute morgen gab es ein "Complimentary Breakfast". Das ist Kaffee, evtl. schwarzer Tee, Donuts und/oder Fruit Loops. Wahnsinnig gesund... Dafür gab es an der Rezeption einen PC, mit dem wir schnell ins Internet konnten.

Wir haben das Auto stehen gelassen und sind den ganzen Tag zu Fuß unterwegs gewesen. Vom Hotel aus ist es nicht sehr weit zum berühmten Hollywood Boulevard, wo der Walk of Fame zu finden ist. Aber wir sind nicht auf den kürzesten Weg zum Mann's Chinese Theatre gegangen, sondern in die andere Richtung abgebogen und haben wirklich jeden einzelnen Namen auf den Sternen gelesen. Und auch sehr viele von ihnen fotografiert.

Man wird überall angequatscht, ob man nicht eine Star Home Tour mitmachen möchte. Eigentlich mag ich Sightseeing Tours nicht. Aber als wir dann gesehen haben, dass solche Touren auch mit diesen riesigen Stretchlimousinen gemacht werden, sind wir doch neugierig geworden. Also haben wir uns zu einer zweistündigen Tour mit einem Stretchhummer überreden lassen. Wir hatten auch gute Plätze, nämlich ganz hinten. Zwar ist in den Limousinen nix mit Beinfreiheit, aber es war schon mal interessant, von einer Aussichtsplattform aus über den Moloch Los Angeles inklusive seiner Smogdunstglocke zu sehen. Außerdem sind wir an William Shatners Haus vorbeigefahren, in dessen Swimmingpool seine Frau damals ertrunken ist. Und an den Häusern von Thom Crius und Kathi Holms bzw. schräg gegenüber von Daivid Beckam und Viktoria.

Florian guckt aus dem Hummer

Danach waren wir hungrig und sind in einen Schnellmexikaner eingekehrt. Aber das war nicht besonders gut. Hier läuft schon Wall-E, daher hatten wir uns für das Abendprogramm ausgedacht, dass wir ins Kino gehen könnten. Als die Dame an der Kasse meinte, das würde für zwei Erwachsene 32 Dollar kosten, habe ich ganz schön mit den Ohren geschlackert. Dann ging es weiter auf dem Walk of Fame, bis wir alle Star Trek Schauspieler gefunden hatten, außer Brent Spiner. Hat der nicht auch einen Stern? Aber dafür haben wir die Platte der Classic Crew vor dem Mann's Chinese Theatre fotografiert.

Star Trek vor dem Mann's Chinese Theatre

Als wir nochmal kurz im Hotel waren, hat Florian den anderen Typ an der Rezeption gefragt, wie das mit dem WLAN ist. Der meinte, dass es intech ist, davon gibt es zwei und eins funktioniert, das andere nicht. Wir hatten es immer nur mit einem probiert, das angeblich die bessere Verbindung hat. Aber das war genau das, das nicht funktionierte. Also hat Florian das andere mit kleinem "i" ausprobiert und siehe da, es klappte.

Erfrischt gingen wir zurück ins Kino, das El Capitan Theatre. Aber es war dann doch mehr als Kino. Vorweg spielte jemand auf einer Orgel, die dann im Boden verschwand. Dann gab es eine Tanzshow aus einem Medley aus verschiedenen Disney-Filmen, die ganz nett gemacht war. Schließlich gab es noch einen Kurzfilm über einen Zauberer, der auf der Bühne mit seinem Kaninchen balgt, da dieses nicht daran denkt, bei der Show mitzumachen, weil ihm der Magen so knurrt. "Presto" hieß der, wirklich lustig. Außerdem gab es keine Werbung und das Bild war gestochen scharf. HD? Auf jeden Fall wussten wir dann, wieso das so viel Eintritt gekostet hat.

Nach dem Kino sind wir noch ein wenig auf dem Hollywood Boulevard spazieren gegangen. In der Nacht wirkt es mit den bunten Lichtern ganz anders. Und man wird noch öfter angesprochen, ob man sich nicht mit Leuten im Kostüm fotografieren lassen möchte, eine Rose kaufen, ins Waxmuseum gehen möchte etc. Insgesamt wurden wir heute fünf Mal wegen unseren T-Shirts angesprochen, weil wir "<Geek>" und "I love my Geek" anhatten. Jetzt sind wir aber wirklich müde...

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Samstag, 2. August 2008 23:24

1. Tag - Flug nach Los Angeles

Heute sind wir kurz nach zwölf zum Flughafen gestartet. Wir sind vorsichtshalber mit der S-Bahn gefahren, weil wir am ersten Ferientag mit Stau auf der Autobahn gerechnet hatten. Am Flughafen ging auch alles recht flott. Wir hatten uns bei Lufthansa schon am Vorabend online eingecheckt. Daher brauchten wir nur das Gepäck aufgeben. Von Streik war auch keine Spur. Da stand so viel Personal rum, dass wir vier Mal gefragt wurden, ob wir auch unsere Bording Pässe hätten.

Der Flug nach Los Angeles ging auch pünktlich 15.30 Uhr los. Es war ein verdammt langer Flug, fast 12 Stunden. Nach vier Filmen (Love Vegas, Speed Racer, 21, Horton hört ein Hu) und einer Folge Dr. House (Florian hat sogar fast fünf Filme geschafft), konnten wir auch kaum noch sitzen und waren froh, als wir endlich da waren. Durch den Online-Check-In konnten wir allerdings unsere Plätze am Bildschirm aussuchen wie Kinoplätze bei der Online-Reservierung. Wir hatten zwei Plätze in der Mitte direkt hinter der Küche. Dadurch konnten wir zwar nicht aus dem Fenster gucken, aber dafür hatten wir einigermaßen Beinfreiheit.

Gelandet sind wir um 18.45 Uhr Ortszeit. Der Flughafen in Los Angeles ist ziemlich unübersichtlich, hatte ich den Eindruck. Das lag wohl auch daran, dass er eine große Baustelle ist. Aber letztendlich haben wir doch alles gefunden. Der Sicherheitscheck mit den Fingerabdrücken und dem digitalen Foto verlief auch entspannt. Nun bin ich registriert... Unser Koffer war auch da. Also betraten wir endlich amerikanischen Boden.

Vor dem Flughafen sammeln Shuttle-Busse die Passagiere ein, um sie zu ihren Mietwagenstationen zu fahren. Wir hatten bei Alamo gebucht. Der Bus kam auch gleich und füllte sich auch gleich, weshalb ich schlimmes befürchtete. Wenn wir ausstiegen, würden all diese Leute mit uns an den Schaltern anstehen. Und es kam noch schlimmer. Als wir aus dem Bus ausstiegen, standen bereits unzählige Leute an den Schaltern an. Es hieß also warten.

Hätten wir bei Alamo einen Online-Check-In gemacht, hätten wir uns einfach ein Auto auf dem Parkplatz aussuchen können. So mussten wir erst einmal 45 Minuten an der Schlange anstehen. Als wir dann endlich dran waren, riet uns der Schaltermensch dazu, einen Upgrade zu machen, weil die Economy Class bei laufender Aircondition manchmal das Problem hat, dass der Motor überhitzen könnte. Also haben wir noch einen Upgrade gemacht, sicher ist sicher. Schließlich wollen wir noch durch das Death Valley fahren. Ich fand das dann irgendwie lustig, wie wir über den Parkplatz gelaufen sind und uns ein Auto ausgesucht haben. Mir fiel ein Toyota auf, aber der gefiel uns dann doch nicht, weil er weiß war. Also sind wir weiter gegangen und haben dann einen blauen Toyota Yaris genommen. Der ist aber viel größer als die Toyota Yaris, die wir so aus Deutschland kennen... Und er fährt sich mit Automatik einfach wunderbar.

Nach einem kurzen Zwischenstop bei McDonalds (weil das Essen im Flugzeug zwar ganz okay war, aber nicht gerade reichlich) haben wir dank Florians Navi auch gleich unser Hotel gefunden. Es ist ganz okay, auch wenn ich nicht glaube, dass die Toilette ordentlich geputzt wurde trotz "Sanitized for your protection"-Label. Leider - große Katastrophe - geht WLAN nicht. Es hängt sich beim Versuch zu verbinden auf. Daher müssen wir morgen früh wohl mal in der Lobby an den dort bereitgestellten PC gehen. Aber jetzt gehen wir erst mal ins Bett, es ist schon 9.20 Uhr in Deutschland, hier 0.20 Uhr.

13 Fotos

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Montag, 28. Juli 2008 19:16

Get Smart

Eigentlich hätte ich bei der Agentenkomödie Get Smart so etwas ähnliches wie Johnny English erwartet. Und da die Kinder diesen Film mögen, dachte ich, ihnen würde Get Smart auch gefallen. Nachdem er jedoch FSK 12 war, haben wir uns nach dem Fiasko letzte Woche entschlossen, den Film ohne Kinder anzusehen.

Achtung, Spoiler

Und FSK 12 ist durchaus berechtigt. Denn neben einigen lustigen Szenen verbirgt sich hinter dem Film durchaus ein echter Agententhriller mit einigen heftigen Action-Szenen. Hin und wieder waren die Scherze für meinen Geschmack dann doch etwas zu derb, aber im Großen und Ganzen ein toller Film: unterhaltsam, turbulent und auch ein wenig spannend.

Achtung, Spoiler

Ein bißchen kam auch die Aussage rüber, dass jeder schlank sein kann, wenn er nur will. Und alle dicken Menschen sind also willensschache willensschwache Genußtypen, die jeder Versuchung nachgeben. Ja, ja... Diesen Schwachsinn kann ich nicht mehr hören.

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Sonntag, 8. Juni 2008 20:44

Daddy ohne Plan

Wenn einem nach einer typisch amerikanischen Auf-die-Tränendrüse-drück-Schnulze zu Mute ist, der ist in dem Film Daddy ohne Plan genau richtig!

Achtung, Spoiler

Bei dem erfolgreichen und offensichtlich schwer reichen Quaterback Joe Kingman steht eines Tages die achtjährige Peyton vor der Tür. Die Mutter Hals über Kopf nach Afrika abgereist, hat ihre Tochter mit Geburtsurkunde und Brief ausgestattet in eine Art Taxi gesteckt und bei ihrem Daddy abliefern lassen, der bis dahin nichts von seinem Vaterglück wusste.

Achtung, Spoiler

Es dauert ein wenig, bis er sich auf seine neue Rolle eingespielt hat, aber dann macht er es doch gar nicht mal schlecht. Dabei kommt immer mehr und mehr heraus, dass das kleine Mädchen die Erwachsenenwelt gehörig an der Nase herumführt.

Achtung, Spoiler

Ich habe die Schauspielerin Roselyn Sanchez, die die Ballettlehrerin Monique Vasquez spielt, glatt mit Eva Longoria verwechselt, die Gabrielle Solis in Desperate Housewives spielt. Aber diese beiden Grazien sehen sich doch wirklich ähnlich, oder?

Achtung, Spoiler

Fazit: Jungs mögen Football, Mädchen mögen Ballett. Oder so ähnlich. Kann man sich durchaus mal ansehen, aber muss nicht unbedingt im DVD-Regal stehen.

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Sonntag, 25. Mai 2008 02:27

Indiana Jones 4 - und das Königreich des Kristallschädels

Nachdem wir wirklich von überall mit Indiana Jones berieselt wurden, war unser Mund schon so wässrig, dass wir Samstag Nacht noch ins Kino gegangen sind. Beinahe hätten wir den Film bereits am 21. Mai auf Französisch gesehen :-) Was gibt es zu Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels zu sagen?

Achtung, Spoiler

Der Film gibt durchaus das Indiana Jones Feeling :-) Nicht kleckern, sondern klotzen! Action, Ekelfaktor und bombastische, überirdische Gigantomie garantiert. Es gibt diesmal ein Wiedersehen mit Marion aus dem ersten Teil und mit der Bundeslade, die in einer riesigen Lagerhalle aufbewahrt wurde, aber im weiteren Film keine Rolle mehr spielen wird. Anfangs wird die Spannung immer wieder durch Witze gedämpft. Im Showdown war dafür dann keine Zeit mehr, was ich ein wenig schade fand.

