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Sonntag, 25. Juni 2006 21:27

Orange

Heute war der Münchner Halbmarathon. Florian hat auch teilgenommen. Deshalb sind wir wieder früh aufgestanden und haben ihn zum Ziel begleitet. Alle hatten orangene Shirts an. Man hätte meinen können, es wären alles Holland-Fans. Es ging leicht verspätet los. Gegen 9:50 Uhr passierte Florian die Startlinie.

Eigentlich hatten wir uns bei der Halbzeit verabredet. Ich fuhr also mit den Kindern zur Münchener Freiheit und fand im Englischen Garten einen Ententeich. Ich suchte ihn auf der Streckenkarte und fand ihn... ziemlich weit unten. Wahnsinn, der Englische Garten ist verdammt groß! Also stiefelten wir in Richtung Norden, hörten einem Orgelspieler zu, aßen ein Eis, überquerten die Brücke, kamen an einer Verpflegungsstation vorbei und auf einer Wiese meinte ich dann, es würden wohl noch fünf bis zehn Minuten dauern, bis Florian hier vorbeikommen würde. Ich wollte nicht noch weiter nördlich laufen, weil wir es sonst sehr weit zur U-Bahn gehabt hätten und ich wollte ihn doch am Ziel noch mal fotografieren.

Und plötzlich kam Florian angerannt. Wahnsinn, was er für ein Tempo drauf gehabt hat. Ich feuerte ihn an, bekam im Vorbeilaufen einen salzigen und nassen Kuss und dann verschwand er wieder in der orangenen Masse. Wir beeilten uns, zur U-Bahn Dietlindenstraße zu kommen und zurück zum Marienplatz. Dort angekommen sagte der Moderator gerade, dass die Leute mit der Zeit 2:09 h ins Ziel kommen. Ich dachte, weil Florians Prognose etwas über zwei Stunden gewesen war, und es bereits 11:45 Uhr war, dass er gleich kommen müsste. Ich wartete einige Minuten kurz nach dem Ziel an der Absperrung, doch er kam nicht. Also entschied ich mich, doch zu unserem Treffpunkt Kabuco zu gehen, weil er wohl offensichtlich schon da war.

War er auch. Er kam kurz darauf und sah doch schon ziemlich fertig aus. Wir stärkten uns also beim Burger King und fuhren dann nach Hause, um uns in der Badewanne und anschließend auf einer Decke neben dem Spielplatz auszuruhen. Wir waren alle erledigt...

Fotos vom 28. Münchner Stadtlauf - Halbmarathon 25.06.2006

Themen: Meine Sonderanfertigung Florian | Patchwork-Familie | Marathon | unterwegs

Sonntag, 4. Juni 2006 22:07

Tierisch Wild

Woran erkennt man, dass Sommer ist? Der Regen wird wärmer. Eine gute Gelegenheit also, mal wieder ins Kino zu gehen.

Achtung, Spoiler!

Wir haben auch Florians Cousine Christiane, sein Patenkind Lisa und ihren Bruder Mario mitgenommen. Wir waren diesmal im Royal, weil es beim Mathaeser unmöglich war, online Karten zu reservieren... Nachdem wir schon mehrere Trailer von Tierisch Wild gesehen haben, lag der Verdacht nahe, dass es nur ein Abklatsch von "Madagascar" sein würde, aber dann wurden wir doch positiv überrascht.

Achtung, Spoiler!

Kurz zur Story: Der Löwen-Vater Sam im Zoo von New York versucht, seinen Sohn Ryan zu retten, der in einem grünen Container nach Afrika verschifft wird. Giraffe Bridget, Koalabär Nigel, Eichhörnchen Benny und Anaconda Larry helfen ihm dabei.

Achtung, Spoiler!

Es gibt natürlich viele Ähnlichkeiten mit "Madagascar", z. B. dass die Tiere im Zoo Nachts Party machen, wenn keine Menschen mehr da sind. Oder dass die Hauptfiguren sich ähneln (Löwe und Giraffe), und diese aus dem Zoo ausbrechen und mit dem Schiff nach Afrika reisen. Aber insgesamt überwiegen dann doch die Unterschiede und die Story entpuppte sich als recht einfallsreich.

Achtung, Spoiler!

Besonders gut hat mir gefallen, wie die Giraffe Bridget ihre Kommentare über Menschen losgelassen hat (sie hat z. B. Angst vor Fleckenentfernern). Oder wie der Vater seine Vergangenheit verschwieg. Auch der Running Gag, dass Benny in Bridget verliebt ist, fand ich ganz witzig. Besonders der Einfall, wie die Giraffe im Fahrtwind nicht mehr richtig sprechen konnte oder wie die Camäleons mit ins Spiel gebracht wurden, fand ich genial. Insgesamt waren die Figuren möglichst an die Realität angelehnt, nicht so comic-haft wie die Figuren aus "Madagascar".

Achtung, Spoiler!

Gegen Ende hin hatte ich leider das Gefühl, dass man versucht hat, die Story schnell zu Ende zu bringen. Die Handlungsstränge waren dann nicht mehr so rund wie zu Beginn des Films. Das komische Nagetier auf Toilette diente lediglich dazu, Sams Vergangenheit aufzudecken und ein paar Witze zu reißen. Die Geschichte mit den Gnus, die nicht mehr Beute sondern Jäger sein wollten, fand ich aber ziemlich an den Haaren herbeigezogen.

Insgesamt finde ich den Film allerdings schon sehenswert, wenn auch manche Szenen recht brutal sind, vor allen Dingen am Schluss, wenn die Gnus gegen Sam und Ryan kämpfen.

Themen: Kino | Patchwork-Familie
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Last Update: 09.01.2012 13:02
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