Achtung, Spoiler

Im Maya-Tempel haben wir darauf geachtet, ob man tatsächlich R2D2 und C3PO irgendwo sieht, aber diese Anpielung gibt es wohl tatsächlich nur bei Lego. (Da habe ich wohl Teil 1 und Teil 4 verwechselt. Bin übermüdet...) Aber zumindest geht es in Richtung Außerirdische, was Erich von Däniken schon lange über die Nazca-Linien in Peru behauptet. Indiana Jones goes X-Files... Zumindest hatte die Mission diesmal nichts mit biblischen Relikten zu tun, wie der Bundeslade oder dem Heilien Gral.

Achtung, Spoiler

Am Schluss hat sich der Grünschnabel Henry Jones Jr. der Dritte schon beinahe den braunen Schlapphut von Indy aufsetzen wollen, aber das geht doch nicht :-) Das Zepter wird hier noch lange nicht überreicht.

Achtung, Spoiler

Was mir nicht so gut gefallen hat, war die Übertreibung und doch sehr unrealistische Darstellung der Actionszenen am Schluss. Man fällt nicht mal eben drei gigantische Wasserfälle runter und klettert dann wieder ins Boot. Oder die turbulente Jagd mit zwei Fahrzeugen durch den Dschungel, das war fast ein bisschen viel.

Achtung, Spoiler

Aber die Riesenameisen, die waren schon heftig. Die Größten Ameisen der Welt, Dinoponera quadriceps, werden bis zu 5 cm lang, leben tatsächlich in Peru. Denen möchte ich nicht begegnen...

Achtung, Spoiler

Fazit: Mir hat der Film gefallen. Er reiht sich durchaus gut an die ersten drei Teile an und den werden wir uns sicher auch auf DVD zulegen.

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Dienstag, 4. März 2008 23:48

Wise Guys

Die Wise Guys waren heute in der Philharmonie. Mit 2400 Leuten war das Haus voll! Und spätestens in der zweiten Hälfte hielt es niemanden mehr auf den Plätzen. Im Zenith scheint noch mehr Party gewesen zu sein, Eddi hatte dort wohl einen Stage Dive hingelegt. Das ging hier im gehobenen Ambiente natürlich nicht. Für meinen rechten Fuß wäre ein solches Konzert ohne Bestuhlung im Moment aber noch nix.

So langsam erkenne ich ein Muster, wie Konzerte aufgebaut sind. Die zweite Hälfte ist meist etwas flotter als die erste und am Schluss wird der Höhepunkt, also der größte Hit gespielt. Äh, nein, bei A Capella natürlich gesungen. Aber wie!

In der ersten Hälfte trugen sie ganz legere Kleidung, alles neu. In der zweiten dann schwarze Anzüge und schwarze Hemden, aber verschiedene Gürtel, auch neu. Die alten sind irgendwie nass geworden... Das Salzwasser hat sie ruiniert...

Ferenc macht den Bass. Man hat echt den Eindruck, es würde Schlagzeug gespielt, aber der Mann macht das Alles mit seinem Mund und dem Mikro!!! Sari ist der Komiker, der auch gerne mal in eine andere Rolle schlüpft. Dän ist der Frontmann, der Teddybärtyp, der gerne auch das Publikum zwischendurch mit netten Storys unterhält. Clemens hat uns mit "Schunkeln" richtig eingeheizt. Und Eddi (mein persönlicher Liebling) ist der "Mitmachheini".

"Mitmachheini" klingt so abschätzig, aber es war wirklich unglaublich, wie Eddi mit dem Publikum spielte und uns alle dazu animierte, auch schwierigere Passagen nachzusingen. Wer also eine gigantische Show, kluge Texte, Musik, die unter die Haut geht, und viel Witz mag, der sollte sich mal ein Konzert der Wise Guys antun. Die CDs sind gut, aber live sind sie noch besser.

Und hier kommt noch ein Video von Youtube rein, wenn ich es gefunden habe :-)

Update 06.03.2008 - 21:37 Uhr

6:30 Min

Außerdem versuchen auch die Wise Guys ihren Erfolg zu nutzen, um Gutes zu tun, und unterstützen Misereor.

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Sonntag, 2. Dezember 2007 21:57

Nach 7 Tagen - Ausgeflittert

Den Film Nach 7 Tagen - Ausgeflittert hatte ich ausgesucht, weil ich etwas leicht verdauliches, witziges sehen wollte (ich bin also schuld). Stellenweise hatte ich tatsächlich laut gelacht, bei dem Klamauk. Ansonsten ist dieser Film nicht weiter erwähnenswert und wird ganz bestimmt nicht ein zweites Mal angeschaut.

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Sonntag, 10. Juni 2007 23:37

FedCon - Tag 4

Heute Morgen haben wir es mal gewagt, ohne Wecker zu schlafen. So lange habe ich noch nie auf einer Con geschlafen (8.45 Uhr).

Unser erstes Panel war von Jonathan Frakes. Auch heute war er wieder der große Entertainer, doch auch diese Stories kannte ich alle schon. Es ist schade, dass er kaum neue Dinge erzählen kann, denn die Dreharbeiten zu TNG und den Kinofilmen sind definitiv vorbei. Aber er zeigte sich sehr optimistisch, dass der nächste Star-Trek-Kinofilm besser werden würde als Nemesis, da J.J. Abrams (LOST) Regie führen wird. Ein sehr kluger Mensch, fordrt Herr Frakes :-) Seiner Meinung nach kam Nemesis bei den Fans nicht so gut an, da zu viel Wert auf Action und zu wenig Wert auf die einzelnen Charaktere gelegt worden war. Und Star Trek hat nun mal sehr viel mit den Charakteren zu tun.

Anschließend wurde ich noch in die Autogramm-Session geschubst, bevor wir leer ausgehen. Wir mussten überhaupt nicht anstehen, um unsere Autogramme von Kate Mulgrew zu holen. Ich war überhaupt sehr erstaunt, dass diesmal sogar mit Widmung (z.B. "für Sandra") unterschrieben wurde, denn dafür war bisher bei den Marathon-Autogrammstunden einfach keine Zeit. Weil ich zu lange mit der Antwort gezögert hatte, unterschrieb Kate Mulgrew nur mit ihrem Namen. Jonathan Frakes, Avery Brooks und Cirroc Lofton hatten ihre Autogrammtische im kleinen Händlerraum aufgebaut. Dort konnte man sich die Autogramme inklusive Widmung holen. Das wäre früher nicht gegangen, als die FedCon noch über 5000 Besucher hatte.

Anschließend waren wir auf dem Panel von Anthony Montgomery, der sich als Rapper "AT" nennt, damit man ihm nicht so unmögliche Spitznamen wie "Ant" verpasst. Er ist ein sehr sympathischer, junger Mann. Am Schluss sang er noch ein Duett mit Suzie Plakson, eine bezaubernde Persönlichkeit.

Nach diesem Panel stärkten wir uns erst mal mit einem selbst belegten Hamburger. Einzig Schmelzkäsescheiben habe ich vermisst :-)

Von Armin Shimerman haben wir nicht sehr viel mitbekommen, aber Garret Wang haben wir uns vollständig angesehen. Er lässt sich am Anfang normalerweise gerne fotographieren, damit er auf den Fotos nicht ständig das Mikrophon im Gesicht hat. Außerdem hopst er dauernd von einer Ecke zur anderen über die Bühne. Und zum Schluss hat er noch einmal die berühmte "Elbow"-Storie mit Jeri Ryan erzählt... Dass er ausversehen ihre Brust angefasst hätte, statt ihren Ellenbogen, wie es im Drehbuch stand. Und dass sie beim nächsten Shot dann mit Postits an ihrer Schulter ("Elbow" mit Pfeil nach unten) und ihrem Dekoltee ("Not an elbow" mit Pfeil nach unten) auf das Set kam. Florian hatte dann die Idee, dass wir der lebensgroßen Seven-of-Nine-Figur im Foyer entsprechende Postits hätten ankleben können...

Anschließend haben wir noch einmal Kate Mulgrew angeschaut. Sie hatte ihrem Mann erzählt, dass am Tag zuvor während ihres Panels "Rockets" aus ihrem Mund gekommen wären, weil sie politisch geworden ist. Und jetzt würde sie ein Glas Wein brauchen :-)

Leider waren wir etwas in Zeitdruck, weil unser Flugzeug planmäßig 19:00 Uhr starten sollte. Die Closing begann pünktlich um 16:45 Uhr, aber das wäre dann doch sehr knapp geworden. Ich mag es nicht, auf den letzten Drücker auf dem Flughafen anzukommen. Also sind wir mit dem Taxi zum Flughafen Köln/Bonn gefahren (kostete übrigens 38,- Teuronen vom Hotel Maritim aus und dauert bei günstiger Verkehrslage nur 20 Minuten). Allerdings hatte unser Flug fast zwei Stunden Verspätung, wir hätten uns also die Closing noch bequem ansehen können, wenn wir mal angerufen und nach der Startzeit gefragt hätten. Aber wer kommt schon auf die Idee, dass ein Flugzeug Verspätung haben könnte :-) Mit Notebook auf den Knien habe ich dann am Flughafen gebloggt. Man muss die Zeit ja sinnvoll nutzen.

Fotos :-) Vielleicht schaffe ich die ersten Dienstag Abend noch :-)

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Samstag, 9. Juni 2007 23:57

FedCon - Tag 3

An diesem Morgen sind wir nach einem wunderbaren Frühstück mit Thomas und Stephen wieder auf das Panel von Thomas und Mike gegangen. Auch diesmal waren die beiden in Höchstform und es war auch für Leute nicht langweilig, die am Tag zuvor bereits dort gewesen waren. Florian fragte, wann das Buch denn im klingonischen Original erscheinen würde. Und ganz besonders lieb fand ich, als Thomas erzählte, dass Freunde von ihm viele Fans, die in dem Buch Zitate hinterlassen hatten, kontaktiert haben und daraus aus von den Fans gesprochenen Zitaten ein kleines Hörbuch gemacht haben. Und dass seine Freunde, die ihn schon länger kennen, anhand der Sprache schon erkennen, welche der Kapitel von ihm geschrieben wurden. :-) Auch diese Signierstunde war sehr gut besucht. Herzlichen Glückwunsch!

Florian entschwand dann in seinem Marathon-Klingonen-Outfit, um als Deko bei dem Panel von Robert O'Reilly und J.G. Hertzler im Hintergrund auf der Bühne rumzustehen. Die beiden Schauspieler traten als Gowron und Martok verkleidet und perfekt geschminkt auf. Ob sie ihre Maskenbildner dabei hatten? Anschließend gab es noch eine Fotosession mit den Schauspielern, die sehr gut besucht war.

Später besuchte ich noch einmal das Panel von Hubert Zitt, in dem er über die Wissenschaft hinter Star Wars referierte. Da der Titel "The Science of Star Wars" lautete, nahmen leider manche Fans an, dass der Vortrag auf englisch sein würde. Aber er war auf deutsch und leicht verständlich :-) Besonders hat mir die Geschichte mit Wikipedia gefallen. Dort stand nämlich vor seinem Vortrag an der Fachhochschule Kaiserslautern, dass die Laserschwerter mit Lichtenergie arbeiteten. Hubert Zitt erläuterte, weshalb es sich seiner Meinung nach eher um Plasma- als um Lichtenergie handeln müsste. Nach dem Originalvortrag stand dann in Wikipedia, dass Laserschwerter mit Plasmaenergie arbeiteten. Auch seine Ausführungen zu Gravitonen, mit deren Hilfe künstliche Schwerkraft erzeugt werden kann, waren sehr interessant. Experimente mit routierenden Supraleitern nahe dem Nullpunkt (nach Kelvin) hätten Aufschlüsse gegeben, dass es Gravitonen tatsächlich gibt und dass sie eine sehr, sehr, sehr geringe Masse haben.

Am Samstag sind zwei ganz besonders schöne Kostüme im Foyer ausgeführt worden. Das eine war das riesige, weiße Zottelmonster aus Star Wars - Das Imperium schlägt zurück. Wie hieß das noch gleich? Und das beste Kostüm war von Captain Jack Sparrow. Der junge Mann hatte nicht nur eine unglaubliche Ähnlichkeit mit Johnny Depp (vielleicht nicht ganz so hager), sondern er imitierte auch dessen Gang, seine Handbewegungen und sein Augenrollen perfekt. Wirklich großartig!

Um 16.30 Uhr trafen wir uns alle im Foyer, um ein Foto mit allen Trekdinner-Leuten zu machen. Da wir wirklich sehr viele Leute waren, mussten wir nach draußen auf die Wiese gehen. Und da es schon zu nieseln anfing, musste es auch schnell gehen :-)

Aber von der Auktion haben wir dann doch noch einiges mitbekommen. Es gab ein paar sehr seltene Stücke wie Autogramme von bereits verstorbenen Schauspielern. Das Enterprise-Telefon, das bei uns auch auf dem Fensterbrett steht, brachte aber nicht sehr viel Geld. Das meiste Geld wurde für einen Vorhang oder eine Schärpe gezahlt, auf der einige vulkanische (glaube ich) Schriftzeichen aufgenäht waren. Wir waren da bescheidener. Wir haben im Händlerraum alles gefunden, was wir wollten: Silberne Enterprise-TNG-Ohrringe, da ich einen verloren hatte, die Hochzeitstasse von Riker und Troi, ein Trekkie-Inside-T-Shirt, alle sechs Minimates als Mitbringsel für die Kinder, PADDs und Isolineare Chips. Geliebäugelt haben wir auch mit den Laserschwertern, die zwischen 80,- und 99,- Teuronen gekostet haben. Aber da man für einen Kampf unbedingt zwei braucht... saß uns das Geld dann doch nicht so locker.

Der absolute Knaller war aber auch das Maschinendeck, das nachgebaut in einem der kleinen Salons stand. Dort konnten wir sogar durch eine Jeffries-Röhre kriechen und sind den Incredibles begegnet, der Vorlage für die Comics :-) Diese Liebe zum Detail... Wahnsinn!!! Man hatte wirklich das Gefühl an Bord der Enterprise zu sein. Und die Computeranzeigen bewegten sich sogar, unglaublich! Im Hintergrund lief eine Endlosschleife mit dem Warpkern, die von einem Beamer an die Wand geworfen wurde und auch die passende Hintergrundgeräusche lieferte. Es war gar nicht so einfach gewesen, eine Sequenz zu finden, in der niemand vor dem Warpkern herumstand und niemand in den Sound reinquatschte...

Normalerweise ist eines der Highlights immer der Kostümwettbewerb am Samstag Abend. Nur leider traten die Leute mit ihren großartigen Kostümen nicht auf. Sie wurden lediglich anhand einer angehefteten Nummer von den Fans gewählt, so dass Captain Jack Sparrow zumindest einen Publikumspreis erhielt. Wirklich sehr schade. Die Truppe um ihn herum hätte mit Sicherheit eine unglaublich schöne Show abgegeben. So war Jack Sparrow allein auf der Bühne, erzählte, dass sein Kostüm etwa ein Jahr gebraucht hat und nicht an einem Wochenende entstanden ist. Während die Moderatoren versuchten, den nächsten Programmpunkt anzukündigen, beobachtete sich Jack Sparrow auf der riesigen Leinwand und machte Faxen. Natürlich kreischte das Publikum vor Lachen und hörte den Moderatoren nicht mehr zu. Vor allen Dingen, als er sich heimlich ein Laserschwert (ihr erinnert euch - 80,- bis 99,- Teuronen) unter den Nagel riss und versuchte, damit zu entschwinden, gröhlte das Publikum. Gigantisch!!!

Danach wurde die Star Trek Hymne gesungen und dann trat Kate Mulgrew alias Captain Kathryn Janeway auf. Sie ist eine wahre Lady und wetterte über den amerikanischen Präsidenten, unglaublich. Allerdings hatte das nicht das Niveau von Andrew Robinson (Garak). Nach dem Panel haben wir uns nochmal etwas frisch gemacht und sind dann wieder zur kleinen Room Party gegangen, wo wir uns nochmal den Magen vollgeschlagen haben. Gegen Mitternacht wollten wir dann wieder auf unsere eigenen Zimmer gehen, aber wir wurden von Dietgart aufgehalten und haben uns dann mit einer jungen Dame unterhalten, die jemanden doch tatsächlich mit Ralph Sander verwechselte. Es war dann noch ein sehr anregendes Gespräch bis hin zur Quanten- und String-Theorie, die in der Voyager-Folge "The Gift" ebenfalls eine Rolle spielte, als Kes plötzlich in die subatomare Ebene blicken konnte... Wer schläft schon auf einer Con?

Fotos? Geduld, mein junger Padawan.

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Freitag, 8. Juni 2007 23:45

FedCon - Tag 2

Am Freitag früh musste Florian außerplanmäßig sein Marathon-Klingonen-Outfin anziehen, um Snake beim Türstehen der Pressekonferenz beizustehen. Da durften nämlich nur Leute von der Presse rein, die vorher an der Rezeption z.B. von Dietgart :-) ihren Ausweis erhalten haben.

Das erste Highlight war Dr. Hubert Zitt von startrekvorlesung.de, der in Visionen von Star Trek über die Parallelen der heutigen Technik und Star Trek referiert hat. Es war wirklich großartig. Vor allen Dingen hat man das Gefühl, dass es eines Tages alles Wirklichkeit werden könnte. Und Hubert Zitt formuliert alles so, dass es die Durchschnittsphysiker unter uns auch verstehen.

Der eigentliche Grund, weshalb wir auf die FedCon gefahren waren, war natürlich Thomas Höhl, der zusammen mit Mike Hillenbrand eine Lesung über ihr Buch 40 Jahre Star Trek abhielten. Allerdings sind sie gar nicht zum Vorlesen gekommen, da die Fans doch zahlreiche Fragen gestellt haben und die beiden haben auch viele Anekdoten erzählt. Am besten hat mir gefallen, als Thomas erzählt hat, dass beim letzten Buch der beiden die Namen in alphabetischer Reihenfolge auf das Cover gedruckt wurde, also Mike an erster Stelle und Thomas an zweiter. Diesmal hat Mike ihm den Vortritt gelassen, und Thomas wusste auch, warum. Er rollte ein Poster auf, auf dem die zweite Auflage angekündigt wurde, und der Schriftzug "2. Auflage" verdeckte seinen Namen, während man Mike Hillenbrand noch einwandfrei lesen konnte :-) Die beiden haben das ganz toll gemacht, ihr Panel, und wurden dann von ca. 100 Fans belohnt, die zum Teil sogar mehrere Bücher kauften und signieren ließen.

Gleich anschließend war das Meet & Greet einiger Trekdinner aus ganz Deutschland. Auf der Bühne liefen die Trekdinner-Trailer in einer Endlosschleife mit unserem mitgebrachten Beamer und man konnte sich Infomaterial holen. Besonders nett fand ich den Besuch von zwei Spaniern, denen ich erst einmal erklären musste, was ein Trekdinner überhaupt ist. Sie dachten nämlich, sie würden etwas zu essen bekommen :-)

Die Opening Ceremony mit einem Theaterstück veranlasste uns - vor allen Dingen letzteres - unserem Hunger nachzugeben und im Foyer eine Pizza zu essen. Ich fand es sehr gut, dass dort ein Essensstand war, an dem man für vernünftige Preise etwas zu essen und zu trinken erstehen konnte, sogar meine geliebten Crepes. Bisher war das Essen im Maritim für uns Normalverdiener eher unerschwinglich, so dass ich vorsorglich schon Knabberzeug mitgebracht hatte, um uns am Leben zu erhalten.

Nach der Opening kam Jonathan Frakes. Den musste ich natürlich angucken. Er ist ein wunderbarer Entertainer, aber für einen alten Hasen wie mich hatte er leider keine wirklich neuen Stories (z.B. Skilaki) parat. Aber das macht nichts, es war trotzdem lustig.

Danach kamen Avery Brooks und Cirroc Lofton auf die Bühne. Allerdings hatte Avery Brooks nicht mehr den Charme von vor zwei Jahren, als ich ihn zum ersten Mal sah. Man muss schon sagen, dass er eher seltsam war, nicht wirklich der Entertainer-Typ. Daher sind wir auch nicht bis zum Schluss geblieben, sondern früher gegangen.

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Donnerstag, 7. Juni 2007 23:54

FedCon - Tag 1

Endlich ist es soweit. Ich löse meinen Weihnachtsgutschein ein und wir fliegen auf die FedCon nach Bonn. Die Vorfreude war riesig. Und meine Kiddies wusste ich bei Oma und Ersatzoma in guten Händen.

Wenn man schon einige FedCons besucht hat, dann hat man beim Gang ins Maritim in Bonn das Gefühl, man würde "nach Hause" kommen. Letztes Jahr hatte die Con in Fulda stattgefunden, und ich kann es verstehen, wenn viele Fans froh sind, dass sie wieder nach Bonn verlegt wurde. Schon vor dem Eingang hingen auf den Fahnenmasten die FedCon-Flaggen und luden zu einem - hoffentlich - unvergesslichem Wochenende ein.

Im Foyer vom Maritim habe ich dann noch Heike getroffen. Die Umarmung war so stürmisch, dass ich mir eine Lippe aufgeschlagen habe. Das finde ich so schön, dass man auf einer Con immer wieder bekannte Gesichter sieht.

Nachdem wir unser Hotelzimmer bezogen und uns etwas frisch gemacht haben, trafen wir uns um 22.00 Uhr mit Thomas Brückl, Fizzbin und Washington in Holodeck zur Technikprobe. Dort wird am Freitag ein Trekdinner-Meet & Greet von Trekdinnern deutschlandweit stattfinden. Hierfür hat jedes Trekdinner Filmmaterial an Washington geschickt, der daraus ein fantastische DVD zusammengestellt hat. Besonders gefällt mir natürlich das Cover ;-) Wir haben einen Beamer mitgebracht, damit das Filmmaterial dann auch gezeigt werden kann.

Danach haben wir uns im Foyer noch bis Mitternacht mit Snake unterhalten, der uns wieder mit den neuesten Nachrichten von Khemorex Klinzai versorgte. Aber wer schläft schon auf einer Con?

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Sonntag, 13. Mai 2007 22:07

Würzburg Marathon

Florians Tag :-)

Zuschauen ist auch anstrengend, aber der Würzburg Marathon ist sehr zuschauerfreundlich, denn man kann im Zentrum einfach ein paar kleine Runden gehen und begegnet seinen Läufern ständig. Nur beim dritten Treffpunkt bei Kilometer 16 hat es nicht geklappt, weil meine Jungs mal auf Toilette mussten und wir kurz ein paar Minuten nicht an der Strecke standen. Das nenne ich perfektes Timing. Daher war ich total überrascht, als mich Florian dann von Kilometer 27 anrief...

Aber diesmal hat er wirklich fleißig trainiert und war in viel besserer Verfassung als beim letzten Mal. Zur Belohnung hat er auch eine Medaille bekommen, die er wirklich verdient hat! Ich liebe dich auch :-)

Für die Kinder war es eher langweilig. Das nächste Mal muss ich Nintendos und andere Reisespiele mitnehmen. Und Sonnencreme nicht vergessen :-)

Auf der Rückfahrt sind wir noch auf eine Currywurst in einer Raststätte eingekehrt. Über ein paar Idioten habe ich mich schon geärgert, z.B. über den Toyota-Fahrer, der einen anderen PKW rechts (!) überholt hat und mich auch rechts überholen wollte. Ich bin dann kurzzeitig 180 km/h gefahren, um vor ihm rechts rüberzuziehen, dann hat er mich links überholt, wie es sich gehört. Aber das grenzte schon an Nötigung. So ein Blödmann! Darf man solche Autofahrer eigentlich filmen?

21.00 Uhr waren wir dann zu Hause und fix und alle. Aber Florian war richtig glücklich darüber, dass er es geschafft hat. Und irgendwie freut mich das auch total, denn ein paar Erfolgserlebnisse braucht man schon :-)

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Montag, 12. Februar 2007 23:32

Shaolin

Heute Abend haben wir uns die Shaolin-Mönche im Deutschen Theater angeschaut. Es ist schon beeindruckend, zu welcher Körperbeherrschung diese Menschen fähig sind. Besonders hat mir natürlich der kleine Junge gefallen, der erstaunlich gelenkig war.

Das Essen war auch sehr lecker, auch wenn die Morcheln Florian gründlich den Appetit verdorben haben. Allerdings hatte ich beobachtet, dass wohl zwei Plätze ausversehen doppelt belegt waren. Da das Haus ziemlich ausverkauft aussah, weiß ich nicht, ob die beiden Alphas woanders noch einen Platz bekommen haben.

Im Anschluss gab es noch eine Autogrammstunde sogar mit dem kleinen Jungen. Das haben wir uns natürlich nicht entgehen lassen und ich stand erstaunlicherweise als erstes am Tisch :-) Wunderbar! Absolut empfehlenswert! Und der ältere Herr, der die Programmhefte verkauft hat, ist ein echtes Unikat :-) Er hat uns den Tip gegeben, dem kleinen Jungen doch die Seite aufzuschlagen, auf der er ganz allein abgebildet ist, damit er dort unterschreiben kann. Eine schöne Erinnerung.

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Sonntag, 21. Januar 2007 20:53

Flutsch und weg

Zugegeben, der Titel ist absolut dämlich, wie so häufig... Dennoch ist der Film Flutsch und weg von den Machern von Shrek und Wallace & Gromit absolut sehenswert. Er ist dicht gespickt mit Spaß und Action, frischen Ideen und französischen Froschschenkeln, äh, Fröschen, und überhaupt...

Da darf nicht gespoilert werden, aber die lustigen Würmchen, die so glockenhell kreischen, nachdem Roddy St. James in der Kanalisation gelandet ist, sorgen während des Films immer wieder für phantastische, musikalische Einlagen!

Fazit: Unbedingt angucken, Noah fand den Film auch absolut cool ;-)

Themen: Patchwork-Familie | Meine Sonderanfertigung Florian | Kino | Noah

Freitag, 17. November 2006 19:19

Geschichte einer Liebeserklärung

6:00 Uhr: Der Tag startet. Wo sind die Hausschuhe?

6:30 Uhr: Kinder wecken. Noah möchte doch lieber ein Hot Wheel mitnehmen, statt dem Taschenrechner und dem Armband. Außerdem müssen die Kaninchen noch gefüttert werden.

7:00 Uhr: Noah will die roten Schuhe anziehen. Die drücken aber. Also doch die anderen. Langsam will ich los, sonst komme ich zu spät. Ich muss ein Machtwort sprechen: "Ich habe keine Zeit für diesen Scheiß!"

7:30 Uhr: Ich stehe in der Tiefgarage und wundere mich, wo das Auto ist. Ach ja, Florian war gestern beim Stammtisch. Aber wo hat er geparkt? Morgens kann ich noch nicht denken. Also Florian vom Handy angerufen. Beim Anhänger... Gut, wieder zurücklatschen, diesmal quer über die Wiese. Es ist schon spät!

7:33 Uhr: Zum ersten Mal an diesem Tag lächle ich:

Ein Lächeln mit Grund

10:30 Uhr: Die Wirkung des ersten Kaffees beginnt nachzulassen. Ich habe vor lauter Unterbrechungen noch nicht mit meiner eigentlichen Arbeit begonnen. Ein Blick auf die Schokolade motiviert wieder.

Ein Grund zum Lächeln

16:17 Uhr: Ich bin traurig. Ich acker wie ein Pferd und weiß doch genau, dass ich erst nächste Woche irgendwann fertig werde. Es ist frustrierend. Ausgerechnet jetzt, wo ich Urlaubsvertretung machen muss, habe ich so viel zu tun. Der Blick auf die Schokolade reicht nicht mehr. Ich muss sie doch essen. Das Papier behalte ich.

Das ist lecker!

16:48 Uhr: Nichts mehr da.

Das war lecker!

Leider bin ich immer noch traurig und habe immer noch Bauchweh (seit Montag) und bin immer noch frustriert und die Schokolade hat leider gar nicht geholfen. Trotzdem Danke! Das war lieb von dir!

Themen: mein Job | Meine Sonderanfertigung Florian | Fotoblog [ 1 Mal Senf dazugegeben ]

Freitag, 3. November 2006 23:50

Klick

Heute waren wir im Kino und haben Klick angeschaut. Der Film ist eine unterhaltsame Klamauk-Komödie mit klitzekleiner Aussage, nämlich dass Familie wichtiger ist als Karriere. Kann man sich schon mal anschauen, muss man aber nicht als DVD kaufen... Der Hauptgrund, weshalb wir ins Kino gegangen sind, war die Finanznot von Ellen, die wir als Babysitter engagiert haben und somit etwas unter die Arme greifen konnten.

Themen: Kino | Meine Sonderanfertigung Florian | Freunde

Sonntag, 8. Oktober 2006 21:12

Zuschauen ist auch anstrengend

Heute war es soweit: Der Münchner Marathon und Florian startet als Klingone. Mein Schatz Florian ist schon sehr früh aufgebrochen, um sich noch mit Reportern von TrekNews/SciFiNews getroffen. Vorher habe ich ihm nur seine Maske angeklebt und die vielen Zöpfchen für die Klingonenmähne geöffnet und gebürstet.

Leider waren wir dann schon ganz schön in Zeitdruck, weil wir um 9.00 Uhr bei ihm und Diemtar Mücke (dem Pumuckl) und seinen Freunden, die Spenden für den Horizont e.V. sammeln wollten, an der Startlinie sein wollten. Und vor lauter Hetze habe ich dann mein Handy zu Hause vergessen. Irgendwie haben wir es dann aber doch geschafft und ich konnte Florian beim Start fotografieren (haben die Reporter ihn einfach rausgeschnitten? Oder ist er später gekommen?).

Unsere Treffpunkte habe ich leider nicht ganz einhalten können, weil man vom Start bis zur U-Bahn-Haltestelle Olympiazentrum schon eine halbe Ewigkeit läuft. Also bin ich dann zur Universität gefahren. Dort habe ich ihn aber nicht gesehen, also sind wir zum Odeonsplatz vorgelaufen. Dort haben wir ihn dann gesehen. Er sah schon ziemlich fertig aus und der Schweiß lief ihm in Strömen hinab.

Die nächste Station war dann der Ostbahnhof (Friedenstraße), wo wir uns mit den Reportern von TrekNews noch einmal getroffen haben. Ich prophezeite schon, dass Florian völlig fertig sein würde, aber Daniel meinte nur, dass das doch gerade gut wäre für das Interview. Kurz nach 12.00 Uhr kam Florian dann dort tatsächlich vorbeigelaufen. Aber er wirkte fast schon etwas fitter als vorher, obwohl Dietmar (Pumuckl) schon angekündigt hat, dass es ihm schlecht geht und er Wadenkrämpfe hat. Mein armer Schatz! Er wurde dann interviewt und lief weiter...

Als nächstes waren wir beim Arabellapark verabredet, wo ich dann bis ca. 13.20 Uhr wartete. Da das nur sechs Kilometer weiter war, dachte ich, dass er schon längst vorbei sein müsste. Da hatte ich mich wohl getäuscht.

Unsere nächste Station war dann die Dietlindenstraße, wo wir am Rand des Englischen Gartens vergeblich warteten. Wir beobachten ein RTL-Team bei der Arbeit, die auch Dietmar (Pumuckl) und mich interviewten. Ob wir der Schere zum Opfer fallen oder nicht, werden wir Montag Abend auf RTL Explosiv sehen können. Schließlich rief mich Florian auf seinem Handy an. Wir sind uns entgegen gegangen und haben uns bei Kilometer 34 getroffen. Von dort aus sind wir zur U-Bahn-Haltestelle Nordfriedhof gegangen. Bezeichnend... Es war zu erwarten, dass Florian in seinem schlechten Trainingszustand nicht den ganzen Marathon durchhalten können würde. Aber dafür ist er schon sehr weit gekommen. Uns ist noch die Läuferin mit Krücken begegnet. Auf die Frage, ob sie noch durchhalten würde, antwortete sie: "Natürlich. Ist ja nicht mehr weit!" Respekt!

Schließlich trafen wir völlig erschöpft im Olympiastadion ein und fanden nach kurzer Suche den VIP-Bereich, wo Florian seinen Spendenbeutel Dietmar (Pumuckl) überreichte. Bei der Spendenaktion sind ungefähr 2000 Läufer über die Spendenmatte gelaufen. Wenn das stimmt, dann sind über 10.000 Euro an Spenden für den Horizont e.V. eingenommen worden. Super! Nach einer kurzen Stärkung mit Apfelschorle, Cola, Mousse au Chocolat und Partysemmeln gingen wir nach Hause. Da es schon nach 18.00 Uhr war, hat die Zeit fürs Kochen auch nicht mehr gereicht und ich holte nur schnell etwas von McDonalds.

Fotos gibt es Montag Abend. Ich bin einfach zu kaputt.

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Samstag, 12. August 2006 22:03

Besser als erwartet: Hui Buh

Heute waren wir im Kino. Wir haben Hui Buh, das Schlossgespenst angeschaut. Für Farid wäre der Film zu gruselig gewesen. Aber wenn wir zwei Cineasten schon mal kinderlos sind, dann müssen wir eben auch ins Kino gehen. Eigentlich wollte ich den Film gar nicht sehen, aber Florian hat mich überredet, nachdem Superman noch nicht angelaufen ist und wir Garfield 2 mit den Kindern anschauen wollten. Am Anfang war der Film, wie ich ihn erwartet hatte: stereotyp, mäßig lustig.

Achtung, Spoiler!

Naja, die Szenen, in denen Hui Buh Besitz vom Körper des Königs ergreift, entlockten mir dann doch ein paar Lacher, aber es war doch eher ein rüpelhafter Humor. Doch als Hui Buh und der König dann im Auto saßen (ein König mit einem Wischmop auf dem Kopf) und zur Geisterstadt fuhren, wurde der Film sehenswert. Die Geister waren schön animiert bzw. toll geschminkt. Hui Buh hätte vielleicht etwas durchsichtiger sein können.

Die besten Szenen folgen jedoch erst im Nachspann, als Christoph Maria Herbst Didi Hallervorden parodiert. Köstlich! Also unbedingt bis zum Schluss dranbleiben! Aber auch Rick Kavanian, Heike Makatsch und Hans Clarin waren toll. Am Schluss gab es sogar noch einen Überraschungseffekt. Aber den verrate ich nicht ;-)

Themen: Kino | Meine Sonderanfertigung Florian

Freitag, 11. August 2006 22:07

Radom

Dann haben wir uns beeilt, weil wir noch die Sternwarte Radom besuchen wollten. Aber unser Besuch in Bochum begann mit einer Fehlplanung und endete mit einer solchen. Allerdings habe ich versucht, im Nachhinein eine Anfahrtsskizze zu finden. Auf der Homepage der Sternwarte konnte ich leider nur eine Anfahrtsbeschreibung als PDF-Dokument für Autofahrer finden. Auf der VRR-Homepage habe ich wieder die gleiche Route bis zur Haltestelle Blankensteiner Straße erhalten, von wo aus man aber noch eine ganze Weile hätte laufen müssen. Als ich dann statt "Haltestelle" Blankensteiner Straße "Straße/Hausnummer" Blankensteiner Straße 200 a eingab, erhielt ich eine merkwürdige Wegbeschreibung mit einmal Umsteigen und einer fehlenden Beschreibung des zweiten Verkehrsmittels, in das ich hätte umsteigen müssen. Als ich dann das i für Information anklickte, bekam ich doch tatsächlich den Vorschlag, ab der Umsteigehaltestelle mit dem Taxi weiterzufahren... Den Bus 353, der bis zur Sternwarte fährt, findet man erst, wenn man als Zielhaltestelle "Sternwarte" eingibt. Darauf muss man aber erst kommen, dass die Sternwarte eine eigene Haltestelle hat.

Sehr unbefriedigend, das Ganze. Ich denke, es ist nicht allein auf meine Fehlplanung zurückzuführen, dass wir das Radom einfach nicht mehr gefunden haben, sondern auch auf die unzureichenden Informationen der Websites. Schade, sehr schade!

Themen: Urlaub | Meine Sonderanfertigung Florian | Astronomie

Freitag, 11. August 2006 22:00

Movie Park Bottrop-Kirchellen

Heute waren wir im Movie Park Bottrop-Kirchellen. Hier war ich schon einmal gewesen, als er noch Warner Brothers Movie World hieß. Damals hatten wir zur Premiere des Films "Batman & Robin" Arnold Schwarzenegger, George Clooney, Chris O'Donnell und Alicia Silverstone gesehen. Bei Gelegenheit werde ich die Fotos mal wieder raussuchen. Wir hatten gigantisch viel Spaß. Nach dem Bermuda Dreieck - Alien Encounter gab es sogar eine Familientrockner. Wir haben so ziemlich alle Attraktionen (die offen waren) gefahren, ohne nennenswert anstehen zu müssen. Trotzdem haben wir gar nicht alle geschafft! Nur Alien Encounter und den Rocket Rider Roller Coaster haben wir zwei Mal geschafft. Der Cop Car Chase war leider geschlossen und der High Fall sogar aufgrund eines Blitzeinschlages außer Betrieb. Aber ich habe sowieso Höhenangst.

Beim Movie Magic wurde ein kleiner Film gedreht über einen Flug zum Mars. Das klang sehr interessant und wir haben uns auch riesig gefreut, als wir als Hauptdarsteller auserwählt wurden, weil wir wieder unsere Classic Uniformen angehabt hatten. Leider mussten wir dann erfahren, dass bereits drei Leute ausgewählt worden sind und bereits hinter der Bühne waren. Wir haben uns dann mit Nebenrollen zufrieden gegeben. Von dem Endprodukt waren wir dann jedoch enttäuscht. Ich hatte wenigstens die einzige Sprechrolle als Reporterin, die fragt: "Und was, wenn etwas schiefgeht?" Das hat uns aber nicht dazu bewogen, den trailerhaften Film auch auf DVD zu kaufen. Im Vergleich zum Traumschiff-Surprise-Film bei der Bavaria Filmtour gedreht wird, wo die Laienschauspieler relativ viel Text haben und im fertigen Film auch oft zu sehen sind, werden in den Mars-Trailer nur Sekunden reinkopiert.

Die Stunt Show war dafür sehr lustig und einfallsreich. Wieder wurde jemand aus dem Publikum gezogen und dazu genötigt mitzumachen, genau wie im Bavaria Filmstudio. Aber diesmal wurde nicht aufgeklärt, dass es sich um eine Stuntfrau handelte. Da wird man schon ein wenig veräppelt. Bei der Hypnoseshow von Aaron habe ich mich freiwillig gemeldet, weil ich das schon immer mal erleben wollte. Allerdings hat bei mir die Hypnose nicht funktioniert. Ich bin mir nicht sicher, woran es lag, aber wahrscheinlich war ich einfach zu aufgeregt, weil ich es erleben wollte. Für mich war es eher eine Jogastunde der Entspannung. Da war ich schon etwas enttäuscht. Es wäre interessant gewesen, das mal zu erleben.

Vielleicht sollten wir in den Movie Park mal mit den Kindern kommen. Ich denke, sie hätten hier auch ihren Spaß. Und wenn es nicht geregnet hätte, hätten wir auch noch mehr Spaß gehabt. Nach der Parade haben wir noch den Regiesseur der Movie Magic als Astronaut und den Kameramann als Alien betroffen.

Fotos vom Movie Park

Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | Urlaub | Filme | Star Trek | Freizeitpark

Donnerstag, 10. August 2006 23:13

Starlight Express

Abends sind wir dann in Starlight Express gegangen. Wir haben uns wieder richtig rausgeputzt, wie am Abend zuvor für Das Phantom der Oper. Starlight Express ist ganz anders, aber auch wunderschön. Es geht darum, dass ein kleiner Junge, der ganz vernarrt ist in seine elektrische Eisenbahn, einen Traum hat. In diesem Traum treten die besten Züge der Welt in einem großen Rennen gegeneinander an. Aber es geht auch um Intrigen und Liebe. Der Starlight Express ist soetwas wie der Gott der Züge. Das erklärt auch die Rollschuhe. Ein wunderschönes Stück, rasant und absolut geeignet für Kinder.

Und das muss ich hier natürlich auch lobend erwähnen. Das Theater ist sehr kinderfreundlich. Überall stehen Türme von Kindersitzen, die sich Eltern für ihre Kinder einfach nehmen können, damit auch die Kleinsten die Show gut sehen können.

Themen: Urlaub | Meine Sonderanfertigung Florian | Musical

Donnerstag, 10. August 2006 23:12

Planetarium

Als wir im Zeiss Planetarium Bochum waren, haben wir unsere Classic-Uniformen angezogen. Wir waren spät dran, konnten dann aber doch noch die Show sehen. Unter anderem hatte sie sich mit der Frage beschäftigt, ob es Leben auf dem Mars gibt oder gegeben hat und wie man Planeten mit dem heutigen Stand der Technik ausfindig machen kann. Es war sehr interessant.

Anschließend hat uns Herr Rose (an dieser Stelle nochmals vielen herzlichen Dank!) das Schaltpult gezeigt, wo die Berechnungen in Bruchteilen von Sekunden ablaufen. Hierzu stehen dem Planetarium zwei PCs und ein MAC zur Verfügung. Auf den vielen, vielen Knöpfen lässt sich sogar eine eigene kleine Show zusammenstellen, die große Show selbst ist jedoch auf kleinen Bändern gespeichert, die den Ablauf der Projektoren, der DIA-Projektoren und der Beamer zusammen mit dem Ton und der Musik koordinieren. Durch den großen Hauptprojektor werden die einzelnen Sterne durch Glasfasern projiziert. Faszinierend! Der Projektor ist aus dem Jahr 2000 und einer der modernsten der Welt.

Natürlich wurden wir sofort als Trekkies erkannt. Die Leiterin des Planetariums Dr. Susanne Hüttemeister meinte dann: "Aha, eine Trill und ein... hm?" Florian hatte leider seine spitzen Ohren nicht dabei. Er war "nur" Terraner.

Anschließend haben wir uns noch den alten Projektor in Hantelform und die schönen Weltraumfotographien angesehen, die rund um das Planetarium ausgestellt waren. Im Shop haben wir dann einen Mond-Globus gekauft, den ich bisher im Hugendubel vergeblich gesucht hatte. Vielen Dank für das unvergessliche Erlebnis!

Fotos (während der Vorstellung für Starlight Express ist natürlich Film- und Fotographierverbot)

Themen: Urlaub | Meine Sonderanfertigung Florian | Astronomie | Star Trek

Mittwoch, 9. August 2006 23:46

Das Phantom der Oper

Am Nachmittag sind wir dann nach Essen gefahren. Die Aufführung von "Das Phantom der Oper" findet in einer alten Lager- oder Industriehalle statt, die zu diesem Zweck umgestaltet wurde. Alte und neue Elemente wurden geschickt miteinander verbunden und ein wirklich schönes Theater daraus gemacht. Allein das Gebäude war beeindruckend. Wir hatten uns extra etwas schick angezogen, aber die Hose kneift schon arg... Ich muss dringend wieder abnehmen!

Deshalb sind wir auch nicht schick essen gegangen, sondern haben mal den Subways ausprobiert. Aber da ich von Pfister verwöhnt bin, konnte ich den lapprigen Baguettes nichts abgewinnen. Sie werden zwar frisch belegt und man kann zusehen, wie die Zutaten draufgelegt werden, aber letztendlich habe ich bei der Rennsemmel schon bessere Baguettes gegessen. Da muss ich nicht wirklich noch mal hin.

Das Phantom der Oper war dann grandios und wirklich sehenswert. Wir hatten in Reihe 2 die Plätze 4 & 5, Parkett rechts. Die waren schon teuer gewesen, aber es hat sich gelohnt. Wir konnten die Mimik aller Schauspieler wunderbar sehen und der Kronleuchter flog direkt über unseren Köpfen herab, so dass wir den Windhauch deutlich zu spüren bekamen. Ich muss sagen, das Musical ist wunderschön. Nicht nur die prachtvollen Kostüme, sondern auch die schauspielerische Leistung der Protagonisten beeindruckte mich sehr. Man konnte das Leiden des Phantoms richtig nachvollziehen und wenn er sang, bekam ich eine richtige Gänsehaut. Dennoch wurden auch ein paar Gags mit eingebaut, z. B. wie die Schauspieler mit dem Komponisten interagierten. Absolut empfehlenswert!

Themen: Urlaub | Meine Sonderanfertigung Florian | Musical

Dienstag, 8. August 2006 18:37

Tag der offenen Tür in der Starlight Halle

Am Vormittag hatten wir die Website der UCI Kinowelt noch einmal unter die Lupe genommen. Note für Userbility: 6! Wir kommen aus München. Ich hatte online unsere Reise so gut es ging vorbereitet. Deshalb erwarte ich, dass die Anfahrtskizze und Adresse in der Hauptnavigation zu finden ist. Und sei es im Impressum. Das war aber Fehlanzeige.

Sie war zu finden unter "Programm", Untermenüpunkt "Kino & Preise". Sehr gut versteckt... Florian hat den Betreibern auch eine lange Mail geschrieben. Ich bin gespannt, ob sie unsere Beschwerde ernst nehmen und antworten und/oder ihre Seitennavigation überdenken.

Aber dann hatten wir einen wirklich schönen Tag. Zur Starlight Halle konnten wir von unserem Hotel aus zu Fuß gehen. Dort gab es am Tag der offenen Tür jede Menge zu sehen. Zunächst machten wir den Rundgang durch den Backstagebereich. Dort waren auch Bilder von Kindern ausgehängt, die von der Show begeistert waren. Die Treppenstufen waren gut gepolstert, damit sich die rollschuhfahrenden Artisten nicht verletzen können. Man konnte sogar die Helme in Form von Lokomotiven aufprobieren. Ganz schön schwer, die Dinger... Und damit noch Rollschuh-fahren... Respekt! Einen ICE gab es auch, aber da dieser geschmacksmustergeschützt ist, werde ich die Fotos, auf denen er zu sehen ist, lieber nicht veröffentlichen...

Gegen 14:00 Uhr war der Fan-Wettbewerb. Zahlreiche Verkleidete, auch viele Kinder traten auf und präsentierten ihre liebevoll geschneiderten und gefertigten Kostüme. Richtig schön anzusehen. Leider traten jedoch nicht alle Besucher im Kostüm auf, viele kamen wohl einfach nur so zum Spaß kostümiert. Ich verglich das etwas mit einer Star Trek Convention, wo auch viele leute zwar kostümiert und/oder maskiert kommen, aber nicht alle von ihnen am Kostümwettbewerb teilnehmen. Manche traten auch in Zivil auf und sangen nur den einen oder anderen Song aus der Show. Dabei haben wir einige schräge Töne zu hören bekommen und auch einen jungen Mann, der seinen Text komplett vergessen hatte. Aber das Bochumer Publikum ließ ihn nicht im Stich! Aber ein paar wirkliche Talente waren auch dabei, die dann auch entsprechenden Applaus bekamen. Am besten haben mir natürlich die Kinder gefallen.

16:30 Uhr haben wir dann die Licht- und Technikshow angeschaut. Es wurde erläutert, wie hinter den Kulissen gearbeitet wird, eine Lasershow wurde gezeigt und die Rollschuhfahrer zeigten, was sie alles drauf hatten. Sogar Kinder aus dem Publikum durften mitmachen. Sie legten sich zwischen ein paar Schauspielerinnen und die Schauspieler hüpften mit ihren Rollschuhen darüber. Und in was für einem Tempo sie hier die Bahnen zogen! Gigantisch!

Anschließend war noch ein Ausschnitt aus dem Musical We will rock you zu sehen. Mit farbenfrohen Kostümen und den besten Songs von Queen ist dieses Musical sicherlich auch sehenswert. Vielleicht kommen sie mal nach München ins Deutsche Theater.

Weil meine Füße aber schon höllisch wehtaten, haben wir die Ausschnitte von Starlight Express nicht mehr angeschaut. Wir werden die komplette Vorstellung am Donnerstag abend genießen. Ich bekam dann einen Anruf von meiner Mutter, dass meine Schildkröte auf dem Seidlhof entlaufen ist. Das hat mich sehr traurig gemacht, denn Rosalinde gehört schon seit ca. 28 Jahren zu mir. Ich habe die nächsten Stunden kaum ein Wort mehr gesprochen.

Fotos vom Tag der offenen Tür in der Starlight Express Halle

Themen: Urlaub | Meine Sonderanfertigung Florian | Schildkröte | Musical

Montag, 7. August 2006 23:56

Fluch der Karibik 2

Am Abend stolperten wir dann erst einmal in eine Katastrophe: Ich hatte mir die Adresse der UCI Kinowelt notiert, die im Impressum der Homepage stand. Blöderweise war das aber nur der Sitz der Hauptverwaltung, nicht des Kinos selbst. Wir fragten dann einen netten Passanten, der sagte, dass sich das Kino im "Ruhrpark" befindet. Den kennen wir als Münchner natürlich nicht...

Also schnell zum Hauptbahnhof zurück, eine Passantin nach dem Ruhrpark gefragt und dann mit dem 368er Bus hingefahren. Etwa fünf Minuten vor Vorstellungsbeginn haben wir dann die Karten, die ich zuvor über Internet gekauft (!), nicht reserviert hatte, aus einem Automaten gezogen. Das hat ganz gut geklappt. Nur um festzustellen, dass im Kinosaal unsere Plätze bereits besetzt waren. Aber nach der Odyssee wunderten wir uns über gar nichts mehr.

In der Pause (Kotz, ist sowas wirklich noch üblich? Ich hasse sowas!) haben wir dann jedoch die Karten mit unseren Platzbesetzern verglichen und festgestellt, dass diese wohl auch Probleme hatten, sich auf der Homepage von UCI Kinowelt zurechtzufinden. Denn sie hatten Karten für nächsten Montag!


Zum Film selbst: Achtung, Spoiler!

Fluch der Karibik 2: Der erste Teil war schon genial, aber der zweite übertrifft ihn zumindest in Punkto Action und Spannung um Längen. Leider musste jedoch die Story darunter leiden, die nicht den gleichen Überraschungseffekt hatte wie der erste Teil. Teilweise wurde auch mächtig übertrieben, so dass viele Szenen absolut unglaubwürdig erschienen. Naja, ist auch ein Fantasy-Film, da darf schon mal übertrieben werden.

Unübertroffen bleibt jedoch die schauspielerische Leistung von Johnny Depp als Captain Jack Sparrow, der mit seinem irren Blick einfach nur fasziniert. Ein lustiges Wiedersehen gibt es auch mit Holzauge. Mehr möchte ich an dieser Stelle auch gar nicht verraten, denn ich bin der Meinung, dass man diesen Film auf jeden Fall unvoreingenommen sehen sollte. Also, auf in's Kino!

An Teil 3 wird bereits gearbeitet. Er soll Mai 2007 in die Kinos kommen. Wie er wohl heißen wird? Vielleicht "FdK3: Auf der Suche nach Captain Sparrow"? Wäre naheliegend.

Themen: Urlaub | Meine Sonderanfertigung Florian | Kino

Sonntag, 25. Juni 2006 21:27

Orange

Heute war der Münchner Halbmarathon. Florian hat auch teilgenommen. Deshalb sind wir wieder früh aufgestanden und haben ihn zum Ziel begleitet. Alle hatten orangene Shirts an. Man hätte meinen können, es wären alles Holland-Fans. Es ging leicht verspätet los. Gegen 9:50 Uhr passierte Florian die Startlinie.

Eigentlich hatten wir uns bei der Halbzeit verabredet. Ich fuhr also mit den Kindern zur Münchener Freiheit und fand im Englischen Garten einen Ententeich. Ich suchte ihn auf der Streckenkarte und fand ihn... ziemlich weit unten. Wahnsinn, der Englische Garten ist verdammt groß! Also stiefelten wir in Richtung Norden, hörten einem Orgelspieler zu, aßen ein Eis, überquerten die Brücke, kamen an einer Verpflegungsstation vorbei und auf einer Wiese meinte ich dann, es würden wohl noch fünf bis zehn Minuten dauern, bis Florian hier vorbeikommen würde. Ich wollte nicht noch weiter nördlich laufen, weil wir es sonst sehr weit zur U-Bahn gehabt hätten und ich wollte ihn doch am Ziel noch mal fotografieren.

Und plötzlich kam Florian angerannt. Wahnsinn, was er für ein Tempo drauf gehabt hat. Ich feuerte ihn an, bekam im Vorbeilaufen einen salzigen und nassen Kuss und dann verschwand er wieder in der orangenen Masse. Wir beeilten uns, zur U-Bahn Dietlindenstraße zu kommen und zurück zum Marienplatz. Dort angekommen sagte der Moderator gerade, dass die Leute mit der Zeit 2:09 h ins Ziel kommen. Ich dachte, weil Florians Prognose etwas über zwei Stunden gewesen war, und es bereits 11:45 Uhr war, dass er gleich kommen müsste. Ich wartete einige Minuten kurz nach dem Ziel an der Absperrung, doch er kam nicht. Also entschied ich mich, doch zu unserem Treffpunkt Kabuco zu gehen, weil er wohl offensichtlich schon da war.

War er auch. Er kam kurz darauf und sah doch schon ziemlich fertig aus. Wir stärkten uns also beim Burger King und fuhren dann nach Hause, um uns in der Badewanne und anschließend auf einer Decke neben dem Spielplatz auszuruhen. Wir waren alle erledigt...

Fotos vom 28. Münchner Stadtlauf - Halbmarathon 25.06.2006

Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | Patchwork-Familie | Marathon | unterwegs

Samstag, 27. Mai 2006 23:59

X-Men - Der letzte Widerstand

Diesmal wussten wir ja, dass das Kinocenter Garmisch & Aspen-Theater im Lamm hinter PizzaHut zu finden war. Wir kamen also drei Minuten vor Beginn dort an. Ich setzte mich schon hin und war froh, dass wir die Plätze "zum Füße ausstrecken" genommen hatten. Florian besorgte uns noch Cola und Naschis und dann konnte der Spaß beginnen.

Der Film X-Men: Der letzte Widerstand ist Achtung, Spoiler! ein Blitzgewitter an Special Effects mit grandiosem Showdown, das an die Schlacht aus Narnia erinnerte: Phantastische Figuren, die man vor lauter ex und hopp nicht genießen kann. Hauptrolle spielt wieder einmal Wolverine, in dessen Schatten seine Team-Mitstreiter jedoch erblassen. Weder Storm (die echte Halle Berry!), noch Rogue, noch Professor Xavier, keinem gelingt es, sich aus der Degradierung zur Nebenrolle zu befreien.

Achtung, Spoiler!

Jean alias Phönix taucht wieder auf, was nach dem Cliffhanger aus Teil 2 zu erwarten gewesen war. Allerdings tut sie dies, indem sie erst einmal ihren Ex-Lover Scott, genannt Cyclops abmurkst. Anschließend versucht sie es mit Wolverine, aber der ist natürlich ein so beliebter Charakter, der darf nicht sterben. Das Problem mit Jean ist, dass sie ein sehr mächtiger Mutant ist (Stufe 5), Professor Xavier aber das gefährliche Tier in ihr eingesperrt hat, die "Phönix", nur der gute Teil "Jean" durfte sich offenbaren. Nach Teil 2 hatte ich erwartet, dass Jean eine "höhere Stufe des Seins" erreichen würde, also entweder körperlos würde oder als Amphibienmensch an Land und im Wasser existieren könnte. Naja, da habe ich mich wohl geirrt. Höhere Stufe des Seins bedeutete in dem Fall nur "extrem gefährlich".

Achtung, Spoiler!

Magneto wollte Phönix erst für seine Zwecke missbrauchen, erkennt aber, dass er diese Urgewalten nicht kontrollieren kann. Ziel war es, das Mutantenkind aus Alcatraz zu entführen, das der Schlüssel zur "Heilung" von Mutationen war. Die Regierung stellte ein Medikament her, dass Mutanten "heilen" könnte, letztendlich unterstellt Magneto aber, dass dies wohl nicht ganz freiwillig geschehen würde. Einzig Rogue profitiert davon, weil ihre Gabe wohl eher ein Fluch war und es durchaus nachzuvollziehen ist, dass sie ihren Freund Robby gerne einmal berühren würde. Zur Erinnerung: wen sie berührt, entzieht sie Lebenskraft, bei Mutanten erwirbt sie vorübergehend dessen Kräfte.

Achtung, Spoiler!

Wirklich cool war die Szene, als Magneto mal eben die Golden Gate Bridge abbricht, um auf diese Weise nach Alcatraz zu gelangen. Notwendig ist es aber wohl nicht gewesen, die Mutanten können doch alle fliegen... Storms Gerede über "wir sind ein Team" und bla und blub ist dann auch hinfällig, weil letztendlich doch Wolverine der einzig wahre Held bleibt.

Achtung, Spoiler!

Jetzt habe ich schon eine ganze Menge verraten, dabei soll es auch bleiben. Mir hat Teil 2 wesentlich besser gefallen. Teil 2 ist meiner Meinung auch der gelungendste Film der drei Teile. Besonders, weil zeitweise nicht mehr ganz klar ist, wer denn nun der Gute und wer der Böse ist. Dies trifft zwar auf Teil 3 auch irgendwie zu, aber trotzdem finde ich, dass zu viel geklotzt wurde, zu wenig die Charaktere ausgearbeitet wurden, die trotz Comic-Herkunft enormes Potential gehabt hätten. Schade eigentlich. Und wer jetzt wissen möchte, welche Rolle Angel spielt, der geflügelte Mutant, und welches Schicksal Mystique ereilt (die wurde mir in Teil 3 sogar sympathisch), der möge sich den Film doch bitte selbst ansehen.

Themen: Urlaub | Meine Sonderanfertigung Florian | Kino

Montag, 24. April 2006 23:53

Kultig ulkig: Kultnacht Captain Future

Heute Abend haben wir die letzte Kultnacht Captain Future im (M)athäser angeschaut. Man merkt, dass die Serie aus den 70ern stammt. Damals gab es noch andere Wertvorstellungen. Besonders gegröhlt hat das Publikum inklusive uns, als Joan Randall für die Crew gekocht hat... Auch die Dialoge waren flach, wenn ich auch äußerst positiv erwähnen möchte, dass Captain Future sehr viel Wert auf friedliche Problemlösung legte, statt gleich mit den Photonenpistolen rumzuballern. Also ein Hauch Star-Trek-Geist kam schon auf.

Zunächst wurden die drei letzten Folgen (38-40) rund um die Tiermenschen gezeigt, die in sich eine geschlossene Handlung ergaben. Natürlich war es mehr Fiction als Science, vor allen Dingen ist es unglaubwürdig, dass Captain Future innerhalb so kurzer Zeit ein Raumschiff warpfähig macht, ein Floß baut, um ein Meer zu überqueren und alle Tiermenschen eines ganzen Planeten so genetisch verändert, dass sie in der nächsten Generation wieder normale Menschenkinder bekommen. *lol* Auch wurde kräftig auf die Tränendrüse gedrückt, als die Tiermenschen erfuhren, dass sie selbst wohl nicht in Menschen verwandelt werden können.

Im zweiten Teil wurden zwei Folgen im japanischen Original mit deutschen Untertiteln gezeigt, die wohl nie ins Deutsche übersetzt worden sind. Darin ging es um Raumschiffe, die sich plötzlich in Nichts auflösten und in der Sargossa Sea verschwanden. Auch Captain Future landete in diesem undefinierten Raum, als er mit dem Flugschüler Jan Walker inkognito bei einem Sonnensystem-Wettrennen mitmachte, fand auch ein hypermodernes Raumschiff, mit dem ein Entkommen möglich war, und die Pioneer III, das erste Schiff, das hier verschollen ist.

In diesem Schiff saßen - ganz markaber - die drei seit Jahrhunderten toten, im Raum konservierten Piloten und Captain Future und der Flugschüler bekamen glasige Augen vor Heldenverehrung. *lol* Was für ein Kitsch! Aber der heldenhafte Captain hatte in weiser Vorahnung die Treibstoffreserven seiner Pioneer III aufbewahrt, um es einem zukünftigen Helden zu ermöglichen, mit moderner Technik diesem Bermuda-Dreieck wieder zu entkommen. Also schwebten Captain Future und der Flugschüler mit einem Schlauch mit Zapfhahn zu ihrem modernen Raumschiff zurück. Einmal volltanken bitte! Und dann entkamen sie den Klauen des Bermuda-Dreiecks...

Die Titelmusik ist im japanischen Original ganz anders, wobei mir die deutsche Version viel, viel besser gefällt, die hat Kultstatus. Das ist derzeit auch mein Handy-Klingelton. Was mir sehr gut gefallen hat, waren die Erklärungen zu den Planeten unseres Sonnensystems. Man konnte also auch etwas dabei lernen.


Links

Captain Future DVD-Box 1

Captain Future DVD-Box 2

Captain Future war wohl ein SciFi-Romanheftchen aus den 40ern, also ganz klassisches Science Fiction.

Ein schönes Bild von Captain Future, Joan Randall und Ken. Da lief nix, das ist rein platonisch ;-) Und Ken ist auch nicht ihr Sohn...

Ein schönes Bild von Otho, Captain Future und Grag mit ihren Tierchen Yiek und Oak.

Ein schönes Bild von der Comet, das Raumschiff von Captain Future.

Die Comet aus Lego ;-)

Das einzige, woran ich mich aus meiner Kindheit noch erinnern kann: das schwebende Gehirn Professor Simon.

Eine schöne Fanseite created with notepad ;-)

noch eine schöne Fanseite

Captain Future bei Wikipedia

Themen: Kino | Meine Sonderanfertigung Florian

Dienstag, 28. März 2006 23:44

Nicht von schlechten Eltern

Claus von Wagner hat sich selbst übertroffen. Er präsentierte sein neues Programm "Im Feld" in der Münchener Lach- und Schießgesellschaft und befand sich dort in guter Gesellschaft (siehe Ahnengalerie). Vordergründig ging es darum, ob man heute denn noch Kinder in die Welt setzen sollte (und ich habe mich gefragt, welcher Teil denn nun "auf einer wahren Begebenheit" beruht...), hintergründig ging es aber knallhart um die Zukunft Deutschlands. Ich habe Tränen gelacht. Claus von Wagner war mal wieder spitze!

Nach seinem Auftritt im Otti's Schlachthof dachte ich schon, es würde um Sinn und Unsinn der Bundeswehr gehen, und das, obwohl er keinen Wehrdienst geleistet hat (Lob!). Da hatte ich mich wohl getäuscht.

Eine Sache sei noch angemerkt: Er stellt einen hohen Anspruch an sein Publikum. Einem Lehrer gleich, der seine Schüler mit unangekündigten Exen traktiert ;-), streut er ständig Worte ein, zu denen er zu einem früheren Zeitpunkt seines Auftritts bereits eine Pointe gebracht hat. Wehe dem, der dann nicht lacht ;-). Der hat wohl nicht richtig aufgepasst!

Themen: unterwegs | Meine Sonderanfertigung Florian | Claus von Wagner

Samstag, 25. Februar 2006 23:58

Caveman

Heute hatten wir mal wieder ein kulturelles Erlebnis: Wir waren in Caveman. Im Theaterzelt "Das Schloss" hatten wir wieder unsere Stammplätze ganz links vorne vor der Bühne. Da habe ich die "Florian-Diät" gemacht: Man setze sich mit einem vollen Teller neben Florian und er ißt die Hälfte davon ;-). Caveman war Spitze. Ich bin froh, dass wir zuerst Cavewoman gesehen hatten, sonst wären wir von Cavewoman total enttäuscht gewesen. Kurz vor der Pause hat das Publikum aber Karsten Kaie so aus dem Konzept gebracht, dass er doch glatt den roten Faden verloren hatte. Aber das machte gar nichts, denn gerade weil Karsten Kaie das Publikum so mit einbezog, war es einfach nur ein Brüller. Und es wurden so manche Wahrheiten aufgedeckt, weshalb Männer und Frauen doch so verschieden sind...

Themen: unterwegs | Meine Sonderanfertigung Florian

Freitag, 10. Februar 2006 23:50

Howdy

Heute haben wir uns Truck Stop in der Philharmonie angeschaut. Ich hatte meinem Schatz die Karte zu Weihnachten geschenkt. Natürlich hatten wir uns auch westernmäßig angezogen, vor allen Dingen Florian war in voller Montur da, mit Stiefel, Jeans und Stetson...

Natürlich sind die Jungs "keine 50 mehr"... aber sie sind trotzdem junggeblieben. Besonders der Seitenhieb auf das Windows Betriebssystem (Knut: "... man weiß nie, welches Bild angezeigt wird...") oder eBay (Knut: "Der Cowboyhut sieht Scheiße aus." Teddy: "Ich sage nur... eBay!") zeigten jedoch, dass sie durchaus mit der Zeit gehen. Am Impressum von Truck Stop kann man auch sehen, dass Knut selbst an der Homepage bastelt. Klasse, die Jungs!

Die Musik war Klasse, vor allen Dingen, weil die Jungs richtig was auf dem Kasten haben! Nicht umsonst sind sie Deutschlands Country-Band Nummer 1. Erich Doll schied am 01.10.2003 aus der Band aus, aber sie haben sich rechtzeitig im Mai 2003 eine "Frischzellenkur" verpasst und holten Dirk Schlag mit ins Boot.

Ich weiß, Country ruft bei den meisten bestenfalls ein Naserümpfen hervor, aber in der Freizeit- und Westernreiter-Szene (zu der ich mich schon noch zähle) ist Country natürlich DIE Musik und hat mir schon immer gefallen. Ich bin es also nicht nur "meinem Schatz zuliebe" auf das Konzert gegangen.

Neben neuen Songs spielten sie natürlich auch Klassiker wie "Take it easy, altes Haus" - der einzige Song, bei dem ich wenigstens den Refrain mitsingen konnte. Was mir an Truck Stop so gut gefällt sind die Texte, die davon zeugen, dass die Jungs alle das Herz am rechten Fleck haben und wissen, worauf es im Leben wirklich ankommt. Am Schluss spielten alle ein kurzes Solo, wobei Jungspund Dirk einen richtigen Westernklassiker auf seiner Gitarre hinlegte, dass mir die Kinnlade runterklappte. Leider fällt mir partout nicht ein, aus welchem Western dieses Stück war! Es war jedenfalls nicht "Spiel mir das Lied vom Tod" oder "Moon River" oder "Bonanza".

Was mir auch sehr positiv aufgefallen ist, dass die Jungs von Truck Stop sehr fan-nah sind und nach dem Konzert selbstverständlich Autogramme gegeben haben. Das ist mit Sicherheit keine Selbstverständlichkeit. Außerdem waren einige der Gäste behindert. (Ich hasse dieses Wort, aber es gibt nicht wirklich gute Alternativen... "mobilitätseingeschränkt" klingt auch bescheuert.)

Fotos

Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | Freunde | Musik | Der Wilde Westen

Mittwoch, 16. November 2005 21:16

Die weiße Massai / Corinne Hofmann

Und wieder habe ich es geschafft, ein Buch zu lesen, das mehr als eine Seite hat. "Die weiße Massai" von Corinne Hofmann. Tja, die Frau ist schon strohdoof. Das spiegelt sich auch sehr schön in ihrer simplen Ausdrucksweise wieder, die zuweilen an Schulaufsätze erinnert, besonders gegen Ende des Buches, als ihr allmählich die Luft ausging. NIEMALS wäre ich wegen eines Massais in Afrika geblieben. Es ist für eine westliche Frau auch nur sehr schwer nachvollziehbar, warum Corinne dies getan hat, denn dieses Buch ist wohl ein echter Tatsachenbericht.

Und genau darum denke ich, dass dieses Buch trotz seiner eklatanten Schwächen dennoch lesenswert ist. Es zeigt eindrucksvoll das Leben und Denken in Afrika, wie es Touristen wohl verschlossen bleibt. Wir lernen sogar einige Worte in der Samburu-Sprache, z. B. "Mzungu" heißt "Weiße(r)" oder Kanga ist die traditionelle Kleidung der Massai-Krieger.

Irgendwie bewundernswert, wie stark diese Frau war, dass sie es insgesamt 3½ Jahre in Kenia ausgehalten hat. Mutig! Allerdings drängt sich mir der Eindruck auf, dass es der Mut der Dummheit war.

Mir ist aufgefallen, dass Corinne am Anfang immer wieder darüber schrieb, wie erotisch sie den Duft dieses Massai-Kriegers fand. Es ist längst erwiesen, dass Pheromone bei der Partnerwahl eine sehr große Rolle spielen, denn sie sagen uns - unterbewusst - etwas über das Immunsystem und die genetische Ausstattung unseres Gegenübers. Je größer der Unterschied zu unseren eigenen Genen ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass Nachkommen den optimalen Genmix erhalten und somit die größten Überlebenschancen. Wahrscheinlich kommt daher auch der Ausdruck "Ich kann dich nicht riechen!".

Auch ich finde den Geruch von meinem Schatz erotisch. Ob ich allerdings wegen ihm solche Strapazen auf mich nehmen würde, sei mal dahingestellt. Schließlich unterscheidet der Mensch sich vom Tier durch seinen Verstand.

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Samstag, 22. Oktober 2005 23:57

Oachkatzl zweistimmig rückwärts...

Wir haben uns letztendlich entschieden, unser Abendessen auf nächsten Samstag zu verschieben, da heute Abend Claus von Wagner seinen (vor-)letzten Auftritt in München hat und das Restaurant uns nicht wegläuft. Es war ein gelungener Abend, obwohl ich tierisch Kopfschmerzen hatte, weil es die Leute nicht lassen können, die Bude vollzuqualmen.

Das Programm war jedenfalls grandios und Florian und ich konnten uns gut in Claus von Wagners alter Ego "Isaak Nix" (dann sagst halt nix) hineinversetzen, da wir doch beide auch nur "Zuagroaste" sind, die zwar Händlmeier Hausmacher Senf gegessen haben, bis er uns zu den Ohren wieder rausgekommen ist, Oachkatzl zweistimmig rückwärts sagen können, aber dann doch beim Bäcker wieder ein Brötchen bestellen ;-). Lztakhcaolztakhcao!

Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | unterwegs | Claus von Wagner

Sonntag, 16. Oktober 2005 21:13

Jungfrau (40), männlich, sucht...

Heute waren wir mal wieder im Kino. Achtung, Spoiler! Der Film "Jungfrau (40), männlich, sucht..." war irgendwie rührend. Andys Arbeitskollegen versuchen ihn mit allen möglichen Mitteln zum ersten Mal zu verhelfen, dabei haben sie selbst so ihre Problemchen mit dem anderen Geschlecht. Der Film ist auf jeden Fall urkomisch.

Ich muss jedoch sagen, dass Andy mir sehr sympathisch war, verkörpert er doch mein Ideal, dass man sich nicht in irgendwelche Abenteuer stürzen soll, sondern auf den/die Richtige/n warten. Das ist mir in meinem Leben nicht ganz gelungen, aber alle guten Dinge sind drei.

Andy verkaufte zum Schluss sogar seine Action-Figuren-Sammlung über eine große Internet-Autkions-Plattform, die inzwischen wohl jeder kennt. Hier hatte ich den Eindruck, dass er ein wenig seine Seele verkaufte, aber er musste wohl irgendwie "erwachsen werden". Ich würde das heute wohl nicht mehr machen, denn ich trauere noch immer meinen Legosteinen und meiner Dardabahn nach...

Themen: Kino | Meine Sonderanfertigung Florian

Samstag, 8. Oktober 2005 23:31

Gebrüder Grimm

Es war einmal... Die Gebrüder Grimm Achtung, Spoiler! Zuerst dachte ich: Ui, Ghostbusters 1786. Doch dann wurde mir klar, wie leicht ich jemandem auf den Leim gehen kann und bemerkte erst, dass die Hexe nicht echt war, als sie sich die Maske vom Kopf riss und an einem Seil baumelte. Dann dachte ich: Dragonheart lässt grüßen. Naja, dann begegnete ihnen jedoch doch noch ein echt verzauberter Wald mit verwunschenem Turm und Zaubersprüchen etc. Nach dem Motto, man nehme einzelne Phrasen aus verschiedenen Märchen, verquirrle sie mit einem Mixer und heraus kommt eine kurzweilige, nette Unterhaltung mit durchschnittlichen Trickaufnahmen und ganz lustigen Gags, ohne die der Film wohl total mies gewesen wäre.

Themen: Kino | Meine Sonderanfertigung Florian | Freunde

Samstag, 10. September 2005 23:51

Der Captain bandelt mit das Trill an

Das zweite Highlight des Wochenendes war - neben dem reichhaltigen und leckeren Frühstück auf der Dachterrasse meiner Cousine - unser Trekdinner in Köln. Florian hat die Theorie, dass sich auf den Trekdinnern die Temperamente der Leute wiederspiegeln, die in der Stadt leben. So war das Trekdinner eine ganz neue Erfahrung für mich. Beim Münchner Trekdinner, das ich seit 2001 einigermaßen regelmäßig besuche, geht es eher ruhig zu. Es ist leider auch so, dass neue Trekkies es am Anfang etwas schwer haben, mit dem "harten Kern" ins Gespräch zu kommen und sich dadurch manchmal entmutigen lassen und nicht wieder kommen. Das finde ich sehr schade. Denn wenn man - wie ich damals - regelmäßig erscheint, dann ergibt sich nach einiger Zeit dann doch ein intensiverer Kontakt oder man findet - wie ich :-) - seinen Traummann nach 4 Jahren ;-).

Wir hatten am Nachmittag Florians Freund Data von Talk4Fun am Bahnhof abgeholt und ihm für das Trekdinner ein Redshirt und eine "tödliche" Wunde im Gesicht verabreicht. Florian war Captain und ich trug wieder sein Uhura-Kleidchen und malte mir Trillpunkte bzw. -flecken. Meine Cousine zog sich ausgehfertig an und wurde als Dabomädchen ausgegeben.

Zunächst saßen wir etwas verloren an einem dazugestellten Tisch, doch dann forderte B'Elora Vestai DarkH vom Khemorex Klinzhai Data auf, an dem Spiel Klin Zha teilzunehmen. Das ist die klingonische Variante von Schach, die in dem Buch "Der letzte Schachzug" von John M. Ford beschrieben wurde. Als Florian zwischendurch einmal meine Hand auf dem Tisch nahm, grinste B'Elora und meinte: "Aha, der Captain bandelt mit das Trill an." Schließlich spielte Florian gegen Data und am Schluss noch ich gegen Mischaar, dem bajoranischen Piloten. Er hatte seinen Namen übrigens aus dem Baumarkt von einem Mischhaarpinsel... Ich habe natürlich haushoch verloren, aber das lag auch mit am Zeitdruck, denn B'Elora musste am nächsten Morgen früh aus den Federn und entriss uns das Spielbrett förmlich ;-).

Mit den Anschlusszügen nach Hause hatten wir viel Glück. Obwohl mal wieder jemand einen über den Durst getrunken hatte und die S-Bahn vollgek... Naja, lassen wir das. Das Trekdinner in Köln war jedenfalls ein echtes Highlight. Ich kann nur jedem Trekkie empfehlen, es zu besuchen, falls ihr mal in der Nähe seid.

Fotos vom Chattertreffen und von den Vorbereitungen
Fotos vom Trekdinner Köln

Themen: Urlaub | Meine Sonderanfertigung Florian | Freunde | Star Trek

Freitag, 9. September 2005 23:52

Pilgerfahrt nach Mekka

Dieses Wochenende sind wir mit der dba nach Köln geflogen. Eigentlich wollte Florian den Marathon mitlaufen, aber das ging dann wegen seiner Schulteroperation doch nicht. Da wir aber bereits die Flugtickets hatten und auch einige andere Dinge in Köln vorhatten, haben wir unser Wochenende nicht gecancelt.

Am Freitag waren wir, nachdem wir unser Gepäck bei meiner Cousine abgeliefert hatten, in unserem Mekka: Starbase 8, dem letzten Florian bekannten Star Trek-Laden Deutschlands. Allerdings habe ich mittlerweile festgestellt, dass es Andere Welten in Hamburg auch noch gibt.

Ich habe mir ein kleines Modell der Enterprise 1701-A gekauft, das in Kürze unter der Frontscheibe meines Autos seinen Platz einnehmen wird. Außerdem ist in der Packung noch ein kleiner Aufnäher in Form des Voyager-Communicators (nicht ganz passend zum Raumschiff), mit dem ich dann eine kleine Uniform für Noah machen möchte.

Fotos

Themen: Urlaub | Meine Sonderanfertigung Florian | Star Trek

Sonntag, 28. August 2005 23:55

Die Insel

Achtung, Spoiler!

Wieder einmal ein schönes Kinoerlebnis. Die Insel war ein actionreicher und spannender Film, der durchaus sehenswert ist. Zwar muss ich zugeben, dass das Product Placement mal wieder tierisch genervt hat. Aber es war nicht ganz so schlimm wie in I, Robot. Ein böser Formfehler ist aber aufgetreten ;-) Statt MSN Search hätte auf der Informationszelle Google Search stehen müssen ;-) Etwas unglaubwürdig war, dass die beiden Hauptfiguren einen Sturz aus dem 70. Stockwerk überlebt haben, was wohl auch dem Drehbuchautor aufgefallen sein musste, denn er baute eine Figur ein, die sagte, dass Jesus sie wohl lieben muss. Gefährliche Stunts kamen auch vor, z. B. als Lincoln 6 Echo Eisenbahnachsen auf die Fahrbahn rollte.

Zu was sind Menschen tatsächlich fähig? In diesem Film werden Abgründe beleuchtet, die hoffentlich niemals Realtität werden. Wie die Clone behandelt werden und wie sie ausgebeutet werden, ist einfach nur unmenschlich, und zumindest auch in dieser Zukunftsversion illegal. Besonders betroffen hat mich, wie eine Clone-Frau nach der Geburt ihres Babys eiskalt belogen wurde, sie dürfe ihr Baby gleich in den Arm nehmen, und dann von einer anderen Frau die Füße gefesselt bekam und per Injektion getötet wurde. Das Baby wurde dann der "Sponsorin" überreicht, die viel Geld dafür bezahlt haben musste, sich Schwangerschaft und Geburt nicht "antun zu müssen". Hoffentlich wird es niemals soweit kommen. Zumindest der Kaiserschnitt auf Wunsch wird bereits durchgeführt, wenn die Frau ausreichend Geld hat. Siehe Verona Feldbusch, äh, Pooth.

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Samstag, 13. August 2005 23:59

Sin City

Eigentlich wollten wir "Die Insel" angucken, aber da ich Gemeinschaftserlebnisse immer vorziehe, habe ich mich dazu überreden lassen, "Sin City" anzugucken. Abgeschreckt hat mich natürlich, dass der Film erst ab 18 ist. Das deutete schon darauf hin, dass er für mein kindliches Gemüt zu gewalttätig sein würde.

Aber interessant fand ich, dass er zu 100% vor der Blue Screen gedreht worden sein soll und der Rest zu 100% aus dem Computer gekommen sein soll. Das, fand ich, hat man dem Film auch angesehen.

Brutal war er natürlich. Achtung, Spoiler! Aber nach dem zweiten abgeschnittenen Kopf gewöhnt man sich daran. Außerdem hat das Publikum ziemlich gelacht... Das ist einer der Filme, den ich wohl nicht ein zweites Mal ansehen muss.

Das Gemeinschaftserlebnis war ein anschließendes Essen im "Chaplin" neben dem Lichtspielberg in Erding. Die Burger sahen super aus. Ich hatte aber mangels Hunger nur ein paar Hühnchenbruststreifen im Kokosmantel. Sehr lecker!

Themen: Kino | Meine Sonderanfertigung Florian | Freunde

Samstag, 4. Juni 2005 23:50

Star Wars III - Die Rache der Sith

ACHTUNG: SPOILER!

Star Wars ist erwachsen geworden. Man kann dem Epos nicht mehr vorwerfen, Schwarz-Weiß- Malerei zu betreiben. Es gibt auch Grauschattierungen, wie die Wandlung des Anakin Skywalkers zu Darth Vader (wer? - der schwarze Mann...).

Es passiert, was alle bereits wussten. Daher bot die Story nicht wirklich etwas Neues. Nun ist auch die Szene aus Star Wars VI - Die Rückkehr der Jedi-Ritter, in der Luke Skywalker Darth Vader die Maske abnimmt und seinem Vater die Absolution erteilt, nicht mehr ganz so kitschig.

Aber mussten hierfür wirklich unschuldige Kinder (Padawans) abgemetzelt werden? Das verstehe ich nicht.

Gigantische Bilder und Trickaufnahmen, die nur im Kino wirken, machten natürlich den Hauptteil aus. Wenn gelabert wurde, habe ich mir einfach die phantasievollen Masken der im Hintergrund rumstehenden Statisten angeguckt. Sehr schön!

Der Schluss wirkte schließlich ein wenig lieblos zusammengeschnitten. Da hätte man doch etwas mehr als hübsche Bilder mit Musikuntermalung bieten können. Alles in allem das, was ich erwartet habe. Somit wurde ich zumindest nicht enttäuscht.

Themen: Kino | Meine Sonderanfertigung Florian

Montag, 25. April 2005 23:12

DSL RuleZ

Wie konnte ich bisher nur ohne DSL überleben? Okay, im Erziehungsurlaub hatte ich massig Zeit, da hat es mir nichts ausgemacht, wenn der Seitenaufbau mehrere Minuten gedauert hatte. Als ich wieder zu arbeiten anfing, hatte ich auf Arbeit einen schnellen Internetzugang, den ich in der Mittagspause auch mal nutzen konnte, wenn ich Informationen suchte. Aber jetzt arbeite ich an meiner kleinen Homepage und bekomme meterlange Mails, da reicht das einfach nicht mehr aus. Oder die Mittagspause ist zu kurz.

Daher war ich doch sehr froh, als mir Florian Heidinger vom Trekdinner München seine Hilfe anbot *lieb guck*, um mein neu erworbenes DSL-Paket von meinem netten Provider anzuschließen. Bei lebenswichtigen Sofortmaßnahmen ist er immer hilfsbereit ;-).

Also kam er am Samstag nach dem Trekdinner zu mir und kämpfte Tapfer mit dem DSL-Splitter, der eigenwilligen Provider-Software und zauberte Outlook funktionsfähig. Ich sah ihm dabei nur ungläubig zu und dachte mir: Mein Spock, ITler sind Götter... Sie haben die Macht...

Nun bin ich also superschnell online unterwegs und mir sind keine Grenzen mehr gesetzt. Also keinen Kaffee mehr holen, während eine Seite aufgebaut wird...

Florian blieb schließlich noch bis Sonntag abend. Wir hatten viel Spaß beim Frisbeespielen und bei McDonald's in Unterhaching (mit extra großem Playland für die Jungs - und natürlich ohne diese blöde Tüte vom Happy Meal). Ich hoffe, dass wir uns bald wiedersehen ;-).

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Last Update: 09.01.2012 13:04
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